Radio, Science, Education

Wien

  • Peter Balazs ist Schallforscher.

    Im Gespräch erzählt er über “Neugiergetriebene Grundlagenforschung” am Institut für Schallforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

    Wir sprechen über Zeit, Filter, Bilder, Drogen, Aussprache, Neugier und Lärm. Beim Schall können sich diese Begriffe gut treffen.

    Link: Zeit-Frequenz-Darstellungen

    Anlässlich des Internationalen Tag gegen Lärm 2016

  • Der Zoologe Wolfgang Paill spricht über den Laufkäfer. (Vom Leben der Natur / ORF Radio Österreich 1)

    Käfer zeichnen sich durch harte Flügeldecken aus. Wenn man am Boden einen Käfer sich rasch bewegen sieht, ist die Chance groß, dass es sich um einen Laufkäfer handelt, den Angerhörigen einer Insektenart, die kaum fliegend anzutreffen ist. Laufkäfer haben acht Streifen auf ihren Flügeldecken.

    40.000 beschriebene Laufkäferarten gibt es weltweit, immer wieder werden neue entdeckt. Sie haben, wie alle Insekten, sechs Beine, die – je nach Art – länger oder kürzer sind, um mit unterschiedlichen Schlamm-, Sand-, oder Geröllumgebungen zurechtzukommen.

    Laufkäfer leben in konkurrenzarmen Lebensräumen, besiedeln etwa Schotterbänke, die überschwemmt wurden, oder Waldflächen, die niedergebrannt sind, noch bevor andere Tiere diese Gebiete für sich beanspruchen. Es sind dynamische Lebensräume.

    Laufkäfer haben einen hohen Stellenwert im ökologischen Netzwerk, viele sind Räuber, fressen zum Beispiel auch Schnecken. Manche Arten ernähren sich von kleinen Samen.

    Die vielen Laufkäferarten sind ideal an ihren jeweiligen Lebensraum angepasst. Die Arten sind kleinräumig verbreitet. Manche leben in Höhlen, andere können sich mit explosiven Chemikalienmischungen selbst verteidigen.

  • Gerti zeigt uns den Inhalt ihres Handschuhfachs. Sie fährt ein kleines italienisches Autos, und das was im Handschuhfach ist, zeigt ihre Verbindung zu Italien, erinnert sie an Autofahrten und Begebenheiten, und an ein Haus in Florenz.

  • Karl Crailsheim ist Professor für Zoologie und Dekan der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Graz.

    Er leitet das Forschungsprojekt “Zukunft Biene”.

    Anlässlich der “Schnupperhochschule” habe ich in Mürzzuschlag mit ihm vor Publikum darüber gesprochen. Viel Wissenschaftliches also in dieser Ausgabe – und trotzdem allgemein verständlich.

    Der Korrespondentenbericht ist “live” eingebaut und kommt von Victor Hernández, Stadtimker in Kassel.

    Links: Zukunft Biene | Stadthonig Kassel | Kunsthaus Mürz

  • Klaus Pumberger ist Personalmanager. Mit besonderen Biographien und außergewöhnlichen Geschichten ist er täglich konfrontiert. Als er sich selbst auf die Suche nach der Geschichte seines Elternhauses machte, entdeckte er die Verbindung zweier Familien, die nichts miteinander zu tun hatten, deren Mitglieder aber heute noch leben. Das Haus war arisiert. Und darüber wurde in seiner eigenen Familie nicht geredet. Als er begann, die Schicksale der beiden Familien durch Gespräche zu verbinden, stieß das nicht überall auf Begeisterung. (Moment / ORF Radio Österreich 1)

  • Johannes analysiert Netzwerke. Netzwerke im Mittelalter. Was man daraus lernen kann, gilt auch für heute, Stichwort: #Panamapapers, ein Netzwerk voller Machenschaften.

    Ich treffe ihn am Flughafen Wien, er ist gerade auf dem Weg zur Princeton University, um einen Vortrag zu halten: Klima, Kreuzug und Zusammenbruch? – Das östliche Mittelmeer von 1000-1200.

    In Wien findet vom 13. bis zum 15. April 2016 eine internationale Konferenz statt: Verwickelte Welt – „Entangled Worlds“. Netzwerktheorie in historischer und archäologischer Forschung.

    Links: Johannes Preiser-Kapeller, Entangled Worlds 2016, Österreichische Akademie der Wissenschaften.

  • Man wundert sich ja manchmal, warum es in Russland so viele gute Schachspieler gibt. In einer Schule in Perm ist eine mögliche Antwort zu finden. Neben einem Werkraum, einem Turnsaal, dem Geografiekabinett und dem Physiksaal, gibt es auch … einen Schachraum.

    LUMIX 100

  • Michael Hohla ist Botaniker. Er lebt in Obernberg am Inn, im Innviertel, in Oberösterreich. Er arbeitet an einer “Flora des Innviertels” und ist ständig unterwegs, die Pflanzen seiner Heimat zu erforschen. Einer seiner Schwerpunkte ist die Brombeere.

    LinK: https://michaelhohla.wordpress.com
    Artikel: Interview in Blühendes Österreich
    Link: Öko L

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    Schönes Gespräch über Versicherungen gehört. Vom Vorstandsvorsitzenden selbst, im “Du” mit Tilo Jung. Sehr hübsche Einblicke in eine Szene, die man nur von außen kennt. Das hat schon was, gleich mit dem Chef zu reden, wenn der auch begründen kann, warum er das tut. Und das tut er.

    Link und Emfehlung: Jung & Naiv 257

  • Ildikó arbeitet für eine bessere Welt ohne Bomben – in Laos, sie berät dort Frauen und arbeitet in einer Nichtregierungsorganisation mit Opfern von Streubomben. Im Interview erzählt sie über ihren familiären Hintergrund, es ist ein adeliger Hintergrund. Ildiko ist “Freifrau von Hamos”.

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Lothar Bodingbauer ist österreichischer Radiojournalist, Abendschullehrer und freier Podcaster.

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Text: Zum Hintergrund (2014)

Fotos sind auch auf Instagram: lobodingbauer