Remote-Aufnahme in Studioqualität

Remote-Aufnahme in Studioqualität

Dieses Set kann man per Post verschicken: ein Yahama AG-03 Interface/Mischpult über USB an den Computer angebunden, Headset Beyerdynamic DT-297 dabei, Verbindung über Studiolink. Das Ganze kann mit der Post verschickt werden.

Einstellungen:

  1. +48V Phantomspeisung ON / für Mikrofon
  2. Ausgangslevel auf “normal”, also 3/4
  3. Computerton möchte man hören, daher Regler auf Mitte (anpassbar)
  4. Kopfhörerlevel insgesamt (mit eigenem Ton), auf Mitte (anpassbar)
  5. ON natürlich – das ganze Ding eingeschaltet
  6. Mikrofoneingang mal auf Mitte (anpassbar)
  7. Effekt aus – sonst klingt’s nach Keller

Wie klingt es? Zum Beispiel so. Aufnahme remote:


Alternativ ist auch ein Focusrite Solo – sogar noch kleiner – möglich. (Foto als PDF)

48V muss gedrückt sein, Direct Monitor gedrückt. Air eher nicht gedrückt.

Aspekte der Stimmbildung

Download: Handout (pdf)

Die Stimme ist ein Instrument. Bei täglichem Üben (10 min) sind erste Erfolge nach sechs Wochen unüberhörbar. Stimmbildung hat Auswirkungen auf die Kommunikation mit anderen Menschen. Es zahlt sich aus.

Link zum Online-Sprechtraining: https://www.sprechkontakt.at/training/

Was aus Entfernung einfach als „Stimme“ ankommt, besteht in Wirklichkeit aus dem Zusammenwirken mehrerer Aspekte. Jeder Aspekt ist separat trainierbar. 

1. Zeitraum beanspruchen. Inhalt braucht Zeit. Pausen. Stille. Ausatmen. Einatmen. Pausen zwischen Sätzen, zwischen Aufzählungen: Langsamkeit und Ruhe. Zeitraum hat mit Selbstbewusstsein zu tun. Mit dem Ertragen einer Wirkung.

2. Die Aussprache. Die „gemäßigte Hochlautung“ ist die Aussprache geschulter Sprecher:innen. Es ist weniger das perfekt „r“ oder „s“ sondern die Richtige Länge und Geschlossenheit/Offenheit der Selbstlaute a-e-i-o-u. Das Training sollte hier nur mit Lehrer:in erfolgen. Übungen dazu täglich.

3. Agogische Aufbereitung der Sätze. Das kommt zusätzlich und schafft besser erkennbare Sinnzusammenhänge. “Sprich einmal laut und einmal leise, einmal langsam, einmal schnell, einmal hoch und einmal tief” – das ist ein Aspekt davon, Pausen innerhalb von Sätzen (und der Fluss der Sprache darin) ein anderer. Achtung: Nur wenige Kommas zeigen Sprechpausen an.

4. Die Resonanz. „Die Sonne „tööööönnnnn“. Das hat etwas mit Frequenz und Zeitraum zu tun, mit Energie.

5. Zu Beginn: Erst ausatmen, dann einatmen. Und dann: Pausen – kann man üben.

6. Das Gegenüber. Kann im Theater in der hintersten Ecke sitzen – dort will man seine Stimme hinschicken. Das kann man lernen und zahlt sich aus. Präsenz.

7. Der Stimmsitz. Mit welcher Frequenz spreche ich meine Gegenüber an. Eher tiefer wäre besser, gemeint ist aber: eher mehr Frequenzen. Öffnen. Meist nach unten hin. Das muss man herausfinden.

8. Inhalt und Klang. Wie bei Büchern oder Zeitungen, die (diskursive) gute Inhalte nicht mit unpassenden Schriftsätzen drucken, wird auch die Stimme mit den Inhalten in Verbindung gebracht. Wir werden üben, den Eindruck zu beschreiben.

9. Die Grenze. Profi-Sprecher:innen haben ihre Stimme zum Beruf gemacht. Professionelle Aufträge sollten auch von ihnen gemacht werden. Das zu erkennen, ist auch ein wichtiger Aspekt für Nicht-Profis.

