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Wien

Horch

  • H049 Es ist das Genre!

    H049 Es ist das Genre!

    Zu Gast: Raimund Kast – Kulturmanagement Kulturbüro

    In der Episode 049 des Podcasts „Horch“ diskutieren Elisabeth, Lothar und Raimund Kast über das Überwinden von Genregrenzen in der Musik. Raimund, dessen Verein kürzlich den Applaus Award 2025 erhielt, berichtet über die Geschichte und Ziele seiner Organisation, die zeitgenössische Musik und Jazz nach Ulm bringen möchte. Die Diskussion beleuchtet die Fusion unterschiedlicher Musikstile und die Verwendung experimenteller Instrumentaltechniken. Ein zentrales Thema ist die Herausforderung, jüngere Menschen für zeitgenössische Musik zu gewinnen. Die Teilnehmer betonen die Wichtigkeit von Kontext und Erzählungen über Künstler, um das Publikum emotional zu erreichen. Auch die GEMA-Reform wird angesprochen, wobei die bestehende Trennung zwischen U- und E-Musik als hindernisreich erachtet wird. Abschließend wird die gesellschaftliche Relevanz von Kunst und Musik hervorgehoben sowie der Wunsch, weiterhin neue Wege für den kulturellen Austausch zu beschreiten.

    • Ernste Musik und oder Unterhaltungsmusik?
    • Unterhaltende Ernste Musik?
    • Ernsthafte Unterhaltungsmusik?

    https://taz.de/Darum-will-die-Gema-die-Unterscheidung-zwischen-E–und-U-Musik-abschaffen/!6081451/

    https://www.musikrat.de/media/magazin/jenseits-von-u-und-e-die-vielfalt-aller-genres-sollte-gefoerdert-werden

    https://www.musiklexikon.ac.at/ml/musik_u/Unterhaltungsmusik.xml


    Episodenbild: Foto von Harman Singh auf Unsplash

  • H047 Windmusik

    H047 Windmusik

     

     In dieser Episode von “Horch” erkunden wir die “Windmusik”, die Funktion von Luft und Klang in Orgeln, den Einfluss des Winddrucks auf den Klang und die Spannungen zwischen Tradition und modernem Orgelbau. Klangbeispiele von Alexanders von der neuen Rieger-Orgel in Helsinki zeigen die Besonderheiten der Intonation. “Wind” ist Klang, der durch “eigenen Millimeter” mehr beim Intonieren schon verändert wird.

    Begrüßung und Vorstellung der drei Expertinnen

    • Alexander Moosbrugger für Orgel https://moosbrugger.info
    • Lothar Bodingbauer für Seefahrt und (Radio) – Windaufnahmen
    • Elisabeth Haselberger für Blockflöten
    (more…)
  • H046 Musikkritik und Musikjournalismus

    H046 Musikkritik und Musikjournalismus

    “Sag’ mal, was ist eigentlich ‘ne Dominante?”

    Wer über Musik spricht, schreibt, berichtet, vermittelt etwas. Was genau, erzählt unser Gast Sebastian Kraus. Er ist freier Musikvermittler und schreibt unter anderem für die Augsburger Allgemeine Zeitung. Er hat viel Musik gehört, auch selbst gemacht, vor allem aber mit vielen, vielen Menschen über ihren Zugang zu dem, was sie tun – Musik machen – gesprochen. Aus dieser Erfahrung schöpft er persönliche und sachliche Zugänge. Er liebt es, ein Bild der Musiklandschaft in seinem Lebensraum zu recherchieren, zu zeichnen und das Publikum damit auch wirklich zu begeistern.

    Link zu Sebastians Texte bei der Augsburger Allgemeinen Zeitung

    Mit dabei sind natürlich Elisabeth – sie ist Musikerin und Musikvermittlerin in Ulm und Lothar, Wissenschaftsvermittler aus Wien als Hosts dieses Podcasts.

    Was begeistert dich an guten Texten über Musik? An guter Moderation? An guter Musikkritik im besten Sinn? Schreib es an horch@sprechkontakt.at, wir werden gerne in der nächsten Folge darüber erzählen.

