Radio, Science, Education

Wien

  • BEACHTE

    Art, Arzt, Bart, Bratsche, Magd, Tag, nach, Spaß, Jagd,
    Heirat, Heimat, habt, Wal, Labsal, Harz, Schicksal,
    folgsam, Leichnam, Quarz, zart, monogam,
    Äskulap, Satrap, Topas, Chrysopras, der Barsch. 

    Sonntag, Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag, Samstag. Guten Tag!

    1. Donnerstag sah der Knabe den Schnabel des Habichts.
    2. Der Arzt mit der Qual der Wahl: Die Dame oder die Magd.
    3. Der Papst mit der Adlernase und dem Fahrrad.
    4. Ein Sonntagsmahl nach der Jagd bringt Spaß.
    5. Tag für Tag Grassamen mit dem Spaten zum Grabmal tragen.
    6. Freitag bis Sonntag sah die sparsame Magd ihren Adolf.
    7. Folgsam gab er den Glasstab dem Zahnarzt.
    8. Der Satrap brach mit der Gabel die glaszarte Bratsche.
    9. Wir haben aber abermals Spaß gehabt.
    10. Ihr wart aber damals im Heimattal.
    11. Montags schlagartig den Bart Abels schaben.
    12. Den Leichnam in die Heimat tragen.
    13. Harz auf der Wade.
    14. Von der zarten Magd dienstags tagsüber Labsal haben.
    15. Wenn es tagt, nagt die Made des Knaben Kragen.
    16. Der Arzt Äskulap trägt einen schwarzen Topas und einen zarten Chrysopras.
    17. Der Barsch aus Laa war ein Labsal – der Wal war tranig.
    18. Der monogame Tafelmaler malte die tragische Dame unsagbar zart.
    19. Tag für Tag und Haar um Haar kam der Bart des Knaben.
    20. Nach und nach beklagen sich sogar die sparsamen Kahnfahrer.
    21. Nach dem Wahltag brach im Staate Spanien eine Art Chaos aus.
    22. Die Heirat des Arztes mit der mageren Magd war nicht ratsam.
    23. Nach dem Kahlschlag habt ihr aber die Jagd nach Hasen gehabt.
    24. Abermals versagt da der Vergaser des Wagens auf der Fahrbahn.
    25. Heimat und Name des Zahnarztes waren gar mit Schmach beladen.
  • Drüben auf Sendegate wird gerade diskutiert, was „sendungsbewusstsein“ bedeuten kann. Das ist eine interessante Diskussion

     

    [quote]Ich sehe Sendundungsbewusstsein vor allem auf der Seite des Gastes im Podcast. Ich verlange es sogar. Dabei rede ich eher von Wissenspodcasts, bei dem man jemanden besucht, der etwas Bestimmtes weiß. Ich möchte, dass diese Person erzählen möchte, und das Erzählte auch senden oder gesendet haben möchte. Keinesfalls möchte ich jemanden besuchen, der diese Verantwortung mir zuschieben möchte. Ich als Gatekeeper. Um dann auch noch herumzumäkeln, was alles nicht gesendet werden sollte aus dem Gespräch, und daher raus muss. Public Relations mit Message Control fallen daher alle raus bei mir als Gäste, eben weil diese Leute nicht sendungsbewusst sind. — Für mich selbst als Host hat das Wort „sendungsbewusst“ keine Bedeutung.[/quote]

  • 3 Headsets, Mischpult (Vorläufer vom aktuellen Rhødecaster Pro), MacBook. Internet-Leitung nach Shanghai.

  • Bisherige Vokale, vermischt 

    1. Die Oberschule brachte Kummer und Sorgen.
    2. Sonst fuhr Kurt ruhelos vor.
    3. Das Vortuch voll roter Glut.
    4. Am Oderufer sind Motten von großem Wuchs.
    5. Mit Most im Mund ruht Robert wohlgemut.
    6. Der Ur ist tot, das Huhn es tut.
    7. Im Dorf ruht unterhalb der Burg das Schloß.
    8. Oft und oft kommen Rotbuchen um.
    9. Durch Borgen in Not kommen.
    10. Rotglut unter den Schuhsohlen verleiht vogelhafte Flugstunden.
    11. Zum Schluß polterte der Rohrstuhl um.
    12. Ludwig lobhudelt über das vorteilhafte Urteil.
    13. Ohne Rock sucht die Zofe voll Lust die Wohnstube.
    14. Die an den Ohren rote Ruth sucht umsonst den Sonnenschutz.
    15. Im unerschlossenen Osten zog der Zug umher.
    16. Konrad trog uferloser Trug.
    17. Zur Morgenstund tut Kurt es vor.
    18. Mutlos und unentschlossen holst du die Uhr ans Ohr.
    19. Das Pult steht vorn am Bug.
    20. Vorteilhafter Wucherlohn.
    21. Umsonst um Sold in die Lohnbuchung kommen.
    22. Die offenkundig unordentliche Tochter fuhr fort nach Ulm.
    23. Die Volksgunst war schon gut genug.
    24. Die modische Großmutter.
    25. Trotz Polsterung vor Wut im Holz umkommen.
    26. So voll Sucht und ohne Uhr zur Moorkultur.
    27. Sie sucht Sumpfdotterblumen unter der Schlummerrolle.
    28. Wir haben die Vorzukunft schon in der Vorschule gelernt.
    29. Er durchsuchte voll Mut die Furt bei vollem Mondlicht.
    30. Oberstufenschulen sind oft Vorstufen zu unseren Vorzugsschulen.
    31. Mit einem Ruck zog der Urochse den Holzblock aus dem Boden.
    32. Die Buden des Sonderbundes waren aus Ton und Holz.
    33. Die Brut fraß im Unterholz die Sulz und das Brot.
    34. Voll Hohn log Otto den Mord an Ulrich.
    35. Du mußt die bunten Socken vom Ofen nehmen.
    36. Der Sog zog den Sud zum Schock Bruno’s in das Loch.
    37. Du sollst dir nicht umsonst den Buckel sonnen.
    38. Zur Not hat Morgenstund Gold im Mund.
    39. Vernutetes Holz suchen.
    40. Sonst bleibt Guntram nur der sonnendurchflutete Ort Dornbim.
    41. Ob der Schuster Sohlen sohlte oder sott, soll uns gleich sein.