10. Die Authentizität. Man ist, wie man spricht. Und in jedem Moment spricht man so, wie man ist. Die gebildete Stimme kann wie eine Fremdsprache eingesetzt werden. Im normalen Gespräch ist das meist nicht notwendig. Das zu erkennen ist ein Teil der Stimmbildung.

Die 6 Häuser der Stimme

  1. Erzählen
  2. Miteinander sprechen
  3. Text lesen (Buch)
  4. Text lesen (Manuskript, geschrieben für gesprochene Sprache)
  5. Schauspiel, Drama
  6. Komik  / Cartoon

Möglichkeiten zur Reparatur …

Die eigene Einschätzung täuscht oft. Meistens hilft:

  1. Tiefer / nach unten offener
  2. Weniger auf und ab
  3. Härter, sachlicher
  4. Die Sprache in die Weite senden, wo jemand ist
  5. Nicht so intim / freundlich / nah ran
  6. Zeitraum beanspruchen
  7. Pausen

12 Tipps / Übungen

  1. Ausatmen vor dem Einatmen
  2. Unhörbar nachatmen
  3. Wasser dabei haben
  4. Mikrofondisziplin
  5. Nicht jeder Beistrich ist eine Pause
  6. Wörter ohne Information nicht betonen (davon/daher werden nie betont)
  7. R vorne: dedlängen-dedlängen-dedlängen-drängen
  8. CH vorne: durich-durich-durich-durch
  9. Klares kurzes Ei: land-land-land-leise (kurz)
  10. Resonanzübung: die Sonne tönt, singen:
    Major Ascending/Minor Descending (YouTube Link dazu)
  11. Beim Gehen erzählen, was man sieht. Ohne Äh’s aber gerne mit kleinen Pausen.
  12. Hören. Zuhören.

Hörbeispiele

  1. Podcast: Karim in Auroville – Link
  2. Stimme von Emma Clark (London Underground) – Link

Manuskriptbeispiele

Kriterien der Beschreibung und Bewertung

  • Zielgruppenorientiert
  • Tempo, Tempovariationen
  • Rhythmus / binnen-Rhythmus
  • Emotionalität (Sprecher:in/Zuhörende)
  • Unterhaltend
  • Wortwahl
  • Betonung
  • Modulation / Tonhöhe / Melodie
  • Deutlichkeit der Aussprache
  • Authentizität / „normal klingen“
  • Persönlichkeit erkennbar
  • Gespräch – Manuskriptvortrag
  • Nähe – Distanz
  • Angenehm
  • Atmung / Nachatmen / Klicken
  • Umgebungsgeräusche
  • Pausen
  • Dialekt
  • Stil (Gespräch, Kinderbuch, Reportage) Tradition/Epoche
  • Sendung mit der Maus – Faktor
    (lieb/einfach/persönlich/nette Schulmeisterei/an die Hand/Erinnerung)
  • Rolle, Haltung
  • Nachvollziehbarkeit
  • Verlautbarungsfaktor
  • Wärme-Kälte / Guter Wille / positiv gestimmt
  • Druck in der Stimme / „pressen“
  • Präsenz / Skala 1 2 3
  • Ähm-Faktor
  • Eng – weit / Skala 1 2 3
  • Mag-ich – Koeffizient
  • Aversionsfaktor

