Radio, Science, Education

Wien

  • Australien

    aus Songs for my fathers wedding (1988 )von Benjamin Thorn – Live! 

    …He believes not enough music is inspired by vegetables and crocodiles.

    Benjamin Thorn-The Voice of the Crocodile (1988) I+III, Jonathan Debus (13),bass recorder

    Benjamin Thorn : Represented Artist Profile : Australian Music Centre

    https://www.australianmusiccentre.com.au/artist/thorn-benjamin

    Japan

    aus Meditation (1975) für Altblockflöte Solo von Ryohei Hirose (1930-2008) -Live!

    seit den 1970iger Jahren auch Kompositionen für Europäische Instrumente

    davor vor allem Musik mit traditionellen Japanischen Instrumenten, engagiert sich für die Shakuhachi

    Tomato SauvageWaterbowls

    Born and raised in Yokohama, Japan, Sauvage moved to Paris in 2003 after studying jazz piano in New York. Through listening to Alice Coltrane and Terry Riley, she became interested in Indian music and studied improvisation of Hindustani music. In 2006, she attended a concert of Aanayampatti Ganesan, a virtuoso of Jalatharangam – the traditional Carnatic music instrument with water-filled porcelain bowls. Fascinated by the simplicity of its device and sonority, Sauvage immediately started to hit China bowls with chopsticks in her kitchen. Soon her desire of immersing herself in the water engendered the idea of using an underwater microphone and led to the birth of the electro-aquatic instrument.

    Afrika

    Stella Bambisai Zimbabwe’s Queen of mbira music

    Chiweshe Shiri – experimentelle traditionelle Afrikanische Musik 

    https://www.stellachiweshe.com/aboutmbira

    Mexiko

    Neue Musik aus Mexiko” von Diana Syrse 

    https://www.akademie-musiktheater-heute.de/neue-musik-aus-mexiko-von-diana-syrse-valdes-rosado

    …Mexikanische Musik ist stark beeinflusst von afrikanischer Musik und häufig mit indigener und europäischer Musik vermischt. Die Verwendung komplexer Rhythmen und Mikrotonalität ist für viele Erscheinungsformen in der mexikanischen Musik kennzeichnend. Mitunter werden indigene und handgefertigte Instrumente verwendet, die in Deutschland nicht zu finden sind. Dazu gehören zum Beispiel verschiedene Schlaginstrumente wie Huehuetl, Ayoyotes, Teponaztli sowie verschiedene Arten von Ocarinas…

    Der Artikel erschien im Oktober 2017 in der con moto, Ausgabe 2017/2018.

    https://www.dianasyrse.com/choral

    Libanon

    Mazen Kerbaj – experimentelle Trompete aus Libanon

    Mazen Kerbaj was born in 1975 and lives in Beirut. His interests include painting, comics and music. 

    songs for evan (part 3 & 5)

    Trompetenansatz auf Blockflöten Live!

    Frankreich

    Erwan Keravec – experimenteller Dudelsack

    Erwan Keravec is a highland bagpiper, composer and improviser.

    1. Wenn im Botanischen Garten eine Wanze lebt, die Menschen frisst, ist es besser sie frisst den Menschen ganz oder nur Hälfte?
    2. Am Foto ist ein Stern, der explodiert ist. Sehen Sie das als ein Problem? (Foto: Wolfgang Birkfellner)
    3. Wie müsste eine 5. Jahreszeit sein, die völlig neu wäre?
    4. Welchen Vorteil hat es, ebenerdig zu wohnen?
    5. Wie weiß ein Bildhauer, wenn er fertig ist?
    6. Welchen Vorteil hat eine Stirnreihe?
    7. Was ist „krude“, woher kommt dieses Wort?

    (To be continued)

  • Hilfe zur Themensuche 

    1. Reihenfolgen

    Vom Menschen zum Thema: Ich kenne jemanden, der etwas besonders gut kann. Der für etwas steht. Der etwas entwickelt hat. Eine Pionierin. Die einen Konflikt erfolgreich bewältigt hat. Ein Überlebender. Der unterwegs ist. Eine Suchende. Ein Flüchtender. Jemand, der nahe dran ist. Die gut erzählt. – Worüber wird er sprechen?

    Vom Thema zum Menschen: Ich habe ein Thema, das ich akustisch ausmalen möchte. Dazu baue ich eine Landschaft mit Orten, Situationen, Umständen, Begegnungen, Gefahren. Mit Momenten. Und dazu suche ich Menschen, die dazu passen. Die diese Landschaft in Farbe tauchen, wenn sie farbig sein soll. Die diese Landschaft in schwarz/weiß tauchen, wenn sie schwarz/weiß sein soll.

