Radio, Science, Education

Wien

    1. Am Abend Efeu von der Mauer schneiden.
    2. Ein Anschlag mit der Keule auf Leib und Leben.
    3. Das Laub unter den Beinen rauscht wie Heu.
    4. Die Leute kreischten laut, als die Räuber raubten.
    5. Die graue Meise saß auf der hohen Leiter an der Mauer.
    6. Nach den weiten Räumen findet ihr meine Klause.
    7. Raupen auf Trauben zeugen von faulen Weinbauern.
    8. In deiner Klasse laufen weiße Mäuse ein und aus.
    9. Mit rotem Wein leise die blauen Eimer füllen.
    10. Der Dichter feilt unter den Bäumen an seinen Reimen.
    11. Seine Braut klagt mit Eifer über die kleine Aussteuer.
    12. Säue reiben sich an Eiben ihre Haut am Rücken.
    13. Ihr sucht in der Au unter Bäumen eure Eier.
    14. Mit Beulen am Kopf in Eile die Aula verlassen.
    15. Euer freundlicher Hausmeister ist kein Freund von Läusen.
    16. Aus Leichtgläubigkeit die hohen Preise in Preußen begleichen.
    17. Auf Treu und Glauben wurde dem Verkäufer abgekauft.
    18. Feine Leute saufen Schaumwein wie Säue.
    19. Die Bäuerin aus Bayern beulte mit dem Beil die Bleikanne aus.
    20. Im Neubau teilen Frauen Freud und Leid.
    21. Der Autor war auch Weinbauer aus Freude.
    22. Auch die Eichen in den Auen waren voll Eis.
    23. Die Weinschläuche waren fein säuberlich eingeteilt.
    24. Der Dauerläufer war eigentlich der Hausfreund der Frau.
    25. Der Saum des Kleides streifte im Heu.
    26. Der Schlaumeier kaut geräuchertes Fleisch.
    27. Die Ausbeute aus den heurigen Weintrauben freut auch euch.
    28. Auf der Feuermauer klebt taufeucht heimischer Efeu.
    29. Mit feister Faust die Heugabel in die Spreu schleudern.
    30. Ein heutiger Hausmeister schmeißt laute Leute hinaus.
    31. Es scheint kaum glaublich, der Greis ist dreiundneunzig.
    32. In Trauerkleidern schleicht der Gauner ins neue Haus ein.
    33. Mit Steinschleudern schleudert Einar Steine in eure Augen.
    34. Am meisten erstaunt die Treulosigkeit des feinen Fräuleins.
    35. Paul nahm schleunigst Reißaus, weil er das Heiraten scheute.
    36. Der neue Verein heißt schlauerweise Steuereintreiberverein.
    37. Der Meilenläufer läuft in raumgreifender Weise weit voraus.
    38. Auf Treu und Glauben bauen, heißt heute leichtgläubig sein.
  • Beachte: Dieser Zwielaut (Diphtong) wird so gebildet daß auf ein kurzes „a“ ein unbetontes, kurz-geschlossenes „e“ folgt. Er wird also, wie alle anderen Zwielaute auch, im gesamten kurz ausgesprochen. 

    Land – Leise / so kann man das üben.

    Aa – Ei, am – Eimer, aber – Eibe, Affe – Eifer, an – ein, Ahle – Eile.

    Acker – Eiger, ach – Eiche, alt – eilt, Halle – Heil, Haß – heiß, Maß – Mais.

    Ball – Beil, fand – Feind, Brand – Brei, Wall – weil, Fall – feil, Tal – Teil.

    Saal – Seil, Stall – steil, Spaß – Speise, Zahl – Zeile.

    Fallbeil, allseits, Altersheim, Nachspeise, Ackerzeile, Ackerteil, Affeneile.

