Radio, Science, Education

Wien

  • Rad, Rabe, Rand, Rebe, Regen, Recht, rennen, Riß, Ritt, Rind, Rille, Rose, rot, Rock, Ruf, Röte, Rübe, rauh, Rauch, reich, Reue.

    Prag, prahlen, Pranger, pressen, predigen, Prinz, Pritsche, Preis, Preuße.

    Brand, brav, Braten, brach, brennen, Bremse, Brot, breit, Braut.

    Frage, Franse, frech, fremd, Friese, frisch, froh, fromm, frei, Frau, Freund.

    Tram, tragen, treten, Treppe, Tritt, Trost, Trude, trauen.

    Draht, Drall, Drang, Dreh, Dreck, dritt, droben, Druse, drüben, drei.

    Kran, Kram, Kragen, krank, Krampf, Kresse, Krieg, Christ, Kraut.

    Gram, Grat, Gras, grell, Grenze, groß, Gruß, Grund, grün, grau, Greis.

    Schrank, Schreck, Schritt, Schrift, Schrott, Schraube, schroff, Schrei.

    Sprache, Spree, sprechen, sprengen, springen, Sproß, Sprung, spröde.

    Strafe, Strebe, strecken, Striemen, Stroh, Strudel, Strauß, Streifen.

    Aare, fahre, Paare, Ware, Stare, Haare, Ehre, Meere, Beere, Schere, ihre, Tiere, Niere, irre, Tore, Spore, Sure, Fuhre, murre, Ähre, Fähre, Föhre, Göre, höre, betöre, führe, Türe.

    Nahrung, Wahrung, Ehrung, Leerung, Zerrung, Währung, Irrung.

    Arm, warm, Darm, Farm, Schwärm, Schirm, Form, Norm, Wurm, Turm.

    Garn, Harn, fern, Stern, gern, Herrn, Firn, Stirn, Hirn, vorn, Zorn, Korn.

    Ort, Bord, Mord, fort, dort, Wort, Nord, voran, voraus, vorüber, Sport, hart, wart, narrt, knarrt, Start, zerrt, irrt, wird, Wirt, Gurt.

    Worte, Pforte, Torte, forte, Vers, Ferse, Morse, Hirse, Würde, Kurve.

    Warze, Scherz, Herz, Schmerz, Nerz, Kerze, März, Sturz, Würze.

    Erpel, Erbse, Erbe, arg, Sarg, Berg, Ärger, Gebirge, Werk, Scherge.

    Wurst, Fürst, Werst, Borste, Karst, durch, Zwerchfell, Storch, Würfel, Kärntner, Pförtner, Werner, ferner.

    Pfarrer, Träger, Farmer, Stürmer, fordern, ärgern, gefroren, Reiter, Führer, Lehrer, Bohrer, Hörer.

    BEACHTE

    In folgenden (und ähnlichen) Fällen kann das R ersatzlos weggelassen werden.

    Fahren, paaren, scharen, sparen, ehren, mehren, wehren, leeren, zehren, zieren, Ohren, Poren, Toren, Buren, fuhren, schwuren, huren.

    Arzt, Art, Bart, schart, zart, behaart, paart, spart, ihr, wart.

    BEACHTE

    R wird durch den Schwalaut Ə ersetzt.

    Teer, er, mehr, wer, der, leer, sehr, schwer, Speer, Ger, Heer, Bär, Mär.

    Fährt, leert, kehrt, mehrt.

    Interpellieren, Intersport.

    Unterschrift, unterhandeln, unterhalb, unterstehen.

    Oberkellner, Oberkrainer, oberhalb, Oberst.

    Mauer, Bauer, Lauer, Dauer, sauber, Eier, Feier, Geier, Leier, Weiher, euer, Feuer, teuer, Steher, Mäher, eher, näher, jäher, zäher, Eber, aber, ober, über, Hader, Leber, Weber, lieber, sauber, Weiber, Ader, Bader, Leder, Mieder, Lieder, Puder, Luder, Fuder, kühler, Fühler, Schauder, leider, Vater, Natter, Meter, Vetter, Liter, Dotter, Väter, Hüter, lauter, Leiter, oder, Moder, höher, schnöder.

