Radio, Science, Education

Wien

  • Beachte:

    K: Orchester, Chaos, Chronik, Chrom, Chur, Chor, Chöre. 
    KW:
    Qualm, Quantum, Quader, Quelle, quer, Quitte, Quirl. 
    KS:
    Wechsel, Achse, Sachsen, sechs, Echse, Drechsler; Hexe, Nixe, Taxi, Xylophon, Mexiko, Xaver, Xerxes.

    Wichtige Ausnahmen:

    1. Ohne K
      Nächst – nächstens; höchst – höchstens
    2. Ohne K bei 2. Pers. EZ
      Sprichst, fluchst, brauchst, lachst, fauchst, rauchst.
      Wenn also das „s“ nicht mit dem vorangegangenen „ch“, sondern mit dem nachfolgendem „t“ verbunden ist: „chst“ 
    3. Ohne K beim Genetiv-s:
      des Teich-s, er roch-s, des Dach-s
    4. Ohne K bei der Verbindung zweier Wörter
      Buch-stabe!
    1. Wir haben noch keine Kunde von dem kranken Kinde! 
    2. Ein Quantum an Kakaosäcken war schuld an dem Chaos. 
    3. Auf Weg und Steg kann man die quecksilbrigen Kinderchöre hören. 
    4. Red’ keinen Quark, ich flieg’ doch weg, du Querkopf!
    5. Christen bewahren ihre Reliquien.
    6. Xerxes war ein Feigling. 
    7. An der Grenze des Königreichs, an der Quelle, stehen Quittenbäume. 
    8. Das Orchester in der Kleinkinderklinik spielte, daß es qualmte. 
    9. Auf Steinquadern klopften sie Skat.
    10. Kunst kommt von Können.
    11. Der Chor aus Chur sang immer um eine Quinte zu hoch. 
    12. Aus dem Laich von Lachs und Hecht werden Lächschen und Hechtchen. 
    13. In diesen Kuchenteig kommen höchstens sechs Eier hinein. 
    14. Nächstens kommen wir nach Sachsen, um eure Weichseln zu kosten. 
    15. Luchs, Dachs, Fuchs und Ochsen wachten des Nachts. 
    16. Sechs Hexen aus Sachsen ziehen flugs nach Xanten. 
    17. An der quirlenden Quelle saßen sechs nackte, freche Schnecken. 
    18. Quiekende Dachse quälen nächtelang knochige Knechte. 
    19. Hechte und Huchen, Füchse und Dachse, schleichende Luchse, wechseln hin, wechseln her, nächtens um spärliche Beute. 
    20. Freche Füchse, schleichende Dachse, Lurche und Ochsen, nächtlicher Spuk um den ächzenden Knecht.
  • In den Bergen wandern die Kälte-angepassten Pflanzen und Tiere in höhere Regionen, um den steigenden Temperaturen auszuweichen. Unklar ist aber, ob Gebirgspflanzen schnell genug sind, um mit dem Klimawandel Schritt zu halten. Ein Team von ÖkologInnen der Universität Wien und der Schweizer WSL (Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft) um Sabine Rumpf und Stefan Dullinger hat diese Frage in den Alpen untersucht und herausgefunden, dass die Natur mit “Verspätung” reagiert – sowohl beim Aussterben von Populationen an inzwischen zu warmen Standorten als auch beim Besiedeln ehemals zu kalter.

    Foto: Sabine Rumpf | Link zum Bericht

    Korrespondent: Stefan Mandl, Österreichischer Erwerbsimkerbund – er erzählt vom Apimondia Kongress, der 2019 in Montreal stattgefunden hat.

    Links: Apimondia | Programm als PDF | Österreichische Erwerbsimkerbund

    Vorschau: Wiener Bienenfachtagung 2019, “Bienenbiologe” Thomas Seeley in Wien. Link zum Programm – die nächste Ausgabe der Bienengespräche erscheint bereits am 6. Oktober mit englisch- und deutschsprachigen Aufnahmen der Vorträge.

  • Beachte: Kritik – Kritiker; Politik – Politiker, Musik – Musiker; Zeremonie – Zeremonie. Stiel – Stil – Stillleben. 