20 mal Troubleshooting

20 Highlights | Troubleshooting 

  1. Richtig große Probleme hört man selbst im allgemeinen nicht.
  2. Komisches R bei Arbeit? Weglassen oder üben: Ale Ale Ale – Arbeit.
    So sitzt das r an der richtigen Stelle (vorne)
  3. Komisches R bei drängen? Üben: de-dlängen, de-dlängen, de-dlängen – drängen. So sitzt das r an der richtigen Stelle (vorne).
    Ebenso bei drei (de-dlei).
  4. Komisches Krachen bei durch? Üben: Dur-ich, Dur-ich, Dur-ich, und dann das i weg. Durch. So sitzt das ch an der richtigen Stelle (vorne).
  5. Der – dem – den. Das sollte passen! Alle E’s sind lange und geschlossen.
  6. Vokale: Lang oder kurz, offen oder geschlossen? Das kann man nicht immer vorhersagen und muss (einzeln) gelernt werden. Generelle Regeln sind kaum vorhanden. Das zahlt sich aus, denn sie machen 3/4 der Sprache.
  7. Vierzehn und vierzig mit r und kurzem I.
  8. Je emotioneller der Text, desto neutraler die Sprache.
  9. Beistriche zeigen an erster Stelle üblicherweise keine Pause an.
    Viele Leute, die Pausen machen, haben den Sinn im Satz nicht verstanden.
  10. Mikrofondisziplin heißt: Abstand und Winkel bleiben unverändert.
  11. Zwielaute sind selten so, wie man glaubt.
    EI, AI ist A-E kurz ausgesprochen. Leise? Land-Land-Land-Laese.
    EU ist O-E. Europa? O-E-ropa.
    AU ist A-O. Australien? A-O-stralien.
  12. Ein O wird zum U, wenn man den Unterkiefer sanft vorschiebt.
  13. Resonanzprobleme? Ning neng nang neng nain.
  14. Zuck fährt ab? Lange. Der Zug. Wir wünschen einen langen guten Tag.
  15. Nächst-nächstens, höchst-höchstens
  16. Kurze Wörter sind wichtig.
  17. Die Vorsilbe un- ist immer betont. Unangenehm, unglaublich, unschön
  18. Die Vorsilbe Er-, ver-, zer- sind nie betont. Erleben, erinnern, vernichten, zerstäuben. Zudem, zugute, zugrunde, zufrieden auch nicht
  19. Davon will ich etwas haben. Davon sonst nie betonen: Davon sollen wir mehr haben. Ebenso nicht betont die erste Silbe bei: Dazu, damit, dafür, darunter, darauf, dahinter, daran, darüber, davon, dabei.
  20. Bei den Endungen -en und -el fällt das e gänzlich weg, außer davor steht ein n oder ein m: Flaschen = flaschn; Säbel = Säbl.
  21. Tiefer sagen sie immer, wäre besser. Gemeint ist aber: mehr Resonanz, alle Frequenzen aktivieren, auch die Tiefen dazu.

Auf Punkt lesen

5-Minuten-Beitrag über Insektenökologie, hier das Ende:

… aber es gibt auch eine gute Nachricht. Wenn sich die Bedingungen verbessern, dann erholen sich gerade bei Insekten die Bestände sehr schnell. Und wer Honigbienen schützt, fördert in ihrem Windschatten auch alle anderen Insekten, die von den verbesserten Bedingungen profitieren.

Die Vorsilbe un- (immer betont) und um- (manchmal betont)

Aus Ungunst unachtsam und unlieb mit den Eroberern verhandeln.

Untreue Leute vereinen sich bei Unwettern und verunreinigen ihre Seele. Die Verhandlungen wurden zerredet und endeten unentschieden.

Das unliebenswürdige Ungeheuer zerfranst uns die Kleidung.

Der Erfolgreiche benahm sich unlieb, unanständig und unfreundlich. Ungebildet und zerknirscht verlassen diese verblödeten Schüler die Schule. Unzertrennliche Seelen erleben unendlich schöne Stunden. Untragbarer Unverstand blüht gern im Verborgenen. Unachtsamkeit verdient Erregung und Ergreifung.

Vor dem Umbau des Hauses müssen wir noch das Erdreich umgraben. Ich umbaue das umstrittene Haus mit unüberwindbarem Zaungeflecht. Wir umgehen beim Umgang unsere Sorgen und Verluste. Unter Umständen umstehen wir aus Protest das umkämpfte Lager. Du mußt diesen Beitrag umschreiben, weil du die Sache zu sehr umschrieben hast.

Interviewausschnitt rechtzeitig beenden

Ich bin immer wieder mal in der Situation, in der ich einen Ausschnitt suche, den ich einer Sendung voranstelle (“Teaser-OT”. Und oft lasse ich da zu viel dran, an diesem Ausschnitt. Es gibt aber einen Moment in jedem Ausschnitt, an dem man schneiden muss. Da habe ich grad ein schönes Beispiel beim Bearbeiten gefunden:

Ideal


Zu lange

Nach der Frage einfach mal still sein

… und wieder einmal habe ich nach der Frage den Mund nicht gehalten und wieder irgendwelche Optionen angeboten.

