Radio, Science, Education

Wien

  • Stresshäppchen

    Paniksuppe mit Mobnockerl

    Burnoutgulasch mit überlastetem Salat

    Fluchtkuchen

  • Jeder Mensch kennt eine Distanz, ab der er lieber nicht mehr zu Fuß geht, und lieber auf ein Verkehrsmittel umsteigt, das ihn trägt. Es gibt aber auch jene Menschen, die gerne auch große Entfernungen zu Fuß zurücklegen, und das meist völlig freiwillig. Ob aus sportlichen Gründen, oder aus Notwendigkeit – wir begleiten vier dieser Menschen auf einem ihrer Wege und zeichnen ihre Gedanken zum Thema “Gehen” auf.

    Filename: radio104_mom_gehen

  • Die 5 Gründe:

    1) Ich habe nur noch in Statusmeldungen gedacht wenn mir etwas passiert ist

    2) Ich wollte mich nicht mehr zum Karl machen für die 50 Mitleser, die selber zwar brav liken oder kommentieren, selber nichts gepostet haben

    3) Keine Exportfunktion – meine Statusmeldungen und Fotos, mein Teillebensarchiv verschwinden in mir unzugänglichen Datenwelten

    4) Hauptgrund: Die Vermischung von Freundesgruppen, die ich normalerweise völlig unterschiedlich adressiere: Neue Freunde, Nachbarbuben aus der Kindheit, Schulkollegen, Untergebene, Übergebene, Reisebekanntschaften

    5) Der Entzug – war schlimm. Ich glaube nach wie vor, Freunde verloren zu haben – und das ist Grund genug für Grund 5

    Kein Grund: Privacy. Im Internet veröffentlicht man da wie dort nichts, was man nicht auch am Bahnhof aufhängen würde.

    Update: Einige Zeit später habe ich Facebook wieder aktiviert. Wegen der Freund:innen.

  • Die Menge akustischer Umwelteindrücke nimmt zu. Wer gehört werden will, muss lauter werden, oder penetranter. Wer in Ruhe hören will, muss sich mit schalldichten Kopfhörern von der Umgebung abkoppeln. Die gehörten Klangdateien sind dabei oft stark komprimiert und datenreduziert, ein sterile Abklatsch des Originals. Wer also gerne und gut hört, leidet dieser Tage in einer Welt, in der das Sehen und Gesehen werden Priorität hat. Eine akustische Annäherung an die hörbaren Aspekte des Alltags.

    Filename: radio103_hoeren

  • Ich suche für die Beschreibung einer Person einen Begriff, der im Deutschen “Kotzbrocken” heisst. Das “son of a bitch”, das Leo hier anbietet, trifft es für mich empfindungsmässig nicht. Ich suche nach Alternativen.

    Lisa

    Danke im Voraus

    obnoxious guy, pain in the ass, asshole, jerk, whiny bastard, moron, doofus, dick, dickhead, dickwad, prick, scumbag, hemorrhoid, slimy git, obnoxious bastard, obnoxious asshole, piece of shit, m*therf***er

    Quelle: Leo Forum

  • Ich möchte den Jakobsweg mit dem Segway Roller fahren. Wer kommt mit?

  • 1) Wenn ein geparkte Auto Öl verliert, die Polizei informiert wird, die kommt, die die Feuerwehr ruft, die kommt, die Bindemittel streut. Schreiben die dann eine Rechnung an den Autobesitzer?

    2) Wenn die Kassierin beim Spar in Auhof fragt, ob sie in meinen Rucksack schauen darf, darf sie das? Wenn ich nein sage, darf ich das? Wenn sie sagt, fragen darf sie ja, und ich darf nein sagen, warum ärgert mich das?

    3) Wenn ein privater Sicherheitsdienstmann am Mozartplatz in Wien mit einer Puffe im Halfter Richtung Favoritenstraße geht. Darf er das?

    PS: Wo kann man das lernen, wen kann man da fragen, was die Antworten betrifft? Müsste man das alles schon wissen?

  • Früher hatten die Soldaten angeblich mehr Angst vor ihrem Feldwebel als vor dem Gegner, deswegen funktionierte der Krieg so gut. Wie wäre das wohl heute, zum Beispiel bei unserem Bundesheer? Link zu einem hervorragenden Podcast von SWR2 Aula über Angst von Wolfgang Schmidbauer.

  • Manchmal schaue ich in der Früh ins Facebook, um zu sehen, ob’s mich noch gibt. Dann drücke ich die “Lokalisieren” Taste am iPhone, um zu sehen, wo ich bin. Dann schaue ich in ORF.ON, ob die Welt noch steht, und dann geht’s los.

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Lothar Bodingbauer ist österreichischer Radiojournalist, Abendschullehrer und freier Podcaster.

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Text: Zum Hintergrund (2014)

Fotos sind auch auf Instagram: lobodingbauer