    1. Am Eiger.
    2. Zum Acker eilen.
    3. Er fand sein Heil.
    4. Den Saal teilen.
    5. Das waldreiche Seitental.
    6. Es bleibt alles beim alten.
    7. Der steinalte Greis.
    8. Er hat sein Nasenbein eingeschlagen.
    9. Ganz geheim abgereist.
    10. Den alten Eisschrank ganz weiß anstreichen.
    11. Der eifrige Lakai bringt einen Laib Weißbrot.
    12. Einar, der eifrige, faßt das heiße Eisen gleich an.
    13. Wir trinken in der Türkei feine, schweizer Weißweine.
    14. Der Weise wandelte den steilen Rain empor.
    15. Hier sind einzig und allein drei Scheiben Seife vorhanden.
    16. Der Meister zeigt uns sein weißgestrichenes Bein.
    17. Zu gleichen Teilen, aber zum ungleichen Preis.
    18. Weit und breit keine Haie, nur Haieier.
    19. Der Geist muß einige Zeit in diesem Teil des Seins verweilen.
    20. Ein dreister Freier steigt zum feinen Maidlein ein.
    21. Ein Kleinmeister zeigte Neigung zu Schweinefleisch.
    22. Vereiste Steigungen meistert man einzig und allein mit Steigeisen.
    23. Der Schneidermeister scheiterte an seinen Beinkleidern.
    24. Meistergeiger geigen allein auf Meistergeigen.
    25. Feierlich feierten die steinreichen Schweizer ihre Freiheit.
    26. Ein scheinheiliger Bayer betreibt das Heiraten zum Zeitvertreib.

    Es reitet der Mai in die weißen Weiten und verheißt eine heitere, heilige Zeit. Mit Eisesrecken weiß er zu streiten, sie weichen seiner Herrlichkeit.

    Beweinet den, der leidet; beweint nicht den, der scheidet!
    0 welche Lust, allein zu sein, allein zu stehen, welche Pein.
    Der Mai treibt weiße Zweigelein, kein eis’ger Reif im weiten Hain!

    Einst war Heinrich Geier ein kleiner Schreiber in der Gemeindekanzlei meiner Heimatgemeinde. Die meisten seiner Arbeiten meisterte er mit Eifer und Fleiß. Aber ein kleiner Schreiber zu bleiben genügte dem kleinen Heinrich keineswegs. Einmal, auf dem Heimweg von der Gemeindeversammlung, leistete sich einer der drei Oberschreiber eine Kleinigkeit: Er beteiligte sich an einer Keilerei. Heinrich Geier teilte dieses Ereignis sogleich dem Gemeinderat mit, und nach einiger Zeit war eigenartigerweise Heinrich Geier einer der drei Oberschreiber. Die beiden gleichgestellten Schreiber verleitete er, sich kleine Ungereimtheiten zu leisten. Diese Kleinigkeiten weitete er vor dem Gemeinderat dreist zu Gemeinheiten aus. Nach einiger Zeit war der kleine Heinrich alleiniger Gemeindeschreiber. Er errichtete sogleich sein eigenes Reich, eine Tyrannei im kleinen. Die meisten seiner Mitarbeiter, deren kleine Fehler er geistreicherweise eigens in einer Kartei aufzeichnete, fürchteten ihn, bis auf den eifrigen, fehlerfreien Heinz Peyer, der eines Tages im Mai dem Gemeinderat mitteilte, Heinrich Geier habe sich beim Bau des Gemeindeheims bereichert; nicht nur habe er einen auf Gemeindeboden entdeckten Steinmeißel aus der Steinzeit seiner Steinsammlung einverleibt, sondern auf einem seitlichen Teil des Grundstücks des Gemeindeheims für sich ein Eigenheim gebaut. Nach einiger Zeit war Heinz Peyer alleiniger Gemeindeschreiber.

