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Ein schwarzes Brett. Ein Tagebuch. Lothar Bodingbauer.

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Letzte Podcastepisode

380. Zöbelboden

380. Zöbelboden

Der vermessene Wald

Der Ökologe Thomas Dirnböck spricht über den Zöbelboden, eine Forschungsfläche des Umweltbundesamts im Nationalpark Kalkalpen. Im Bergmischwald, es geht um die Untersuchung von Stoffflüssen. Die Vorgänge hier sind typisch für abgelegene Gebiete in den nördlichen Kalkalpen: Das Gelände liegt sehr abgelegen, es ist still.

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Am Meer

Kvarner Bucht, Kroatien

Schule anders? Kommentar zum Kommentar

In ihrem Kommentar zur Zukunft der Schule vom 19. August sitzt die Autorin bereits in der Überschrift “Weg mit dieser Schule” dem Trugschluss auf, dass Schule die Gesellschaft verändert. Es ist genau umgekehrt. Die Gesellschaft verändert die Schule, und wenn sich nichts ändert, ist die Mehrheit der Gesellschaft offenbar mit diesem Schulsystem sehr einverstanden. “Zerschlagt das Schulsystem” ist daher eher als Ruf nach einer gesellschaftlichen Revolution zu sehen, als einer revolutionären Neugestaltung des Schulsystems. Und warum auch nicht. Für die Zeit nach einer derartigen Revolution schlage ich vor: Schule ohne Ferien – weil Schule ein Ort ist, an dem es immer was zu lernen gibt. Wer genug gelernt hat, bleibt eine Zeitlang weg. Schule mit Lehrer:innen, die ihren Arbeitstag dort verbringen und mit dem Lehrplan im Hintergrund Tages- Wochen- und Monatskurse anbieten, an denen die Schüler:innen nach Lust und Interesse teilnehmen. Auf unterschiedlichen Niveaus, immer mit Sprachförderung. So können alle – und das schlägt die Autorin des Kommentars auch vor – gemeinsam zur Schule gehen. Fächer würden sich Themen unterordnen. Noten kann es da keine geben, sie würden bestehende Verhältnisse zementieren, es würde geschummelt werden. Feedback von vorbildlichen Lehrer:innen würde die Noten ersetzen. Schulen, die auch als Wohnräume gestaltet sind, würden es allen Beteiligten erleichtern, gerne dort zu sein. Das zu erreichen ginge nun auch ohne die im Kommentar vorgeschlagene Notbremse. Im bestehenden Schulsystem haben engagierte Teams sehr wohl sehr viel Gestaltungs- und Entwicklungsspielraum.

Lothar Bodingbauer ist Wissensvermittler via Radio, Podcast und Unterricht, er unterrichtet Physik und Mathematik am Abendgymnasium Wien. https://www.sprechkontakt.at

Unterwegs gesehen und gehört

Unterwegs gesehen und gehört

Im Schienenersatzbus von Weyer an der Enns nach Waidhofen an der Ybbs. Eine wirklich kurze Strecke:

  1. Kostbar (Kneipe in Weyer)
  2. Drunter und Drüber (Dessous und Kleidung, Geschäft ebendort)
  3. „Ab und zu vermisse ich dich nicht, ab und zu schon.“ (Jemand telefoniert im Bus)

Honig

beevienna update: schöne Honigernte 2022. Interesse? Über Kontakt. Zur Domain “BeeVienna”, die eigene Website/Domain ist abgeschaltet und von obskuren Instanzen übernommen worden. So schnell geht das, wäre eine Mailadresse damit verbunden, könnte das blöd sein.

Alle Podcastepisoden auf einer Seite

Geschafft. Alle Sprechkontakt-Podcasts auf einer Seite – als Sammelfeed und Einzelfeeds. Mit den notwendigen Weiterleitungen von den bisherigen Seiten. Möglich gemacht durch den Einsatz des Show-Features von Podlove-Publisher. Hier geht es zur Übersicht der rund 550 Episoden von rund 10 Podcasts: https://www.sprechkontakt.at/shows/

Remote-Aufnahme in Studioqualität

Remote-Aufnahme in Studioqualität

Dieses Set kann man per Post verschicken: ein Yahama AG-03 Interface/Mischpult über USB an den Computer angebunden, Headset Beyerdynamic DT-297 dabei, Verbindung über Studiolink. Das Ganze kann mit der Post verschickt werden.

