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Wien

  • Hinweis: Stimmhaftes und stimmloses S wird in Österreich nicht wirklich unterschieden. In dieser Episode wird deshalb auch nicht unterschieden, obwohl es eigentlich um das “wechselnde” S geht. Wenn Sie sich professionell weiterbilden, werden Sie dieses Thema mit Ihrem Sprechtrainer individuell bearbeiten.

    1. Es hat sich und es war ratsam – du mußt sitzen! 
    2. Hast seins und haßt Seide?
    3. Du mußt der Entsiegelung des Briefes entsagen! 
    4. Aus Zeitmangel zog der Zar erst an die Saar, dann an die Isar. 
    5. Das Seil des Sklaven lag im Sand. 
    6. Beim Melken mußt du sitzend an den Zitzen sanft ziehen. 
    7. Die Sitten der Szythen glichen einem Skandal. 
    8. Sie müssen diesen Teil des Dramas als Szene bringen. 
    9. Zahlreiche Zander sanken auf den sandigen Grund. 
    10. Aus Zwang betrat der Sohn die Zone der Hitze. 
    11. Zeile für Zeile die Buchseiten durchsieben. 
    12. Sibylle zahlt’s Salz und tritt damit in den Festsaal. 
    13. Aus Selbstsucht oder aus Zufall sich hastig ins Zeug legen. 
    14. Daß der Selbstzünder sich selbst entzündete, gilt als Zweifel. 
    15. Es ist ratsam, selbständig und aus Zweifel, Skorpionen auszuweichen. 
    16. Zum Selbstschutz sang sie in der sehr finsteren Nacht. 
    17. Selbstsicher den Biß sauber aussaugen. 
    18. Er wird den miesen Zustand zugestehen und Selbstzucht üben. 
    19. Selbstsicher das Szepter als Zweck zum Mittel nehmen. 
    20. Die Seile waren aus Zwirn, man sah es, als sie zwischen den Tauen lagen. 
    21. Sylvia und Susi gehen als zwei Zangen auf den Maskenball.
    22. Zur Stund’ sang sie die Sachen ohne Zunder. 
    23. Das Los des soeben im See versunkenen Eisläufers soll aussichtslos sein.
    24. Süßsaures Senfgemüse aus Süditalien soll etwas sehr Köstliches sein. 
    25. Falls sie fallsüchtig sind, sollte man sie ins Sanatorium aussondern. 
    26. Sieben plus sechs sind seltsamerweise höchstens sechs plus sieben. 
    27. Wer sagt uns, daß sie sonst so süß ist, wie sie außen aussieht? 
    28. Falls seine Bremsen ausnahmsweise versagen, wird der Fels bremsen.
    29. Sorge nicht, suchende Seele, siehe, die segnende Sonne 
      sendet dir sorgsam und sanft des rieselnden Lichtes Wonne, 
      sagt dir, daß alles fließt; daß nach allem Sinnen und Sorgen 
      sicher erstrahlen dir muß alles süßseliger Sehnsucht Morgen!
    30. Das Wasser soll silbern fließen ins kristallene, helle Glas. 
      Wir wollen es saugend genießen, das köstliche, göttliche Naß. 
    31. Im heißen Sommerwalde, da singt so froh der Gesell’, 
      sieht er nach sonniger Halde den rieselnden Silberquell!
    32. Dies sagte die zierliche Seiltänzerin zum Zeltmeister des sechsmastigen Riesenzeltes, als er sie ausnahmsweise nicht aufs Seil hinauslassen wollte, weil ihre zitternden Fersen zeigten, daß sie nervös sei und er deshalb nicht zulasse, daß sie sich jetzt Todesgefahren aussetze. „Herr Zeltmeister“, sagte sie, „zuerst dies – sie sagen, ich sei nervös; das mag sein. Aber wer soll sonst nervös sein, wenn nicht eine Seiltänzerin, bevor sie den Fuß aufs Seil setzt? Das ist es doch, was uns Seiltänzer aufs Seil hinaus treibt, die entsetzliche Unsicherheit, Zweifel und Angst, das sich alles als Zittern im Fuß äußert, was denn sonst? Sehen sie, dies ist die Weisheit des Seiltänzers und seine Gewißheit: Sobald der erste Fuß aufs Seil gesetzt ist, löst sich das Zittern zuerst in sanftes Kräuseln unter Fersen und Zehen. Das ist für uns das Zeichen, daß Fuß und Seil sich begrüßen und wir uns mit ganzer Seele den zweien überlassen müssen, dem Fuß, der jetzt weiß, was als nächstes zu tun ist, dem Seil, das es nicht vergißt, daß es den Fuß zu tragen hat. Und so vergißt man alles unter sich, alles über sich und ist ganz tanzende Seele. Der Seiltänzer ist erlöst, solange er auf dem Seil tanzt.“ Der Zeltmeister sah sie verdutzt an. Sie zog sich zum Seil empor, setzte erst etwas zögernd, dann selbstsicher Fuß vor Fuß und tänzelte graziös, zierlich und selbstvergessen übers Seil zur anderen Seite.
    33. Das Wasser soll silbern fließen ins kristallene, helle Glas. 
      Wir wollen es saugend genießen, das köstliche, göttliche Naß. 
      Im heißen Sommerwalde, da singt so froh der Gesell, 
      sieht er nach sonniger Halde den rieselnden Silberquell.
    34. Sie sitzt am Ofen, schnurrt und kratzt und putzt sich mit der Tatze
      Sie fängt den Spatz mit einem Satz;
      sagt, wer das ist: die Katze.
    35. Zögernd kommt die Zukunft hergezogen, 
      pfeilschnell ist das Jetzt entflogen.
    36. Sorge nicht, suchende Seele, siehe, die segnende Sonne
      sendet dir sorgsam und sanft des rieselnden Lichtes Wonne, 
      sagt dir, daß alles fließt; daß nach allem Sinnen und Sorgen 
      sicher erstrahlen dir alles muß in süßseligem Morgen!
  • Ich höre immer wieder mal von Schüler:innen, dass sie in der Schule von Wikipedia gewarnt werden. Besonders im Bereich der Vorwissenschaftlichen Arbeit (VWA) als Teil der österreichischen Reifeprüfung sollen Schüler:innen mit Quellen von Wissen kompetent umgehen. Wikipedia ist böse. Oder zumindest nicht offen und zugegeben verwendbar.