  • H044 Uraufführung

    H044 Uraufführung

    Der lange Weg ins Repertoire

    https://www.kulturstiftung-des-bundes.de/de/magazin/magazin_8/angekommen_in_der_gesellschaft_die_neue_musik_in_deutschland.html

    Rainer Pöllmann [*1962] ist Redakteur und Produzent bei Deutschlandradio Kultur. 
    1999 Gründer und seitdem einer der beiden Künstlerischen Leiter des Festivals Ultraschall ( Anm. in Berlin ).

    Er schreibt im Artikel „Angekommen in der Gesellschaft? Die neue Musik in Deutschland“ u.a.

     „…Durchschnittlich 1,7 Uraufführungen gab es in Deutschland in den letzten beiden Jahren. Jeden Tag. …knapp 200 Ensembles für Neue Musik, die es heute in Deutschland gibt. …Uraufführungen, Ensembles, Konzerte – die Zahlen zur Neuen Musik in Deutschland sind beeindruckend groß. …Vernetzt sind viele dieser lokalen Aktivitäten durch Regionalgesellschaften der GNM, der Gesellschaft für Neue Musik in Deutschland…Die GNM hat maßgeblich dazu beigetragen, dass die Szene ein Bewusstsein ihrer selbst und ihrer gesellschaftlichen Verankerung entwickelte. …

    Die enorme Zahl von Uraufführungen hat allerdings eine Kehrseite. Im allgemeinen Drang zum Ius primae noctis kann kein Repertoire der Neuen Musik entstehen. Von einer solchen Repertoirebildung hängt jedoch ab, wie selbstverständlich der Umgang mit Neuer Musik auf Seiten der Interpreten wie auch auf Seiten der Hörer ist…“

    https://www.schwaebische.de/regional/ulm-alb-donau/ulm/ulmer-oratorium-ist-an-keinen-bestimmten-ort-gebunden-389108

    „…In diesem Tagen jährt sich die Absage des „Ulmer Oratoriums“. Rund um das Werk, das Marios Joannou Elia zum Jubiläum der Vollendung des Münsterturms (Anm. 2015 ) schuf, entpuppte sich ein Streit….

    Ulm ist die einzige Stadt, in der ein für den Ort geschaffenes Werk des Komponisten noch nicht aufgeführt wurde. Das „Ulmer Oratorium“ liegt im Stadtarchiv….“

    HORCH! Imagefilm zum „Ulmer Oratorium“ Wie wurde die Musik vertont? 

    Wahrscheinlich mit Klangsynthese…

    https://www.sueddeutsche.de/kultur/kaija-saariaho-hush-helsinki-konzert-1.6162394?reduced=true

    „Wie ein sinken in die Tiefe“  25. August 2023, von Michael Stallknecht

    Kaija Saariaho hat ihr letztes Werk ihrer Familie und ihren Ärzten gewidmet, sie starb im Juni 2023. Kaija Saariaho schrieb das Trompetenkonzert “Hush” kurz vor ihrem Tod – und das hört man. Jetzt wurde es in Helsinki uraufgeführt. (Anm. posthum)

    World Première, 24 August 2023, Helsingin juhlaviikot ’23

    HORCH!


    Special Guest:

    Jürgen Grözinger (Link: Wikipedia), Künstlerische Leitung von KlangHaus.
    Neue Musik im Stadthaus. Link: https://stadthaus.ulm.de/klanghaus-2

    (Link zum WDR Klassik Klub am Sonntag, 26. Mai 2024 mit Jürgen Grözinger)


    Wir sprechen in dieser Episode 44 über diese Uraufführung:

    Songs from Revered Scorned Women

    Áine Mallon

    Text: Emily DeDakis and Áine Mallon

    i           Pandora

    ii          Eve

    iii         Medusa

    iv         The Marys

    v          Me

    Songs for Revered Scorned Women is a song cycle in five movements for Mezzo Soprano and piano trio. In this work each movement uniquely adopts the perspective of a woman drawn from history, mythology, or religion, who has served as the archetype for misogynistic treatment or the establishment of patriarchal standards. Throughout the cycle, every movement delves into these thematic elements, offering an exploration of the experiences and narratives associated with each featured woman from her point of view. 

    In the fifth and final movement, titled ‘Me,’ the exploration extends to the enduring impact of the stories and treatment of women who preceded us; how these narratives continue to resonate within modern women, shaping their experiences today. From Pandora’s curiosity deemed sinful, to Eve’s burden of shame, guilt, and sin; Medusa’s ordeal of sexual assault, victim blaming, and subsequent punishment and demonisation; and the complex dichotomy faced by the Marys, oscillating between exaltation and denigration based on entrenched moral judgements on virginity and promiscuity — each of these stories is intricately woven into our collective heritage. The patriarchal ideals imposed on these women persist, casting a shadow that influences and restrains us in the present day.