    2. Begriffe

    Dinge: Zaun, Maus, Schuhe, Zange, Zündholz, Kamm.

    Überdinge: Begrenzung, Zoo, Kleidung, Werkzeug, Hilfsmittel, Schönheitsmittel.

    Abstrakte Überdinge: Grenzen, Ideen, Schutz, Reichweite, Erscheinungsbilder.

    Extrem abstrakte Sachen: Wohlfühlen, Heimlichkeit, Geborgenheit, Gemütlichkeit.

    Dinge, wo was fehlt: Loch, Weite, Unendlichkeit, Atemlosigkeit, das Durchatmen.

    Dinge, die sind (Zustandsgrößen): Berggipfel, Energie, Füllfedern, Trafostationen, Wetterstationen.

    … und die erst durch die Zeit existieren (Prozessgrößen): Frieden, Verantwortung, Gleichgewicht, Wärme.

    Adjektive und andere Beschreibungen: oben, blau, extrem.

    … und ihre Gegenteile: unten, rot, gleichmäßig, lau.

    Verben: Gehen. Fortgehen. Herkommen. Nachschauen. Hinweisen. Weisen, schauen, kommen, gehen. Abweisen, sattsehen, satt werden.

    3. Geschichten von Menschen

    Konflikte: die gelöst wurden, teilweise gelöst wurden, die ungelöst sind.

    Beschreibungen: von Funden, die erfolgreich waren, teilweise erfolgreich, die nicht gemacht wurden.

    Prüfungen: die geschafft wurden, teilweise geschafft, die misslungen sind.

    Vom Anfang oder vom Ende: das erste Mal, das letzte Mal.

    … von der Wiederholung: Jahreszeiten, Zugvögel, Sonnenaufgänge, Wetterwerte

    Emotionen: Überraschungen, Katastrophen, Wechselwirkungen, Auseinandersetzungen.

    TIPP: Einzahl (die sehr konkret ist) ist besser als Mehrzahl (die oft beliebig ist)

    Überraschung. Katastrophe. Wechselwirkung. Auseinandersetzung. Die Trafostation. 

    4. Geschichten von Orten und Geräuschen

    Beschreibungen: Die abgeschliffenen Granitfelsen im Sauwald bei Passau entstehen durch eine bestimmte Art der Verwitterung. Sie wird Wollsackverwitterung genannt, weil die Felsen dann aussehen wie aufgestapelte Wollsäcke. Das bringt uns in eine Zeit, in der es Wollsäcke gab. Wollsäcke?

    5. Geschichten in der Zeit und von der Begegnung von Menschen mit sich und der Natur

    Blickrichtungen: Blick nach vorne, Blick zurück. Blick rundherum. Es ist etwas passiert. Es wird etwas gemacht. Es wird etwas entstehen. Oder von dem, was nie da war: Nichts ist passiert.

    6. Expertinnen und Experten

    Zusammenhänge: Sterne werden bunt, wenn man mehr von ihnen weiß.

    TIPP: Themen entwickeln sich systemisch und multifaktoriell, wenn man erst mal beginnt. Sie sind wie Lebewesen, die sich in der Begegnung mit ihren Erfinder:innen entwickeln.

  • [quote]Wenn es in den alten Äpfelbäumen rauscht, ist es anders. Und wenn es in Tannenwipfeln rauscht, ist es anders. Wenn es über Felder braust, ist es anders. Wenn es im Weidenbusche rauscht, ist es anders. Wenn es über Almwiesen braust, ist es anders. Wenn es Rosenstöcke im Garten schüttelt, ist es anders. Wenn es in Birken säuselt, ist es anders. Wenn ein getroffener Hase schreit, ist es anders. Wenn ein Käuzchen am Waldessaume abends klagt, ist es anders. Wenn der Rabe halberfroren krächzt, ist es anders. Wenn der Kanarienvogel trotz Gefangenschaften schmettert, ist es anders. Wenn der verlaufene Hund heult, ist es anders. Wenn das Baby in der Wiege unhörbar atmet, ist es anders. Immer ist es anders, aber die wenigsten hören es![/quote] – Peter Altenberg

  • Gerald Hölzler ist Wildbienenspezialist (und kennt sich auch mit Bibern gut aus – aber das ist eine andere Geschichte). Er erzählt über die Wildbienen in dieser Ausgabe der Bienengespräche. Der Korrespondentenbericht kommt von Horst Lang aus Geuensee in der Schweiz. Und als Bonustrack haben wir noch eine kleine Geschichte, wie der Fadenwurm schläft. Das erzählt der Neurobiologe Manuel Zimmer aus Wien. Have fun!

