In dieser Episode der Physikalischen Soiree 260 besuchen wir das Institut für Textilchemie und Textilphysik der Universität Innsbruck. Im Gespräch mit Professor Tung Pham, Dr. Noemí Aguiló-Aguayo und Professor Thomas Bechtold beleuchten wir die Zusammenhänge zwischen Chemie und Textil sowie die aktuellen Anwendungen technischer Textilien in der Energiegewinnung und Energiespeicherung. Wir diskutieren die Strukturen von Textilien und ihre Auswirkungen auf die Elektrochemie, die Herausforderungen der Textilproduktion und Recyclingprozesse sowie die ethischen Aspekte und Nachhaltigkeit in der Branche. Zudem lernen wir aktuelle Forschungsprojekte der Doktoranden kennen, die innovative Ansätze zur Wiederverwertung von Textilien verfolgen und dabei den ökologischen Fußabdruck der Textilindustrie reduzieren wollen.
Podcastepisode
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PHS261 Grenzen und Schwellen im Weltall
In der Physikalischen Soiree 261, die am 5. Januar 2026 in Wien an der Universitätssternwarte stattfand, begrüßt Lothar Bodingbauer den emeritierten Professor Gerhard Hensler, der im Bereich der theoretischen Astrophysik tätig ist. Im Fokus der Diskussion steht das Thema der Grenzen des Universums und die Problematik von Lebensräumen im Kosmos. Bodingbauer schildert seine Gedanken, die er für ein Radio-Feature ausgearbeitet hat, in dem es darum geht, die geografischen und physikalischen Grenzen des Sonnensystems und über dessen Ende hinaus zu untersuchen.
Die Unterhaltung beginnt mit der Feststellung, dass das Konzept von Grenzen im Universum oft fälschlicherweise geografisch interpretiert wird. Bodingbauer erläutert, dass es nicht um feste Grenzen geht, sondern viel mehr um Zustände, in denen physikalische Größen wie die Anzahl der Teilchen pro Kubikzentimeter im Gleichgewicht stehen. Hensler bestätigt diese Sicht und ergänzt, dass der Fokus der Astrophysik auf dem Verständnis von Schwellenwerten liegt, die durch neue Technologien wie leistungsfähige Teleskope erreicht werden können, um zum Beispiel die Natur der Sternentstehung oder die Struktur des Universums genauer zu erfassen.
Ein zentraler Punkt der Diskussion ist die Lichtgeschwindigkeit, die als eine fundamentale Grenze des beobachtbaren Universums betrachtet wird. Hensler spricht außerdem über den Schwarzschildradius und die Entropie als weitere wichtige Konzepte in der Astrophysik. Die beiden Gesprächspartner reflektieren, dass Erkenntnisse in der Astrophysik oft mit neuen technologischen Entwicklungen einhergehen, wie zum Beispiel dem James-Webb-Weltraumteleskop, das es ermöglicht, tiefer in das frühe Universum und die Entstehung von Galaxien zu blicken.
Ein Punkt der Diskussion dreht sich um die Grundlagen der elektromagnetischen Strahlung und deren Schwellenwerte. Hensler hebt hervor, dass die Detektion in verschiedenen Spektralbereichen, wie im Röntgen- und Radiobereich, entscheidend für das Verständnis des Universums ist. Er erklärt die Herausforderungen bei der Beobachtung hochenergetischer Phänomene wie Supernovae und betont, wie wichtig es ist, verschiedene Messmethoden zu kombinieren, um vollständige Informationen zu erlangen.
Die Konversation wechselt dann zu den Themen der Gravitationswellen und deren Bedeutung für die Astrophysik. Hensler erläutert, dass diese Wellen, die durch massive Objekte im Universum erzeugt werden, eine neue Dimension der Beobachtungsmöglichkeiten eröffnen. Auch hier wird die Notwendigkeit von verbesserten Detektoren und deren Anordnung in Arrays angesprochen, um präzisere Messungen zu erzielen.
