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Wien

  • Interview mit Sandra Tuider, Forstwirtschaftsmeisterin, Lukas Löffler, Jäger, und Margarete Klingler, Goldschmiedin und Jägerin

    Mehr Info: https://www.austria.info/de/erholung/wald/podcast-corner-wald

    ▬ Wald wirkt Wunder – über Moos, Muße und Müßiggang wird von Ulli Cecerle-Uitz, Kathrin Löffel und Lothar Bodingbauer produziert.

    ▬ Über Urlaub in Österreich Den getriebenen Geist zum Ruhepol in der Natur schicken: Wald, Wiesen, Seen und alpine Landschaften wirken schließlich magisch auf unser Seelenleben. Wie schön, dass Österreich reichlich davon zu bieten hat. Das Leben spüren, geht hier ganz einfach. #feelaustria

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  • Die Weihnachtsfolge. Gespräch mit Undine Westphal. Sie erzählt über ihre Arbeit mit den Bienen in Hamburg und ihre Tätigkeiten im Bereich der Weiterbildung.

    Link: und Instagram: https://www.instagram.com/elsas.bienenbox/

    Podcast-Tipps dieser Ausgabe:

    1. Beekeeping Today Podcast
    2. Drohnenschlacht
    3. Hörgang und Hörgang Exklusiv
    4. On Beeing
    5. The Moth

    Feedback sehr gerne an lothar@sprechkontakt.at

  • Link zum Programm

    Der feine Duft der Pflanzen: Der Destillateur Felix Billiani spricht über ätherische Öle.

    Ätherische Öle werden von Pflanzen produziert, um Freunde anzulocken und Feinde zu vertreiben. Der Duft dieser Öle polarisiert auch uns Menschen, wenn wir ihn riechen. Wir lieben einen Duft oder hassen ihn. Die Prägung entsteht in früher Kindheit, wenn Düfte mit Erlebnissen verbunden werden.

    Die Öle bestehen aus verschiedenen Anteilen unterschiedlich großer Moleküle, die leicht flüchtig sind. Aus der jeweiligen Mischung entsteht der Duft, von denen die Destillateure auch jene riechen können, die am leichtflüchtigsten sind und schon beim Destillieren verschwinden.

    Bei der Wasserdampfdestillation werden ätherische Öle in zweierlei Weise gewonnen: als Hydrolat mit wasserlöslichen Inhaltsstoffen, und als Öl selbst, das oben aufschwimmt und in einer sogenannten “Florentiner Flasche” von der Wasserphase getrennt werden kann.

    Hören: Folge 1 | Folge 2 | Folge 3 | Folge 4 | Folge 5


    GESPRÄCHSPARTNER:
    DI Felix Billiani
    Kesselwerk – Ätherische Öle erleben
    A-3163 Rohrbach a.d. Gölsen

  • Aber mal ehrlich. Ich finde Schlafzüge auch super, aber zeig mir einen, in dem man nicht in Zellen reist, die einem Gefängnis gleichen. Oder einem Aquarium. Ich weiß nicht. Besser ist, und das ist mir lieber, am Tage zu reisen, Mittags in einem Städtchen auszusteigen und in einem guten Restaurant zu Mittag zu essen, am Nachmittag nach einem Spaziergang am fremden Orte wieder einen Zug zu ersteigern, um am Abend dort auszusteigen, wo eine Kleinstadt ist, um dort gepflegt zu nächtigen. Das Frühstück am gedecktem Tisch, bevor es wieder weiter geht. So dauert die Fahrt nach Paris vielleicht drei Tage, aber menschliche drei Tage, und man kommt ausgeruht und erholt am Zielort an.

  • Alltagsbeobachtung: Ein Vater kommt Samstag Mittag mit seinen zwei kleinen Kindern am Laufrad aus dem Spar. Packt eine Leberkässemmerl aus, atmet durch, beißt zuerst hinein (wie im Flugzeug: Sauerstoffmasken zuerst die Erwachsenen selbst aufsetzen), dann beißen die beiden Kinder hinein. Der Vater sagt zu allen Beteiligten und zum Beobachter: “Ahh, deswegen leben wir.”

