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Batam: Indonesien

Batam: Indonesien

Von Singapur erreicht man in 40 Minuten mit dem Schnellboot eine erste Inselgruppe Indonesiens. Die weit verzweigte Stadt darauf heißt Batam. Viele Fabriken gibt es hier, die Produkte herstellen, die es billig in unseren europäischen Regalen gibt – Drucker, Computer. Die Insel und ihre Umgebung boomt. Viele der Bewohner sind erst in jüngerer Zeit aus anderen Gegenden Indonesiens hier hergekommen. Fotos aus Batam und seinen Nachbarinseln.

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Fotos aus Montreal

Fotos aus Montreal

Schicke Stadt in Nordamerika. Irritiert durch Studentenproteste. Einmal Boom, einmal Niedergang. Derzeit Boom. Aber weit im Norden. Von der Größe vergleichbar mit Wien, vielleicht mehr Vororte. Ähnlich viele U-Bahn Linien. Französische Sprache. Ein paar Fotos sind leicht zu finden. Viel Streetart. Bunt, nicht nur im Herbst. Mal sehen. Zum Beispiel hier.

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Gegenden im Osten

Gegenden im Osten

Was nach dem Fall des Eisernen Vorhangs blieb sind die Vorurteile. Über die Jahre haben sie sich angesammelt und sie blieben. Warum sind die Menschen hinter dem Schalter so ernst? Warum gibt es so riesige Pfützen? Wie geht es den Kindern? Eine Reise nach Perm (Russland) schafft Abhilfe, zeigt bisher unbekannte Menschen, schafft neue Bilder und neuen Raum für neue Vorurteile.

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Indonesien: Bali

Indonesien: Bali

Es gibt Gegenden auf Bali, da fliegen die Wolken so tief, dass man glaubt, darin zu ertrinken. Vermutlich ist es so, dass diese Gegenden höher liegen, dem Himmel also auf halben Weg entgegen kommen. Wer Bilder sieht, vergisst den Lärm des Verkehrs auf den Hauptstraßen.

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New York

New York

Noch vor dem Fall der Zwillingstürme zum ersten Mal in New York. Viele sehr freundliche Menschen getroffen.

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Formate

Sprache im Podcast

Erinnerung an Theodor Duenbostl 1946–2017

Theo war mein Betreuungslehrer im Schulpraktikum nach dem Studium. Ein Experimentiermeister erster Klasse. Ich habe Schüler:innen gesehen, die im Schulbuch, das er gemeinsam mit Thomas Brezina geschrieben hat, in der Pause freiwillig gelesen haben. Er hat gewusst, wie man Physik vermittelt. Mit Begeisterung. Das Neue hat ihn immer interessiert. Thx!

Interessen

Seilbahnchefs, Wirtschaftskammerpräsidenten. Interessensvertreter:innen sorgen für die Interessen ihrer Gruppe. Das kann für sich genommen nicht schlecht sein. Für das Gesamtbild sind Journalist:innen zuständig. Spannend wird es, wenn politische Entscheidungsträger:innen dazukommen. Sie beziehen ihre Entscheidungsgrundlagen von Expert:innen, aber eben auch von Interessensvertreter:innen – die haben sie ja gewählt. Wir kommen zur Forderung „Macht braucht Kontrolle“. Dann funktioniert das Ganze auch in kritischeren Situationen.

Hörtipp: Bauern und Interessensvertretungen #65

Gewählte Macht im Blumenbeet

Ellbogenarbeit, Bullying. Ist nicht cool. Nur mit Regeln kann dem Einhalt geboten werden. Mit Autorität, die sich nicht vom Schulhof zurückgezogen hat, um ihn jenen zu überlassen, die Regeln mit Körperkraft und reiner Macht bestimmen. Autorität, die sich um alle kümmert. Nach gemeinsam ausgehandelten Regeln. Das braucht Worte, und nicht Kraft.

Rassismus

Aggression definieren Verkerkehrspsychologen als einen emotionalen Zustand, bei dem man in Kauf nimmt oder beabsichtigt, dass das Gegenüber davon negativ betroffen wird. Bei Rassismus ist es vermutlich ähnlich. Es ist eine Geschichte zu bemerken, dass die XXX. ein Volk sind, die in der Straßenbahn durch lautes Reden auffallen, es ist eine andere Sache – nämlich  – wenn Angehörige dieses Volkes, erkennbar durch ihren Namen, am Wohnungsmarkt keine Wohnung bekommen, mit dem Hintergrund, dass sie so laut reden. Das ist struktureller Rassismus und muss durch Gesetze, Überwachung und soziale Maßnahmen kontrolliert werden. Dass das Ganze zusätzlich auf einem Fehlschluss beruht – die leisen angehörigen der betroffenen Gruppe hört man in der Straßenbahn nicht – ist eine völlig andere Geschichte.

Link: Reich durch Radeln, Wut auf Rädern (Podcastepisode)

Reverse Engineering: 2 klassische Podcast-Episoden

Deutsche und US/NPR Podcast unterscheiden sich. Wie genau? Zwei klassische Annäherungen an eine Podcastepisode. Die einen (USA) entwickeln die Geschichte prozesshaft von einem Punkt aus, um einen Zustand zu erläutern, die anderen positionieren einen Zustand (Deutschland) und beginnen dann den Prozess. Das ist doch mal eine klare Unterscheidung. Ich habe die Manuskripte mal reverse engineered.

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Abschiebung

Wenn sich mehrere Ebenen vermischen, die jede für sich genommen eine ziemlich klare Aussage haben, ergibt sich ein Dilemma. Jede:r der Beteiligten argumentiert korrekt. Am Ende des Tages bleibt aber etwas übrig. Das mag für die einen das Recht sein, für die anderen die Richtigkeit eines Prozesses, und hoffentlich für die meisten die Menschlichkeit. Kinder abzuschieben, die hier ihren Lebensmittelpunkt haben? Mitten in der Nacht? Vor den Augen ihrer Mitschüler:innen? Mit Hunden und vermummten Polizisten? Das tut man nicht.

Clubhouse

Menschen, die einander treffen, um miteinander zu reden. Audio only. Das ist doch schön. Der negative Rest ist hoffentlich Detail: Datenschutz, Vermischung bestehender Ebenen und Regeln, Ungewohntes. Aber in Zeiten von Isolation und Behauptung ist die Metaebene zu bekannten Themen wichtig und interessant gepflegt zu diskutieren. Und darum geht es. Also gut.