Radio, Science, Education

Wien

  • Idee

    Sie würden gerne einen Podcast starten oder hätten gerne einen Vortrag zum Thema? Können wir machen. lothar@sprechkontakt.at Wenn es zur Sache geht, ist auch ein “Podcast-Tag” eine gute Möglichkeit, die notwendige Technik kennenzulernen und Formatideen gemeinsam zu entwickeln. Am besten ist, wir telefonieren: +4369919039196 Lothar Bodingbauer

    Wissenschaftspodcasts als Unterhaltungs- und Recherchequelle

    “Gespräche auf Augenhöhe”, und das in aller Ausführlichkeit zu wissenschaftlichen Themen. Podcasts sind in den letzten Jahren überall dort entstanden, wo Interesse besteht, mehr zu einem bestimmten Thema zu erfahren. Ein 45 min. Überblick über erfolgreiche Wissenschaftspodcasts, die auch den individualisierten Unterricht bereichern können.

    Podcasts zum Selbermachen

    Es geht weniger um das Veröffentlichen, als um das Zugänglichmachen von Gesprächen und Informationen. Podcast ist eine “Haltung”. Was auch immer man tut, es wird jemanden geben, der sich dafür in der Tiefe interessiert. Gespräche mit Expert:innen leicht geführt und dann als Podcastepisoden geteilt werden. Wie man einen Podcast aufsetzt, so dass er auch gut klingt, und wie Community-Arbeit die Hörer:innenzahl erhöht, das lernen Sie in diesem Workshop.

    About

    Lothar Bodingbauer (*1971) arbeitet journalistisch für ORF Radio Österreich 1 und Deutschlandfunk. Er ist Radiojournalist (350 Beiträge/Sendungen), „Podcaster der ersten Stunde“ mit seinen Formaten „Physikalische Soiree“ und „Bienengespräche“, mit insgesamt 10.000 regelmäßigen Downloads pro Folge. Als „Podcastpate“ hilft er in der sendegate.de Community Newcomer:innen beim Aufsetzen von Podcasts. Mit der Österreich Werbung publiziert er derzeit den Auftragspodcast „Wald wirkt Wunder“. Er veranstaltete Podcast-Workshops mit Mitarbeiter:innen der Österreichischen Mediathek, der Österreich Werbung, dem Standard, dem Kloster Pernegg, dem Freien Radio Salzkammergut und Studierenden der Universität Wien bzw. den Pädagogischen Hochschulen. Am FJUM hält er im Herbst 2022 zum sechsten Mal einen 6-Vormittagskurs „Sprechtraining für Podcaster:innen“ ab. Kontakt: Tel. +4369919039196 und lothar@sprechkontakt.at

  • Zeitgenössische Musik selbst gemacht – man nehme…

    Einstieg mit Musik: <Soundtrack des Morgens…>

    John Cage .“ …Music is defined by a beginning and an end..“

    Ja – und was passiert dazwischen?

    Buchtip: 

    Radiosendertip:

    https://o94.at/programm/sendereihen/katrins-klangschiene/

    Elementares Komponieren

    JUGEND KOMPONIERT 2022 – mica – music austria

    https://www.musicaustria.at/jugend-komponiert-2022

    „•  kreatives Potenzial entdecken

    • eigene musikalische Ideen entwickeln

    • neue Möglichkeiten musikalischer Ausdrucksformen erkunden und festzuhalten

    • in die Welt des Komponierens eintauchen bzw. diese zu professionalisieren“

    Kompositionswettbewerb zum Thema Tastsinn

    https://hoersturm.at/fuehlsturm

    Von KI vollendete 10. Sinfonie von Beethoven uraufgeführt

    https://orf.at/stories/3231841/

    „…Die Maschine zu befähigen, wie Beethoven zu komponieren.

    Das Potenzial der Technologie sei für Komponisten faszinierend…

    Das Spektrum von Möglichkeiten ist exponentiell erweiterbar….“

  • Interviews mit Ranger Hans Fittl aus dem Thayatal Mehr Infos dazu unter https://www.np-thayatal.at/de/pages/start-63.aspx und hier https://www.austria.info/de/erholung/wald/podcast-corner-wald

    Noch mehr Tipps für deinen Urlaub in Österreich findest du auf austria.info/erholung

    ▬ Wald wirkt Wunder – über Moos, Muße und Müßiggang wird von Ulli Cecerle-Uitz, Kathrin Löffel und Lothar Bodingbauer produziert.