    Jammern, dämmern, wimmern, schimmern, kümmern, hadern, wandern, ändern, rädern, sondern, wundern, plündern, rattern, wettern, lockern, stottern, futtern, scheitern, meutern.

    Schmetternd, wandernd, kletternd, lauernd, klappernd, plappernd.

    Bier, ihr, mir, wir, vier, Tier, schier, Stier, Gier, hier, Zier.

    Zu viert, stiert, verliert, beschmiert.

    Uhr, fuhr, Flur, Dur, nur, zur, Schnur, Schwur, Spur, stur, Kur.

    Schwurt, hurt, Geburt.

    Tür, Kür, spür’, verführ’, über, überliefern; verführt, führt, kürt, berührt.

    Ohr, Mohr, Bor, vor, Tor, Chor, Lore, Rohr, Motor;
 bohrt, verlort, schort, erfrort.

    Stör, schwör’, betör’; hört, betört, stört, empört.

    Vorab, vorher, vorerst.

  • Was wissen wir über das Unendliche? Die Physikalische Soiree, aufgenommen im Bienengarten. Wir legen mal zusammen und unterhalten uns darüber. Physik, Mathematik, Religion, ja, Philosophie. Das Universum. Alles, was kein Ende hat. Warum wir das tun? Es ist höchste Zeit, einmal ausgiebig das Leben nach dem Ende zu besprechen. Mit Roman Tschiedl, Diagonal-Autor.

    Programmhinweis: Diagonal macht Schluss – Sendung am 20.06.2020 im ORF Radioprogramm Österreich 1. Link zur Sendung

  • Bemoost wächst nächst dem Strom ein Stamm,  
    feststämmig stolz strebt sein Geäst stromwärts,
    und weist nach Ost und West.  
    Sonst nisten Stare stets im Stamm – 
    doch Sturm zerstörte Ast um Ast, 
    daß längst zerstob das Starennest. 


    Übungstipp: Nachrichten hören und gleichzeitig (etwas zeitverzögert) nachsprechen, so dass der Sprechfluss schön bleibt.

  • Im Gespräch mit Iris Lichtinger (Augsburg), Kuratorin, Musikerin – über Lust und Liebe zur neuen Musik.

    https://www.irislichtinger.com/


    Nie wieder Neue Musik? „Ist da  etwas dran?“  frage ich ich mich, Euch,  ins Publikum hinein. Es wird widerlegt werden…Horch! 030

    Auch außerhalb der Gesprächsrunde interessant zu erfahren und nachzustöbern:

    QuerKlang. Experimentelles Komponieren in der Schule

    Die Schülerinnen und Schüler erleben sich selbst als KomponistInnen, die – außerhalb des Kriteriums von “schöner” und “hässlicher” Musik – musikalische Prozesse erfinden, beurteilen, modifizieren und schließlich gemeinsam öffentlich aufführen.

    http://www.querklang.eu/

    netzwerk junge ohrenDie Musikvermittlung ist erwachsen geworden | Ausgabe: 9/17 | nmz – neue musikzeitung

    https://www.nmz.de/artikel/die-musikvermittlung-ist-erwachsen-geworden

    Kuriose Absichten!