Während des Dialogs wird auch der Zusammenhang zwischen Materie und Antimaterie behandelt, wobei Hensler die Fragen nach der Vielfalt der Elementarteilchen im Universum und der Natur der dunklen Energie unterstreicht. Er thematisiert die Hubble-Tension, also die unterschiedlichen Werte bei der Messung der Expansionsgeschwindigkeit des Universums aus verschiedenen Beobachtungsansätzen und fragt sich, welche neuen Elemente berücksichtigt werden müssen, um eine konsistente Erklärung zu finden.
Die Unterhaltung schließt mit einem Ausblick auf die Herausforderungen und Chancen innerhalb der wissenschaftlichen Gemeinschaft, insbesondere angesichts der rasanten Fortschritte in den Naturwissenschaften. Hensler gibt seiner Überzeugung Ausdruck, dass das Verständnis der grundlegenden Naturgesetze und der Entwicklungen in der Physik sowie im Bereich der Biotechnologie eine aufregende, jedoch auch komplexe Zukunft verspricht. Bodingbauer bedankt sich für das Gespräch und schließt mit den Worten, dass diese faszinierenden Themen in Zukunft weitergeführt werden sollten.
Link: https://ufind.univie.ac.at/de/person.html?id=85269 – Gerhard Hensler, Universität Wien
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H049 Es ist das Genre!
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Zu Gast: Raimund Kast – Kulturmanagement Kulturbüro
In der Episode 049 des Podcasts „Horch“ diskutieren Elisabeth, Lothar und Raimund Kast über das Überwinden von Genregrenzen in der Musik. Raimund, dessen Verein kürzlich den Applaus Award 2025 erhielt, berichtet über die Geschichte und Ziele seiner Organisation, die zeitgenössische Musik und Jazz nach Ulm bringen möchte. Die Diskussion beleuchtet die Fusion unterschiedlicher Musikstile und die Verwendung experimenteller Instrumentaltechniken. Ein zentrales Thema ist die Herausforderung, jüngere Menschen für zeitgenössische Musik zu gewinnen. Die Teilnehmer betonen die Wichtigkeit von Kontext und Erzählungen über Künstler, um das Publikum emotional zu erreichen. Auch die GEMA-Reform wird angesprochen, wobei die bestehende Trennung zwischen U- und E-Musik als hindernisreich erachtet wird. Abschließend wird die gesellschaftliche Relevanz von Kunst und Musik hervorgehoben sowie der Wunsch, weiterhin neue Wege für den kulturellen Austausch zu beschreiten.
- Ernste Musik und oder Unterhaltungsmusik?
- Unterhaltende Ernste Musik?
- Ernsthafte Unterhaltungsmusik?
https://taz.de/Darum-will-die-Gema-die-Unterscheidung-zwischen-E–und-U-Musik-abschaffen/!6081451/
https://www.musiklexikon.ac.at/ml/musik_u/Unterhaltungsmusik.xml
Episodenbild: Foto von Harman Singh auf Unsplash
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PHS259 Vom Zauber flachen Glases (3/3)
Zu Gast bei Hans-Eckhard Leitl in Weiherhammer. Er ist Betriebsleiter in der Flachglas (Floatglas) Produktion des Pilkington Werkes (Nippon Sheet Glass). Er gibt uns im Gespräch einen tiefen Einblick in die Produktion – und nach dem Gespräch machen wir einen Rundgang im Werk.
Ausschnitte aus diesem Gespräch sind am 18.11.2025 in der ORF Österreich 1 Sendung “Dimensionen” zu hören, 19:05–19:30 Uhr. Link zur Sendung: Fenster in die Zukunft – Vom Zauber flachen Glases
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PHS258 Vom Zauber flachen Glases (2/3)
Ich spreche mit Friedrich Idam in Hallstatt. über kulturhistorische, kulturelle und ästhetische Aspekte des Bauens mit Glas, und über die Eigenschaften von Fenstern. Fritz ist Bauhistoriker und Spezialist auch für Bauphysik und Podcaster von “Simple Smart Buildings” und “Welterbe Hallstatt”.