    ▬ Über Urlaub in Österreich Den getriebenen Geist zum Ruhepol in der Natur schicken: Wald, Wiesen, Seen und alpine Landschaften wirken schließlich magisch auf unser Seelenleben. Wie schön, dass Österreich reichlich davon zu bieten hat. Das Leben spüren, geht hier ganz einfach. #feelaustria

    ▬ Social Media ► Facebook: https://www.facebook.com/feelaustriaAT​ ► Instagram: https://www.instagram.com/visitaustria/​ ► Pinterest: https://www.pinterest.com/austriatravel/​ ► YouTube: https://www.youtube.com/c/austria ► Website: https://www.austria.info/de

    Link zur Episode auf Podigee | Link zur Episode auf Sprechkontakt

  • Wir schauen uns in dieser Ausgabe an, wie man Pilze züchtet im Bienengarten. Das geht nämlich gut nebenbei. Es spricht Mark Stüttler von den Tiroler Glückspilzen. Link: https://gluckspilze.com

    Der Korrespondentenbericht kommt dieses Mal von Daniel Pfeifenberger vom Imkerzentrum Salzburg – in Form eines gemeinsamen Jahresrückblicks über das Bienenjahr 2021. Link: https://www.bienenlieb.at/

    Rückmeldungen gerne an lothar@sprechkontakt.at

  • Einen sehr netten Blick auf die Wiener Caféhäuser habe ich gerade im Doppelshot-Café-Podcast gehört: Marian aus Berlin hat mit Hr. Thomas aus dem Café Museum über die Wiener Caféhauskultur gesprochen. Dazu auch der anspesporchene Artikel der Österreich-Werbung. Hr. Thomas nannte dann auch einige weitere Wiener Cafés und es entstand zum Schluss der Sendung die Frage, wie es denn mit den “neuen” Cafés aussieht in Wien, die Qualitätscafés anbieten aber keine traditionellen Caféhäuser sind. Das müssen wir uns bald einmal genauer anschauen. Aber, bevor es soweit ist, hier eine Liste zu besuchender Wiener Caféhäuser, die es auch noch gibt, und die einen Besuch absolut wert sind, wenn man in der Stadt ist. Es sind Cafés, wie man sie nach vielen Jahren in Wien gut kennt und die man schätzen gelernt hat. Aus dem Kopf heraus – und alphabetisch. Ich glaube, das Bild, das Marian im Gespräch mit Sebastian vom Podcast gemeinsam mit Hr. Thomas vom Café Museum entwickelt hat, stimmt recht gut. Freundlich sind die “Herren (und Frauen) Ober” alle – wenn auch alle Häuser und Menschen durchaus ihre Eigenheiten haben.

    • Café Alt Wien – Bäckerstraße, Innenhof, klein
    • Café Bräunerhof – dort war ich noch nie, Thomas Bernhard offenbar schon
    • Café Diglas – Wollzeile
    • Café Drechsler – Naschmarkt
    • Café Eiles – Josefstädter Straße, Rathausnähe
    • Café Engländer – Journalisten
    • Café Florianihof – 8. Bezirk
    • Café Goldegg – Goldeggasse im 4. Bezirk, nahe dem Hauptbahnhof/Belvedere
    • Café Hawelka – Klassiker, beim Graben
    • Café Hummel – Josefstädter Straße Halfway, sehr lokal
    • Café Jelinek – sehr klein; Otto Bauer Gasse
    • Café Korb – Innenstadt, Journalist:innen vom Falter sind dort
    • Café Prückel – Jugendstil, sehr großes “Wohnzimmer”, Stadtpark
    • Café Rathaus – witzig, Rathausnähe
    • Café Rüdigerhof – anders auch, kennt man vor allem als Student
    • Café Ritter 1 – Halfway Mariahilferstraße
    • Café Ritter 2 – in Ottakring
    • Café Savoy – etwa anders, Naschmarkt
    • Café Schwarzenberg – Schwarzenbergplatz
    • Café Sperl – Gumpendorferstraße/Naschmarkt
    • Café Tirolerhof – in der Nähe der Oper, etwas versteckt
    • Café Weidinger – am Gürtel nahe dem Westbahnhof, Billard
    • Café Westend – Westbahnhof Eckhaus, Eingang zur Mariahilferstraße
    • Café Wortner – 4. Bezirk, sehr lokal
    • Café Zentral – da war ich noch nie

    Wenn ein wichtiges Café fehlt, habe ich es entweder vergessen, oder es hat tatsächlich einen Grund. Extra zu erwähnen sind die Caféhäuser der Reihe “Aida” und der Reihe “Kurkonditorei Oberlaa”. Dort trifft man Wiener:innen, die anders sind, als die Besucher:innen der Traditionshäuser. Schnell gefragt: einen handgefertigten Espresso würde ich in meiner Gegend in der “Kaffeefabrik Wieden” trinken.