  • Finnland

    1. Felder werden in Aaren gemessen.
    2. Raben leben monogam.
    3. Die Ähren hängen der Gans zum Hals heraus.
    4. Das Tal der Täler.
    5. Die Attentäter haben schwarze Barte.
    6. Die Mägde haben naßkalte Hände.
    7. Der Mann hatte einen schäbigen Zahn.
    8. Im Alter Taler zählen.
    9. Der männliche Baß klang in den Sälen beseelt.
    10. Hans stärkt Schnaps.
    11. Mit schwarzen Rädern am Wagen zum Grab.
    12. Aas ätzt im Magen.
    13. Die Magd muß nächtelang Bast schaben.
    14. Im Regen wird der Wächter naß.
    15. Während der Wacht in der Nacht Gras mähen.
    16. In Sälen essen die Asen.
    17. Im Dampfbad verschwinden Äderchen am Hals.
    18. Die Täter werden in der Mette ermahnt.
    19. Mit Mähren das Bad teilen.
    20. Die Wächter kamen über den Paß in die Täler.
    21. Esel haben starke Adern.
    22. Mit Macht Asseln von den Ästen schlagen.
    23. Unbekannte Mächte sind in der Tat nicht zu bekämpfen.
    24. Essig in den Salat geben.
    25. Mit dem Älterwerden das Fach wechseln.
    26. Die sensible Annette lebt in Bregenz.
    27. Nächtelang reden.
    28. Der Nachtwächter war eigentlich ein Maler.
    29. Das lange Tal merken.
    30. Die Zähne Anastasias glänzen.
    31. Gräber mahnen an das Lebensende.
    32. Die Mähnen verdecken den Pferden halb die Hälse.
    33. Am Ast im Tal saßen die Gänse.
    34. Das Reh äst am Waldrand.
    35. Karin und Ewald müssen Meter für Meter über die nassen Pässe wanken.
    36. Mehrere Eisen in der Esse haben.
    37. Die Mädchen haben lange Hälse.
    38. Mit nassen Händen in den Bädern.
    39. Sie haben Fächer in den Händen.
    40. Die Pferdemähnen werden beim schnellen Rennen Schaden nehmen.
    41. Zwischen Tannen schlängelt sich der Waldbach.
    42. Vladimir, der Mädchenschwärmer, schäkert lässig.
    43. Die Dame trällert lächelnd das lange Ständchen zum Klavier.
    44. Die Rache des Knechtes war verächtlich hart.
    45. Der Pächter arbeitet mit den Sklaven in mondhellen Nächten.
  • Ich habe mein „lokales Hörmaximum“ gefunden, das bessere Ergebnisse als Noice Cancelling bringt. Und zwar eine Kombination aus angepassten Schallschutz Ohrenstöpsel für 65€ und Knochenschallkopfhörer für 120$.

    Die Knochenschallkopfhörer habe ich schon seit zwei Jahren, die legen zur Umgebung einfach eine (Podcast-)Stimme drauf, wie wenn jemand neben einem hergeht und mit einem spricht. Radfahren möglich, man hört sonst alles.

    Aber wenn ich das „Alles“ mit den Ohrenstöpseln wegmache, dann spricht jemand ruhig zu mir.

    Ein Traum. Stille! Mit diesen unglaublich weichen Ohrenstöpsel im Schlafwagen, beim Busfahren und vor allem auch im Bett neben der Strasse. Und dann, wenn man Lust hat, einen Podcast auf die Stille addieren.

    Ahhhhhh!

    Links:

    1) Ohrenstöpsel SleepLine via Neuroth
    2) Knochenschall AfterShocks

  • Beachte: Dieser Zwielaut (Diphtong) wird so gebildet daß auf ein kurzes „o“ ein unbetontes, kurz-geschlossenes „e“ folgt. Er wird also, wie alle anderen Zwielaute auch, im gesamten kurz ausgesprochen. 

    Oo – Eule, Olga – Eugen, Otter – Euter, Ost – euer, Ochse – euch, Motte – Meute, Most – Mäuler.

    Frost – freust, focht – feucht, Form – Feuer, Lotte – Leute, Troll – treu, soll – Säule, fromm – Freude.

    Sommer – Säumer, Sonne – Zäune, Koffer – Käufer, Kolben – Keule.

    Rolle – Reue, Rost – Reuse, Rochen – räuchern, Holle – heule, Holz – häuten.

    Sondersteuer, Sonnenstäubchen, Frostbeulen, Postgebäude, Holzscheune, Ostkäufer, Holzzäune, hoffnungsfreudig, Ostdeutsche, Ortsleute, Ochsenhäutchen.

    Kosten scheuen, von neuem, noch heute, sonst häufig, von Sporthäusern.

    Europa: Oeropa.