Beim Schneiden kommt das einfach weg.

Besser wäre es, gleich beim Aufnehmen nach der Frage einfach still zu sein. Gelingt mir immer öfter, aber lange nicht immer.

4 Komplexitätsstufen einer Podcastproduktion

Wenn jemand gerne einen Podcast hätte, muss man ein Angebot legen. Das ist schwierig, wenn die Beteiligten noch nicht wissen, was genau sie haben möchten. Ich habe mich hingesetzt, und vier Levels definiert, die unterschiedliche Preise haben. Diese Levels kann der Auftraggeber auch mischen, besonders in der Entwicklungsphase von Episode 1 bis 10.

S (Preis: 25% einer XL Folge)
„Small“: Vorhandenes Interview, Schnitt „mit Hand“ vorne & hinten, ggf. weitere Schnitte nach Vorgabe, Ähs; Audiobearbeitung und mp3- Bereitstellung.

M (Preis: 50% einer XL Folge)
„Medium“: Vorhandenes Interview, intelligenter Schnitt „mit Hirn“ (journalistisch) auf vorgegebene Ziellänge, ggf. nach Vorgabe, Ähs; Audiobearbeitung und mp3-Bereitstellung.

L (Preis: 75% einer XL Folge)
„Large“: Vorhandene Interviews, intelligenter Schnitt „mit Gestaltung“ (journalistisch/ dramaturgisch) auf vorgegebene Ziellänge, Ähs; ggf. Zwischentexte, „Audioplüsch“ (Akzente), Audiobearbeitung und mp3-Bereitstellung.

XL (Preis: 100% einer XL Folge)
„X-Large“: Umsetzung eines Themas, ggf. Interviewführung; Schnitt und Mischung (journalistisch/dramaturgisch) auf vorgegebene Ziellänge, Ähs; ggf. Geräusche/Musikbrücken, Zwischentexte, Moderation/Präsentation, Audiobearbeitung und mp3-Bereitstellung.

Podcast Workshop/Vortrag

Idee

Sie würden gerne einen Podcast starten oder hätten gerne einen Vortrag zum Thema? Können wir machen. lothar@sprechkontakt.at Wenn es zur Sache geht, ist auch ein "Podcast-Tag" eine gute Möglichkeit, die notwendige Technik kennenzulernen und Formatideen gemeinsam zu entwickeln. Am besten ist, wir telefonieren: +4369919039196 Lothar Bodingbauer

Wissenschaftspodcasts als Unterhaltungs- und Recherchequelle

"Gespräche auf Augenhöhe", und das in aller Ausführlichkeit zu wissenschaftlichen Themen. Podcasts sind in den letzten Jahren überall dort entstanden, wo Interesse besteht, mehr zu einem bestimmten Thema zu erfahren. Ein 45 min. Überblick über erfolgreiche Wissenschaftspodcasts, die auch den individualisierten Unterricht bereichern können.

Podcasts zum Selbermachen

Es geht weniger um das Veröffentlichen, als um das Zugänglichmachen von Gesprächen und Informationen. Podcast ist eine "Haltung". Was auch immer man tut, es wird jemanden geben, der sich dafür in der Tiefe interessiert. Gespräche mit Expert:innen leicht geführt und dann als Podcastepisoden geteilt werden. Wie man einen Podcast aufsetzt, so dass er auch gut klingt, und wie Community-Arbeit die Hörer:innenzahl erhöht, das lernen Sie in diesem Workshop.

