Glocken im Finnischen Kloster Uusi-Valamo, 1995 und 2019. / Deutschlandfunk “Osterspaziergang”, Audio-Vignette.
Link: https://www.deutschlandfunk.de/klosterglocken-finnland-dlf-098cea19-100.html
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Glocken im Finnischen Kloster Uusi-Valamo, 1995 und 2019. / Deutschlandfunk “Osterspaziergang”, Audio-Vignette.
Link: https://www.deutschlandfunk.de/klosterglocken-finnland-dlf-098cea19-100.html
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Monteverdi und Harnoncourt Caccini und Berio
Zeiten des Umbruchs 1600 und Italienisches Madrigal der alten Schule und Seconda Practica
Vokalpolyphonie
Josquin des Prez, Ave Maria (virgo serena, motet)
Orlando Di Lasso, Salve Regina
Im 15. und 16. Jahrhundert galt die frankoflämische Vokalpolyphonie als führender Musikstil in vielen europäischen Regionen. Es entstand eine Vielzahl von Messen und Motetten in kunstvoller Mehrstimmigkeit, meist unter Anwendung gelehrter kontrapunktischer Strukturen. Im Mittelpunkt stand weniger das vertonte Wort, sondern die Komplexität der Musik.
versus Monodie “stile nuovo” oder auch “seconda pratica” –
Erst Doppelmörder, dann Kirchenkomponist: Carlo Gesualdo
https://www.youtube.com/watch?v=a9Ac08GY0ZA
Monteverdi: Cruda Amarilli (5th madrigal book)
Claudio Monteverdi | Der Revolutionär | concerti.de
Lamento D’Ariana, 1608 (Monteverdi)
Claudio Monteverdi: Die neue Vierfaltigkeit | ZEIT ONLINE
https://www.zeit.de/2015/39/claudio-monteverdi-oper-larianna-rekonstruktion
Legendäre L’Orfeo Aufführung unter Nikolaus Harnoncourt
Oper: Monteverdi in Zürich: Höfische Fanfaren im Mao-Look | ZEIT ONLINE
https://www.zeit.de/1976/04/hoefische-fanfaren-im-mao-look
Über uns – CONCENTUS MUSICUS WIEN
https://www.concentusmusicus.com/ueber-uns
Claudio Monteverdi (* 15.5.1567, Cremona; † 12.11. 1643, Venedig) gilt als Erfinder der Oper und Erneuerer der Vokalmusik an der Stilgrenze zum Barock. Als Sohn eines Arztes studierte er zunächst in Cremona beim Kantor der Kathedrale Marc Antonio Ingegneri und arbeitete von 1590 an als Violaspieler in Mantua. Auf einer Reise durch Flandern im Gefolge des Herzogs von Manua lernte er den französischen Gesangsstil kennen und verglich ihn mit der Kunst der in seiner Heimat üblichen Madrigalgestaltung. Die italienische Schule hatte es auf dem Gebiet der klanglichen Ausformung zu einer derartigen Perfektion gebracht, dass der Inhalt der Texte weitgehend in den Hintergrund getreten war.
Für Monteverdi war das ein künstlerisches Missverhältnis, das er mit den Mitteln der Komposition ausgleichen wollte. Im Vorwort zu „Scherzi musicali“ (1607) formulierte er daher einen neuen Grundsatz der musikalischen Gestaltung, der den bisherigen strengen Regelwerken des Madrigals eine „Seconda practica“ gegenüber stellte, in der die Vollkommenheit der Melodie in den Mittelpunkt gestellt wurde. Das bedeutete aber, dass der Text als deren wesentlicher Bestandteil zum Herrscher über den Tonsatz wurde. Als Beispiel dafür präsentierte Monteverdi am 24. Februar 1607 in Mantua seine „Favola in musica“ mit dem Titel „L’Orfeo“, deren Handlung im mythologisch bildlichen Sinne seine Vorstellungen verdeutlichte. Denn in dieser Sage gelang es Orpheus kraft seines Gesangs, sowohl den Fährmann ins Totenreich als auch dessen Herrscher dazu zu bewegen, die verstorbene Frau zumindest für Momente wieder freizugeben.