    42. Nun Roduro, mutvoll rufe – Du – so ruhm-, so schuldlos duldend:
    „Muros! Unhold! Fluch folg‘ ruhlos!
    Und trotz Lug groll mutlos nur noch
    Wut dort, um Roduros Blutsold!“

  • Als Tellerwäscher habe ich in Finnland meine Karriere begonnen. Im finnischen Kloster Uusi-Valamo kann man mit vielen netten Finnen den Sommer verbringen, und im Tagesbetrieb mithelfen. Daraus hat sich meine erste Radiosendung für das Österreich 1 Reisemagazin Ambiente ergeben: „Von der Kunst des Reisens“.

    Kurzbiografie:

    Geboren 1971 in Altheim, Oberösterreich. Studium Mathematik und Physik in Wien. Lothar Bodingbauer lebt und arbeitet in Wien. Radiojournalismus, Podcasts, Vorträge und Workshops. Manchmal am Schiff. Mag Menschen, und das, was sie sagen.

  • Magister der Naturwissenschaften

    • Vermittlung von Wissen vielerlei Art
    • Radiojournalismus, Hörspiele
    • Workshops mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
    • Unterricht: Physik, Mathematik, Naturwissenschaften
    • Bücher und Schreibwaren
    • Filemaker Databases, WordPress
    • Verhandlungsfähige Nebenkenntnisse
    • 1. Platz beim ORF Assessment Center 1995
    • Lobende Erwähnung Galler-Preis 2000
    • WINFRA Infrastruktur Journalismuspreis 2012
    • Innovationspreis der Österreichischen Universitätskonferenz 2015
    • Sexl-Didaktik-Preis 2016 der Österreichischen Physikalischen Gesellschaft
    • Radiopreis der Erwachsenenbildung 2019

    Tätigkeiten

    • Freier Radiojournalist
    • Learning Experience Designer (Lehrer)
    • Texte, Töne, Geschichten; Redaktion von Texten für Museen und Ausstellungen
    • Podcasts
    • Honig, Bienen-Management

    Ausbildung

    • Gymnasium Braunau am Inn
    • Universität Wien
    • polycollege Wien
    • Kansas State University
    • Interviews und Gespräche
    Diplomarbeit: Physik im Radio, Universität Wien, 2002
    Tellerwäscher im Kloster Uusi Valamo, Finnland
    Tellerwäscher im Finnischen Kloster
  • Wer seinen Garten schön zusammenräumt – verblühte Blumen rasch entsorgt, alte Bäume nicht verrotten lässt, auch Laub zusammenträgt – der macht es Insekten schwer, sich wohlzufühlen. Es sind aber gerade die kleinen Hausgärten, die für den Lebensraum von Insekten wichtig sind. Was können wir tun, damit sie sich ansiedeln? Dass sie bleiben? Etwas gelassener alles sehen, meinen ökologisch bewusste Gärtner/innen. Historisch werden Insekten oft mit Parasitentum und Krankheit verbunden, aber in einem naturnahen Garten sichern gerade sie eine gesunde Vielfalt, die Lebensgrundlage auch für Vögel und größere Tiere sind. Ein naturnaher Garten ist auch oft weniger Arbeit, braucht aber mehr Wissen. (Moment / ORF Radio Österreich 1)
    MANUSKRIPT fast-final
    SIGNATION

    ATMO Gartenarbeit, Laub

    OT / Teaser-Mix
    *Wenn ich hier Wiesenfläche habe, oder Rasen habe, dann mähe ich den, und dann habe ich immer wieder so kleine Spots, wo ich Blumenvielfalt vorfinde, und dahinten stelle ich mir einen Sessel hin, und dann liege ich in der grünen Natur. – Die große Mehrzahl der roten Listen wird länger und länger und länger. – Es hat jeder eine unterschiedliche Toleranzgrenze, die kann man niemanden vorschreiben. – Wir haben eine große Zahl an Arten, von denen wir wirklich ernsthaft befürchten müssen, dass sie in den nächsten Jahren und Jahrzehnten verschwinden werden.*

    MODERATION
    Vom Leben und Überleben der Insekten im eigenen Garten.