  • Wer sich an Frottee gewöhnt hat, ist bei Abtrocknen nur schwer davon wieder wegzukriegen. Geht aber durchaus: mit Leinen.

    https://www.lapuankankurit.fi Gewebt in Finnland. Schöne Sachen. Aber auch aus Österreich: https://www.vieboeck.at

  • Interview mit Richard Polsterer, Baumhausbauer http://www.treehouses.at/

    Mehr Info: https://www.austria.info/de/aktivitaeten/seen-und-natur/camping-und-glamping

    ▬ Wald wirkt Wunder – über Moos, Muße und Müßiggang wird von Ulli Cecerle-Uitz, Kathrin Löffel und Lothar Bodingbauer produziert.

    ▬ Über Urlaub in Österreich Den getriebenen Geist zum Ruhepol in der Natur schicken: Wald, Wiesen, Seen und alpine Landschaften wirken schließlich magisch auf unser Seelenleben. Wie schön, dass Österreich reichlich davon zu bieten hat. Das Leben spüren, geht hier ganz einfach. #feelaustria

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  • Friedrich Idam ist Spezialist für historische Bauten. Ich spreche mit ihm über seinen Einstiegsjob als Totengräber in Hallstatt. Wir sprechen aber auch über Protestanten und Katholiken im Salzkammergut, über die Salzproduktion. Über die Funde am Gräberfeld und alte Bestattungen zur “Hallstattzeit” 800-400 v. Chr.

    Hier geht es zu seinem Podcast “Simple Smart Buildings” (SSB): https://www.idam.at/simple-smart-buildings/

    Hinweis: Ausschnitte aus diesem Gespräch wurden im Deutschlandfunk am 14.11.2021 ausgestrahlt – Sonntagsspaziergang, Reisenotizen aus Deutschland und der Welt. Link zum Beitrag

    Das ist das Haus, in dem Friedrich Idam am Friedhof gewohnt hat.
    Das ist das Haus, in dem Friedrich Idam am Friedhof gewohnt hat.
  • Spinnenseide, Muschelschalen, Haifischzahn und Lotusblatt: Werkstoffinspirationen aus der Natur.

    Der Physiker und Materialwissenschafter Peter Fratzl spricht diese Woche über Biomaterialien. (Er ist Direktor des Max Planck Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam.)

    Hinweis: eine bearbeitete Version dieses Interviews wurde im Rahmen der ORF Österreich 1 Radiosendung “Vom Leben der Natur” im November 2021 in fünf Teilen ausgestrahlt.

    1. Wandelbare Eigenschaften
    2. Teures Hirn auf schlauen Beinen
    3. Natur ohne Räder
    4. Zähne am Fließband
    5. Wunderwerkstoff Collagen

    Biomaterialien sind Materialien “aus, für und durch die Natur”. Es sind jene Werkstoffe, aus denen Pflanzen und Lebewesen bestehen: Holz, Gras, Wolle, Haare, Panzer – aus Zellulose, Chitin und Proteinen. Es sind aber auch jene Werkstoffe, aus denen zum Beispiel Prothesen – für Lebewesen – bestehen, Keramik, Gold oder Platin. Und es sind Materialien, die von der Natur inspiriert sind: Oberflächen von Schmetterlingen, die schillernde Farben haben, die Oberfläche des Lotusblattes, das Wasser perfekt abperlen lässt, die Zähnen von Tieren mit hohen mineralischen Anteilen.

    Die Natur passt sich auf dem Weg der Evolution an die Umweltbedingungen an, ist nie perfekt, sondern immer nur so gut wie nötig, damit bei Änderungen der Umweltbedingungen noch immer genug Eigenschaften vorhanden sind, die anders wo hin passen. Die Natur kann hervorragend mit limitierten Ressourcen auszukommen. Es gibt Biomaterialien, die zwar aus dem gleichen Material bestehen, aber durch ihre unterschiedliche Struktur ganz verschiedene Eigenschaften haben. Diese Materialien können aber auch Informationen verarbeiten. Sie leiten etwas Schwingungen gefiltert weiter, damit das Gehirn nicht überlastet wird, das sich sonst mit zu vielen – meist uninteressanten – Schwingungen beschäftigen müsste. Eine selektive Weiterleitung erfolgt durch die Wahl der passenden Materialien. Die falschen Schwingungen kommen gar nicht erst an.