    Plan der Deutschen Bahn: Atonale Musik als Waffe gegen Junkies? Eine Frechheit! – WELT

    https://www.welt.de/kultur/article181266132/Plan-der-Deutschen-Bahn-Atonale-Musik-als-Waffe-gegen-Junkies-Eine-Frechheit.html

    Neue Musik – die Bandbreite machts aus…

    Lexikon Neue Musik , Jörn Peter Hiekel ∙ Christian Utz (Hrsg.)

    https://link.springer.com/content/pdf/bfm%3A978-3-476-05624-5%2F1.pdf


    Photo by Simon Noh on Unsplash

  • Ich habe in diesem Video aus Radiomacher:innen-Sicht zusammengestellt, wie man mit Studiolink arbeitet. Hintergrund: Beim Radio sind wir immer eine Spur gewöhnt, wo alles drauf ist. Und wir haben keine Erfahrung, wie man außerhalb des Biotops an Studioleitungen arbeitet. Ich hoffe, es sind nicht allzu viele Fehler in dem Video – aber es ist sicher auch interessant für Leute, die noch gar keine Ahnung haben, wie Studiolink funktioniert, und was man braucht. Am Anfang ist auch ein Stück Demo dabei, wir man mit drei Spuren auf Ultraschall schneidet – nämlich vor allem, wozu man das gerne will.