About

Lothar Bodingbauer (*1971) arbeitet journalistisch für ORF Radio Österreich 1 und Deutschlandfunk. Er ist Radiojournalist (350 Beiträge/Sendungen), „Podcaster der ersten Stunde“ mit seinen Formaten „Physikalische Soiree“ und „Bienengespräche“, mit insgesamt 10.000 regelmäßigen Downloads pro Folge. Als „Podcastpate“ hilft er in der sendegate.de Community Newcomer:innen beim Aufsetzen von Podcasts. Mit der Österreich Werbung publiziert er derzeit den Auftragspodcast „Wald wirkt Wunder“. Er veranstaltete Podcast-Workshops mit Mitarbeiter:innen der Österreichischen Mediathek, der Österreich Werbung, dem Standard, dem Kloster Pernegg, dem Freien Radio Salzkammergut und Studierenden der Universität Wien bzw. den Pädagogischen Hochschulen. Am FJUM hält er im Herbst 2022 zum sechsten Mal einen 6-Vormittagskurs „Sprechtraining für Podcaster:innen“ ab. Kontakt: Tel. +4369919039196 und lothar@sprechkontakt.at

Podcast Workflow

1. Ideensammlung
2. Aufnahme
3. Postproduktion
4. Publishing
5. Feedbackmanagement
6. Ideensammlung

Podcast Equipment “Gold Standard” für 4 Personen

Alles was man braucht, um 4 Personen in Studioqualität am Tisch miteinander ins Gespräch zu bringen. Für zwei Personen ebenfalls geeignet, man braucht dann nicht einmal Strom aus der Steckdose, sondern kann auch Spazierengehen.

Für 4 Personen: 1600€ - hier entlang zur Liste bei Thomann

Für 2 Personen: einfach weniger Kopfhörer und keinen Kopfhörerverstärker bestellen, das müssten ungefähr 900-1000 € sein.

Einen Podcast starten

Einen Podcast zu starten, das ist doch eine wirklich gute Idee. Es braucht auch nicht viel dazu.

1. Jede Person ein eigenes Mikrofon. Welches das ist, ist nicht die große Frage. Aber die anzustrebende „Präsenz“ kommt nur daher, dass das Mikro vor dem Mund ist. Das wollen wir haben. Wir zeichnen diese Mikros auf getrennten Spuren auf. Das ist das eigentliche Ziel der einzelnen Mikros: die getrennten Spuren. Jede Person braucht 1 Spur. Keine Kompromisse hier. Warum? Siehe den nächsten Punkt.

2. Die getrennten Spuren lädst du auf www.auphonic.com hoch und legst dort eine „Multitrack Produktion“ an. Auphonic wird daraus ein Audiofile (mp3) File machen. Und zwar so: wer nicht spricht, wird stummgeschalten - denn das Mikrofon der ruhigen Person würde ja auch die Sprache der daneben sitzenden sprechenden Person aufnehmen, aber das auf Entfernung. Das würde klingen, wie im Bad. Und das genau wollen wir nicht. Es soll nach Studio klingen. Das könnte man auch per Hand machen, aber Auphonic macht das mühelos automatisiert für 1 Euro die resultierende Stunde. Guter Klang und geschenkte Zeit - deswegen mögen wir Auphonic. Jetzt müssen wir das eine - gerechnete - Audiofile nur noch bereitstellen. Dafür sorgt der nächste Punkt.

3. Theoretisch wäre WordPress + Podlove Plugin die schönste Lösung, einerseits die Audioepisode zur Verfügung zu stellen, samt einem Feed für den Podcast, unter dem Leute ihn in Verzeichnissen finden können. Das braucht ein bisschen Erfahrung und den Willen zum Schrauben. Wenn du dir das sparen möchtest, nimm irgend ein Modell von www.podigee.com - die kümmern sich um alles und die höheren Abomodelle beinhalten sogar Auphonic.

Das war’s. Der Rest ist Detail und Feinputz. Schau, dass du möglichst bald und regelmäßig veröffentlichend auf Episode 10 kommst, dann hast du genug Erfahrung, dich um den Feinputz zu kümmern. Den Goldstandard des Audioequipments habe ich hier zusammengestellt, aber nimm ruhig einmal irgend etwas anderes, Hauptsache du berücksichtigst Punkt 1. Feedback und Verbesserungen bau immer in die nächste Folge ein, nicht in jene, die du veröffentlichen möchtest, sonst kommst du vor lauter Bessermachenwollen zu nichts anderem.

Und wenn du Fragen hast, stell dich bei sendegate.de vor und erzähl von deinem Projekt. Die gibt es PodcastpatInnen, die bedingungslos helfen. Ich bin auch einer.

Alle meine Podcast-Posts findest du hier, da ist sicher auch etwas dabei.

Happy Podcasting!