Ausschnitte aus diesem Gespräch sind am 18.11.2025 in der ORF Österreich 1 Sendung “Dimensionen” zu hören, 19:05–19:30 Uhr. Link zur Sendung: Fenster in die Zukunft – Vom Zauber flachen Glases
Bio: Holzbildhauer, Totengräber in Hallstatt, Architekturstudium mit dem Schwerpunkt Denkmalpflege an der TU Wien, Doktoratsstudium im Bereich der Industriearchäologie, ständiges Mitglied des Denkmalbeirates beim Bundesdenkmalam, gerichtlich zertifizierter Sachverständiger für Denkmalpflege und Bauphysik für historische Baukonstruktionen, ehemaliges Mitglied der ICOMOS Österreich Monitoring Group, Zuständigkeitsbereich für die UNESCO Welterbestätte “Historisches Zentrum der Stadt Salzburg“, Mitglied des ÖNORM-ASI Komitees 255 „Konservierung von beweglichem und unbeweglichem Kulturgut“. Neben einer freiberuflichen Tätigkeit in den Bereichen architektonische Baudenkmalpflege und Bauphysik Lehrtätigkeit an der Donauuniversität Krems und der TU-Wien.
Link zur Website: https://www.idam.at
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PHS257 Vom Zauber flachen Glases (1/3)
Jens Schneider ist Glasbauingenieur und Rektor der Technischen Universität Wien. Ich habe mit ihm über Flachglas im Bau gesprochen. Wir diskutieren den Einsatz von Glas in der Architektur, einschließlich physikalischer Eigenschaften, Sicherheitsaspekte und der Balance zwischen Qualität, Energieverbrauch und Recycling. Wo und wie Glas bricht, kann schon gut untersucht werden.
Ausschnitte aus diesem Gespräch sind am 18.11.2025 in der ORF Österreich 1 Sendung “Dimensionen” zu hören, 19:05–19:30 Uhr. Link zur Sendung: Fenster in die Zukunft – Vom Zauber flachen Glases
Link: Jens Schneider | Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Jens_Schneider_(Bauingenieur)
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PHS256 Sumpflandschaften hinter Glas
Wenn Sie sich schwer entscheiden können, ob sie zuhause kleine Land- oder Wassertiere halten möchten, dann kommt für Sie vielleicht ein Paludarium in Frage: eine im Glasquader angelegte Sumpflandschaft, halb Aquarium, halb Terrarium.Dort fühlen sich kleine Amphibien, Frösche, Schnecken, Asseln, Molche, Salamander und kleine Fische gleichermaßen wohl. Solche Mini-Uferlandschaften mit Moosen, Farnen, Pflanzenerde und Wasserpflanzen zu gestalten, ist eine eigene Wissenschaft und Kunst. Für optimale Lebensbedingungen sind eine konstant hohe Luftfeuchtigkeit, die richtige Beleuchtung und eine ausgezeichnete Wasserqualität nötig. Vor allem in Japan hat die ästhetisch anspruchsvolle Auskleidung solcher Ökosysteme zwischen Land und Wasser eine große Tradition und gilt dort als meditative Tätigkeit. Aber auch hierzulande existiert eine lebendige Szene, in der wissenschaftliche Erkenntnisse ausgetauscht und auf Wettbewerben die schönsten Aquaterrarien auszeichnet werden.
Gestaltung: Lothar Bodingbauer
Link zur Sendung: https://oe1.orf.at/programm/20250319/788497/Sumpflandschaften-hinter-Glas-Paludarien-gestalten
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H047 Windmusik
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In dieser Episode von “Horch” erkunden wir die “Windmusik”, die Funktion von Luft und Klang in Orgeln, den Einfluss des Winddrucks auf den Klang und die Spannungen zwischen Tradition und modernem Orgelbau. Klangbeispiele von Alexanders von der neuen Rieger-Orgel in Helsinki zeigen die Besonderheiten der Intonation. “Wind” ist Klang, der durch “eigenen Millimeter” mehr beim Intonieren schon verändert wird.
