Radio, Science, Education

Wien

  • Johannes Zuber wurde im Februar mit dem Deutschen Krebspreis 2016 ausgezeichnet.

    Er ist Mediziner, Spezialist für molekulare Tumor-Pathologie und forscht am Institut für molekulare Pathologie in Wien an zielgerichteten Krebsmedikamenten.

    In dieser Ausgabe der Physikalischen Soiree spricht er in der Reihe “Spurensuche im Blut” über seine Forschung und die Verbindung dieser Forschung zu unserem Leben.

    Ausgewählte Ausschnitte aus diesem Gespräch gibt es dann im Österreich 1 Radiokolleg ab 14. März 2016 – eine Sendereihe über das, was unser Blutbild verrät.

    Links: IMP | Zuber Group

  • – für Maya

    Die Zähne des Bildes blicken ihr leidend entgegen
    Sie fletschen die Ränder der Suchenden wegen
    Grad siebzehn verlangte die Schöne vor ihnen
    Wie soll er sie reißen, zerreißen, wie soll er ihr dienen?
    Ihr Lächeln verfolgt nun gefühlsam die Hände
    warten aufs Trennen der zärtlichen Bände
    Sie sind weiß, weil es schneit

    Als Kind aber erst zerriss er die Bilder
    Inmitten entzwei durchs Gesicht wie ein Wilder
    Durch Baum oder Hause so schnell riss er sie
    Und falsch war es doch! (Ganz richtig war’s nie)
    Heute jedoch soll er es gleich schaffen, inmitten entzwei
    Gleich siebzehn von ihnen, nicht sechs oder drei
    Sie sind weiß, weil es schneit.

    Ratlos noch blickt er jetzt auf und errötet
    Sogleich ihm ihr Anblick das Kindliche tötet
    Ihn macht zu dem Mann der er ist, vor ihr sitzt
    Ein Verkäufer für Briefmarken, sein Antlitz erglitzt
    Und lächelnd durchtrennt er für sie die postalische Ware,
    die Zähne der Marken. Sie schüttelt erfreut ihre Haare
    Sie sind weiß, weil es schneit

  • Historisch gewachsen sind sie. Jetzt ist es Zeit, Titel und Covers ein wenig zusammenzuführen. Mal sehen. Wird sich sicher noch etwas verändern.

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    Update: hat sich verändert. 17. Juni 2016

  • Gefiederte Jäger in Menschennähe.

    Die Ornithologin Petra Sumasgutner über die Turmfalken.

    Vom Leben der Natur | 5 Teile á 4 Minuten, ORF Radio Ö1, ab 7.3.2016 (Lothar Bodingbauer)

    Turmfalken sind weit verbreitet, sie kommen auf der ganzen Welt vor. Die Vögel gelten als Teilzieher, haben nicht so lange Zugstrecken wie Störche, sind aber je nach Nahrungsangebot durchaus von unseren Breiten bis in den Mittelmeerraum unterwegs. Sie gehören zu den kleinsten Greifvögeln in unserer Gegend.

    Ihre Nistplätze befinden sich hoch oben, zum Beispiel auf Kirchtürmen. Sie jagen gerne Mäuse, und auch die finden sie in Menschennähe, denn das Auftreten von Feldmäusen ist eng mit der Landwirtschaft verbunden.

    Die Flugtechnik eines Turmfalken ist der Rüttelflug. Das Tier bleibt wie ein Hubschrauber in der Luft stehen, indem es schnell mit den Flügeln schlägt, aber gleichzeitig mit den Schwanzfächern bremst. So schwebt der Turmfalke über Mäuselöchern und wartet, bis er die Beute sieht, um sich dann auf sie zu stürzen. Er greift sie mit den Beinen und beißt mit dem “Falkenzahn” in die Halswirbel der Maus, um sie rasch zu töten.

    Teil 1 |

    Teil 3 |

    Teil 5 | Vincent van Zalinge on Unsplash

  • Georg Zanger kümmert sich um gute Beziehungen zu China. Er ist Wirtschaftsanwalt in Wien und Präsident der Austrian Chinese Business Association. Im Interview erzählt er über Ziel und Aufgabe dieser Vereinigung, und wie sie entstanden ist.

    Die Website der Austrian Business Association: http://www.acba.at

  • Maya macht eine Schauspielausbildung in Köln.

    Sie ist in Österreich aufgewachsen, in Wien, und hat damit eine österreichische Farbe in ihrer Stimme.

    In Deutschland lernt sie also jetzt gerade Deutsch.

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  • “Jeder Atemzug ist eine Krise”.

    Ulrike Swoboda beschäftigt sich in ihrer Dissertation zu ethischen Fragestellungen in der Reproduktionsmedizin: In Vitro Fertilisation. Präimplatationsdiagnostik, Pränataldiagnostik, Therapeutisches Klonen und Stammzellen.

    Im Gespräch geht es um grundsätzliche ethische Fragen – die oft ein Dilemma darstellen – und um die Betrachtung ethischer Fragen im Bereich der Medizin.

    Link: Ulrike Swoboda, Institut für Ethik und Recht in der Medizin, Universität Wien

  • Stefan Putick macht Nobnobs. Das ist ein umgedrehtes Wort für Bonbons. Stefan betreibt in Wien eine Zuckermanufaktur an der Ecke Neubaugasse-Neustiftgasse. Auch die Einrichtung seiner Schaumanufaktur zeugt von Geschmack.

    Link: http://www.nobnobs.at

  • Nina Worel arbeitet und forscht am Allgemeinen Krankenhaus in Wien.

    Ihr Spezialgebiet ist die Transfusionsmedizin.

    Im Gespräch erzählt sie von ihrer Sicht auf das Blut.

    Link: Nina Worel, AKH Wien

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Lothar Bodingbauer ist österreichischer Radiojournalist, Abendschullehrer und freier Podcaster.

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Text: Zum Hintergrund (2014)

Fotos sind auch auf Instagram: lobodingbauer