    OT / Teaser-Mix
    *Es gibt halt nun mal Schädlinge und es gibt vielleicht auch Pflanzen, da will ich sie nicht haben. Ich werde auch zum Beispiel, wenn ich Rosenrost habe, das Laub dort nicht liegen lassen, weil ich will im nächsten Jahr, dass sich die nicht wieder aus dem infizieren. – Jeder Quadratmeter zählt. Wenn jeder von uns in seinem Rahmen den Garten nicht so durchpflegt, auf Chemie verzichtet. Wenn jeder in seinem Rahmen das Beste gibt, hilft das der Natur schon.*

    MODERATION
    Wer seinen Garten immer schön zusammenräumt – verblühte Blumen rasch entsorgt, und alte Bäume nicht verrotten lässt, auch Laub zusammenträgt – der macht es den Insekten schwer, sich wohlzufühlen. Es sind aber gerade die kleinen Hausgärten, die für den Lebensraum von Insekten so wichtig sind. Was können wir tun, damit sie sich ansiedeln? Was können wir tun, dass sie bleiben? Etwas gelassener alles sehen, meinen ökologisch bewusste Gärtnerinnen und Gärtner. Ein naturnaher Garten ist oft weniger Arbeit, braucht aber mehr Wissen. Lothar Bodingbauer hat sich umgehört – und nach seinem Beitrag können Sie uns anrufen und erzählen, wie es bei Ihnen läuft und summt und brummt im Garten.

    OT Katja Hintersteiner
    *Ja, jetzt gehen wir in meinen Garten.*

    (darüber)

    Zu Besuch bei Katja Hintersteiner in Linz.

    *Die Mädchen haben das Trampolin aufgebaut, und die Sachen nicht weggeräumt.*

    Mutter von zwei Kindern und Ökologin. Sie kennt sich aus in ihrem Garten.

    *Gut. Klein, fein. Da haben wir etwas Bienenfreundliches angepflanzt. Dort kommt jedes Jahr etwas dazu. Die Frühblüher sind schon fast verblüht. Die nächsten Frühjahrsblüher kommen. Die Tulpen und Narzissen, und jetzt wird es bald ein blaues Meer von Iris und Schwertlilien herinnen werden. Da drüben haben wir noch verschiedene Weiden. Wir haben eine Purpurweide da, dazwischen und eine sehr zezelige Lavendelweide, die ganz spät blüht. Das ist sehr schön, wenn man ein Pollenangebot über einen längeren Zeitraum von den Weiden anbietet und nicht immer nur die Salweide nimmt. Dort drüben haben wir Brombeeren und Hinbeere und dort haben wir meine Sandkiste. Das war der Spielplatz der Kinder lange Zeit. Dort war tatsählcih ein alter Baumstamm hinten, der über die Jahre verrotten durfte. Das war Lebensraum für Ameisen, Käfer, etc. Man sieht hier noch die Reste von einem Stamm, wo wir lange Zeit draufgesessen sind. Und du siehst, wie die Tiere daran arbeiten, wei die Pilze daran arbeiten, wie er sich zersetzt. Und diese Sukzession des Zersetzens, des Abbauens, man sieht es auch dort drüben, wo man noch so Strukturelemente von Holz sieht, hier entsteht neuer Raum, Lebensraum und aus der Sandkiste ist ein Magerrasen geworden.*

    Die Unordnung, die man sieht in Katja Hintersteiners Garten ist wolüberlegt und gut begründet. Katja ist auch Imkerin, und sie weiß, was Insekten wirklich brauchen. Nicht immer nur nass. nicht immer nur trocken.

    OT Hintersteiner
    *Ja. Viele Wildbienenarten sind ja ganz eng mit ihren Pflanzen vergesellschaftet. Und dementsprechend wenn ich jetzt diese Wildbienen fördern möchte, dann muss ich ihnen auch ihre Pflanzen anbieten oder eben diese Vielfalt anbieten. Das sind Nelken. Flachliegende, bodenkriechende Nelkenarten, dann haben wir vereinzelt, was da so aufsteht und ein bisschen an Schafgarbe erinnert, Puftalmum, das Ochsenauge. Dann haben wir da hinten schon im schönen saftig grünen Blatt, die pfirsichblättrige Glockenblume. Auch so eine trockenheitsliebende Pflanze. Da wieder andere Nelkenarten, Steinnelken. Man lässt auch Pflanzen stehen, auch wenn das für einen Hobbygärtner oder für viele Hobbygärtner ganz arg klingt. Weil das schaut schlampig aus. Weil es stängelbrütende Wildbienenarten gibt. Und hier muss ich die Stängel stehen lassen, kann die nicht wegschneiden.*

    Es ist das Ausräumen der Gärten, das Saubermachen, was am meisten Probleme für Insekten schafft. Wer braucht welchen Lebensraum? Wann soll was gemäht werden?