    1. Olgas Träume sind oft Schäume.
    2. Onkels Freudengeheul.
    3. Morgen feuern wir euch.
    4. In hohen Bäumen und feuchten Sträuchern kreucht und fleucht es.
    5. Ostdeutsche Steuerleute heulen um die neuen Steuern.
    6. Diese Leute haben feurige Gäule in ihren Scheunen.
    7. Feuchte Säuglinge heulen sich die Mäuler wund.
    8. Euch freut es, heute das Heu und die Spreu zu vertrauern.
    9. Die Meute läutet hinter den Holzzäunen an den Scheunentoren.
    10. Das Freudengeheul in dem Gebäude deutet auf glückliche Gläubiger.
    11. Diese Säulen in den Häusern deuten euch den Weg nach Europa.
    12. Eure Eule äugelt Eugen durch das Gitter an.
    13. Ab heute sind unsere Träume keine Schäume mehr.
    14. Wir seufzen und keuchen unter den neuen Steuern.
    15. Nach dem Kreuzfeuer keuchte der Häuptling deutlich.
    16. Heute verschleudert das Bäuerlein geräucherte Häute.
    17. Heute erleuchtet das Leuchtfeuer eure neuen Gebäude.
    18. Eugen verscheucht die Bräute mit der ungeheuren Keule.
    19. Die Reue der scheuen Bäuerin freute heute die Gläubiger.
    20. Das neue Heu wurde in der neuen Scheune feucht und säuerlich.
    21. Das Freudengeheul der Leute war gräulich und scheußlich.
    22. Die Gäule scheuten neuerlich vor dem gräulichen Mäuerchen.
    23. Schleunigst räuchert Eulalia die erbeuteten Keulen über dem Feuer.
    24. Frau Freude weilt in den neuen Räumen des neuen Gebäudes zwischen Sträuchern und Bäumen.

    Eulalia Leuthold war die neunte Tochter eines Bäuerleins. Äußerlich glich sie schon mit neunzehn Jahren so deutlich einer Eule, daß nie ein freundlicher Bräutigam sie erfreute und die Leute sie immer häufiger ‘Eule’ nannten. Das machte Eulalia Leuthold scheu und scheuer, bis sie sich scheute, aus ihrem Häuschen zu gehen. Im Heuet jedoch ging sie keuchend mit einem geräumigen Beutel auf die Heuwiese eines Bäuerleins, dem die neue Scheune gegenüber ihrem Häuschen gehörte. Sie steuerte von Heuhaufen zu Heuhaufen und stopfte Kräuter und Heublumen in den Beutel. Häufig wurde sie aber von der Meute der teuflischen Kinder, die ‘Eule, Eule’ hinter ihr herheulte, wieder in ihr Häuschen gescheucht. Dort schüttelte sie die Samen aus dem Heu und den Kräutern und trug getreulich Beutel um Beutel voll Heu in die Scheune des Bäuerleins zurück. Den Beutel mit Heusamen bewahrte sie für ihre treuen Freunde. Im Winter streute sie den Heusamen auf das Gemäuer und unter Bäume und Sträucher vor ihrem Häuschen. Was da kreucht und fleucht, saß auf Gemäuer und Zäunen. Eulalia Leuthold äugte aus ihrem Häuschen, man sah deutlich, daß es ihre große Freude war. Als Eulalia Leuthold mit neunundneunzig Jahren starb, waren die gefiederten Freunde nicht von den Bäumen und Zäunen wegzuscheuchen. Was aber die Leute erschreckte war, daß auf dem Häuschen der Eulalia Leuthold täuschend ähnlich, eine ungeheure Eule saß.

  • Was wäre eine Schule ohne Zuschreibungen: du bist schlau, du bist dumm, du siehst aus dem Fenster, daher wirst du dich fadisieren.

    Eine Schule ohne Zuschreibungen wäre gar nicht möglich, weil Zuschreibungen machen wir immer. Besonders für Lehrer:innen geht es darum, “zuschreibungsreflexiv” zu sein. Was das heißt, erzählt Johanna Franziska Schwarz von der Uni Innsbruck.

    Link: Uni Innsbruck, Institut für LehrerInnenbildung und Schulforschung

    Buchtipp: Zuschreibung als wirkmächtiges Phänomen in der Schule

  • Wo beginnt man die Welt zu beschreiben? Im Weltall? Auf der Erde? Wo findet man Empirie? Auf der Erde.