    Es scheint so, dass Positionen von Lehrer:innen aus der ersten Zeit von Wikipedia stammen und aktualisiert werden können. Hilfreich ist dazu, selbst einen Wikipedia-Artikel zu schreiben, oder auch nur zu bearbeiten, um die aktuellen Mechanismen kennenzulernen, um zu sehen, dass nicht “irgendetwas” in die Enzyklopädie aufgenommen wird. Klar, es muss nicht alles stimmen, was in der Wikipedia steht. Aber: es kann eben nicht jeder alles schreiben. Hat ein Autor keinen Ruf erarbeitet, müssen seine Änderungen oder Artikel erst “gesichtet” werden. Jede Behauptung in einem Wikipedia-Artikel braucht einen Beleg – sonst wird es im Artikel gekennzeichnet. Gelöscht wird da durchaus schnell. Es gibt umfassende Diskussionen über die Relevanz von Artikeln – alles hinter den Kulissen und sichtbar für jene, die selbst mitschreiben.

    Natürlich wird eine tiefergehende Beschäftigung mit dem Thema nicht im Überblicksartikel bleiben und vielleicht zu den Quellen des Wikipedia-Artikels, der Belege, führen. Aber als Angabe der Basisliteratur zu wohl allen denkbaren Themen ist der Wikipedia-Artikel meines Erachtens sehr gut geeignet. Er gibt einen Überblick, wurde von mehreren Menschen verfasst, wird ständig aktualisiert, und die Mechanismen der Inhaltserstellungen sind transparent. Selbstverständlich sollte man den zugehörigen Wikipedia-Artikel zum Thema vor der Einreichung einer VWA gelesen haben, des Überblicks wegen – und somit ist es in Ordnung für mich, ihn auch als Basisliteratur anzugeben.