    OT Hintersteiner
    *Schau, so schön, so viele Vögel wieder. Und die Schlüsselstelle ist die Pflanzenvielfalt, und mit der muss ich beginnen.*

    EVENTUELL MUSIK DRUNTER

    ZITAT
    “Sei höflich und gefällig gegen alle Insekten, die dir begegnen”, sagte Kassandra zum Schluss, “dann wirst du mehr von ihnen lernen, als ich dir heute sagen kann, aber hüte dich vor den Hornissen und Wespen. Die Hornissen sind unsere mächtigsten und bösesten Feinde, und die Wespen sind ein unnützes Räubergeschlecht ohne Heimat und Glauben. Wir sind stärker und mächtiger als sie, aber sie stehlen und morden, wo sie nur können.

    Mehr als 100 Jahre alt ist die Biene Maja – ein Buch mit adaptiertem Zeichentrickfilm, in jüngsten Jahren auch ganz neu aufgelegt. Abgesehen davon, dass der Schriftsteller Waldemar Bonsels offen antisemitisch war und eine zweifelhafte Rolle im Nationalsozialismus gespielt hat – das Gut und Böse, das Beseelte der Natur aus der Neuromantik hat sich bis heute gehalten. Aber das Bild wandelt sich: Die Nahrungspyramide wird zu Nahrungsnetzen. Der Stammbaum zum Netz des Lebens. Es geht um Gleichgewichte und Zwischenverbindungen, systemisches Denken. Ursachen können Wirkungen an ganz unterschiedlichen und unbeabsichtigten Orten haben. Der Feind wird nicht zum Freund, sondern zum Wesen, dessen Rolle im ökologischen Gefüge wir gar nicht kennen.

    OT Alena
    *Wanzen. Blattläuse, Wollläuse, Schilfläuse, Schnecken…*

    Wir besuchen Alena Binder. Sie ist beruflich Gärtnerin im Botanischen Garten in Wien.

    OT Alena
    *Wir verbinden historisch vermutlich Insekten immer eher mit Schädling, Parasit und Krankheit, was früher auch vielleicht mal zugetroffen hat. Aber gerade in einem naturnahen Garten wäre es absurd, wenn ich ein Problem mit Insekten habe. Ja, wenn mein Kohl von Raupen zusammengefressen wird, bin ich auch nicht glücklich, aber im Endeffekt gerade in naturbelassenen Gärten, wenn irgendwo mal ein paar Blattläuse sind, ist das nicht gleich – ah – die Krise, sondern es stellt sich dann eh ein Gleichgewicht mit den Gegenspielern von den Schädlingen ein. – Da drüben blitzt was. – Ja, wir haben diese Blechdose mit Stroh gefüllt und verkehrt herum auf einen Holzstecken platziert. Das soll ein Lebensraum für Ohrwürmer sein. Und diese Ohrwürmer sind Nützlinge, weil sie unter anderem auch Blattläuse vertilgen und ja, es heißt immer, man soll sie nicht direkt zu Bienenhäusern hin stellen, weil sie anscheinend auch deren Brut schnabulieren, aber es ist eh groß genug und so gefährlich sie auch aussehen, und sie können auch ganz schön zuzwicken, aber im Endeffekt will man sie haben. – Jeder Mensch hat seine Vorstellungen, die er vom Alltag mitbringt. Man macht sich selbst Konzepte. Wie wächst eine Pflanze, oder wie lebt eine Biene.*

    David Bröderbauer leitet die “Grüne Schule” im Botanischen Garten. Sie soll Bewusstsein bilden für die engen Zusammenhänge in unseren Ökosystemen. Nämlich bei den Menschen, die dieses Bewußtsein noch nicht entwickelt haben, bei Kindern. David Bröderbauer, selbst Ökologe, gibt ein Beispiel.

    OT David
    *Wir haben im Garten in den Wiesen unzählige Frühjahrsgeophyten, einfach gesagt, Frühjahrsblüher.– Geophyten sind die, die es nur hier gibt? – Geophyten wachsen mit unterirdischen Organen in der Erde. Sie überwintern mit diesen Organen in die Erde und dann treiben sie im Frühjahr schnell aus, bevor die Bäume eine dichte Laubdecke machen und das Sonnenlicht stehlen – Ah ja. – Wie kommen nun diese Frühjahrsblüher in unsere Wiesen? Wenn man jetzt reinschaut man hat da die Traubenhyazinthe, man hat den Milchstern und man hat die Schlüsselblumen. Das sind tausende hier und die werden zum teil von Ameisen verbreitet. Diese Frühjahrsblüher haben oft Samen mit Ölkörpern, Eleiosomen nennt man das wissenschaftlich. Die sind sehr nährstoffreich. Die Ameisen. fressen das gerne, schnappen den Samen und vertragen die, schleppen die zum Bau und mit diesen Ölkörper nehmen sie diese Samen mit und führen so zur Verbreitung von den Frühjahrsblühern. Die helfen uns, die Ameisen, dass diese Wiesen jetzt im Frühjahr so wunderschön blühen, indem sie die Samen weitertragen. – Wir sind jetzt aus diesem schattigen Bereich, aus diesem Forstbereich da runter gegangen, und plötzlich hat man wirklich ein anderes Gefühl, es ist sandig, es sind Steine da. Es stehen vertrocknete Gewächse herum, wo man wissen sollte, dass das absichtlich so ist, und nicht einfach vergessen wurde beim Bewirtschaften oder beim Schönmachen. – Ja (Alena). Das ist jetzt die panonnische Gruppe. Pannonikum, ja der Neusiedlersee aber nicht nur das, das Pannonikum erstreckt sich zum Teil noch ins Waldviertel hinein. Viele Pflanzen muss man immer mal wieder ein bisschen bitten, dass sie dableiben, wo sie hinsollen. Aber an sich ist es gewünscht, dass das auch möglichst natürlich aussieht und wirkt und ja, im Pannonikum räumt auch keiner die Pflanzenteile weg. Ich räume schon ein bisschen im gewissen Grad aus. Vor allem Dingen, ich hole zum Beispiel Laub raus, weil meine Gruppe, oder ein Großteil meiner Gruppe soll nährstoffarm sein.*