    Ach: und wunderbar gerösteten Café für Zuhause gibt’s hier im Onlineshop, hurtigschnell geliefert von Prem Frischkaffe, Michael Prem war gerade in “Erklär mir die Welt” zu Gast. Link: https://erklaermir.simplecast.com/episodes/187

    Café Tirolerhof, Vienna
  • 1. Ideensammlung
    2. Aufnahme
    3. Postproduktion
    4. Publishing
    5. Feedbackmanagement
    6. Ideensammlung

  • Interviews mit Florentina und Klaus Rebernig, Betreiber Kloster Pernegg, Waldviertel, Niederösterreich Gini Czernin, Fastenbegleiterin 

    Mehr zur Stille im Kloster Pernegg: https://www.austria.info/de/erholung/leben-in-der-natur/in-der-stille-liegt-die-kraft-urlaub-im-kloster-pernegg

    Noch mehr Tipps für deinen Urlaub in Österreich findest du auf austria.info/erholung

    ▬ Wald wirkt Wunder – über Moos, Muße und Müßiggang wird von Ulli Cecerle-Uitz, Kathrin Löffel und Lothar Bodingbauer produziert.

    ▬ Über Urlaub in Österreich Den getriebenen Geist zum Ruhepol in der Natur schicken: Wald, Wiesen, Seen und alpine Landschaften wirken schließlich magisch auf unser Seelenleben. Wie schön, dass Österreich reichlich davon zu bieten hat. Das Leben spüren, geht hier ganz einfach. #feelaustria

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    Link zur Episode auf Podigee | Link zur Episode auf Sprechkontakt

  • Diese Episode entstand gemeinsam mit der Österreich Werbung, in einer kurzen Version könnt Ihr sie im Podcast “Wald wirkt Wunder” hören – auf der Suche nach den schönsten Plätzen zum Sterneschauen. Und hier bei uns in voller Länge.

    Link: Wald wirkt Wunder – Ein Podcast aus der Begegnungszone Werbung, Journalismus, Wissenschaft und Lagerfeuer. Hier abonnieren!

  • Alles was man braucht, um 4 Personen in Studioqualität am Tisch miteinander ins Gespräch zu bringen. Für zwei Personen ebenfalls geeignet, man braucht dann nicht einmal Strom aus der Steckdose, sondern kann auch Spazierengehen.

    Für 4 Personen: 1600€ – hier entlang zur Liste bei Thomann

    Für 2 Personen: einfach weniger Kopfhörer und keinen Kopfhörerverstärker bestellen, das müssten ungefähr 900-1000 € sein.


  • Von Wien nach Sassnitz an die Ostsee. Ein Sommerprogramm für zwei Wochen.

    Es ist denkbar unkompliziert. Ein Rennrad, sehr wenig Gepäck. Nicht gegen den Wind. Nicht im Regen. Am Abend ein Hotel. Relativ kurze Etappen. Nach einer Woche einen Extratag Pause. Im Spätsommer. Man kann gar nicht verhindern, dass man gut gelaunt nach zwei Wochen am Meer ankommt, nach 1000 Kilometern, 1000€ für Hotels, und 300€ für Essen. Anlass: Ein Artikel im Drahtesel 2/21.