    [quote]Das, was Wikipedia von Lehrer:innen vorgeworfen wird, offen zu sein, um es als Argument zu verwenden, Wikipedia nicht zu verwenden, könnte heute im Jahr 2020 eigentlich umgekehrt gehandhabt werden. Gerade weil sie offen ist, und die Vorgänge dahinter transparent sind, sollte sie verwendet werden. Das ist bei anderen enzyklopädischen Standardwerken nicht unbedingt der Fall. Fehler wird es auch dort geben, nur sind die Vorgänge dahinter nicht transparent. — Lothar Bodingbauer, VWA-Betreuung am Abendgymnasium Wien.[/quote]

    Übrigens: wenn es sich um Lehrbuchwissen handelt, brauchen Quellen nicht angegeben zu werden. Man muss also nicht immer und unbedingt dazusagen, dass man sein Wissen aus der Wikipedia hat. Empfehlenswert ist in jedem Fall, vor allem Lesen sich über ein Thema selbst Gedanken zu machen, was man weiß, was man erwartet, um dann genauer nachzulesen. Und selbstverständlich sollte man den Wikipedia-Artikel zu jedem Thema gelesen haben, mit dem man sich irgendwo im (halb-)öffentlichen Raum beschäftigt, bevor man loslegt.

    1. Du sollst dir die Fischsuppe rasch sichern!
    2. Seine Tischsitten deuten auf kein Menschsein. 
    3. Die Mischsendung aus Fleischsuppe und Waschseife war für sie!  
    4. Frisch sein und den Wunsch sagen. 
    5. Vor lauter Naschsucht sieben Gläser Punsch saufen. 
    6. Auf Tauschsilber falsch setzen. 
    7. Durch ihre Klatschsucht ruinierte sie die Waschseide.  
    8. Hochgradigen, ungarischen Kitsch sammeln. 
    9. Du mußt die Hosen forsch suchen.
    10. Da versammelte sich auf ragenden Sitzen 
      die Sippe der Götter, beratend zu sinnen, 
      ob sie rächen sollten die ruchlose Sünde 
      oder alle zusammen Sühngeld nehmen.
  • -TS

    1. Sei sicher, man sieht deine Sportsocken!
    2. Die sechs Wildsauen litten an holdseliger Fettsucht. 
    3. Im Saal den Postsack an die linke Wandseite stellen. 
    4. Der leichtsinnige Windsegler hatte eine herrliche Rundsicht. 
    5. Tatsächlich sind die Bandsägen entsetzlich laut. 
    6. Sie wurde sechzig und hatte sittsam dem Leben entsagt. 
    7. Sicher Land sehen doch vorher totsicher festsitzen.
    8. Der sechste Sold seit Samstag war nicht von Silber, sondern von Eisen. 
    9.  Wen sucht sie, empfindsam ein Lied summend?
    10. Seltsam – er kam und sah und siegte. 
    11. Sie wird nächsten Sommer sieben, er wird in diesem Sommer sechs.
    12. Du bist der entseelteste Sieger, den ich je sah!
    13. Grundsätzlich werden diese Sachen beidseitig gesotten. 
    14. Rund sechs, rund sieben – und so weiter, und so fort. 
    15. Durch Selbstsucht die Rundsicht verstellen. 
    16. An der Wandseite während der Festsitzung im Festsaal festsitzen. 
    17. Entsühnt, aber entseelt, sank sie an der Landseite in die Wiese.
  • https://twitter.com/kiwimanabuzz/status/1229335487325732864?s=20

  • Saal, See, Sieb, so, Sorge, Sumpf, Säge, Sühne, sauber, Seife, Säule. Eisen, Nase, lesen, Wiese, Rose, Käse, Amsel, also, langsam. Gemse, Verse, versehen, Binse, Vorsicht, Umsicht, Börse, einsam. Sammellinse, Sense, Sehnsucht, sensibel, Singsang, saumselig.