    Mit “Gruppe” ist hier gemeint mit dem Gefüge aus pannonischen Pflanzen.

    OT Alena
    *Und sobald ich da viel Laub drin habe, habe ich natürlich sofort wieder eine andere Zusammensetzung der oberen Bodenschicht. Da hinten im Wald lasse ich es einfach liegen. Da stört es niemanden und ist sogar gut. – (David) Diese natürliche Anlage dient auch dazu, dass die Pflanzen blühen, von Wildbienen bestäubt werden können und auch Samen bilden, und dann sich selbst aussamen. Das heißt, wir sind hier im pannonischen Raum und bilden im Garten eine Fläche, wo das halbnatürlich wachsen kann, damit es noch Standorte gibt, wo diese Pflanzen und Tiere leben können. (Alena) Vor zwei Jahren habe ich ein Hummelnest entdeckt, in dem Fall ist es unter einer Rose unter dem Laub gewesen. Ich wollte die Rosen etwas zurückschneiden und habe etwas gehört, ein etwas ertzürntes Brummen und habe mir gedacht, OK da ist jetzt jemand, und ich dann wirklich gesehen, sie hat sich aus Moos und kleinen Ästchen und Laub da ihr Nest gebaut. Dann habe ich sie natürlich in Ruhe gelassen.*

    Es sind aber durchaus die Katastrophen die kleine Katastrophen, die ein Ökosystem begehrenswert macht und einen Lebensraum wertvoll, erzählt der Biodiversitätsforscher Harald Fiedler.

    OT Fiedler
    *Ökosysteme haben dann den größten Artenreichtum, wenn sie einem mittleren Störungsgrad unterliegen. Das heißt, wenn nicht in zu großer Folge Störungsereignisse immer wieder passieren, also kleinräumige Störungsereignissen haben. So wie wir sie bei soclhen Überschwmmungen haben. Da wird mal hier was weggeschwemmt, da wird mal da was weggeschwemmt. Und es kann die Sukzession wieder starten. Es brennt mal irgendwo, aber kleinräumig, nicht Riesenflächen, es brennt kleinräumig, ein Baum wird vom Blitz getroffen, ein Baum fackelt ab, durch kommen dann an diesem kleinen Standort Organismenarten ansiedeln, die nebendran unter dem Kronenschirm eines großen Baumes nicht existieren können. Also diese Heterogenität, diese Mosaikartigkeit, die ist wichtig, und das ist eben beim Klimawandel ganz anders ist, das ist ja nicht heterogen, sondern eine homogene Erwärmung über ganze Kontinente.*

    Leben, Sterben und auch Aussterben gehört bei der Evolution, bei der Entwicklung der Arten immer auch dazu. Was beunruhigend für Harald Fiedler ist, ist die Geschwindigkeit, mit der das derzeit passiert. Warum ist eigentlich Biodiversität wichtig, die Vielfalt der Arten?

    OT Fiedler
    *Wenn wir viele verschiedene Arten in einem Ökosystem haben, die alle mehr oder weniger das Selbe können, aber nicht ganz genau das selbe können oder nicht ganz genau das selbe tun, dann haben wir etwas, was wir in der theoretischen Ökologie den Portfolioeffekt nennt, oder den Insuranceeffekt nennt. Wie an der Börse auch. Wenn ich mehrere Arten habe, wenn ich viel Arten habe, die eine bestimmte Funktion erfüllen, dann ist die Wahrscheinlichkeit große, wenn sich die Außenbedingungen ein bisschen ändern, ich hab e mal ein kühleres Jahr, ein feuchtere sJahr, ein heißeres Jahr, eintrockeneres Jahr, ich habe ein Jahr, in dem ein Sturm passiert, in dem etwas ganz Anderes passiert. Dann habe ich eine größere Chance, dass irgendeine der vielen Arten die Funktion trotzdem wahrnehmen können. Wenn ich aber nur einzige Art habe, die diese Funktion erfüllt, und die fällt dann wirklich weg, dann habe ich ein echtes funktionelles Problem. Da kann man einen schönen Bogen zu den Bienen schlagen. Die eine Bestäuberart fliegt am frühen Morgen, die andere in der frühen Mittagszeit, die anderen am Nachmittag. Mal regnet es, mal regnet es nicht. Und durch vielfältigen Unvorhersehbarkeiten kann eine artenreichere Bestäubergilde tatsächlich diese Dienstleistung der Bestäubung, diesen Ökosystemservice besser erbringen.*

    Bestäubergilde, also die Vielfalt der bestäubenden Insekten. Ökosystemservices, das, was die Natur für uns leistet. – Für die Gärtnerin Alena Binder heißt das vor allem eins: schauen, dass die Vielfalt bleibt, und das geht am besten durch Strukturen im Garten.