    1. Wegen der Siegerliste gingt ihr bis hierhin.
    2. Ich sieche dahin.
    3. Siebenundsiebzig widerliche Fliegen.
    4. Wir singen wieder mit Widerwillen.
    5. Die Sippe der Diebe.
    6. Voll Liebe hing er an ihren Lippen.
    7. Wir stiegen auf den First.
    8. Liebevoll, doch erbittert Wirsing bieten.
    9. Die vier Mieter mit wirren Sitten.
    10. Der Widder stieß zum vierten Mal zu.
    11. Vierundvierzig Dielenbretter.
    12. Sie gingen wieder zum Riff hin.
    13. Ich rief siebzehn Mal.
    14. Der Hirsch wittert, daß wir Birnen und Bienen ziehen.
    15. In der Mitte, im Licht, schwirrten wieder vierzig Libellen.
    16. Lisa und Christian gingen wieder hin, weil sie diese Politik liebten.
    17. Mitten in der Mittagsstille war ihnen der Sieg gewiß.
    18. Hier, Isar und Inn fließen zur Donau hin.
    19. Lieschen liebte Lilien.
    20. Er identifizierte sich mit ihrer Idee, lieber zu stricken als zu spielen.
    21. Die biedere Kritik des Kritikers aus Schwyz war wieder wider sein Spielen.
    22. Finnen lieben Rentiere.
    23. Vierzehn Rinder gehen wieder die Wiese hinunter.
    24. Mitten im Juni mit dem Schiff nach Sizilien fliehen.
    25. Der Wirt wird mir einen viertel Liter Wein bringen.
    26. Die Biene biß mich, als ich mich im Bistum niederließ.
    27. Widerwillig stieg der dicke, riesige Ringer in den Ring.
    28. Wieviel bietet der miese Fabrikstil dem Kritiker?
    29. Wie will Wilfried Wilhelmine wieder friedlich stimmen?
    30. Die dicke Fliege schießt im Zimmer hierhin und dorthin.
    31. Wir fingen die flinken Wiesel zwischen glitzernden Kieseln.
    32. Bis wir vierzig sind, sind wir ziemlich sicher ziemliche Kinder.
    33. Der Stil des Kritikers.
    34. Jeder vierte Politiker war Portier.
    35. Bis wir die immerhin siebenundsiebzig winzigen Bienchen wieder erwischen, die im Zimmer hierhin und dorthin und überallhin schwirren,
      wird sich sicherlich viel Frischmilch über den Tisch ergießen.
    36. Spitzfindig ist die Liebe! Sie nimmt nicht minder blindlings;
      wie sie sich listig ziert, wirkt sie mit Witz nicht minder.
      Ihr tiefes Inn’res liebt nicht, will sich nicht irren,
      wird sie mit ihrer Liebe sich schließlich nicht verwirren?
    37. Wie sie friedlich, sinnig blickt, innig mild sich still vertieft;
      Sinnenlieb’, die nie ersprießlich, wird sie sittig immer fliehn.
      Sinnend, lieblich liegt sie, die so still die Himmel minnt.
      Ihr Beginnen ist verdrießlich, bringt ihr Himmelslicht, nicht Frieden.
    38. Ist dies Idyll hier nicht des Friedens Bild,
      erblick ich’s, wie? – in diesem Lichte wieder?
      Im Innern klingt’s wie frische Kinderlieder –
      wie innig wirkt’s, wie tief, wie himmelsmild!
      Nicht irdisch winkt hier wirres Sinngebilde –
      hier find’ ich sie, die himmlischen Gefilde.
    39. Immer find’ ich dich in tiefem Sinnen;
      sinnst der Pflicht nach, die dich zu mir trieb?
      Doch ich will dich nimmer so gewinnen,
      sieh, erzwingen läßt sich nicht die Lieb’.
      Kannst du dich nicht liebend mir verbinden,
      will verzichten lieber ich auf dich.
      Will ein andrer dir die Myrthe winden,
      still verschließ ich meine Lieb’ in mich.
    40. Friedrich Wiener, ein lieber Milchmann im Industrieviertel, war entschieden empfindlich gegen Pfiffe. Wenn wir Kinder irgendein Lied pfiffen, schimpfte Friedrich wie wild vor sich hin, bis wir hingingen und mit Absicht pfiffen. Wir konnten ihn dahin bringen, hinter uns herzuspringen; der dicke Friedrich lief bis er schwitzte und bis ihm der Atem ausging. Wir Kinder kicherten und pfiffen ihn aus. Schließlich verfielen wir auf den Witz, mit schrillen Pfiffen vermischt, das Liedlein ‘Friedrich ist liederlich’ zu singen. Wir gingen hinter ihm her und pfiffen wie wild, wenn Friedrich mit der Milch die Stiegen hinaufging. Bis der erbitterte Friedrich mitten im Winter dem zierlichen Kind eines Industriellen den Milchkessel ins Gesicht schmiß – und ihn daraufhin das Milchgeschäft entließ. Dies billigten wir Kinder nicht. Sie entrissen uns mit Friedrich unser Lieblingsspiel.