    1. Du darfst um deine Nase nie sicher sein!
    2. Sie sagten, sie sei so sanft und sensibel, doch sehr saumselig.  
    3. Sieben Sünder warfen den Käse in die Wiese. 
    4. Wie mit Seife gewaschen, so sauber soll sie sein!
    5. Sowie er die Gemse sah, versagten seine Bremsen. 
    6. An der Börse ist Vorsicht und Umsicht geboten. 
    7. Sie sollen langsam und im Singsang die sechzehn Verse lesen!  
    8. Gemsen hausen auf einsamen, sehr schroffen Felsen. 
    9. Trage Sorge um dich und sieh dich im Sumpf vor!
    10. Sie sagte, der See sei sehr seicht und voll von Seerosen. 
    11. Durch die Sammellinse sahen wir die Säulen im Saal. 
    12. Susi spricht langsam und folgsam ihr Sühnegebet. 
    13. Beim Frühstück in der Wiese, den Käse mit der Säge teilen. 
    14. Sieben lausige Sünder sagen Sachen zum Lachen. 
    15. Sie kann sicher sein, er wird sich satt sehen. 
    16. Die sorglosen Sänger hänselten die sensiblen Besiegten. 
    17. Sieglinde sang ihr Solo sicher, solange sie sich sauber einsang.  
    18. Sachte, sachte, sagte Simon, die Seidenhosen seien sauber. 
    19. Ein Besen im Hause sollte für sensible Wesen ein Segen sein. 
    20. Für den unsagbar einsamen Sepp war die emsige Rosi sicher Balsam. 
    21. Die Hasen äsen die Saat der sogenannten sieben Raben. 
    22. Rosen und Musen und emsige Amseln säumten die Wiese. 
    23. Die im Kerker in Eisen gelegten Sünder winselten zwischen Mäusen. 
    24. Der Esel sah nur die Bluse der nervösen Base. 
    25. Auf ihre sauberen, seidenen Säume ist Rosa sehr achtsam. 
    26. Für den Riesen war Selleriegemüse ein Segen. 
    27. Siegfried gibt Fersengeld vor Linsensud.
  • Musik will gehört werden

    Bei dieser Uraufführung freut sich Elisabeth als Zuhörerin dabei sein zu können, die Oper Wind von Alexander Moosbrugger.

    https://bregenzerfestspiele.com/de/programm/wind

    Auf diese Uraufführung freut sich Elisabeth  als Cokomposer und Interpretin aktiv sein zu können, ein Auftragswerk des Festival für zeitgenössische Musik in Ried im Innkreis Hörsturm http://hoersturm.at/ mit dem Duo RecorderRecorder https://recorderrecorder.wordpress.com/  in Kooperation mit der Innviertler Künstlergilde.

    Elisabeths Konzertdiplom Blockflöte in Zürich 19. Dezember 2000 mit Uraufführungen – Ihre ersten Erfahrungen damit – Erinnerungen dazu

    Ein Uraufführungswerk war re j.j.j. von Georg Nußbaumer

    Horch! Livemitschnitt der UA re j.j.j. bitte 03 re J.J.J. mp3 einspielen

    Uraufführungen mit dem Duo Recordronik unter anderem …

    Tinnitus oder dist[oːɐ̯]tion für 1 Grossbass- 1 Subbass- 2 Alt-blockflöten und Elektronik 

    dem Duo Recordronik gewidmet, UA im Rahmen des 

    Kurzkonzertes emotional soundmap 

    Neue Musik, 1. April 2011, 19.00 Uhr, Kulturschloss Traun

    Horch! Tonstudien Flageolett als Arbeitsfeedback für den Komponisten. Bitte mp3 Flageolett und mp3 Flageolett 2 einspielen.

    Fragen an den Komponisten Periklis Liakakis zur Partitur des Stückes und seine Rückantworten…

    Hallo Elisabeth! 

    so, jetzt endlich kann ich dir schreiben. Also:

    Elisabeth:

    Sind die Ligaturen Artikulations oder Phrasierungsligaturen, oder im Ermessen des Interpreten?

    Periklis:

    Die Ligaturen sind als Artikulations Ligaturen gedacht, aber ich gebe gleich zu, manche sind irrsinnig lang! 