    Link zum Video

    1. Der Falschspieler wird italienisch sprechen.
    2. Lasch Späne sammeln und forsch Speere werfen.
    3. Der Frosch springt ins Wasser.
    4. Du mußt auf den Fleischspieß schauen!
    5. Du mußt nicht falsch sprechen.
    6. Den Marsch spielen.
    7. Den Fisch schuppen.
    8. Bei Tisch spielend spanisch sprechen.
    9. Wir werden Fleisch speisen. 
    10. Wenn der Mensch spart, kann er kein Fleisch essen. 
    11. Dieses Fleischstück schmeckt herrisch streng. 
    12. Auf den Tisch starrend, forsch strafen. 
    13. Mit komisch strahlenden Gesichtern tragen sie herrisch Standarten. 
    14. Ein Mensch der lasch steht, trottet auch beim Marschschritt. 
    15. Ein Fischschwarm ist höllisch schwer zu erhaschen. 
    16. Du mußt rasch schießen, um den Hirschschlögel dann essen zu können.  
    17. Einen Tusch schmettern und damit Geräusch schaffen. 
    18. Dieser Mensch schwört, daß jener Mensch stottert. 
    19. Schau auf die Froschschenkel in der Waschschüssel. 
    20. Frisch aus dem Gebüsch springen und die Tür mit Geräusch sperren. 
    21. Der Tischschmuck in der Tischschublade. 
    22. Frisch schwirrt die Libelle und der Frosch schaut zu. 
    23. Um Mitternacht wird der Hirsch schwedisch, der Frosch dänisch sprechen.
    24. Specht, Spatz, Sperber, sprangen spornstreichs,  spottend Spangen, Sparren, Sprossen, spät aus spitz’gen Speichers Spalte, Speis’ und Speck im Spinde spähend. 
    25. Schießen schleunig, schier verschwindend,  schlangenschleichend, scheu und schlurfend,  schnell zum schmalen Schlossenschornstein,  schrillen Schreis den Schloßschenk schreckend!
    26. Stündlich stöhnt der störr’ge Strolch,  stemmt sich stramm zu starkem Sturz –  stampfend stets die Strohbettstatt –  stumpf gestützt auf strupp’ge Streu.  
    27. Still und staunend steht der Strenge,  stumm, bestürzt zum Sträfling starrend!
    28. Der schwere Bursche, der schon die schwedischen Meisterschaften der Steinstemmer mit Abstand für sich entschieden hatte, stand stockstumm im Schein der Scheinwerfer im Sportstadion. Weder schnöde Beschimpfungen der stürmischen Zuschauer noch schöne Versprechen der bestürzten Veranstalter stimmten den Star der Veranstaltung um. Er bestand für das Stemmen eines schweren Steines auf einen Gagenzuschuß. Die Zuschauer schämten sich nicht und verschrieen die Steinstemmeisterschaft als schäbiges Schülerstück. Nach einer Viertelstunde schob man dem Stemmer einen Zuschuss zu , den er bescheiden in die Tasche strich. Dann stellte sich der Bursche hinter den Stein und schaute ihn scharf an, wie ein Stierkämpfer den Stier. Inzwischen war es still geworden im Stadion. Er schmiegte seine schwere Brust und den glattgeschorenen Schädel an den Stein, und im stürmischen Geschrei der Zuschauer stemmte er unter Stöhnen und Schnauben den schwersten aller je gestemmten Steine über Schultern und Schädel. Und schon umschwärmten den strahlenden Burschen die Scharen jener Zuschauer, die ihn eben schnöd beschimpft hatten.
    29. Das war schon zur Schulzeit beschlossene Sache, daß Susi Schmalz, das schlitzäugige, schwarzhaarige Sprößchen und der Stolz des Seifenindustriellen Franz Schmalz, zur klassischen Konzertsängerin ausgebildet werden sollte, koste es, was es wolle. Susi haßte allerdings den Kunstgesang von der ersten Gesangsstunde an, es reizte sie keineswegs, mit angestrengter Stimme sechsundsechzigmal dieselbe Stelle zu singen. Es schien Susi auch sinnlos, sich so sehr fürs Singen auszugeben, daß schließlich zu Tanz und sonstigem Scherz keine Zeit blieb. Dies verschwieg sie zu Hause allerdings und erzählte treuherzig, sie besuche mit von Semester zu Semester steigendem Interesse die klassischen Gesangskurse und hätte beim Ausscheidungssingen sogar als zweitbeste Sopranistin ausgezeichnet abgeschnitten. Selbstsicher ließ sie sich zum Schluß der Ausbildung Zuschüsse für einen kostspieligen Meisterkurs auszahlen. Tatsächlich aber hatte Susis Beschäftigung mit Musik nichts Klassisches an sich. Sobald sie außer Haus war, summte sie die entsetzlichsten, süßesten Schlager. Längst hatte sie sich ins Schädelchen gesetzt, Schlagersängerin zu werden. Sie verzichtete aufs Musikstudium und saß stattdessen in Gasthäusern herum. In einer solchen Gaststätte sang sie eines Abends einen Schlager. Der siamesische Schlagzeuger des Orchesters stürzte sich sogleich auf das anscheinend mit Finanzen bestausgestattete Geschöpf und versprach, aus Susi einen Schlagerstar zu machen. Das Schulgeld floß ganz dem Siamesen zu, der sie die Schlitzaugen noch etwas spitzer schminken und sie abwechslungsweise schluchzend und süß zerschmelzend stöhnen und zum Schluß sich die Haare ausreißen ließ. Als ausschließlich siamesische Spezialität ließ er Susi scharf mit der Zunge schnalzen. Mit pseudosiamesischen Schlagern sang sich Susi, die jetzt Susi Sari hieß, erstaunlich schnell zur Spitze des Schlagergeschäftes vor. Als erstes schüttelte sie kaltschnäuzig den siamesischen Musiker von sich und steckte astronomische Summen ein. Erst verstieß selbstverständlich der Seifenindustrielle Schmalz seinen gesunkenen Sprößling. Als jedoch eines Morgens die Seifenkurse an der Börse ins Nichts stürzten, schloß Franz Schmalz seinen Sprößling großzügig ans Herz. Der Erlös der süßen Schlager erlöste Schmalz aus Schulden und Schande.
  • Turmfalken, Foto: Franz Kerschbaum
    Foto: Franz Kerschbaum

    Petra Sumasgutner ist Ornithologin. Sie erzählt über das Turmfalkenprojekt in Wien und wir entdecken im gemeinsamen Gespräch viele Parallelen zu den Bienen. Link: Turmfalkenprojekt (Facebook) | Vom Leben der Natur (Ö1) über Turmfalken

    Im Korrespondententeil am Bienenstand erzählt uns Marian Aschenbrenner vom Bienenzentrum in Wien über seine Gedanken zur Völkervermehrung und ich frage ihn, was eigentlich “brutal” bedeutet. Link: Biezen