    OT Alena
    *Was einmal ein großer Punkt ist, ist einfach Pflanzen. Und ohne Pflanzen und Pflanzenvielfalt am besten während der gesamten Vegetationsperiode was Blühendes, ohne dem brauche ich mir auch keine Gedanken über Insekten machen. Weil das ist nun mal die Lebensgrundlage eines Insekts, in irgend einer Weise Pflanzen zu haben, am besten blühend. Das zweite ist Strukturen, Strukturenvielfalt und auch Strukturen über das ganze Jahr. – Was ist da mit Strukturen gemeint? – Das sind einerseits unterschiedliche Lebensräume von offenen Flächen, geschlossenen Flüchen, Flächen im Schatten, Flächen in der Sonne, sandigen Flächen, gemulchten Flächen, Laubhaufen oder Steinmauer. Also so unterschiedliche Lebensräume. Unter Struktur fällt in meinen Augen auch Pflanzen, weil die gerade auch abgestorbene Pflanzen, trotzdem noch sehr wesentlich sind. Da ist zum Beispiel ein wesentlicher Punkt, Totholz stehen lassen, in einem normalen Hausgarten ist es sicher kein Problem, wenn man sagt, wenn man sagt, OK, da ist ein alter Baum, den lasse ich stehen. Der darf auch absterben hier, und da darf es auch etwas Vermoderndes geben. Oder Holzhaufen liegen lassen. Und das nächste, was halt auch unter Pflanzenstruktur fällt in meinen Augen, dass man gerade im Winter bei Stauden die abgestorbenen Pflanzenteile stehen lässt. Das ist sicher ein wesentlicher Punkt. So dieser ausgeräumte Garten ist gerade im Winter ganz schlecht, weil die Tiere sind zwar im Sommer, aber die brauchen im Winter ja auch eine Überbrückung, um dann wieder im Frühjahr dazu sein. Man sieht dann auch ästethisch auch was schönes, weil es hat dann auch den Rauhreif, der irgendwo hängenbleibt, ist ja auch optisch schön.*

    Eine besondere Rolle hat das abgeschnittene Gras. Rasenmäher würden es zerhächseln, samt allen Tieren und Larven und Würmern und Raupen, die drauf sind. besser ist es, und so wird es im Botanischen Garten in Wien gemacht, mit einem Balkenmäher abzuschneiden. Das erzählt Frank Schuhmacher, einer der leitenden Gärtner im Botanischen Garten.

    OT Frank
    *Wir haben es versucht mit so Mandeln, wie man es in der Landschaft sieht, so Heumanderl, das geht auch, oder eben teilweise, dass man sie offen auf dem Kompost auflegen, der ist hier gleich in der Nähe, auf diesen Komposthaufen, und dort können dann diese Tiere schlüpfen.*

    Und Bäume, ja die Bäume. Viel zu oft zu gut gepflegt.

    OT Frank
    *Das wäre auch für den heimischen Garten der Punkt, dass man erstens die Bäume, die da sind, wenn man zum Beispiel ein Bauvorhaben hat oder Ähnliches, sehr gut überlegt, welche Bäume man rausnimmt. Zeit kann man nicht kaufen, einen alten Baum kann man nicht ersetzen irgendwie, da kann man nur einen jungen Baum setzen, und dann eben diese alten Bäume, so lange sie keine Gefahr darstellen, wirklich alt werden lässt. Auch wenn sie dann nicht mehr die ganz perfekte Kronenform haben, und vielleicht nicht mehr ganz so viele Früchte tragen.*

    Und Bäume, so heißt es unter Botanikern, Bäume sterben im Stehen.

    OT Frank
    *Ja, die sterben im Stehen und langsam. Die schmeissen nen Ast runter, große Äste, da denkt man um Gottes Willen, jetzt muss der Baum raus. Wenn wir nicht wären, die wir sagen, wir sind jetzt gefährdet durch diesen Baum, dann würde dieser Baum noch Jahrzehnte dort leben, obwohl er vielleicht die Hälfte seines Individuums abgeworen hat. – Aber in diesem Sinne, umsägen und liegen lassen ist durchaus eine Option. – Ist sicher besser als ganz entfernen, noch besser ist noch auf 2m runterzusägen. Es gibt eine ganze Reihe an Tierarten, die sozusagen das vertikale Holz brauchen. Horizontales Holz und vertikales Holz. Beides braucht es dafür. (Paula) Also Insekt ist ja nicht gleich INsekt. Die haben alle ganz unterschiedliche Bedürfnisse.*

    Paula Polak. Sie ist ökologische Landschaftsarchitektin und berät Menschen, die sich einen Garten einrichten wollen, was sie tun können, damit sich Insekten im Garten wohl fühlen.