Einstellungen:

  1. +48V Phantomspeisung ON / für Mikrofon
  2. Ausgangslevel auf “normal”, also 3/4
  3. Computerton möchte man hören, daher Regler auf Mitte (anpassbar)
  4. Kopfhörerlevel insgesamt (mit eigenem Ton), auf Mitte (anpassbar)
  5. ON natürlich – das ganze Ding eingeschaltet
  6. Mikrofoneingang mal auf Mitte (anpassbar)
  7. Effekt aus – sonst klingt’s nach Keller

Wie klingt es? Zum Beispiel so. Aufnahme remote:


Alternativ ist auch ein Focusrite Solo – sogar noch kleiner – möglich. (Foto als PDF)

48V muss gedrückt sein, Direct Monitor gedrückt. Air eher nicht gedrückt.

Geschichten, Sprache und Geräusche

Eine besonders schöne Radiosendung, die mit Sprache und Geräuschen eine ganze Welt entwickelt, ist diese: Eider Island by Falling Tree Productions. Es geht um Vögel und um Menschen auf einer Insel, und die Menschen, die dort leben.

Link: Soundcloud – Ider Island

Vorgestellt wurde diese Sendung im “How Sound Podcast“, einem englischsprachigen Podcast über das Radiomachen, in welcher Episode, weiß ich wieder: Folge 279. Empfehlenswert ist der Podcast für Radiomacher:innen überhaupt. Klar, auch für Podcaster:innen, obwohl es halt wirklich viel Arbeit ist, so mit Tönen zu gestalten.

Aspekte der Stimmbildung

Download: Handout (pdf)

Die Stimme ist ein Instrument. Bei täglichem Üben (10 min) sind erste Erfolge nach sechs Wochen unüberhörbar. Stimmbildung hat Auswirkungen auf die Kommunikation mit anderen Menschen. Es zahlt sich aus.

Link zum Online-Sprechtraining: https://www.sprechkontakt.at/training/

Was aus Entfernung einfach als „Stimme“ ankommt, besteht in Wirklichkeit aus dem Zusammenwirken mehrerer Aspekte. Jeder Aspekt ist separat trainierbar. 

1. Zeitraum beanspruchen. Inhalt braucht Zeit. Pausen. Stille. Ausatmen. Einatmen. Pausen zwischen Sätzen, zwischen Aufzählungen: Langsamkeit und Ruhe. Zeitraum hat mit Selbstbewusstsein zu tun. Mit dem Ertragen einer Wirkung.

2. Die Aussprache. Die „gemäßigte Hochlautung“ ist die Aussprache geschulter Sprecher:innen. Es ist weniger das perfekt „r“ oder „s“ sondern die Richtige Länge und Geschlossenheit/Offenheit der Selbstlaute a-e-i-o-u. Das Training sollte hier nur mit Lehrer:in erfolgen. Übungen dazu täglich.

3. Agogische Aufbereitung der Sätze. Das kommt zusätzlich und schafft besser erkennbare Sinnzusammenhänge. “Sprich einmal laut und einmal leise, einmal langsam, einmal schnell, einmal hoch und einmal tief” – das ist ein Aspekt davon, Pausen innerhalb von Sätzen (und der Fluss der Sprache darin) ein anderer. Achtung: Nur wenige Kommas zeigen Sprechpausen an.

4. Die Resonanz. „Die Sonne „tööööönnnnn“. Das hat etwas mit Frequenz und Zeitraum zu tun, mit Energie.

5. Zu Beginn: Erst ausatmen, dann einatmen. Und dann: Pausen – kann man üben.

6. Das Gegenüber. Kann im Theater in der hintersten Ecke sitzen – dort will man seine Stimme hinschicken. Das kann man lernen und zahlt sich aus. Präsenz.

7. Der Stimmsitz. Mit welcher Frequenz spreche ich meine Gegenüber an. Eher tiefer wäre besser, gemeint ist aber: eher mehr Frequenzen. Öffnen. Meist nach unten hin. Das muss man herausfinden.