    ANMERKUNG Kurze Wörter sind wichtig: aus – auf – sie


    Musik: https://freesound.org/people/digifishmusic/sounds/55238/

  • Beachte: Wirt, wird, Interesse, interessant, bis, Bistum.

    Viertel, vierzehn, vierzig;

    Sanskrit, Distel, ging, hin.

    Fazit, Prosit.

    1. Sie ging bis dorthin und empfing den Wirt.
    2. Bis zur Listenspitze.
    3. Irren ist menschlich.
    4. Hin ist hin, die Pilze im Bistum waren giftig. 
    5. Immerhin ist des Schirmes Spitze mittendrin.
    6. Er fischte nach dem Wisch und wußte, es wird das Singen mißlingen. 
    7. Ich fing das Ding, es war eine vom Blitz getroffene Birne. 
    8. Er ging durch die Gischt.
    9. Mit erhitztem Sinn vierzehn Viertel trinken. 
    10. Es ist richtig, sie hat kein Interesse an Kirchen.
    11. Er schreibt immer mit Tinte. 
    12. Die Windeln der Kinder sind verschissen.
    13. Bitten der Sippen in der Kirche. 
    14. Wirr wittert der Widder das stille Rind.
    15. Listige Lippen wirken nicht minder.
    16. Spitzfindige Witze der minnenden, blinden Minnesänger. 
    17. Blindlings, trotz Lichtes im Zimmer, irren.
    18. Der Wicht ist innerlich nicht verwirrt.
    19. Das Geschirr nicht kippen!
    20. Still innerlich sinnen und sinnlich blicken. 
    21. Verwirrte Sinne ins Himmelslicht bringen.
    22. Unschöne Gebilde erblicken. 
    23. Durch milde himmlische Lichter wirken frische Kinder irdisch. 
    24. Im unwirtlichen Innsbruck wirkt das Winken innig. 
    25. Der Blick ins Innere ist von Interesse.
    26. Vierzig Finnen müssen den Riß flicken.
    27. Der Wind ums Riff läßt Disteln und Misteln verwittern. 
    28. In der schillernde Sippe ist einer mit einem spitzen Kinn.
    29. Alle gingen hin, um unschöne Gebilde zu erblicken. 
    30. Das Fazit war der Ifflandring.
    31. Sanskrit ist interessant. 
    32. Ein richtiger Hirsch wittert seine Hindin auch im Dickicht. 
    33. Das Kichern der Kinder sickert in das Kirchenschiff hinab.
    34. Der finstere Widder hat sicherlich eine irrsinnig dicke Stirn.
    35. In der finsteren Kirche empfing mich immer milchiges Licht. 
    36. Im Himmel klingen und singen die Stimmen der Himmlischen. 
    37. Ich fing in der dicken Tinte vierzig richtige Tintenfische.
  • Link zu weiteren Informationen – das Konzert ist am 14. September 2019

  • Beachte: Kopie, Portier, mir, wir, dirigiert, der Vierte, zu viert; sieben, siebzehn, siebzig, der Siebente; Fabrik, Notiz, Titel, gibt, Nische, Liter, ziemlich, Widerstand, erwidern, wider, Viper, Transit, Familie. 

    Stiel – Stil.

    Y=I: Ysop, Tybalt, Schwyz.

    Lied – Lid, Miene – Mine, wieder – wider.