    Episodenbild: Photo by Casey Horner on Unsplash

  • H043 Idylle

    H043 Idylle

    So schön könnte es sein!

    Lothar und Elisabeths Horch! Comeback…und, die Liste wird abgearbeitet, bis mit 050 Schluss sein soll. Seit November 2016 halten wir unserem Format die Treue, über Neue Musik sprechen, hören und selber machen.

    Horch! Live Elisabeth spielt ein paar Takte „Der Besucher der Idylle“ aus „Chinesische Bilder“ von Isang Yun (1993)

    »…In Werken des 19. und des beginnenden 20. Jahrhunderts fallen immer wieder einzelne Sätze oder Satzteile auf, die sich durch ihren ruhigen, lyrischen Charakter von der sie unmittelbar umgebenden Musik deutlich abheben…Die Untersuchung der Entstehungsursachen von Idyllen im Verlauf ihrer Geschichte macht ihre Funktion als geistiges Ventil vor allem in Krisenzeiten deutlich: Die (musikalische) Idylle ist nicht nur ein Gefäss für Wunschträume, sondern auch für Kritik an der Realität…«

    aus: Musikalische Idylle – Studien zu einem verborgenen Topos – Christine Wassermann Beirão – ISBN 9783895640575 / 978-3-8956-4057-5 / 978-3-89-564057-5 – Verlag Königshausen & Neumann

    https://verlag.koenigshausen-neumann.de/product/9783895640575-musikalische-idylle

    Anton Webern – Im Sommerwind, Idyll für großes Orchester (1904) Chicago/Haitink Live

    Horch! https://www.youtube.com/watch?v=V8-ZOFCKZXA

    »…Mit dem Albumcloser verkehren sie die beschriebene Urlaubsstimmung ins Gegenteil und entlarven das vermeintliche Ferienidyll als Trugschluss…«

    aus: VISIONS PREMIERE: ZAHN

    Trügerisches Idyll

    08.08.2023 | 11:00

    Autor/in: Lisa Elsen

    https://www.visions.de/news/zahn-visions-premiere-idylle-video

    Horch!

    “Gefährlich nah an der Idylle” – Tilo Wachter spielt und Mathias Steinauer komponiert für das Instrument Hang.

    https://www.hang-in-concert.de/hang-in-concert/innenwelten/orchester-solist-mit-basel-sinfonietta

    Horch!

    https://soundcloud.com/tilowachter/allein?utm_source=www.hang-in-concert.de&utm_campaign=wtshare&utm_medium=widget&utm_content=https%253A%252F%252Fsoundcloud.com%252Ftilowachter%252Fallein

    Instrumente | PANArt Hangbau AG

    https://panart.ch/de/instrumente

    Horch!

  • H042b Himmel und Hölle

    H042b Himmel und Hölle

    Das Konzert des HUGO-Siegerteams von 2023 – Montforter Zwischentöne – Lingua Lyra. Kurze Nachbesprechung als Folge der Folge 42a.

    Link: https://www.montforterzwischentoene.at/programm-2023/himmel-und-hoelle/

  • H042a Hugo Finale der Montforter Zwischentöne

    H042a Hugo Finale der Montforter Zwischentöne

    Das war der Abend. Gewonnen hat …

    Elisabeth und Lothar besprechen den Hugo-Pitch-Abschlussabend-2023 vom 23. März nach und hören über Elisabeths Hintergrundaufnahmen auch ein bisschen in die Proben rein. Diese Episode ist die Fortsetzung der Gespräche mit den Finalist:innen aus Horch 42.

    Den Abend kann man hier sehen – empfehlenswert, um alle Pitches und das Rahmenprogramm zu erleben:

  • H042 Horch! Hugo! Wettbewerb zu Himmel und Hölle

    H042 Horch! Hugo! Wettbewerb zu Himmel und Hölle

    Die Montforter Zwischentöne ist ein östereichisches Musikfestival für neue Aufführungspraxis klassischer Musik. Es wurde 2015 von der Stadt Feldkirch anlässlich der Eröffnung des neu erbauten Montforthauses gegründet, und findet im November 2023 das nächste Mal statt. Es geht also um die künstlerische Auseinandersetzung mit neuen Konzertformaten. In einem Wettbewerb präsentieren drei Ensembles am 23. März 2023 ihre Ideen für einen Konzertabend am 25. November zum Thema “Himmel und Hölle”. Wir haben in dieser Podcastepisode mit den einreichenden Personen über ihre Projekte gesprochen, die sie im Pitch vorstellen werden.