8. Inhalt und Klang. Wie bei Büchern oder Zeitungen, die (diskursive) gute Inhalte nicht mit unpassenden Schriftsätzen drucken, wird auch die Stimme mit den Inhalten in Verbindung gebracht. Wir werden üben, den Eindruck zu beschreiben.

9. Die Grenze. Profi-Sprecher:innen haben ihre Stimme zum Beruf gemacht. Professionelle Aufträge sollten auch von ihnen gemacht werden. Das zu erkennen, ist auch ein wichtiger Aspekt für Nicht-Profis.

10. Die Authentizität. Man ist, wie man spricht. Und in jedem Moment spricht man so, wie man ist. Die gebildete Stimme kann wie eine Fremdsprache eingesetzt werden. Im normalen Gespräch ist das meist nicht notwendig. Das zu erkennen ist ein Teil der Stimmbildung.

Die 6 Häuser der Stimme

  1. Erzählen
  2. Miteinander sprechen
  3. Text lesen (Buch)
  4. Text lesen (Manuskript, geschrieben für gesprochene Sprache)
  5. Schauspiel, Drama
  6. Komik  / Cartoon

Möglichkeiten zur Reparatur …

Die eigene Einschätzung täuscht oft. Meistens hilft:

  1. Tiefer / nach unten offener
  2. Weniger auf und ab
  3. Härter, sachlicher
  4. Die Sprache in die Weite senden, wo jemand ist
  5. Nicht so intim / freundlich / nah ran
  6. Zeitraum beanspruchen
  7. Pausen

12 Tipps / Übungen

  1. Ausatmen vor dem Einatmen
  2. Unhörbar nachatmen
  3. Wasser dabei haben
  4. Mikrofondisziplin
  5. Nicht jeder Beistrich ist eine Pause
  6. Wörter ohne Information nicht betonen (davon/daher werden nie betont)
  7. R vorne: dedlängen-dedlängen-dedlängen-drängen
  8. CH vorne: durich-durich-durich-durch
  9. Klares kurzes Ei: land-land-land-leise (kurz)
  10. Resonanzübung: die Sonne tönt, singen:
    Major Ascending/Minor Descending (YouTube Link dazu)
  11. Beim Gehen erzählen, was man sieht. Ohne Äh’s aber gerne mit kleinen Pausen.
  12. Hören. Zuhören.

Hörbeispiele

  1. Podcast: Karim in Auroville – Link
  2. Stimme von Emma Clark (London Underground) – Link

Manuskriptbeispiele

Kriterien der Beschreibung und Bewertung

  • Zielgruppenorientiert
  • Tempo, Tempovariationen
  • Rhythmus / binnen-Rhythmus
  • Emotionalität (Sprecher:in/Zuhörende)
  • Unterhaltend
  • Wortwahl
  • Betonung
  • Modulation / Tonhöhe / Melodie
  • Deutlichkeit der Aussprache
  • Authentizität / „normal klingen“
  • Persönlichkeit erkennbar
  • Gespräch – Manuskriptvortrag
  • Nähe – Distanz
  • Angenehm
  • Atmung / Nachatmen / Klicken
  • Umgebungsgeräusche
  • Pausen
  • Dialekt
  • Stil (Gespräch, Kinderbuch, Reportage) Tradition/Epoche
  • Sendung mit der Maus – Faktor
    (lieb/einfach/persönlich/nette Schulmeisterei/an die Hand/Erinnerung)
  • Rolle, Haltung
  • Nachvollziehbarkeit
  • Verlautbarungsfaktor
  • Wärme-Kälte / Guter Wille / positiv gestimmt
  • Druck in der Stimme / „pressen“
  • Präsenz / Skala 1 2 3
  • Ähm-Faktor
  • Eng – weit / Skala 1 2 3
  • Mag-ich – Koeffizient
  • Aversionsfaktor