    Alexander von Humboldt meint, man sollte mit der großen Skizze, mit dem Universum beginnen, obwohl die Empirie auf der Erde überdimensional groß ist.

    Gruppieren und verschiedene Dinge zusammenfassen. Das Thema erschließt sich wieder durch eine gesamte Stimmung, die wir wahrnehmen.

    1. Leo forderte mit dem Geschoß ein Gemetzel heraus.
    2. Die Sporen dem in die Zehen drücken, der zu Pferden grob ist.
    3. Die Dänen krebsen oben quer durchs Moor einher.
    4. Die Goten loben die großen, schwedischen Märchen.
    5. Die Socke hat nämlich ein entsetzliches Loch in der Ferse.
    6. Der Held liegt leblos im großen, leeren Feld.
    7. Erzengel werden von goldenen Tellern und Bechern essen und trinken.
    8. Die Hochzeitsschar bewegte sich durch den hohen Torbogen.
    9. Eben schoß das Fohlen quer kommend einher.
    10. Dort werden wir den Mond sehen.
    11. Sie rennen schon genug umher.
    12. Am Montag essen wir Kohl in der Herberge.
    13. Der Erztrottel fährt am Motorroller über die Zollgrenze.
    14. Dort gibt es im Märchen große Reben.
    15. Jenseits dehnt sich der Osten.
    16. Der Bischof hängt an der schweren Glocke.
    17. Der Chor der Engel lobt Gott.
    18. Die Erben waren die Erzfeinde des Toten.
    19. Der große leblose Frosch.
    20. Wenig Geld für Lotto ausgeben.
    21. Dem See entlang dehnt sich das hohe Rohr.
    22. Der hohe Wochenlohn Edwins reichte Lotte für Monate.
    23. Frosch und Sperling fressen jenseits vom Feld.
    24. Von oben, aus der Erzmühle, kommt der Erzfeind.
    25. Im Dorf wurde fürs Fernsehen gedreht.
    26. Otto war im Märchen zu grob.
    27. Ob Erna zum Schwert greifen soll?
    28. Wir kommen aus dem Kreml her.
    29. Wir loben die spärlichen Gesten der Orientalen.
    30. Der dänische Bischof sorgte für Most.
    31. Hopfengetränke für die Seele.
    32. Mit Ähren und Lorbeerlaub bekränzt.
    33. Der Professor lobt.
    34. Herzlose Soldaten kämpfen für den Diktator.
    35. Der Doktor horcht mit dem Stethoskop.
    36. Stereophoner Ton.
    37. Krähende Hähne zogen den davonrennenden Rebhühnern nach.
    38. Die Hochzeit im marmornen Schloß brachte Lob von oben.
    39. Vehement schäkert die Herzogstochter mit Odo im Feld.
  • Verbesserungen in Mathematik

    Dieser Text entstand durch ein Anonymes PAD, an dem alle mitschreiben konnten, die wollten.

    Beobachtungen:

    1. Schularbeiten und Ergebnisse:
      1. Oft ist die Stoffangabe unklar. Was soll gelernt werden, was soll gekonnt werden.
      2. Die Anzahl an Nicht genügend bei den Schularbeiten ist riesig.
    2. Unterricht vor Ort:
      1. Unterricht beschränkt sich oft auf das Vorrechnen von Beispielen.
      2. Fragend-entwickelnder Unterricht funktioniert bei den “neuen Beispielen” nicht mehr als Standardmethode.
      3. Lehrer wissen auch oft nicht, wo sie anfangen sollen.
      4. Anwesenheiten (Schule für junge Erwachsene): oft kommt jemand nur jedes zweite Mal. Das geht nicht.
      5. Viele Schüler:innen wollen nicht reden.
      6. Viele Schüler:innen können nicht reden.
    3. Lernen:
      1. Schlechte Schüler wissen nicht, wo sie anfangen sollen.
      2. Viele SuS fangen oft sehr spät/kurzfristig zum Lernen an.
      3. Einige SuS lernen nicht, sondern lesen nur oberflächlich ohne zu reflektieren.​​​​​​​