    OT Paula
    *Vor ein paar Jahren haben die meisten Leute was für sich selber wollen. Was kann ich denn essen, wo kann ich einen Tee machen. Und jetzt kommen sie, was ist denn gut für die Bienen.*

    Das ökologische Bewusstsein hat sich gewandelt, beobachtet Paula Polak.

    OT Paula
    *Unsere Generation kennt das ja noch, aber jetzt wachsen Kinder heran, die so etwas nie gesehen haben. Das heißt, es liegt eigentlich an unserer Generation, diese blühende Landschaft wieder ins Bewusstsein zu bringen und zu erhalten.*

    Ja, und es ist einigermaßen interessant, was es alles zu beachten gibt, und man wird viele Bücher lesen und Gespräche mit Leuten führen müssen, die sich damit auskennen. Aber, so ein, zwei Tipps, gibt es auf alle Fälle, und die beginnen bei Paula Polak bei der Kleinräumigkeit, beginnen bei der Maht. Der Rasenmäher ist oft auch zu schnell. Wer mit der Hand mäht, das dauert.

    OT Paula
    *Das versuche ich den Leuten, die Blumenwiesen anlegen, bitte lasst ein Drittel der Fläche echt einmal ein Jahr in Ruhe. Weil einfach dieser Rückzugsraum ist für verschiedenste Insekten. – Warum nicht 3/3? – Weil das für die Leute schlecht auszuhalten ist und weil schon: Vielfalt ist ja das Schlüsselwort bei der naturnahen Gestaltung. Das heißt, ich kriege dann, wenn ich vielfältig mähe zum Beispiel, die Fläche, also das erste Drittel der Wiese mähe ich Ende Juni, wenn die Margerite anfängt zu verblühen. Das ist der klassische Zeitpunkt. Haben wir ein Drittel. Gut. Das heißt, die Pflanzen, die bis dahin schon ausgesamt haben, können sich so verjüngen. Das zweite Drittel mähe ich, wenn das erste schon wieder Blüten zeigt. Das heißt, die Insekten können zwischen zwischen diesen zwei Dritteln schon mal herumfliegen und Nahrung aufnehmen, und das dritte Drittel bleibt stehen, da blüht, was blüht, da samt aus, was aussamt, das darf bis zum nächsten Jahr stehen. Und das Ganze variiere ich über die Jahre. Ich lasse dann auch mal das erste Drittel übers Jahr stehen und ich mähe dann mal zwei Wochen später. So können alle, kriegen alle Pflanzenarten, die in der Wiese drin sind, und das sind meistens 50-60 Arten, kriegen ihre Chance sich weiter zu vermehren. Was man nicht bedenkt ist nämlich, viele Wiesenpflanzen wie Margerite und Wiesensalbei sind sehr kurzlebig. Das Individuum lebt 5, 6, 7Jahre, wenn sie nicht aussamen könne, dann wars das. Wenn man immer zu früh mäht, wenn man ihnen keine Samen gönnt, dann ist die Pflanzenart halt weg.*

    ATMO Garten/Laub/Arbeit in den letzten Satz.

    Zurück im Garten von Katja Hintersteiner, der Ökologin in Linz. Sie ist immer am Probieren, sie hütet ihren mosaikartigen Garten wie einen Schatz. / Insekten und Wildbienenhotels sind gut, sagt sie, allerdings müssen sie auch richtig gemacht werden. Und da ist sie gerade am Experimentieren. Um Verbesserungen einzuführen.

    OT Katja
    *Die alte Bauweise ist, dass man Baumscheiben nimmt in einer Stärke von ca. 10 cm. Und da hat man Löcher hineingebohrt. Aber jetzt kommen wir zur Physik, Stirnholz. Zieht Feuchtigkeit. Und wenn ein Stirnholz Feuchtigkeit zieht, geht natürlich die Feuchtigkeit in die Bienenbrut hinein und die verschimmelt. Diese Erfahrung habe ich machen müssen und ich rüste jetzt um, ich nehme jetzt einfach die Baumstämme als Ganzes, entrinde die und spiee somit die sukzessive Besiedelung von einem Totholz nach, indem ich eben die Baumstämme, wenn sie entrindet sind, dann schon mit Lächern versehe, aber ich bohre wirklich längs hinein und nicht ins Stirnholz. Die Tiefe sollte schon so um die 10 cm. betragen, das ist schon gut, dass die Bohrgänge sehr lange sind. Das sind natürlich keine handelsüblichen Bohrer, die bekommt man in. keinem Bauhaus, eher selten, und das wäre natürlich ideal, wenn so ein zwei Millimeterbohrer auch 8 cm lange ist. Also jede Wildbienenart hat so ihren bevorzugten Nistraum und es gibt natürlich Gemneralisten, also die gehörnte Mauerbiene zum Beispiel, die nimmt ja alles, was geht, da sind die Lochgrößen relativ wurscht, wenn zu klein, dann passt sie irgendwann nicht mehr rein, aber sie nimmt auch große 8 mm Durchmesser an, dann verkittet sie die besser. Es gibt Wildbienenarten, cih hab e Schnekcenhäsuer überall leigen, weil sie nutzen auch Schneckenhäuser. Viele kleiden ihre Nistplätze mit Blättern aus, manche verkleben es auch in Blättern, das heißt sie kleben Blätter zu, unterschiedliche Strategien für diese Vielfalt an Wildbienen. Und wenn ich es nicht für den ganzen Garten aushalte, was ich ja absolut verstehe, dann schaffe ich zumindest kleine, wilde Strukturen in meinem Garten. Und auch der Hügel ist permanent in der Veränderung, und ich finde das ganze Leben, und das sieht man in der Natur, wenn man sich solche Naturstandorte ansieht, Urwälder, sind permanent in einem Prozess der Weiterentwicklung. Natur bleibt nicht stehen, und sagt, so jetzt daugt es mir, und es ist gut. Es ist eine permanente Weiterenwicklung und das darf ich in meinem Garten auch machen.*