    Buchtipp: Inspiration Biene mit begleitendem Unterrichtsmaterial, Thomas Radetzki, Matthias Eckoldt, Aurelia Stiftung. Link zu Buch und Unterrichtsmaterial

    1. Die Sterbestunde war die einzige Sternstunde des Strolchs. 
    2. Mit Selbstverständnis stundenlang vor dem Stillleben stillstehen. 
    3. Es scheint mir beschränkt, Stickstoff für den Chef anzuschaffen. 
    4. Nach der Ersteinspielung des Stücks wurde es streng eingestrichen.
    5. Straße oder Bundesstraße, es macht keinen Unterschied. 
    6. Das Stärkste des ausgeschiedenen Stücks schien das Schlußszenchen.  
    7. Aus Schlaffheit mit dem Stein nur den Unterschenkel treffen. 
    8. In Hausschuhen Schokoladeeis schlecken. 
    9. Die schöne Reisschale in den schwefelfarbenen Eisschrank stellen.
    10. Der Ausschluß fand während des Staatsausstandes statt. 
    11. Du mußt den Hausschlüssel in die rußschwarze Hausschüssel legen.
    12. Deine italienische Aussprache erinnert an schlampiges Deutsch. 
    13. Mit Handschuhen weiß-schwarze Karos ausschneiden. 
    14. Als Schweizer begeht man keinen Staatsstreich. 
    15. Es schneit und es stürmt in Stockerau wie in Schweden. 
    16. Den Flußsport zu betreiben heißt, in deine Fußstapfen zu treten. 
    17. Was schert’s mich, ein bißchen wird es blaß scheinen. 
    18. Mit Hinterlist mehr Aussteuer herausschinden, ist unschwer. 
    19. Das spürt man, daß das Boot nur eine Nußschale ist. 
    20. Erst werden die Soldaten ausspähen und dann losschlagen.
    1. Warum beschuldigst du mich, nicht schnell genug geschwommen zu sein?
    2. Dieser Abschaum von Mensch wird mit Abscheu betrachtet. 
    3. Schweife nicht ab – du verschenkst verschmähend deine Geschenke!
    4. Nach dem Abschaben des Vorschiffs mußt du die Späne aufschichten. 
    5. Die schönen Schauspieler haben die Spanier schlecht gespielt. 
    6. Der schottische Schäferhund beschirmt die Schar der Schafe.
    7. Schick dich nicht an, dich im Stroh zu strecken, das ist unschicklich!
    8. In der Strafanstalt handelt der Vorsteher nach Vorschrift. 
    9. Mit Überschwang begann die Mannschaft das Vorspiel am Strand. 
    10. Zur Stunde werde ich Überschuhe zu frisch gewaschener Wäsche tragen.
    11. Die schwer angeschlagene Gesellschaft war von hohem Stand. 
    12. In der spanischen Spelunke speisten die Sportler Spargel. 
    13. Stephan wird sich unter dem Sprungbrett am Stahlgestänge unterstellen.
    14. Aufspringen und schrillen Schreis den Schloßschenk schreckend. 
    15. Diese höheren Schüler sprechen eine gespreizte Sprache. 
    16. Stück für Stück gestand der Stromer die geschmacklosen Diebstähle.
    17. Der schlechte Aufschnitt war der Stein des Anstoßes. 
    18. Schrankenlose Schreckensherrschaft der Steuerbeamten. 
    19. Spott und Schande über diese nicht ganz unschuldigen Anschauungen!
    20. In Kaschmir geschenkte indische Schokolade lutschen.
    21. Mit Verstand beim Chef der Kunststadt vorsprechen. 
    22. Wer die Sprache spielend spricht, kann fast sprechen. 
    23. Neben der Poststelle war die Kunststube mit der Raststätte.  
    24. Der Antrieb des Jets wurde verspätet auf Höchststufe gestellt.
  • Immer wieder fragt mal jemand, wie das geht mit dem Podcasten, und ich habe jetzt einmal die für mich vorstellbar einfachste Möglichkeit aufgeschrieben.