Claudio Monteverdi setzte der Polyphonie der Renaissance die Kraft des Sologesangs, die so genannte Monodie, entgegen. Der „L’Orfeo“ wurde damit zum Ausgangspunkt der Oper, die in der Nachfolge dieses Startschusses europaweit schnell an Beliebtheit gewann. Monteverdi komponierte außerdem zahlreiche Canzonetten, modifizierte den Madrigalgesang hin zum generalbassbegleiteten und solistische Madrigal und beeinflusste damit nachweisbar die europäische Kunstmusik von Heinrich Schütz bis hinein in die Moderne eines Carl Orffs. Zu Monteverdis späteren Opern zählen „Il ballo delle ingrate“ (1608), „Il ritorno d’Ulisse in partia“ (1640) und „L’incoronazione di Poppea“ (1642).
LE Nuove Musiche …„ Drei Dinge muss derjenige wissen, welcher den schönen Sologesang mit Affekt praktiziert. Das sind der Affekt, seine Vielfalt und „la sprezzatura“ , die Lässigkeit des Gesang.“…
Giulio Caccini: Italienischer Komponist des Frühbarock | Alte Musik | BR-KLASSIK | Bayerischer Rundfunk
https://www.br-klassik.de/themen/klassik-entdecken/alte-musik/stichwort-giulio-caccini100.html
Panegazza Consort Ulm – Alte Musik Neu Interpretiert
Zitat aus der-theaterverlag.de
Berio ist der Caccini für heute
Der Bassbariton Nicholas Isherwood hat ein brillantes Kompendium über Vokaltechniken in der Neuen Musik geschrieben…
…Dass es eine unendliche Zahl anderer stimmlicher Ausdrucksmittel und spezieller Effekte gibt, ist Gegenstand einer faszinierenden Studie von Nicholas Isherwood: «The Techniques of Singing» – «Die Techniken des Gesangs». Isherwood geht von einer bemerkenswerten Prämisse aus: Jeder «Spezialist für zeitgenössische Musik» müsse in der Lage sein, auch Musik früherer Jahrhunderte überzeugend zu singen. Der amerikanische Bassbariton hat denn auch nicht nur die Partie des Luzifer in den Uraufführungen von «Montag», «Dienstag» und «Freitag» aus Karlheinz Stockhausens siebenteiligem «Licht»-Zyklus gesungen, sondern zentrale Partien in Opern von Monteverdi, Marais, Händel, Porpora, Messiaen und Viktor Ullmann.
Photo by alex bracken on Unsplash
VERBINDUNGEN – TRENNUNGEN
Untier – und dir, unzart – und zart, unlieb – und lieb, ungut – und gut,
unfein – und fein, unduldsam – und duldsam, unzweideutig – und zweideutig,
unpraktisch – und praktisch, unfreundlich – und freundlich, unedel – und edel.
Und zart, und zwingt, und zeigt, und zehrt, und zagt, und züngelt.
Volkstümlich, freundlich, ländlich, kenntlich, handlich, endlich.
Vermeintlich, stündlich, mündlich, feindlich, kindlich.
Seid ihr, und ihr, lud ihn.
Sind teuer – sind euer – sind heuer;
Waldtiefe – Falltür – Felltier.
Beachte: Bei Namen (Doris, Till) und der Buchstabenfolge ‘t-d’ sollte getrennt werden.
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Eine Art ist, was sich paart. Das wissen die Biologen. Pferd und Igel sind verschieden. Radio und Podcast auch, sonst hätten sie sich längst vermischt. Es gibt aber Überschneidungen. Das Wichtigste: sie teilen sich ein Ohr. Zwei natürlich.