    1. Siebzehn Vipern und vier Tiger.
    2. Wir riefen das liebe Vieh. 
    3. Nach sieben Litern übers Ziel schießen.
    4. Hier die viergeteilte Miete. 
    5. Er erwiderte, daß dies wider die Liebe sei.
    6. Die Kiefern Griechenlands. 
    7. Frieda gibt dir wieder Liebe.
    8. Laßt das siebende Lieschen wieder siegen. 
    9. Vier widerwärtige Fliegen auf antiken Bibeln.
    10. Siebzehn kam zum vierten Mal. 
    11. Wir fliegen lieber über Wien.
    12. Die Ziege Ida am Berg Isel schielt. 
    13. Die Iren bestellen an der tiefen Isar Bier.
    14. Gute Miene zum bösen Spiel. 
    15. Diese widerwärtige Gier.
    16. Durch Tybalt lernen wir von der Pike auf. 
    17. Dieser Riese teilt Hiebe aus.
    18. Siehst du die Tiger, die die Bienen stachen?
    19. Nahe Kiel treffen wir uns wieder.
    20. Siebenhundertsiebzig Lire.
    21. Wiesbaden liegt friedlich vor ihr.
    22. Schließlich vierdienstlich siegen. 
    23. Die Unzier der Nieten.
    24. Wie tief liegt der Unterkiefer?
    25. Friedlich knien und liegen sie vertieft, ersprießliche Gedanken habend. 
    26. Hier gibt’s wieder Frieden?
    27. Sieh’s hier beim Kino.
    28. Die Lieder der Diener. 
    29. Die Minen liegen unter dem Flieder.
    30. Den Riegel vorschieben.
    31. Die Diener senken bei den Liedern die Lider. 
    32. Der Igel lief wieder über den Kies.
    33. Die Nieten des stilvollen Stiels. 
    34. Die Bienen blieben am liebsten vor ihren Nischen. 
    35. Lisa blieb viel zu erwidern, aber sie fiel auf die Knie nieder. 
    36. Wieviel verspielten die sieben besiegten Diebe bei ihrem Spiel?
    37. Hier sieben Tiere: Igel, Biene, Biber, Fliege, Viper, Tiger, Stier. 
    38. Zu viert eine Kopie am Kopierer kopieren.
    39. Zu siebent nach Schwyz.

    Beachte: KURZ, GESCHLOSSEN sind unter anderem die Wörter: Präsident, amerikanisch, Rippe, Lippe, Italien, Kapital, vielleicht, Alibi, Kolibri, alias, Stillleben.

  • Beachte: Beim „hinteren“ L stößt die Zungenspitze nach oben, auf den harten Gaumen. Das ist immer dann der Fall, wenn die Regeln von Episode 25 und 26 (L Teil 1 und 2) nicht zutreffen.

    Blatt, Blässe, Blick, Blut, Block, Blöcke, Blüte, bleiben, Bläue, blau, Blei, blöde, Blick, blank, blasen, bloß, blind, blinken, Bluse.

    Plombe, plötzlich, platzen, plump, Plunder, Plüsch, plätschern, plaudern, plänkeln, Plan, Applaus, planieren.

    Flasche, fletschen, fließen, flott, Flut, Flöhe, Flüche, Fleiß, flau, Flaum.

    Aal, All, Mal, Wahl, Zahl, Kohl, voll, Stuhl, faul, alle, Schale, Ballast, Palast, Sohle, Walnuß, Folter, Mulde, faulst, Splitter, blähen, Flöhe, blühen, pflügen, Tal, Fliege, Plage, Schule, Holz, Sulz, Alter.

    Talsohle, Fliegenplage, Blätterfall, Blattsalat, Walnußschale, Holzschale.

    Wald, Halt, bald, sollt, holt, Pult, Gold, golden, Schuld, Wollust, jault, Balg, Talg, Schalk, Falke, Volk, Ulk, Ulm, gewalkt, Holland, Balken, balgen, Wolke, Molke, Stahl, Stall, Volt, hohl, Zoll, als.

    Beachte: Stoßen 2 L zusammen, darf dazwischen nicht abgesetzt werden; auch dann nicht wenn es zwei Wörter sind.

    Kabel legen, Übel leiden, Prügel liefern, Fehlleistung, Öllager, viel lachen, Kehllaut, Siegellack, Nagellack, Doppelleben, makellos, übellaunig.

    Stallateme, Schullehrer, soll leben, Stapellauf, Hohllinse, Stahlleisten, voll Leben, voll Leiden, wohl leben, toll lachen, voll Libellen.