20 mal Troubleshooting

20 Highlights | Troubleshooting 

  1. Richtig große Probleme hört man selbst im allgemeinen nicht.
  2. Komisches R bei Arbeit? Weglassen oder üben: Ale Ale Ale – Arbeit.
    So sitzt das r an der richtigen Stelle (vorne)
  3. Komisches R bei drängen? Üben: de-dlängen, de-dlängen, de-dlängen – drängen. So sitzt das r an der richtigen Stelle (vorne).
    Ebenso bei drei (de-dlei).
  4. Komisches Krachen bei durch? Üben: Dur-ich, Dur-ich, Dur-ich, und dann das i weg. Durch. So sitzt das ch an der richtigen Stelle (vorne).
  5. Der – dem – den. Das sollte passen! Alle E’s sind lange und geschlossen.
  6. Vokale: Lang oder kurz, offen oder geschlossen? Das kann man nicht immer vorhersagen und muss (einzeln) gelernt werden. Generelle Regeln sind kaum vorhanden. Das zahlt sich aus, denn sie machen 3/4 der Sprache.
  7. Vierzehn und vierzig mit r und kurzem I.
  8. Je emotioneller der Text, desto neutraler die Sprache.
  9. Beistriche zeigen an erster Stelle üblicherweise keine Pause an.
    Viele Leute, die Pausen machen, haben den Sinn im Satz nicht verstanden.
  10. Mikrofondisziplin heißt: Abstand und Winkel bleiben unverändert.
  11. Zwielaute sind selten so, wie man glaubt.
    EI, AI ist A-E kurz ausgesprochen. Leise? Land-Land-Land-Laese.
    EU ist O-E. Europa? O-E-ropa.
    AU ist A-O. Australien? A-O-stralien.
  12. Ein O wird zum U, wenn man den Unterkiefer sanft vorschiebt.
  13. Resonanzprobleme? Ning neng nang neng nain.
  14. Zuck fährt ab? Lange. Der Zug. Wir wünschen einen langen guten Tag.
  15. Nächst-nächstens, höchst-höchstens
  16. Kurze Wörter sind wichtig.
  17. Die Vorsilbe un- ist immer betont. Unangenehm, unglaublich, unschön
  18. Die Vorsilbe Er-, ver-, zer- sind nie betont. Erleben, erinnern, vernichten, zerstäuben. Zudem, zugute, zugrunde, zufrieden auch nicht
  19. Davon will ich etwas haben. Davon sonst nie betonen: Davon sollen wir mehr haben. Ebenso nicht betont die erste Silbe bei: Dazu, damit, dafür, darunter, darauf, dahinter, daran, darüber, davon, dabei.
  20. Bei den Endungen -en und -el fällt das e gänzlich weg, außer davor steht ein n oder ein m: Flaschen = flaschn; Säbel = Säbl.
  21. Tiefer sagen sie immer, wäre besser. Gemeint ist aber: mehr Resonanz, alle Frequenzen aktivieren, auch die Tiefen dazu.

Auf Punkt lesen

5-Minuten-Beitrag über Insektenökologie, hier das Ende:

… aber es gibt auch eine gute Nachricht. Wenn sich die Bedingungen verbessern, dann erholen sich gerade bei Insekten die Bestände sehr schnell. Und wer Honigbienen schützt, fördert in ihrem Windschatten auch alle anderen Insekten, die von den verbesserten Bedingungen profitieren.

Die Vorsilbe un- (immer betont) und um- (manchmal betont)

Aus Ungunst unachtsam und unlieb mit den Eroberern verhandeln.

Untreue Leute vereinen sich bei Unwettern und verunreinigen ihre Seele. Die Verhandlungen wurden zerredet und endeten unentschieden.

Das unliebenswürdige Ungeheuer zerfranst uns die Kleidung.

Der Erfolgreiche benahm sich unlieb, unanständig und unfreundlich. Ungebildet und zerknirscht verlassen diese verblödeten Schüler die Schule. Unzertrennliche Seelen erleben unendlich schöne Stunden. Untragbarer Unverstand blüht gern im Verborgenen. Unachtsamkeit verdient Erregung und Ergreifung.

Vor dem Umbau des Hauses müssen wir noch das Erdreich umgraben. Ich umbaue das umstrittene Haus mit unüberwindbarem Zaungeflecht. Wir umgehen beim Umgang unsere Sorgen und Verluste. Unter Umständen umstehen wir aus Protest das umkämpfte Lager. Du mußt diesen Beitrag umschreiben, weil du die Sache zu sehr umschrieben hast.