Dann geht es aber schon los: Radio wird über Lautsprecher gehört, Podcasts über Kopfhörer. Radio ist Verlautbarung, Podcast Diskurs. Radio ist Handwerk. Podcast eine Haltung. Radio ist Schein. Podcast hat nichts zu verlieren. Zielgruppe wichtig – Zielgruppe egal. Radio möchte Hörer, Podcasts akzeptiert die Hörer, die sie verdienen. Wenn Radio zu Podcast werden soll, ist das mit Mehraufwand verbunden. Wenn Podcast zu Radio werden soll, auch. Beide müssen nachhaltig agieren, damit sie auf längere Sicht erfolgreich sind. Radio ist gebühren- oder werbefinanziert, Podcast Umweg- oder Hörer:innenfinanziert. Ausnahmen bestätigen wie immer diese Regeln.
Nun zu Details.
Eine Erfolgsgeschichte: Drosden, Virologe. Corona Virus Update. Tägliche Episode zur Corona-Lage. Produziert von zwei Wissenschaftsjournalisten des NDR. Schnell umgesetzt: der Arzt bekommt ein Gerät und kann jeden Tag technisch eine Folge Gespräch liefern. Kompetenz kommt von beiden Seiten.
Hat es einen Feed? Dann ist es ein Podcast. „Podcast” als Ausspielkanal für hochwertige Radiosendungen. Nur mit einem Feed ist eine regelmäßige Sendung im „Podcatcher“ auf mobilen Endgeräten (Smartphones) abonnierbar. Hier gibt es bereits einen Rückstand: Es sollte einen Feed für jede regelmäßige Radio-Wortsendung geben. Zusätzlich zur Mediathek. Es ist dabei nicht wirklich notwendig, dass die Files länger als eine Woche vorgehalten werden. Hauptsache, Onkel Fred in Australien kann die Sendung auf seinem Smartphone abonnieren. Der deutschsprachige Raum befindet sich im ganzen Internet – weltweit.
Radio ist Handwerk, Podcast eine Haltung. Die Stärke von Öffentlich-Rechtlichem-Radio liegt in der ausgebildeten Sprache, im Journalismus, in der Musik, in der Schönheit von Formaten, im Weglassen, Auswählen, Gestalten und im verlässlichen Auffinden unterschiedlicher Standpunkte. In der Diskussion (Redaktionssitzungen). Die Stärke von Radio liegt nicht in der Wahrheit – die gibt es nicht. Die Stärke von Podcast hingegen liegt im Diskurs, im Prozesshaften, im Zugänglichmachen. Nicht im Veröffentlichen – hier ist also für Radio vermutlich wenig zu tun. Obwohl.
Vom persönlichen Vorteil. Ein Podcast wächst dann über die 4. Episode hinaus, wenn er nachhaltig ist. Wenn er für den Produzenten Vorteile hat. Das müssen ehrliche Vorteile sein, im Sinne Viktor Frankls Ergonomie am Arbeitsplatz. Wissen, Vorsprung, ein besserer Zuhörer werden, ein besserer Mensch. Wenn es die Hörerzahl ist, die mir zuhören, und ich das wichtig finde, dann die Hörerzahl. In jede Unternehmen gibt es bisher unerkannte Mitarbeiter:innen, die genau in dieser Hinsicht nicht nur Interesse, sondern auch Talent haben.