Begrüßung und Vorstellung der drei Expertinnen
- Alexander Moosbrugger für Orgel https://moosbrugger.info
- Lothar Bodingbauer für Seefahrt und (Radio) – Windaufnahmen
- Elisabeth Haselberger für Blockflöten
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PHS255 Paludarien – auch aus Sicht der Tiere
Zu Gast: Stefan ReithoferIn dieser Episode der Physikalischen Soiree, Nr. 255, diskutiere ich mit meinem Gast Stefan über die faszinierende Welt der Paludarien. Diese einzigartigen Systeme kombinieren Aspekte von Aquarien und Terrarien und ermöglichen es uns, eine vielfältige Umgebung zu schaffen, die sowohl Wasser als auch Land umfasst. Als Tierpfleger und Aquaristik-Enthusiast bringt Stefan wertvolle Expertise über die Tiere mit, die in diesen besonderen Lebensräumen gedeihen können.
Wir beginnen mit einer detaillierten Erklärung, was ein Paludarium ausmacht. Stefan beschreibt es als Nachbildung eines Sumpfgebiets, das sowohl Wasser- als auch Landbereiche bietet. Dabei erforschen wir die verschiedenen Arten von Aquaterrarien, darunter Rivarium und Riparium, und unterhalten uns über die korrekte Terminologie, die oft in der Aquaristik verwendet wird. Außerdem werfen wir einen Blick auf Wabikusa, eine besondere Kunstform, die mit Wasserpflanzen arbeitet, die sowohl unter Wasser als auch über Wasser gedeihen.
Ein zentrales Thema dieser Episode ist die Freude und Herausforderung, sich ein Paludarium zu Hause zu schaffen. Wir sprechen über die nötigen Überlegungen bei der Einrichtung, wie Licht, Temperatur und Feuchtigkeit, und die Geduld, die erforderlich ist, um ein funktionierendes und gesundes Ökosystem zu entwickeln. Stefan betont die Wichtigkeit der Vorbereitungen und der langfristigen Planung, um das Gleichgewicht im Paludarium zu wahren.
Im Laufe unserer Unterhaltung beleuchten wir Einstellungen und Strategien zur Tierhaltung in Paludarien. Stefan erläutert, welche Tierarten, wie bestimmte Fische und Amphibien, sich in diesen Lebensräumen wohlfühlen und welche Bedingungen nötig sind, um diese Tiere artgerecht zu halten. Dabei gehe ich auf meine eigenen Erfahrungen ein und beschreibe die Biotope, die ich derzeit pflege, um den Zuhörern ein praktisches Verständnis für die Materie zu vermitteln.
Ein weiterer interessanter Aspekt sind die symbiotischen Beziehungen zwischen den verschiedenen Lebensformen im Paludarium. Dies umfasst die Interaktionen zwischen Fischen und Pflanzen sowie zwischen Tieren, die in diesen komplexen Mini-Ökosystemen leben. Unsere Gespräche fördern ein tieferes Verständnis für die Herausforderungen und Freuden, die mit dem Betrieb eines Paludariums verbunden sind.
Die Episode schließt mit dem Gedanken, dass Natur, egal in welchem Maßstab, eine dynamische Plattform für Beobachtungen und Lernprozesse bietet. Stefan unterstreicht die Bedeutung der Geduld und des kontinuierlichen Lernens, wenn man mit lebenden Systemen arbeitet. Seine abschließenden Worte ermutigen dazu, die Natur zu schätzen und die Schönheit und Komplexität der Ökosysteme zu erkennen, die wir zu uns nach Hause bringen können.
Foto: Stefan Reithofer
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PHS254 Paludarium: Grenze zwischen Land und Wasser
Im Interview spricht Lothar mit Ingeborg Lang, einer Biologin am Department für Funktionelle und Evolutionäre Ökologie der Universität Wien, über ihre Forschung an Pflanzenzellen, insbesondere über Moose. Ingeborg erklärt, dass ihre Studien im Bereich der Ökologie und Zellbiologie angesiedelt sind, mit einem speziellen Interesse daran, wie Pflanzenzellen unter unterschiedlichen Feuchtigkeitsbedingungen reagieren. Sie diskutiert die physikalischen Veränderungen, die in Zellen und Blättern auftreten, wenn Pflanzen austrocknen oder ausreichend Wasser haben.Moose werden als faszinierende Forschungsobjekte hervorgehoben, da sie eine einfache Struktur aufweisen und sich leicht mikroskopieren lassen. Ingeborg hebt hervor, dass Moose die ersten Pflanzen sind, die den Übergang vom Wasser an Land vollzogen haben, was sie zu einem wichtigen Element der Evolution macht. Sie erläutert zudem, wie Moose in verschiedenen Lebensräumen wachsen können, von extrem sonnigen Standorten bis hin zu schattigen Bereichen, und dass sie sogar überleben können, wenn sie austrocknen, indem sie ihre Zellen anpassen und wieder wachsen, sobald sie wieder feucht sind.