    1. Vielleicht fiel’s leicht bei viel Licht.
    2. Hol Ilse, sie soll Linsen holen.
    3. Hol leise Nagellack.
    4. Stahl Leo Stallaternen?
    5. Die Stahlleisten sind nach der Kabellegung total losgelöst.
    6. Lilli soll laufen und lieber die Flaschen voll laufen lassen.
    7. Der Lümmel läßt eine tolle Zahl Langschläfer heillos lang schlafen.
    8. Die Lautlehre der Volksschullehrer ist eine einzige Fehlleistung.
    9. Beim Stapellauf Prügel liefern und dadurch übel leiden.
    10. Nagellack und Siegellack halfen ihr durch ihr übellauniges Doppelleben.
    11. Holdselig lächelnd, streichelte sie sich das volle Bäuchlein.
    12. Es ist unlieb, Flieder ans Bettlein zu stellen.
    13. Meine Liebe, du wirst lügen.
    14. Die Falter flattern um die Balken.
    15. Der Adler wird uns zweifellos fehlleiten.
    16. Das Hündlein flitzt hinter den flinken Wieseln einher.
    17. Als Spielball.
    18. Wann wird des Sattlers Stündlein schlagen?
    19. Glühender Himmel.
    20. Das Findelkind hat ländliche Händlein.
    21. Heillos lang blödeln.
    22. Vielstellige Zahlen.
    23. Liebe ist das Salz des Lebens.
    24. Klangvolle Lieder.
    25. Redliche liebe Fältlein.
    26. Die Soldaten liegen nördlich des Flusses.
    27. Nach Lust und Laune im wallenden Nebel Lärm schlagen.
    28. Fleischlos leben.
    29. Die Leiche verfault bald.
    30. Diese Modelösung stammt aus dem Mittelalter.
    31. Die unheimliche Klamm mit dem Hölloch liegt im Mittelland.
    32. Es heilt der Glaube, fortzuleben.
    33. Wer Rilke liebt, läßt Lenau und Kleist.
    34. In Holland schalten und walten nur Radler.
    35. Der Vermittler des Flüchtlings.
    36. Hilflos vielstellige Zahlen lernen.
    37. Freundlich und total losgelöst.
    38. Wer Italien liebt, macht Urlaub im Latio.
    39. Lohende Flammen strahlen hellodernd ins Land, leuchten hinab in glühendem Glanz ins neblige Tal, des Unglücks höllische Qual, schmähliches Leid entschwand, wie von leisen Engelslippen erschallt das Lied vom erlösenden Gral, und Glocken klingen begleitend im luftdurchfluteten All, und heimlich lockt das frohlockende Läuten klangvollen Widerhall. Und lauter und immer lauter wird das helle Läuten und Klingen, und leidbefreite Leute lachen und singen: Gloria, Gloria! Wir leben in Glück und Glanz, endlich erglühte des Lebens heiliger Kranz, im Lenz liegt das Land im blütgenglänzenden Kleid und das Licht der Liebe flammt auf in lustvoller Herrlichkeit!
    40. Leben liegt zwischen Lachen und Leiden, und die Glocken frohlocken und klagen, nach Glück und Glanz kommt das Lassen und Meiden, zwischen Hölle und Himmel gilt’s, sich zu schlagen. Im Kelch des Lebens quellen Lust und Qual: Leidlose Seligkeit glüht nur im Gral.
    41. Lang lauscht Ulli – endlich lieblos lächelnd lallt sie leise: „Lautlos Ludwig, log dein Loblied; lebe, liebe, leide löblich, lisple lieblich, lieber Liebeslaller; lächeln ließ mich längst solch Liebleids Langweil.“
  • Weitere Übungen mit dem Zungenspitzen – L (vorne)

    Silberling, gelangweilt, langlebig, Libellen, Glockenklang.

    Stammeln, baumeln, adeln, bummeln, wimmeln, himmeln, tummeln, 
ekeln, radeln, handeln, paddeln, tändeln, rodeln, vereiteln, räkeln, 
schütteln, betteln.