Podcast ist Lagerfeuer. Intim (im Ohr über Kopfhörer), authentisch, befreit von Längenvorgaben. Verlässlichkeit, einmal pro Woche, zweimal im Monat, ein mal pro Monat, alle zwei Monate. Sie fordern bestehende Hierarchien heraus und erreichen Zuhörende an nicht vorhergesehenen Orten und Umständen. Zielgruppen zu definieren ist nicht Podcasterdenke. Sie haben keine Musik. Oft auch keine Signation, einfach weil es egal ist. Ein Podcast erreicht die Hörer, die er verdient. Podcast ist Hörer:innentreffen – direkter Kontakt in verschiedenen Städten. Manchmal auch live. Podcast ist das Leben und die Pflege von Metadaten, von Kapitelmarken, die Einbindung des Chats (begleitende Diskussion von Livesendungen via Slack/Andere Software) auf Augenhöhe. Podcasts sind durch ihre Länge trollfrei. Es gibt immer eine Nullnummer, die bereits veröffentlicht wird. Podcasts entwickeln sich über die Episodenzahl. Jene mit 200+ sind die Götter im Podcasthimmel. Podcast is Community, in der bedingungslos geholfen und das System weiterentwickelt wird (Sendegate, #Subscribe, #podcastpatInnen).
Wovon leben Podcaster:innen? Nicht von Werbung, denn „die hat noch nie etwas besser gemacht“, sondern von Aufträgen aus Museen (Texte schreiben) Hörer:innenbeiträgen (freiwillig), Moderationen von Diskussionsrunden, Zuwachs von Wissen. Von der sozialen Währung „Kontakt und Begegnung“. Von Auftragsarbeiten, die aus ihrem Ruf entstehten, gute Gesprächspartner zu sein.
Weitere Gedanken: Das Manuskript wieder aus dem Radiobereich zurückdrängen. Erzählendes Radio. Das kann man im Podcast üben. Weiterbildung (Mikrofonzeit).
Meine Meinung — was kann man beim Radio tun: Transfer von Radio zu Podcast funktioniert nicht gut, vieles wird dann als „Zusatzbelastung“ empfunden. Eher beim Radio bleiben, oder Podcasts völlig neu aufsetzen.
Wenn ich mir den Drosten-Podcast-ohne-Drosten von gestern so anhöre muss ich natürlich laut schmunzeln. Ich habe 10 Jahre gegen Wände geredet und das alles schon von Anfang an erzählt. Und jetzt sind alle ganz überrascht. Naja. So isses halt immer. Was soll’s. Hauptsache jetzt. pic.twitter.com/q8ECEyYHBk
— Tim Pritlove (@timpritlove) April 2, 2020
Hörtipp: “Organisationsidentität” von “FG077 Organisationsforschung” / Leonhard Dobusch
Link: https://forschergeist.de/podcast/fg077-organisationsforschung/?t=14%3A54%2C19%3A47
Sammlung der Podcast-Posts hier: http://www.sprechkontakt.at/category/podcasting/
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Erfahrungen von Lothar Bodingbauer (Ö1 NAT, Ö1 MOM)
Interviews für Radio wurden bisher face:face oder in Studios durchgeführt, die über Rundfunkleitungen verbunden sind. Wenn beides nicht funktioniert, weil Homeoffice vorgeschrieben und Funkhäuser gesperrt sind, können Radioleute Technik verwenden, die in den letzten Jahren von Podcaster:innen der deutschsprachigen Podcastlandschaft entwickelt wurden: “Studio-Link”. Abhängig vom Mikrofon der Gegenseite sind hier Interviews in Studioqualität möglich.
Beispiel (Sendung mit 6 Leuten an unterschiedlichen Plätzen): https://freakshow.fm/fs248-public-static-final
So geht es:
1) Mein Gegenüber hat ein tolles Mikro und ein Interface. Lösung: Studio-Link Standalone. Die Gegenseite lädt das Programm herunter, startet es, sagt mir ihre/seine ID. Ich lade das Programm herunter, starte es, gebe die ID ein. Allenfalls: Auswahl des Interfaces. Beide Seiten haben einen Aufnahmeknopf, den sie betätigen. Sollte es durch das Internet zu Verbindungsstörungen kommen, kann die lokale Aufnahme verschickt werden. Das Gespräch kann auch gleichzeitig über ein beliebiges Videokonferenz-System geführt werden, um die Gegenseite zu sehen, es wird dann dort nur das Bild verwendet, und der Ton stummgeschaltet. / Häufiger Fehler: Echo – Gegenseite muss einen Kopfhörer aufsetzen. Es gibt auch einen “live”-Knopf, das einen Link zum Abhören der laufenden Aufnahme in bestmöglicher Qualität liefert.