    Vorschläge:

    1. Klare Listen für jedes Semester, was man können muss. Mit Übungsbeispielen aus den Büchern. (Anmerkung: <– dazu gibt es doch den Lehrplan und die Kompetenzen <– Antwort: Wir können jeden Punkt daraus so zur Schularbeit geben, dass ihn niemand beantworten kann, und es ist aus Sicht der Studierenden sehr oft unklar, wo sie anfangen sollen, nachzulernen, auf welcher Ebene; „grün unterlegte Beispiele“ aus Büchern helfen, aber wenn dann trotzdem etwas anderes kommt, gibt es Probleme. Ich muss mich als Lehrer verlässlich & vorhersagbar daran halten)
    2. Onlinekurse leicht zugänglich, wie der für 1. Semester mit Sprachtraining: https://www.phyx.at/mathematik/m1/
    3. Maßnahmen, dass Schüler:innen selbst die Lehrer:innenrolle übernehmen.
    4. Mathe-Partys. Mathe Clubs. Auch die Guten brauchen Motivation. Gibt es Erfahrungen?
    5. Erfolgsgeschichten ein, zwei mal pro Semester, vorgestellt
    6. Meine eigenen “Versuche” im Unterricht (BHS):
      • Wöchentlich wird durch kleine schriftliche Wiederholungen (eine Aufgabe) das zuvor Gelernte “abgeprüft” und somit bekommen die SuS Rückmeldung, was sie z.B. falsch verstanden haben.
      • Die SuS müssen selbst über besprochene Stoffgebiete Zusammenfassungen schreiben (klassische Zusammenfassung, Mindmap, Video drehen, Folder, selber Fragen erstellen (Kahoot)…)
      • SuS viel selber rechnen lassen, ev. eine Musterlösung bereit stellen (geht mit Aufgabenpool recht gut) –> SuS haben dann die Möglichkeit, nicht vor allen anderen Leuten, sondern die Lerperson persönlich Fragen zu stellen
      • Lernvideos einsetzen, bzw. “Flipped Classroom” – falls möglich

    Erste Hilfe:

    1. Fragen an Studierende: Was ist das Problem?
    2. Wie teilst du dir deine Lernzeit ein?
    3. Wie gehst du vor, wenn du nicht mehr weiter weißt?
    4. Mehoden besprechen, wie Hilfe geholt werden kann. Mit welchen Sätzen.
    5. Worte- und Vokabeltraining. Es ist gar nicht klar, ob nicht jemand das Wort “Gelände” mit “Geländer” verwechselt.

    Weitere Gedanken:

    1. Was tun, mit Leuten, die nichts können?
    2. Die Studierenden lernen zu wenig.
    3. Sie können mit Fehlern nicht adäquat umgehen.
    4. Sie haben ihre Unterlagen nicht geordnet.
    5. Positive Bestärkung wirkt immer noch am besten.
    6. Rückmeldungen über Lernerfolg / Misserfolge werden oft fatalistisch gesehen.
    7. Stress ist unfassbar kontraproduktiv in Mathe – aber viele beginnen nicht zu lernen ohne Stress.
    8. Verantwortungen sind zu trennen: wer muss wofür Verantwortung übernehmen?
    9. Wir müssen mehr voneinander wissen, es geht nicht mehr, dass wir isoliert unser Ding machen.
    10. Wenn von 20 Handystunden pro Woche nur 5 Stunden zur Mathematik wandern, wäre das Problem gelöst.
    11. Es gibt viele Insel-Initiativen. Was fehlt, sind große Stimmungen und Trends. Fairs/Konferenzen zum Austausch.
    12. Viele Maßnahmen führen dazu, dass die Lehrer immer besser werden, nicht die Schüler.
    13. Alles ist unüberschaubar.
    14. Schnittstellen Abendschule – Tagesschulen. Wer kommt wann warum.

    Guter Link: Simon Singh, Parallel

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Lothar Bodingbauer ist österreichischer Radiojournalist, Abendschullehrer und freier Podcaster.

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Text: Zum Hintergrund (2014)

Fotos sind auch auf Instagram: lobodingbauer