    Es ist lohnend, die Zusammenhänge zwischen der Struktur und den physikalischen Eigenschaften von biologischen und bioinspirierten Verbundwerkstoffen zu erforschen, um selbst effizientere und bessere technologische Werkstücke herstellen zu können.

    Interviewpartner:
    Prof. Dr. Dr.h.c. Peter Fratzl
    Direktor des Max Planck Instituts für Kolloid- und Grenzflächenforschung, Potsdam, Deutschland

    Link:

  • Link zum Programm

    Werkstoffinspirationen aus der Natur: Der Physiker und Materialwissenschafter Peter Fratzl spricht über Biomaterialien.

    Biomaterialien sind Materialien „aus, für und durch die Natur“. Es sind jene Werkstoffe, aus denen Pflanzen und Lebewesen bestehen: Holz, Gras, Wolle, Haare, Panzer – aus Zellulose, Chitin und Proteinen. Es sind aber auch jene Werkstoffe, aus denen zum Beispiel Prothesen – für Lebewesen – bestehen, Keramik, Gold oder Platin. Und es sind Materialien, die von der Natur inspiriert sind: Oberflächen von Schmetterlingen, die schillernde Farben haben, die Oberfläche des Lotusblattes, das Wasser perfekt abperlen lässt, die Zähne von Tieren mit hohen mineralischen Anteilen.

    Die Natur passt sich auf dem Weg der Evolution an die Umweltbedingungen an, ist nie perfekt, sondern immer nur so gut wie nötig, damit bei Änderungen der Umweltbedingungen noch immer genug Eigenschaften vorhanden sind, die anderswo hinpassen. Die Natur kann hervorragend mit limitierten Ressourcen auskommen.

    Es gibt Biomaterialien, die zwar aus dem gleichen Material bestehen, aber durch ihre unterschiedliche Struktur ganz verschiedene Eigenschaften haben. Diese Materialien können aber auch Informationen verarbeiten. Sie leiten etwa Schwingungen gefiltert weiter, damit das Gehirn nicht überlastet wird, das sich sonst mit zu vielen – meist uninteressanten – Schwingungen beschäftigen müsste. Eine selektive Weiterleitung erfolgt durch die Wahl der passenden Materialien. Die falschen Schwingungen kommen gar nicht erst an.

    Es ist lohnend, die Zusammenhänge zwischen der Struktur und den physikalischen Eigenschaften von biologischen und bioinspirierten Verbundwerkstoffen zu erforschen, um selbst effizientere und bessere technologische Werkstücke herstellen zu können.

    GESPRÄCHSPARTNER:
    Prof. DDr. Peter Fratzl
    Direktor am Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung
    Podsdam


    Hörer:innenreaktion

    [quote]Diese Beiträge fand ich hochinteressant, aktuell sehr wichtig und gut vermittelt! Danke! Würde gerne noch mehr von diesem Wissenschaftler zu diesem Thema hören.[/quote]


    Teil 1: Klassiker Lotusblatt (Filename: radio362_nat_biomaterialien_1 mp3)

    Filename: radio362_nat_biomaterialien_1


    Teil 2: Anpassung statt Optimierung (Filename: radio362_nat_biomaterialien_2 mp3)

    Filename: radio362_nat_biomaterialien_2


    Teil 3: Holz und Spinnenseide (Filename: radio362_nat_biomaterialien_3 mp3)

    Filename: radio362_nat_biomaterialien_3


    Teil 4: Zähne am Fließband (Filename: radio362_nat_biomaterialien_4 mp3)

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    Teil 5: Vielfältige Lösungen (Filename: radio362_nat_biomaterialien_5 mp3)

    Filename: radio362_nat_biomaterialien_5

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Lothar Bodingbauer ist österreichischer Radiojournalist, Abendschullehrer und freier Podcaster.

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Text: Zum Hintergrund (2014)

Fotos sind auch auf Instagram: lobodingbauer