Link: https://doku.studio-link.de/standalone/installation-standalone.html
Link: Anleitung (pdf, Englisch, für Gäste) | Anleitung für Gäste, gut zu klingen von Joram Schwartzmann (engl.)
2) Mein Gegenüber hat kein ordentliches Mikrofon, aber immerhin ein Smartphone. Lösung: Ich schicke ihm einen Link – angeklickt öffnet sich beim Ersten mal eine Download-Seite für eine App (Softphone), diese App wird installiert, und der Link noch einmal geklickt – es ist mit diesem Link alles vorkonfiguriert. Ich habe auf meiner Seite in “my Studiolink” diesen Link vorbereitet und kann dann mit Studiolink-Standalone auf meiner Seite das Gespräch wie in Punkt 1) durchführen und aufzeichnen.
Link: https://doku.studio-link.de/mystudiolink/cloud-softphone.html
3) Mein Gegenüber hat “nur” eine Telefonnummer. Einerseits kann ich aus Skype mit Guthaben herauswählen. Mit Skype Call Recorder (Apple) kann ich beide Spuren getrennt aufnehmen und dann verwenden. Oder ich sorge dafür, dass Studio-Link eine Nummer anrufen kann. Dazu muss ich eine sogenannte SIP-Nummer organisieren. Mit diesem SIP-Konto kann ich die/den gewünschten TeilnehmerIn anrufen, Aufzeichnung wie immer über den Studiolink-Standalone Aufnahmeknopf. Oder ich kann angerufen werden.
Link: https://sipcall.at/index-private.php
Funktioniert das? Es gibt zwei Fehlerquellen – eine auf meiner Seite – ich sollte meine Infrastruktur schon ausprobiert haben, weil sie eine etwas “neue” Logik hat. Auf der Gegenseite kann es alles geben – von “funktioniert sofort” und “wow”, zu “wir finden den Fehler nicht”. Die Chance ist aber immer mehr als fair. Nur in ungewöhnlichen Umständen (Betriebssysteme/Computer/Aktualisierungsgrad/Interfaces) gibt es Probleme. Die Mühe zahlt sich aus, das Ergebnis ist immer besser als ein Telefonmitschnitt oder Zoom-Mitschnitt oder auch Skype.
Weitere Tipps:
A) Größere Interviews (Vom Leben der Natur): Ich verschicke per Post ein kleines Paket mit einem Headset (Beyerdynamic DT297) und einem kleinen Interface (Focusrite Scarlet), das wird angesteckt, und mit Studiolink-Standalone mache ich das Gespräch in bester Qualität. Theoretisch können hier bis 6 Teilnehmer:innen kombiniert werden.
Link Headset bei Thomann
Link Interface bei Thomann
B) Ein AKG-214 Großmembranmikrofon kostet bei Klangfarbe in Wien 298€ (Stand 2022 Juli 322€ bei Klangfarbe, 344€ Link zu Thomann), vielleicht gibt es sie auch in irgendwelchen Lagern zum Ausborgen. Das sorgt für Studioklang ohne Kleiderschrank und Bettdecke etc. Es klingt einfach nicht wie ein “normales Interviewmikrofon für Moderationen verwendet”. In einem normalen Zimmer verwendbar, das nicht kahl ist, braucht keine absolute Stille in der Wohnung.
C) Auphonic rechnet mir die Aufnahmen “schön”, und zwar vor allem was die Lautstärken betrifft, Rundfunk ist -23 LUFS (Ö1: -20 LUFS). Diese Aufnahme kann ich dann via ftp in den ORF Pool übertragen. Bis 2 Stunden pro Monat gratis. (Keine Rauschunterdrückung einstellen, das mögen wir beim Radio nicht.)