    Und insgesamt, eine Zusammenschau, bevor wie Sie um eine Meinung bitten:

    MUSIK, darüber

    OT Mix Schluss
    Also absolut der erste Punkt, keine Chemie im Garten. – Dort, wo man es selber steuern kann, ein bisschen Unordnung zulassen, dann kommen diverse Arten wieder da hin, also da kann man schon auch was machen. Wiesen, die kein Rasen sind, sind ja trotzdem gepflegt, vielleicht mehr wie ein Rasen, aber trotzdem geht man mit einer anderen Gelassenheit ran, wenn man zulässt, dass Insekten und Lebewesen da sind, weil die nun mal dazugehören.

    MUSIK hoch

  • Hinweis: -ig am Schluß eines Wortes wird bei Namen „ig“ ausgesprochen: 

    Venedig, Leipzig, Danzig, Herwig, Hedwig, Ludwig;

    außerdem auch dann, wenn das gesamte Wort auf -lich ( -ich, -eich ) endet:

    Königlich, ewiglich, wonniglich; Königreich.

    In allen anderen Fällen wird „ig“ am Schluß: „ICH“ ausgesprochen:

    König, Käfig, artig, zwanzig, wenig, selig, richtig, ewig, rosig, ruhig, bärtig, eintönig, rüstig, wolkig, fleißig, windig, sonnig.

    Königtum, Wenigkeit, Nachlässigkeit, Wichtigtuer, Seligkeit, Honigkuchen, Richtigkeit, Müdigkeit.

    1. Der Zeisig im windigen Käfig.
    2. Mit zwanzig war Mechthild artig.
    3. Ich rechne richtig.
    4. Menschliche Schlechtigkeit.
    5. Der König ist fleißig.
    6. Der Honig ist durchsichtig.
    7. Du belustigst eiligst bärtige Könige.
    8. Sie besichtigt freudigst Ludwig’s Zeisige.
    9. Des Pfennigs Glück.
    10. Herwig und Hedwig finden das Königtum eintönig.
    11. Zwanzig Pfennige reichen nicht, vierzig nicht, höchstens siebzig.
    12. Wer Schlechtigkeit verteidigt, möchte sich sicherlich auszeichnen.
    13. In Venedig fand es Ludwig sonnig aber windig.
    14. Warum verteidigst du die berichtigte, ruhige Predigt?
    15. Der König ermächtigt zwanzig männliche Richter.
    16. Der wichtige Bericht wird lausigst erledigt.
    17. Herr König ist König im eigenen Königreich.
    18. In Schleswig-Holstein zahlt man nur Pfennige für Honigkuchen.
    19. Nachlässig, aber ewiglich richtig fleißig.
    20. Rostig und nicht mehr rüstig ist unsere Hedwig.
    21. Seligkeit ist wichtig.
    22. Richtig wolkige Wochen sind eintönig.

    Hinweis: Die Suffixe -igs, -igst und -igt können auf beide Arten ausgesprochen werden: Predigt, beleidigst, des Honigs, beendigt, belustigst, beerdigt.


  • Was können wir tun, damit Insekten im Garten gerne da bleiben. Wir umfliegen das Thema in Gesprächen mit 6 Menschen.

    1. Katja Hintersteiner, Linzer Biene, Linz
    2. Paula Polak, Wilde Blumen, Mauerbach
    3. Frank Schumacher, Alena Binder, David Bröderbauer, Botanischer Garten Wien
    4. Helene Polak, Biomkerin in Leutschach, Südsteiermark (Korrespondentin)

    Mit Kapitelmarken kann man jederzeit vor- oder zurückspringen.

    Link zum Buch: Wasser im Garten (Paula Polak, Löwenzahn)

    Welche Wohnungen?
  • Klingender Raum – Ulmer Münster

    Ein Raum, der wie eine Welt selbst ist, mit eigenen Gesetzmäßigkeiten, ein Raum im Raum dieser Welt, ein Abbild der unseren vielleicht, im Kontext der Unermesslichkeit des Universums.

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Lothar Bodingbauer ist österreichischer Radiojournalist, Abendschullehrer und freier Podcaster.

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Text: Zum Hintergrund (2014)

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