4 Tipps für die erfolgreiche Radiogeschichte

  1. Wenn du einen Konflikt erlebst, mische dich nicht ein, oder versuche ihn gar zu lösen, sondern lehne dich zurück und beobachte.
  2. Gehe die Hauptstraße hin, aber hinter den Häusern zurück.
  3. Wenn jemand sagt, alle sind einer ganz bestimmten Meinung, finde die Person, die anders denkt.
  4. Schau auch ein bisschen auf die Bücher im Regal, besonders jene, die herumliegen, die gerade benützt und gelesen werden.

Im Zug

Es ist keine Kunst, in der Ruhezone der Eisenbahn etwas zum Aufregen zu finden. Steigt einer ein. Setzt sich fast hin und fragt: “ist da frei?”. “Grüß Gott, bitte gerne.” Lektion erteilt. Man grüßt. Kontaktaufnahme. Anfänger. Sein Telefon läutet nach 2 Minuten. Maximal laut, und der Klingelton das Scheppern eines Weckers. Kurzes Gespräch. Nach weiteren zwei Minuten noch ein Anruf. “Könnten Sie das auf lautlos stellen, das geht einen ja in den Bauch”. “Ja”. Konziliantes Gegenüber. Er sucht keinen Streit. Und verabschiedet sich nach einer halben Stunde in St. Pölten mit einem freundlichen “Auf Wiedersehen”.

376. Schwalben

376. Schwalben

Vom Leben der Natur / Ö1 / 25. April – 29. April 2022

Akrobaten zwischen Hof und Himmel

Der Wildtierbiologe Helmut Steiner spricht über die Schwalben.

  1. Nähe zu Menschen
  2. Bedeutung der Schwanzgabel
  3. Erwartete Ankunft
  4. Charakteristische Nester
  5. Ein ökologisches Netzwerk

Schwalben haben schon lange eine enge Beziehung zu Menschen, da sie in unserer Gegend fast nur in Häusern leben. Häuser sind “Kunstfelsen” mit besonderer Schutzwirkung vor natürlichen Feinden.

Hauptsächlich vier Schwalbenarten leben in Mitteleuropa: Die Felsenschwalbe, die Uferschwalbe, die Mehl- und die Rauchschwalbe. Alle Arten sind Zugvögel, die in unserem Winter in Afrika, südlich der Sahara überwintern.

Mit dem Rückgang der offenen Ställe geht auch die Zahl der Schwalben im bäuerlichen Umfeld zurück.

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375. Westautobahn

375. Westautobahn

Asphaltiert, gepflastert, genutzt, umstritten. Auf Straßen unterwegs

Wie keine andere Infrastruktur begünstigen oder viel mehr ermöglichen Straßen das Reisen. Lange Zeit galt überhaupt: ohne Straße kein Tourismus. Reisende nutzen Straßen wie keinen anderen Verkehrsträger um ihre Ziele zu erreichen. Straßen sind jedoch nicht nur nützlich sondern immer öfter auch heiß umkämpft, wie man an den Protesten gegen die geplante Stadtstraße in Wien und die Diskussionen über gleich mehrere Autobahnprojekte in Österreich erkennen kann. 

Es gibt genügend Gründe Straßen-Projekte kritisch zu hinterfragen: sie brauchen Platz, sie versiegeln wertvollen Boden, sie trennen Lebensräume von Menschen und Tieren, auf Straßen kommen jährlich nach wie vor viel zu viele Menschen und Tiere zu Tode. Aber Straßen verbinden auch: Güter mit den Menschen, die sie benötigen – und eben auch Reisende mit ihren Reisezielen. Manchmal sind die Straßen sogar selbst Ziel einer Reise. Ambiente porträtiert u.a. drei österreichische Straßen, die unterschiedlicher nicht sein können und die jede für auf ihre eigene Weise eine bedeutende touristische Rolle spielt: die Großglockner Hochalpenstraße, die Getreidegasse und die Westautobahn. 

Gestaltung: Lothar Bodingbauer, Matthias Haydn, Ernst Weber, Emil Wimmer
Redaktion: Matthias Haydn


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