    1. Viel Glück.
    2. Im Fels klettern.
    3. Liebe Leute.
    4. Glänzend Klavier spielen.
    5. Leichtes Geplänkel.
    6. Land des Lächelns.
    7. Der Ablauf des Spiels. 
    8. Im Leerlauf laufen lassen.
    9. Lachen verlängert das Leben. 
    10. Datteln im Mantel kleben leicht.
    11. Der eitle Trottel kämmt seinen Scheitel.
    12. Der Pudel ist zwar von Adel aber nicht edel.
    13. Friedl mit dem Paddel, Dietlinde mit der Nadel. 
    14. Der Titel auf dem Zettel deutet auf fortlaufenden Tadel. 
    15. Mit dem Hantel auf den Schädel schlagen. 
    16. Er schnellt den Pfeil wild.
    17. Der Held leidet. 
    18. Unser Schwein Dietlinde hat Rotlauf.
    19. An der Wand lang. 
    20. Gerlinde liebt Bettlaken aus Rindleder.
    21. Handlanger mit Brustlätzen. 
    22. Durch Vermittlung endlich handeln.
    23. Nordlicht im westlichen Lettland. 
    24. Ludwigs Röteln rütteln die lieben Eltern.
    25. Das Rind lechzt. 
    26. Er wählt unvermittelt links.
    27. Das Band läuft lange. 
    28. Das Betteln vereiteln.
    29. Strandläufer leben fettlos. 
    30. Er kennt tüftelnde Laute.
    31. Lee und Luv.
    32. Lotte’s schadlose Lungen. 
    33. Der Schiffsverband lenkt leise durch die Wellen links lang. 
    34. Der Leichtathlet läuft längst lustlos.
    35. Ist längst mündlich überliefert. 
    36. Der liegende Hund wedelt selbstlos.
    37. Ohne Mittel zum Titel. 
    38. Die westliche Lichtung läßt örtlich Luftlandungen zu. 
    39. Der lose Handlanger hielt sich deutlich für unüberwindlich.
    40. In Sankt Pölten ist es leicht bewölkt bei zwölf Grad.
  • Dieser Buchstabe ist in allen Fällen mit der Zungenspitze „vorne“ zu bilden.

    Die zu beobachtende Änderung nach hinten, zum harten Gaumen, ist in erlaubten Ausnahmefällen weiter unten beschrieben.

    Beachte: In folgenden Fällen berührt die Zungenspitze die obere Zahnreihe vorne, und bildet somit das vordere L

    • Am Anfang eines Wortes oder Wortteils, 
    • nach G, K, SCH und
    • nach den Vokalen E und I, den Umlauten Ü, Ö, sowie
    • nach den Diphtongen EU, ÄU und EI. 

    Lahm, lang, leer, Leck, lieb, Lift, Loch, Lot, Luft, Lau, Leim, Last, legen, Lust, leben, lieben, laufen, Leber, lachen, lenken, langsam, leisten.

    Gelangweilt, unlängst, Erlaß, deutlich, rundlich, Handlung, unlieb, wertlos, durchleben, anlehnen, schadlos, zerlöchern, entleiben, verlieben.

    Glanz, Glut, Gletscher, Gloria, glimmen, glommen, Gleichnis, Glas, glänzen, Glied, glosen, Glöckner, glühen, gleiten, gläubig, Glaube.

    Klebstoff, klar, klingen, klein, klüger, Klöster, Klistier, Klaus, Klage, Klinge, Kleid, klettern, Kleister, Kluft, klirren, Klavier, Klang.

    Schlag, schlecken, Schlitten, Schlot, Schlummer, Schlüssel; Schleier, schleudern, schlau, Schleim, Schlösser, Schlaf, schließen, schlagen.

    Elle, Seele, Kelle, Fels, Fälscher, Bälle, Teil, Mehl, zählen, wählen, Kehle, vermählt, Elend, Elisabeth, Elaborat, Elch, Kelch, welche.

    Säle, fällt, Kälte, quälen, älter, Ställe, Täler, zählen, stählen, erzählen.

    Ill, Illias, Bild, Dill, Drill, viel, Diele, Kiel, Stiel, Nil, killen, stillen, stilvoll, Filet, wild, mild, Ulli, Silber, Gilbert, vielleicht, fiel, Familie.

    Hülse, füllen, fühlen, Gefühl, Asyl, Schüler, kühlen, Hülle, Fülle, Idyll.

    Öl, Erlös, Böller, Zöllner, Söldner, gewölbt, bewölkt, völlig, zwölf.

    Eule, Mäuler, Säule, Keule, Fäulnis, Gäule, heulen, Beule, Fräulein.

    Meile, Weile, Keil, Beil, steil, Teil, geil, weilen, Eile, heilen, heilig, Keim.