Link: https://auphonic.com/
D) Soll ein Podcast bespielt werden, nimmt man sinnvollerweise mit Ultraschall.fm auf, Studiolink ist dort integriert. Man kann auch einfach live senden (bis 500 Hörer:innen, Link verschickbar). Ultraschall verwendet Reaper (derzeit kostenlos), und adaptiert das in die Podcastwelt.
Link: http://ultraschall.fm
E) Möchte man zuhause OTs/Radiosendungen schneiden, empfehle ich eher Hindenburg (Mac) als Software – dieses Programm ist angetreten, „um Protools aus dem Rundfunkbereich zurückzudrängen“. Es reicht, die einfach Version zu verwenden, “Journalist Pro” ist nicht notwendig, weil Auphonic für die passenden Lautstärken sorgt.
Link: https://hindenburg.com
F) Für den Mitschnitt von Computerton verwende ich Audio Hijack.
Link: https://rogueamoeba.com/audiohijack/
G) Die deutschsprachige Podcast-Community heißt “Sendegate”. Dort gibt es Möglichkeiten, alle Fragen zu stellen, die sich ansammeln. Üblicherweise gibt es jährliche Treffen, bei denen man die Entwicklung vorantreibt:
Link: http://sendegate.de
H) Alle Podcast-Tipps habe ich auf meiner Seite zusammengestellt, ich stehe gerne auch für Fragen zur Verfügung: lothar@sprechkontakt.at , lothar@sprechkontakt.at
Link: https://www.sprechkontakt.at/category/podcasting/
I) Cleanfeed kann auch noch ausgezeichnete Audioverbindungen (Chrome Browser), kostet im monatlichen Abo etwas, ist easy für unerfahrene Gesprächspartner:innen, kann lokale Aufnahmen. Easy mit Smartphones. Man verschickt einfach ein Mail mit dm Link und der Gast wird zugeschalten. Hier muss nichts installiert werden.
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Zeit, Programmieren zu lernen. Ein schönes Tutorial kommt von CS Dojo, der alles richtig macht. In seinem ersten Video stellt er sich vor und zeigt, wie man Python installiert, und wie man Variablen tauscht.
PHY 1: Variablen tauschen
Didaktisch kann man das aufbereiten:
Was ist Programmieren? Einen Ablauf gestalten. Eir können das — am Beispiel Geschirrspüler wird das sichtbar. Aufgabe: Wie verwenden wir einen Geschirrspüler im Alltag?
Wie tauscht man den Inhalt zweier Variablen.
Wie tauscht man den Inhalt zweier Fächer im Setzkasten.
Wie tauscht man den Inhalt zweier Variablen — Lösung mit temporärer Variablen.
Wie sortiert man eine Reihe im Setzkasten der Größe nach?Wie sortiert man Zahlen der Größe nach — Mensch, Algorithmus.
Volkstanz, Bubblesort als ein Beispiel.
Aufgabe: Beschreiben des Bubblesort Algorithmus in Worten.

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[quote]Pssst. Draußen läuft ein Pferd vorbei. Der Sturm.
Weitere Ideen und Spaziergang am Nachmittag.
Weitere Musik geschrieben. Kaum hörbar.
Freunde, Ärzte, Publikum.[/quote]
Ludwig van Beethoven lebte ab 1792 in Wien. 35 Jahre hier in der Probusgasse 6. Heute ist dort das Beethoven Museum von Wien Museum. Eine Ausstellung zu Beethoven in Wien wurde von Lisa Noggler kuratiert und im November 2017 neu eröffnet. Ich habe die Ausstellungstexte redaktionell begleitet.

Meine Fragen zu Beethoven sind im Vorfeld dazu entstanden:
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Babi Guling
Mehr dazu: BBC

Lothar Bodingbauer ist österreichischer Radiojournalist, Abendschullehrer und freier Podcaster.
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Text: Zum Hintergrund (2014)
Fotos sind auch auf Instagram: lobodingbauer