    Das Gepäck: Ein Set am Körper: Radhose, T-Shirt (Sport-Stoff), Socken. Das wird jeden Abend im Hotel gewaschen und ist am nächsten Tag bereit. Ein Extra-Set in der Packtasche links – falls das Hauptset einmal nicht trocken wird (das war einmal der Fall). Ein zweites Extra-Set als Reserve in der Packtasche links (wurde nie benötigt). Ein langärmeliges Funktionsshirt. Eine Goretex-Weste für den Abend. Ein Ausgehset: Chinesische (leichte) lange Hose, T-Shirt. Zwei Unterhosen, die ebenso gewaschen werden. Ein Schlaf-Shirt. Ein Sackerl mit Toilettartikel, ein Sackerl mit bisschen Kabel und Zeugs. Radschuhe am Körper, ganz leichte Vivobarefoot Schuhe für den schicken Abend. Extra: Ein Motorrad-Erste-Hilfe-Set vom ÖAMTC. Eine Ersatzdecke, drei Ersatzschläuche. Nichts von den Extras wurde benötigt. Und: Eine Wasserflasche mit Magnesiumtabletten; Helm. In Summe: Leichtes Gepäck macht Spaß. Nahrung kauft man unterwegs beim Bäcker, im Supermarkt, im Restaurant. Frühstück im Hotel. Kein einziges Problem beim Rad – nicht einmal Luft nachgefüllt.

    Die Strecke: Tageslängen zwischen 60 und 120 km sind sehr leicht machbar. Eine direkte Linie zum Ziel, abseits großer Straßen (wichtig) und abseits typischer Radwanderwege. So kommt man hübsch durchs Land und sieht Gegenden, die man sich nicht freiwillig ausgesucht hätte. Dort ist auch wirklich wenig los. Regenradar: zeigt Schauer, bei denen man sich unterstellt, und großflächige Regengebiete, wo man besser mit dem Zug ein Stück fährt (einmal gemacht). Navigation mit Naviki, Bikemap und Bergfex – diese drei unterscheiden sich durchaus ein wenig in Abdeckung und Vorschlägen, es schadet nicht, ein wenig zu probieren und auch mit Hirn einmal einen Fluss eher zu folgen, auch wenn es nicht vorgeschlagen wird. Geplant wurde die Strecke innerhalb 1,5 Stunden mit Booking (Schwerpunkt auf spät noch stornierbare Hotels; es war aber kein Storno notwendig, sodass man diesen Schwerpunkt auch weglassen könnte.)

    Wien – Znaim – Trebic – Havlickuv Brod – Poděbrady – Zittau – Hoyerswerda – Lübben (Pausetag) – Berlin – Gransee – Demmin – Stralsund – Sassnitz – Binz

    Die Routine: Aufstehen, packen (5 min), Podcasts für den Tag laden, Frühstück meist im Hotel, sonst beim Bäcker. Fahren, losfahren ohne Podcasts wegen der Vogelstimmen in der Früh. Pausen dort, wo es schön ist, auf Bankerl, oder wenn der Hunger kommt. Mittagessen wenn günstig. Ankunft am Nachmittag. Duschen. Ausgehkleidung. Ein Schläfchen vor dem Spaziergang in die Umgebung. Relativ früh schlafen, weil nichts los ist. Duolingo. Kontakt mit Familie & Freunden immer wieder, Strava. Nach einer Woche kommt man gut in eine Routine, die man ja zu Beginn nicht kennt. Strategie: Kein Fahren im Regen.

    Der Gruß: “Servus” hilft bei allen Menschen. Wenn man keinen Kopfhörer trägt, geht der Kontakt leichter. Schlecht mit Airpods. Leichter mit Knochenschallkopfhörern, die die Leute nicht sehen. (5 Stunden Podcasthören täglich geht leicht.)

    Das Ziel: Das Meer ist sehr schön als Ziel. Irgendwann kommen nämlich dann die Möwen, der Geruch, die Häuser, die Flüsse, da weiß man, dass man bald ankommt.

    Die Überraschung: Überall war es anders, als ich mir vorgestellt habe. Berlin ist relativ leicht erreichbar von Wien aus. Fahrradfahren ist nicht langweilig, die Neuheit der Landschaft ändert sich angemessen und angenehm jeden Tag.

    Fazit: Ich würde es genau so wieder machen. Keine Änderungen. Erstaunlich. Steigungen sind kein Thema, wenn man Zeit hat. Feldwege mit Schotter sind eine nette Variation, halt ein bisschen langsamer fahren. Das Rennrad kann das auch. Die Stimmung war wie der Weg: 75% wundervoll, 22% geht gut, 3% muss man durch.

    Tipp zum Schluss: Wenn man das Rennrad zerlegt und mit Frischhaltefolie (0,99€) einwrappt, kann man es im Zug auch bei vollen Fahrradreservierungen als Handgepäck mitnehmen.

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Lothar Bodingbauer ist österreichischer Radiojournalist, Abendschullehrer und freier Podcaster.

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Text: Zum Hintergrund (2014)

Fotos sind auch auf Instagram: lobodingbauer