  • Episode 024 Sportliche Stücke – und musikalische Sportarten 

    Training für Neue Musik

    Zungenmuskel, Atemmuskulatur, Fingermuskulatur, Rückenmuskulatur, Armmuskulatur, Konzentrationstraining , Ausdauertraining, Körperhaltung,…

    LIVE! Blockflöte Solo – ein paar Atemzüge aus Weisser Flugversuch #3 (o&w wright) Georg Nussbaumer 1996

    BGNM Festival Sportstücke

    „…der Aufprall eines Basketballs auf dem Linoleum, das Schleifen der Schlittschuhe auf dem Eis, der dumpfe Aufprall des Boxhandschuhs in der Magengrube des Gegners. Jede Sportart verfügt über ein Repertoire an Klängen, die dem Spiel mehr als nur einen Rhythmus verleihen, sondern die es regelrecht orchestrieren.“

    (Björn Gottstein / „Sport hören“ Feature WDR 2005 )

    “sportstücke – Neue Musik im Dialog”

    https://www.tip-berlin.de/sportstucke-neue-musik-im-dialog


    Skater, Drummer, Streicherinnen: Ein Tag beim Acht Brücken Festival in Köln | nmz – neue musikzeitung https://www.nmz.de/online/skater-drummer-streicherinnen-ein-tag-beim-acht-bruecken-festival-in-koeln Lea Letzel 2 Second Manual III – Ein Konzert mit Skateboards ( 2015) http://www.lealetzel.de/2-second-manual/ https://www.soloskatemag.com/2-second-manual-iii-ein-konzert-mit-skateboard
    Vito Zuraj: Top Spin for percussion trio (2011/2015)  https://vimeo.com/202617541
    Tischtennis ist Musik – Bad Blog Of Musick – nmz Klassik-Blog https://blogs.nmz.de/badblog/2012/01/26/tischtennis-ist-musik/ …Tischtennis ist die musikalischste und feinste Sportart. Es gibt Spieler … die beim Aufschlag kräftig mit dem Fuß auf den Boden treten, damit man die Art der Rotation nicht hört!… Trifft man einen harten Ball wirklich perfekt, dann klingt das auch entsprechend lieblich. Sowohl auf dem eigenen Schläger – als auch auf der Platte. Ein Kantenball ist Glückssache – und klingt nicht besonders schön…. Ein Nebeneffekt des „Frischklebens“ von Tischtennis-Belägen direkt vor dem Match ist ein spezieller, voller, lauter Klang, mit dem der Ball vom Gummibelag abspringt. Ein nicht ungewolltes, sondern ästhetisch ansprechendes Phänomen…Da das „Frischkleben“ seit dem 1. September 2008 verboten ist, behelfen sich einige Hersteller damit, dass sie erlaubte Beläge mit einem speziellen „Sound“ anbieten, der dem Frischklebe-Sound nahe kommen soll. Das, was man am „Frischkleben“ vermisst, ist offenbar auch schlichtweg der satte Klang. Crazy Amateur Topspin Rally – Super Tischtennis Ballwechsel aus der Oberliga 

    Georg Nussbaumer

    Acht Bilder des Heiligen Sebastian, ein Cello, ein Bogen und zahlreiche gefiederte Pfeile. Tristan und Isolde, «Wagners rasendste Erforschung des Flüssigen» (Susan Sontag), als Miniatur-Drama rund um das Ertrinken, Versinken, Untertauchen und die Luft des Atmens und des Singens. Eine Mozartsängerin und eine zart schmelzende Mozartkugel. Der österreichische Komponist Georg Nussbaumer sorgt gemeinsam mit einem Bogenschützen, einem Apnoetaucher und einer Sopranistin während der rainy days 2015 dafür, dass der Begriff «Spannung» auch einige ungewöhnliche Lesarten erfährt.

    georg nussbaumer: Tristan und Apnoe

    Georg Nussbaumer: Bogenübung. Die Pfeile des Heiligen Sebastian 

    https://de-de.facebook.com/philharmonie/videos/georg-nussbaumer-bogenübung-die-pfeile-des-heiligen-sebastian/10153798151828384

    Episodenfoto: Photo by Harley-Davidson on Unsplash

Random image

Lothar Bodingbauer ist österreichischer Radiojournalist, Abendschullehrer und freier Podcaster.

Kontakt | Impressum | Unterstützen

Text: Zum Hintergrund (2014)

Fotos sind auch auf Instagram: lobodingbauer