    Daher würde ich vorschlagen: spiele diese die länger sind so wie sie dir besser passen 🙂 d.h. atme dort wo 

    es weniger auffällig ist. ABER, eine Stelle wie z.B. t. 24 ist einfach tenuto zu spielen (Repetitionen).

    Manchmal ist nicht ganz klar, ob ein Vorhalt  auch ein 1/4Ton tiefer sein soll, oder nicht, z.b. Takt 8 das G.

    Danke! Sind jetzt ausgebessert (hoffe ich alle!) 

    Takt 35 und 37 haben die gleiche Figur einmal nicht gebunden, einmal gebunden? Absicht?

    Nein, ich hab’s einfach vergessen. :-))))) Ist jetzt korrigiert!

    Die Voice Stimme liegt meistens unter der Instrumentalstimme, zumindest habe ich bis jetzt noch nie ein Stück gespielt, wo es umgekehrt war, das Auge fällt leichter nach unten als nach oben beim Lesen – aber, vielleicht kommt dadurch etwas “anderes” zustande? 

    Die schreibe ich immer je nachdem wo sie klingt (drüber oder drunter) aber ist jetzt wie du sie magst.

    doppeltes # (ich habe kein Zeichen dafür) ist ein 1/4 Ton höher als Dis (Takt 140)?

    Ja!

    Takt 185 der Schleifer mit a oder ais?

    Mit a.

    Die Artikulation ab Takt 207 sempre staccato oder nur an den angezeigten Tönen? also abwechselnd mit portato? 

    Mir wäre es lieber die angezeigten Töne staccato zu machen, damit sich ein Kontrast ergibt. Es betrifft immer die normalen 16tel; sie spielen sich immer 

    im Gegensatz zu den Triolen des Subbasses.

    Die Glissandi mit den Klappen auf dem Bass kommen nicht so deutlich, wie du wahrscheinlich hören möchtest, am Besten geht das mit einem Ton, der nur mit der Linken Hand zu greifen ist, und mit der Rechten am Labium glissandiert, oder eben eher schwach.

    Wenn ‘s nicht mit Labium gliss geht, dann einfach andeuten, (diese Stelle habe ich am meisten gefürchtet…)

    Ihr kriegt bald von mir auch noch die Elektronik, sowohl als auch eine mp3 mit Sibelius-Blockflöten UND Elektronik. 

    Lieben Gruss

    Periklis

    P.S. Ihr kriegt bald auch eine Version mit Sekundenangabe, falls ihr das Stück mit Stoppuhr spielen wollt.

    Auch das kommt vor:

    Ungehörte Kompositionen , abgesagte Uraufführungen wie das  Ulmer Oratorium

    https://de.wikipedia.org/wiki/Ulmer_Oratorium

    verspätete, verschobene Uraufführungen wie “Erlöst Albert E.”, eine Einstein-Oper am Ulmer Theater

    Antwort von Iris Lichtinger https://www.irislichtinger.com/ auf Elisabeths Fragen zu Erfahrungen und Erlebtem mit Uraufführungen:

    Liebe Elisabeth,

    …grundsätzlich liebe ich an Uraufführungen das Gefühl ein völlig unberührtes Feld betreten und prägen zu dürfen, vergleichbar den ersten Spuren im frischen Schnee. Meistens ist der Komponist anwesend, das ist auch überaus wichtig für die Motivation, Feedback und Spannung. Ein einziges Mal ist es mir  passiert, dass ich ein mir angetragenes Werk nicht uraufgeführt habe, weil sich sein Sinn mir nicht eröffnete. Zwei sehr besondere Uraufführungen gab es letzten Herbst -Winter 2019 für  mich: einmal die MOZART-FRAGMENT E von Enjott Schneider, dem MEHR MUSIK! Ensemble gewidmet, bei dem mein eigener Sohn Lysander den Knabensolo-Part hatte. https://www.enjott.com/werke/mozart-fragmente/ MOZARTFRAGMENTE_UA_Snap1 -4