    1. Serendipity Consort
    2. Quartensprung
    3. Lingua Lyra

    Link: Das große Finale, Altes Hallenbad, Feldkirch

    Hier geht es zum youTube Live-Stream am 23. März:


    Episodenbild: Der Garten der Lüste, Hieronymus Bosch, Link

    ChatGPT, bitte schreibe eine kurze Bildbeschreibung zum Bild „Der Garten der Lüste“ von Hieronymus Bosch.

    “Der Garten der Lüste” ist ein dreiteiliges Triptychon des niederländischen Künstlers Hieronymus Bosch, das um 1500 gemalt wurde. Im mittleren Panel ist ein Garten voller seltsamer und fantastischer Kreaturen zu sehen, die miteinander in verschiedenen akrobatischen und sexuellen Positionen interagieren. Im linken Panel werden Menschen in einer idealisierten Welt gezeigt, während das rechte Panel die Hölle darstellt. Die detaillierte Darstellung der surrealen Landschaften und Figuren sowie die satirische Darstellung des menschlichen Verhaltens machen das Werk zu einem der bekanntesten Beispiele für die niederländische Renaissance-Malerei.

  • H041 Klangspuren Tirol, Antarktis, Lateinamerika

    H041 Klangspuren Tirol, Antarktis, Lateinamerika

    Es gibt immer mehrere Wege, Winkel, Möglichkeiten, wie ein grafisches Produkt zu einem Hörereignis wird. Sagt Elisabeth. Und wir sprechen über Klangspuren in der Mehrzahl. Über Festivals in Tirol, die Geräusche der Antarktis, und Klänge aus Zentralamerika. Tatsächlich in einer Episode. Es hat einen Zusammenhang.


    Link zu den Antarktis-Erfahrungen von Lothar

    Link zum Video von der Maya Jahreswechsel Zeremonie in der Landschule in Guatemala

    Episode 041 

    Klangspuren in Tirol …

    Festivals für Zeitgenössische Musik im Jahreskreis – und nach Lateinamerika gehorcht…

    https://klangspuren.at/de

    https://www.nmz.de/artikel/moderne-gesaenge-umspuelen-die-kuesten-des-mittelmeers

    In Guatemala ist die Marimba quasi das Nationalinstrument…

    https://www.ila-web.de/ausgaben/280/wie-klingt-chapinlandia

    Joaquín Orellana

    https://www.documenta14.de/en/artists/13518/joaquin-orellana-mejia

    Horch!

    Joaquín Orellana Ramajes de una marimba imaginaria AV DR EAS2017

    Googelt man Argentinien wird man meist zum Tango geführt…oder auch nach Nordbayern

    https://tango-nordbayern.de/Ergebnisseite/6393?day=20230121&times=1674327600,1674327540%20%20%3E

    https://www.sebastianvolco.com/index.html

    Electrotango – Interview mit Gotan Project

    https://www.google.com/search?client=safari&rls=en&q=gotan+project+you+tube&ie=UTF-8&oe=UTF-8#fpstate=ive&vld=cid:e4247876,vid:QybR25RPt-8

    Horch!

    Chile

    https://www.moralesossio-composer.com/biography

    Horch!

    Nueva música para flautas dulces

  • H040 Musikalische Miniaturen und Monsterlängen

    H040 Musikalische Miniaturen und Monsterlängen

    John Cage

    Längstes Musikstück der Welt erlebt Klangwechsel

    Das auf 639 Jahre angelegte, längste Musikstück der Welt hat am Samstag an der John-Cage-Orgel in Halberstadt einen der seltenen Klangwechsel erlebt. Es war der sechste in der Geschichte der im Jahr 2001 begonnenen Aufführung des Stücks “ORGAN2/ASLSP”.

    https://www.tagesspiegel.de/kultur/pop/john-cage-laengstes-musikstueck-der-welt-erlebt-klangwechsel/1273972.html

    https://www.aslsp.org/das-projekt.html

    Werkeinführung

    Morton Feldmans 2. Streichquartett (1983) ist das längste in der Geschichte der Gattung. Es ist leise, die Änderungen sind minimal, einzelne Muster werden wiederholt. Manche Zuhörer meinen, die Musik werde allmählich Teil des Environments, andere haben das Gefühl, die Zeit werde aufgehoben, man werde konfrontiert mit dem Problem des Erinnerns und des Vergessens.