Die Konversation bewegt sich weiter auf die Anwendbarkeit von Moosen als bioindikatorische Organismen, die helfen können, metallische Kontamination in der Umwelt zu überwachen. Ingeborg beschreibt die Möglichkeiten, wie Moose Schwermetalle aus der Atmosphäre aufnehmen und speichern, was ihnen eine wichtige Rolle als Biomonitore verleiht. Sie führt aus, dass diese Fähigkeit von Bedeutung ist, um Umwelteinflüsse zu verstehen und Maßnahmen gegen Kontaminationen zu ergreifen.
Das Thema Paludarien, die Kombination aus Wasser- und Landlebensräumen, wird weiter vertieft. Lothar erklärt sein persönliches Interesse an einem Paludarium, das er eingerichtet hat, und fragt Ingeborg nach den Herausforderungen und Möglichkeiten bei der Pflege dieser Ökosysteme. Ingeborg betont die Bedeutung von Feuchtigkeit und Licht für das Gedeihen der Pflanzen in einem Paludarium und diskutiert die physiologischen Anforderungen von Moose und anderen Pflanzen, die in solchen Bedingungen gedeihen müssen.
Ein zentraler Punkt des Interviews ist die Diskussion über die Komplexität von Pflanzenzellen und ihren Anpassungen an verschiedene Umwelteinflüsse. Lothar und Ingeborg sprechen über die mechanischen und physikalischen Eigenschaften von Pflanzenzellen und deren Reaktionen auf Stressfaktoren wie Trockenheit und Überfeuchtung. Es wird erörtert, wie sich der Metabolismus von Pflanzenzellen unter verschiedenen Bedingungen verhält und welche Techniken in der Forschung angewendet werden, um diese Prozesse zu analysieren.
Im weiteren Verlauf wird die Evolution von Pflanzen thematisiert, insbesondere die Entwicklung von mehrzelligen Organismen aus einzelligen Vorfahren und die Rolle von Wasser und anderen Ressourcen bei diesem Übergang. Ingeborg bringt ein, dass viele Pflanzen auch Strategien entwickelt haben, um in feuchten und trockenen Umgebungen zu überleben, und spricht über die Vitalkraft von Moosen, die in vielen Lebensräumen als Pionierpflanzen fungieren.
Das Gespräch schließt mit Überlegungen zur Weitergabe von Wissen und den Unterschieden zwischen akademischer Forschung und Hobbyisten, die sich mit Botanik und Aquaristik beschäftigen. Ingeborg drückt ihre Wertschätzung für die Community von Hobbyisten aus, die oft tiefgehende Kenntnisse über bestimmte Pflanzenarten besitzen. Sie betont, dass der Austausch von Wissen zwischen Wissenschaft und praktischer Anwendung wichtig ist, um das Verständnis von Pflanzen und Ökosystemen zu vertiefen.
Insgesamt bietet das Interview einen tiefen Einblick in die für das Überleben von Pflanzen entscheidenden Faktoren, die Evolution der Flora und die komplexen Wechselwirkungen zwischen Pflanzen, ihrer Umwelt und den Forschungsmethoden, die verwendet werden, um dieses faszinierende Gebiet weiter zu erforschen.
Gesprächspartnerin:
Ao.Prof. Mag. Dr. Ingeborg Lang
Vice Dean (Teaching)
Dept. of Functional and Evolutionary Ecology
Faculty of Life Sciences
https://mosys.univie.ac.at/team/ingeborg-lang/
// Kurzfassung via Auphonic Whisper ASR