    Das zweite, recht spektakuläre war die Silly Symphony https://www.mozartstadt.de/de/veranstaltung/festkonzert-zum-300-geburtstag-leopold-mozarts-christian-tetzlaff-augsburger für drei Solisten und Sinfonieorchester von Moritz Eggerthttp://www.moritzeggert.de/index.php?reqNav=news&lang=en , zum großen Mozart-Festjahres -Beschluss in der vollbesetzten Augsburger Kongresshalle.Mit dem Komponisten selbst an der Seite den  Solopart zu spielen war schon klasse. Moritz hat drei Minuten bevor es auf die Bühne ging mir noch seine Wünsche bzgl einer Vogelpfeifen-Stelle  angetragen.

  • Wenn die Texte einer historischen Ausstellung in der Zeitform “Zukunft” geschrieben wurden, bedeutet das: als Besucher:in bin ich beim Lesen unmittelbar zurückgeworfen in die Gegenwart von damals und von dort aus blicke nach vorne. Wie sich das alles entwickeln wird.

     

     

    [quote]Für etwa 300 Jahre wird die Region um den Bodensee Teil des riesigen Römischen Reiches sein. Das Imperium Romanum. 15 Jahre vor dem Jahr 0 wird das römische Heer das Rheintal erobern. Es ist bereits spärlich von Menschen besiedelt, von Kelten. Verschiedene Lebensarten werden aufeinandertreffen, unterschiedliche Kulturen und Religionen. Verschiedene Sprachen! Was sich verändern wird? Manches werden wir nicht mehr herausfinden. Es wird nur wenige schriftliche Quellen geben, die von Römern verfasst wurden. Archäolog:innen werden die ausgegrabenen Dinge vergleichen – von hier, von dort, von anderswo. Sie stellen fest: So könnte es gewesen sein.[/quote]

     

     

    Vorarlberg Museum, Weltstatt oder so. Brigantium im 1. Jhd. n. Chr.
    Kuratorin: Lisa Noggler, Textredaktion: Lothar Bodingbauer

  • Zu Besuch bei Corinna Gündling in Michelbach in Unterfranken. Sie erzählt über die Winzerei. Die Arbeit im Weinberg. Bienen sind Teil der Vielfalt zwischen den Reihen der Weinreben.

    Korrespondent: Marian Aschenbrenner. Wir sprechen über Maßnahmen nach dem warmen Winter und seine Ausbildung zum Imkermeister. Link: www.biezen.at

    Weltraumbotanik: Giselle Detrell vom Institut für Raumfahrtsysteme der Universität Stuttgart erzählt über die Schwierigkeit, Pflanzen Lebensbedingungen in Raumschiffen zu schaffen. Link: Ö1 Vom Leben der Natur – ab 17. Februar 2020 von 08:55–09:00 Uhr, “Pflanzen auf dem Weg zum Mars”.

    1. Schwarzseher tragen nicht linksseitig ihre Herzsonden. 
    2. Die Ratssitzung wurde rechtzeitig begonnen. 
    3. Heinz sagt, der rechtsseitig gelegene Schwarzsender ist der bessere. 
    4.  Nach dem Holzsägen beginnt die große Hatz ganz sicher. 
    5. Den Schmerz sehen und ganz so tun, als sei nichts geschehen. 
    6. Schutz soll im Uranerzsand ganz sicher gut tun. 
    7. Sagt’s sofort dem Fritz, Geiz soll nicht gut tun!
    8. Hinz und Kunz sollen ganz sicher ziemlich dumm gehandelt haben. 
    9. Tanz sieben Tänze; du Erzziege!
    10. Von Zeit zu Zeit zahlt Zacharias zehn Zuber Malz. 
    11. In der Balzzeit zieht’s zuzeiten einzig und allein im Unterholz. 
    12. Cäcilias zweitletzter Scherz war, die Zeche nicht zu bezahlen.
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Lothar Bodingbauer ist österreichischer Radiojournalist, Abendschullehrer und freier Podcaster.

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Text: Zum Hintergrund (2014)

Fotos sind auch auf Instagram: lobodingbauer