    Links: Gerald Hölzler (Wildbienenrat, Österreichischer Naturschutzbund) | Horst Lang (Luzerner Imkervereine) | Manuel Zimmer (Universität Wien)

    Permalink zur Episode: https://www.sprechkontakt.at/bg062/

  • Neue Musik  aus der Nähe –  Regionale Produkte

    Lothar Bodingbauer – Radiomacher, Podcaster, Pädagoge und Imker in Wien, Elisabeth Haselberger – Blockflötistin, Podcasterin, Instrumentalpädagogin in Ulm und als Gast Teresa Doblinger – Klarinettistin, Tänzerin, Hörsturm Festivalleiterin. 

    http://teresadoblinger.com/

    Wieso sollen gerade wir Drei uns über Neue Musik aus der Nähe unterhalten?

    Wie beeinflussen Aufenthaltsorte und Produktionsstätten, internationaler Austausch das Musikschaffen? Was hat ein regionales Publikum davon?

    Rückbesinnung auf einheimische Ensembles und Künstler – Coronapandemie fördert und fordert diese Entwicklung  auch bei den großen Musikveranstaltern.

    Hoamatloand – gibt es nachhaltige regionale Prägungen bei Musikern und Komponisten?

    Gemeinsamer Nenner von Teresa, Lothar und Elisabeth  – Heimatland Innviertel

    Wann, Wo,Wie und Warum kam die Idee eines Festivals für Zeitgenössische Musik und Performance auf? Warum  in Ried im Innkreis, O.Ö., Innviertel  und wie kam es zur Umsetzung?

    https://hoersturm.at

    GehHörGang -Hörbeispiel von RecorderRecorder beim Hörsturm Festival für Zeitgenössische Musik und Performance in Ried im Innkreis – O.Ö.

    Ein Auftragswerk von Hörsturmfestivalleiterin Teresa Doblinger

    Extreme – Vielfalt im Innviertel

    F.X.Frenzel – Neo-Barockkomponist 

    Franz Xaver Frenzel – Rieder Symphonie – 2. Satz: “Andare nella città” 

    Karl Ellinger  – hat Spaß an Mikrotonalität

    http://www.drehpunktkultur.at/index.php/musik/meldungen-kritiken/10998-small-is-beautifulrnen-Komponisten;art14857,126956

    http://www.3x3click.at/musik-ellinger/Elemente/Ich komponiere mikro-tonal.pdf

  • Bernhard Heuvel ist selbständig. Seine Imkerei “Zur Fleißigen Biene” befindet sich in Rheinberg im Westen Deutschlands, nahe der holländischen Grenze. Er würde sich nicht als Unternehmer bezeichnen, sondern als Selbständiger. Er “macht alles selbst – und das ständig”. Wandert viel mit seinen Bienen. Es geht um Minuten. 4 Beuten auf einer Asiatischen Palette (da passen die Maße), 4 Paletten auf einem Standplatz. 16 bis 20 Völker, mehr sollen es an einem Standplatz nicht sein. Mit großem Brutraum. Bernhard hat vor fünf Jahren seine Hobbyimkerei in eine Erwerbsimkerei entwickelt. In einer Vortragsreihe – organisiert vom Imkerverein Dresden – erzählt er von seinen Erfahrungen. Beginnend bei Bruder Adam. Ein Volk, gut gepflegt, sollte 80 kg Honig liefern. Es kostet nämlich, alles zusammengerechnet, auch 1500 Euro. Bernhard berichtet über seine Betriebsweise, den Honigverkauf (nur selbst verkaufen bringt Geld), und er spricht über den Fettkörper der Bienen und dessen Bedeutung für das Varroa-Management (öfter weniger behandeln, als seltener viel – er behandelt mit Varromed und in starken Varroajahren mit Apivar, in totaler Brutentnahme sieht er keine Vorteile und argumentiert das im Detail das mit dem Fettkörper des Biens). Wie Königinnen vermehrt werden, und was der Vorteil von zwei Königinnen in einem Volk ist, davon erzählt er auch in dieser Herbst-Bildungsausgabe 2020 der Bienengespräche. Und er erwähnt auch die technischen Möglichkeiten der “Cyberimkerei”. Bernhard Heuvel ist Vizepräsident der Deutschen und Europäischen Berufsimker.