    So, du möchtest einen Podcast machen?

    Am besten ist, du legst einfach los. Jedes Element kannst du noch ändern. Ziel ist, möglichst zuverlässig bis zur 10. Folge zu kommen. Du lernst sehr viel dabei. Danach haben sich viele Fragen selbst beantwortet oder sie haben sich selbst erübrigt. Dann kannst du an allen verbleibenden Schrauben drehen, um deinen Podcast zu verbessern.

    Was du am Anfang nicht brauchst?

    1. Fancy Signation, unglaublicher Titel
    2. Tolle Sprecherstimmen
    3. Teure Hardware
    4. Schneidekunst und Gestaltungshandwerk
    5. Grafik, Marketing und Social Media, Gedanken an die Zielgruppe

    Was du am Anfang schon brauchst?

    1. Einen Feed. Wenn es was für die Ohren ist, und einen Feed hat, ist es ein Podcast.
    2. Einen Takt. Regelmäßig und schmutzig ist besser als perfekt, sauber und selten.
    3. Die Zeit, deine eigenen Folgen nach Veröffentlichung selbst ganz zu hören.
    4. Ein offenes Service, das dir die Veröffentlichung macht.
    5. Shownotes und Kapitelmarken.

    Wie geht es? Du klickst dir ein Konto bei https://www.podigee.com für 12€ pro Monat, 4 Stunden pro Monat sind dabei. Die machen den Feed, sorgen für gutes Audio, und stellen die Folgen zum Download und Abonnieren bereit. Du füllst dort die Angaben für deinen Podcast aus. Jetzt bist du mit den Vorbereitung fertig. Danach nimmst du die erste Folge auf. Sie wird die sogenannte „Nullnummer“. Darin erzählst du, was du vorhast. Du verwendest irgendein Mikrofon, Hauptsache du hältst es halbwegs ran. Allenfalls ein bisschen schneiden mit irgendeinem Audioprogramm, das kann man lernen. Du lädst die Aufnahme hoch, bestätigst alle Fragen und drückst OK. Du bist online. Dann machst du dir einen Plan für die ersten 10 wirklichen Folgen, den du abarbeitest. Höre deine Folgen selbst nach dem Veröffentlichen zur Gänze durch und mache dir dazu deine Gedanken. Das sorgt für einen automatischen Verbesserungseffekt. Bleib nicht stehen, mach’ weiter. Auch wenn du nichts aktiv machst, wird die Qualität und deine Downloadzahlen linear zunehmen. Es wird am Anfang nicht spektakulär sein, es mag zäh wirken, aber deine Erfahrungen wachsen und dein Erfolg kann mit dieser zunehmenden Erfahrung durchaus beschleunigt werden. Viele Podcasts möchten am Anfang alles richtig machen. Ach was.

    Was? Du willst was besser machen? Ja. Du kannst jedes einzelne Element verbessern. Ein toller Titel. Ein gutes Mikrofon. Headsets. Studio-Link. Ultraschall Schneidesoftware. Eigenes Hosting, Audiobearbeitung mit Auphonic. Verzeichnisse. Ein tolles Konzept. Sprechtechnik-Kurse. Etwas Dramaturgie. Ein bisschen schneiden. Tollere Raumakustik. Spannendere Fragen. Klarere Aussagen. Bessere Sichtbarkeit. Und Hörbarkeit. Und Geld. Und Spannung. Unverwechselbarkeit, Relevanz. Verbindungen in die Communities.

    Wer hilft? https://sendegate.de mit den Podcastpat:innen. Stell’ dich dort einfach mal vor.

    Link: Podcastmachen (PDF)

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Lothar Bodingbauer ist österreichischer Radiojournalist, Abendschullehrer und freier Podcaster.

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Text: Zum Hintergrund (2014)

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