
Sound of a string on a pole in Dutch Harbor / Unalaska

Fur-seal / nördlicher Seebär (male) in St. Paul

Children singing and dancing in St. Pauls community hall

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Sound of a string on a pole in Dutch Harbor / Unalaska

Fur-seal / nördlicher Seebär (male) in St. Paul

Children singing and dancing in St. Pauls community hall

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Meeresrauschen klingt immer unterschiedlich. Man kann vielleicht hören, wo es aufgenommen wurde. In diesem Fall auf der Insel Krk in Kroatien, und zwar in Punat. Es schlagen die Wellen ans Ufer, dort, wo es am Campingplatz Pila eine Badestelle gibt.
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Das Restaurant Beograd in der Wiener Schikanedergasse ist – lokal zumindest – eine ziemliche Legende. Immer wieder wird getanzt, immer wieder wird Musik gemacht. Was gesungen wird, verstehe ich nicht, aber die vielen Besuche in diesem Restaurant hat mir die Musik vertraut gemacht. Diese Aufnahme entstand irgendwann zwischen 2005 und 2015, wann genau, weiß ich nicht mehr. Aber sie entstand am iPhone, so gesehen könnte man das Ganze schon noch eingrenzen. Es waren Geigen oft dabei, Klavier, Akkordeon, und die Menschen, die diese Instrumente bedienten, ich habe sie noch vor mir.
Link: https://restaurant-beograd.at


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Jemand singt im Dom zu Uppsala “Ave Maria”. Aufnahmejahr um 2010. Hier geht es zur Sendung über Carl von Linne, die in Uppsala aufgenommen wurde. Link: Physikalische Soiree 151.

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Die Straßenbahn vom Flughafen Bergen (Norwegen) in das Zentrum hat eine Besonderheit in den Ansagen der Stationen: es gibt für jede Station eine eigene Melodie. Das ist sehr schön. Zwei davon sind hier aufgenommen, zu hören mit der norwegischen Ansage.
Link: https://www.bybanen.no

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Eine der schönsten Mischungen von Klängen und Geräuschen sind Bahnhofsansagen. Meist beginnen sie mit einer charakteristischen Melodie. Geübte Bahnreisende kennen sie vielleicht auswendig. Die Melodie von Budapet Keleti vielleicht, oder jene der Pariser Bahnhöfe. Oft sind sie mit Erinnerungen verbunden, weil man am Bahnhof auf jemanden gewartet hat. Und dann kommt die charakteristische Ansage. Was kommt zuerst? In welchen Sprachen? Bahnhofsansagen laden im besten Fall zu Beziehungen ein. Wer sie später hört, wird sich daran erinnern. Ich bin bei dieser Aufnahme zu meinen Eltern aufs Land gefahren, wo mich meine Kinder auch erwartet haben.

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Ganz in der Früh kommen die Wissenschaftler zum Gänsezählen. Bevor die Gänse aufstehen. Es ist noch dunkel, man fröstelt. Ein Lichtstreifen am Horizont kündigt den Tag an, und wenn mit zunehmender Helligkeit das Licht und zumindest gefühlt auch etwas Wärme kommt, fliegen die Gänse in Gruppen von ihren Schlafplätzen davon. Sie fliegen schnatternd über unsere Köpfe. Was für ein Leben, das man nicht kennt, wäre man wo anders. Im Bett.

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Das Warten am Bahnübergang ist das Genießen geschenkter Zeit. Schon vor dem Senken des Schrankens kündigt sich diese Zeitspanne an, durch eine Glocke, die verstummen wird, wenn der Schranken die Straße versperrt. Dann wird es still. Man steht da, und denkt nach, weiß, dass nichts in der Welt die kommende Minute verändern würde, verkürzen. Während man auf diese Weise ruhig wird, kommt bald der Zug. Man sieht die Menschen, man freut sich, dass das Warten nun ein Ende hat. Und wenn der Schranken wieder hoch geht, geht auch die Zeit wieder weiter.
(Foto: Dagmar Aczél)

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Die Baltischen Staaten machten in den Jahren nach der Loslösung von der Sowjetunion einen Wandel durch. Überall war Aufbruchstimmung. Die Menschen erinnern sich drei Jahre nach Beginn der Unabhängigkeit noch an die Besetzung durch das Militär. Die Wirren. Die Sorgen. Die Hoffnung, wie sich alles entwickeln wird. Intellektuelle, die früher Dissidenten waren, übernehmen wichtige Rollen im Staatsgefüge. Dazwischen entwickelt sich das öffentliche Leben, Touristen aus Westeuropa kommen. Vielleicht hat es diese Straßenmusikanten immer schon gegeben, doch was sie heute spielen, höre auch ich.

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Es ist immer wieder schön, wenn viele Menschen an einem Ort leben, und sich nicht nur den Ort am Boden, sondern auch den Luftraum teilen. Wenn es mehrere Religionen gibt, dann fällt das leichter auf. Gamelan Musik, Glocken, der Ruf des Muezzins. In der Erinnerung mischen sich zum Klang der Gegend auch die Gerüche. Und die seltsame Stimmung, wenn sich die tieffliegenden Wolken verzogen haben, und die Sonne auf den See leuchtet. Die bunten Farben der Vorbeiziehenden, der Rhythmus der Glocken. Das Grün überall. Und später dann auch die Vielzahl an krachenden und stinkenden Mopeds.