    • Teil 1: Von der Hobby- zur Erwerbsimkerei
    • Teil 2: Honigverkauf
    • Teil 3: Fettkörper der Bienen
    • Teil 4: Königinnenvermehrung
    • Teil 5: Zwei-Königinnen-Völker

    Links: Bienen im KopfZur fleißigen Biene | Bernhard Heuvels Monatsbetrachtungen 2019

    Vielen Dank an Lutz Kraege vom Imkerverein Dresden: für die Aufnahme. Weiterer Link: http://buckfast-sachsen.de/

    Permalink zu dieser Episode 60 der Bienengespräche mit Teil 1-4 der Vorträge: https://www.sprechkontakt.at/bg060/ und Episode 61 mit Teil 5 der Vorträge: https://www.sprechkontakt.at/bg061/

  • Im zweiten Teil der Doppelfolge spricht Bernhard Heuvel über das Konzept “Zwei-Königinnen-Völker”. Die Shownotes findet ihr in Folge 60: https://www.sprechkontakt.at/bg060/

  • Podcast küsst Radio: Aus einer Serie von sechs Gehsteiggesprächen hier im Bildungspodcast sind Ausschnitte zu einer Radiosendung verwebt.

    Leben, Leiden, Lust und Frust am Gehsteig

    Seit Menschen in Städten wohnen, teilen sie sich den Verkehrsraum auf. Fußgängern ist ein mehr oder weniger breiter Streifen vorbehalten. Die Liste der dabei entstehenden Konflikte ist lang. Einerseits sind es planmäßige Begegnungen, andererseits Zufälligkeiten und Unfälle, oft sind es unterschiedliche Interessen, die für Probleme sorgen. Schanigärten, Begegnungszonen, Parkplatz für Autos, Platz für Fahrräder und Roller sorgen für Diskussionen. Eine Bestandsaufnahme der baulichen Anlagen und der Möglichkeiten, sich vom wohldefinierten Bürgersteig wieder hin zu einer gemeinsam genutzten Verkehrsfläche zu bewegen. “Gehsteiggespräche” mit Planern, Historikerinnen und Betroffenen. 

    Die Sendung gibt es am 29. September 2020 ab 15:30 Uhr auf ORF Österreich 1.

    Nach der Sendung sind Meinungen, Erfahrungen oder Ideen der Zuhörerinnen und -hörer gefragt – telefonisch unter 0800 22 69 79 oder per E-Mail an moment@orf.at

    Die einzelnen Gespräche hier in voller Länge als Podcastepisoden.

    LUT090 Straßenbau in Salzburg: Gehsteiggespräch mit Martina Berthold

    Martina Berthold ist als Stadträtin für den Bau von Gehsteigen in Salzburg zuständig. Ein Spaziergang in Salzburg. Wir lernen das Thema “Gehsteig” kennen, erste Aspekte. Worauf kommt es an. Welche Sichtweisen gibt es. Was gelingt, wann wird es eng. Eigentlich ein Biotop, so ein Gehsteig. Gesellschaftlich, historisch. Eine Verkehrsfläche im Wandel der Zeit.

    LUT091 Verkehrsplanung in Salzburg: Gehsteiggespräch mit Michael Schwifcz

    Michael Schwifcz ist Verkehrsplaner in Salzburg. Worauf kommt es bei der Verkehrsplanung an, was ist das Ziel? Wir bekommen einen Einblick in eine andere, professionelle Sicht auf den Verkehr. “Es geht nur, wenn man alle Verkehrsmittel gemeinsam betrachtet. Eine Verkehrsplanung, die sich auf einen Verkehrsträger konzentriert, kann nur im Disaster enden.” – Ein Spaziergang durch die Stadt.

    LUT092 Verkehrsplanung in Salzburg: Gehsteiggespräch mit Barbara Unterkofler

    Barbara Unterkofler ist Vizebürgermeister in Salzburg und als Stadträtin verantwortlich für die Planung von Verkehr. Positive Anreize sollen dazu führen, dass sich die Bürger:innen ihren Verkehrsmix stadt- und umweltverträglich selbst zusammenstellen. Ein Spaziergang durch die Stadt.

    LUT093 Stadtforschung in Wien: Gehsteiggespräch mit Peter Payer

    Peter Payer ist Stadtforscher in Wien. Er benützt alle Sinne, um eine Gegebenheit der Stadt zu erfahren. Und er geht zurück in die Geschichte. Sucht Literatur, vergleicht, spürt nach. Ein Stadtspaziergang im 2. Bezirk in Wien.

    LUT094 Stadtentwicklung in Wien: Gehsteiggespräch mit Angelika Winkler

    Angelika Winkler ist Stadtentwicklerin in Wien. Sie zeigt, wie eine Begegnungszone funktioniert, und was mehrere Begegnungszonen zu Flaniermeilen macht. Ein Spaziergang durch die Stadt.

    LUT095 Blind in Wien: Gehsteiggespräch mit Franz Mayer

    Franz Mayer ist Verkehrssprecher für Ostösterreich beim Österreichischen Blindenverband. Ein Spaziergang durch die Stadt.

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Lothar Bodingbauer ist österreichischer Radiojournalist, Abendschullehrer und freier Podcaster.

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Text: Zum Hintergrund (2014)

Fotos sind auch auf Instagram: lobodingbauer