    Der amerikanische Komponist Christian Wulff, ein Weggefährte Feldmans, ist der Meinung, das Zweite Streichquartett – wie des Komponisten andere ungewöhnlich lange Werke – seien (auch) eine Provokation gegen Musikinstitutionen. Diese Stücke könnten in keiner konventionellen Konzertsituation untergebracht werden. Sie forderten solche Situationen heraus und indirekt auch die Gesellschaftsordnung sie vertreten. Wulff schreibt, die Musik sei eine aggressive Provokation, ohne dass der Klang aggressiv wäre – er sei im Gegenteil von betörender Schönheit. Die extreme Länge stelle das Konzentrationsvermögen der Hörer vor einem Test; als Ergebnis könnte es eine Verwandlung erfahren.

    Bálint Varga

    https://www.universaledition.com/string-quartet-nr.-2-fuer-streichquartett-feldman-morton-ue17650

    Hans-Martin Linde (geb. 1930) ist nicht nur einer der bekanntesten Blockflöteninterpreten des 20. Jahrhunderts, er bereichert auch die zeitgenössische Blockflötenliteratur um bedeutsame Werke für Konzert und Unterricht. Die “14 Miniaturen” für Sopranblockflöte solo eignen sich besonders als behutsame Einführung in die Neue Musik. Die vielfältigen Charakterstücke im leichten Schwierigkeitsgrad eignen sich auch hervorragend als Originalwerke für Wettbewerbe wie “Jugend musiziert”.

    https://www.schott-music.com/de/14-miniaturen-noc321888.html

    https://annegretmayerlindenberg.com

    Wie entstehen die Kompositionen?

    Die Kompositionen entstehen auf unterschiedliche Weise: manchmal aus einer konkreten musikalischen und/oder strukturellen Idee heraus, manchmal aus der Beschäftigung mit einem bestimmten Instrument, zum Teil sehr spontan, zum Teil konzeptuell entwickelt. Oft haben sie einen Bezug zu dem, womit ich mich sonst gerade musikalisch beschäftige. Allen gemeinsam ist, dass sie unter einer Minute lang und für ein Soloinstrument sind.

    https://georgnussbaumer.com/objects/

    georg nussbaumer  micr(O)peraS

    Die micr(O)peras sind eine Serie (multiples) von ‚Zündholzschachteln‘, die jeweils Materialien und/oder Instruktionen für DIY Performances oder Installationen beinhalten, die sich auf einen Aspekt  einer berühmten Oper beziehen.

    micr(O)peras können alleine, privat, auf kleinstem oder im öffentlichen Raum aufgeführt werden — heimlich, vor keinem oder kleinem Publikum oder als simultane Aufführung mehrerer micr(O)peras. Musikalische Fähigkeiten sind dafür nicht erforderlich. 
    Beim Erwerb einer micr(O)pera sind ihr Titel und die Oper, auf die Bezug genommen wird bekannt, der Inhalt der Schachtel bleibt bis zum Öffnen unbekannt. 

    Opern zwischen Überaschungsei und Glückskeks.

    https://aiaia.at/micropera/

    https://popkultur.de/erklaert-warum-sind-songs-3-bis-5-minuten-lang/

    …Erste Vinyl-Platten, bis in die 1950er-Jahre hinein, hatten einen Durchmesser von 10 Zoll und drehten sich mit 78 Umdrehungen pro Minute. Die Musik, die so eine Platte fasste, dauerte etwa 3–4 Minuten.…Je kürzer ein Song war, desto mehr Werbung konnte ein Radiosender zwischendurch platzieren. Tantiemen konnten damals ab einer Länge von 3 Minuten geltend gemacht werden. …Bei mehreren kurzen Liedern fiel also auch mehr Honorar für die Künstler an.3 – 5 Minuten sind eine gute Zeit, um klare Statements durch einen Text und die Musik zu setzen, ohne langweilig zu werden. …