Stadtentwicklungsgebiet “Seestadt Aspern”. Links noch Wildnis – und Container der Vienna Transition Base – und rechts die gestaltete Stadt. Demnächst gibt es im Technischen Museum Wien eine Sonderausstellung zum Thema “Stadt der Zukunft”, die Seestadt wird eine wichtige Rolle in dieser Ausstellung einnehmen. Geschichten durch Objekte, Bilder, Texte. Und vielleicht auch Töne.

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  • Sommerpause 2. Juli 2016
    … die Physikalische Soiree kommt wieder im September.

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  • Sommerpause bis September 15. Juni 2016
    Die Bienengespräche machen weiter. Nach dieser ersten Phase mit 26 Folgen kommt … … kein Ende, wie geplant. Sondern eine Sommerpause. Ab September kommen die Bienengespräche dann in unregelmäßigen Abständen. Immer dann wenn es etwas gibt, gibt’s eine neue Episode. Ich glaube, das ist ein guter Mittelweg. Es nimmt einerseits den monatlich-liefern-Produktionsdruck von mir weg und ermöglicht neue […]

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  • TMR026 Martina spricht viele Worte rückwärts 12. Juli 2016
    Martina Bradl hat eine Fähigkeit entwickelt, die wir alle kennen, aber nicht so gut können wie sie: Worte zu lesen, und gleichzeitig zu wissen, wie sie rückwärts ausgesprochen werden. Eine kleine, nette Unterbrechung der Sommerpause. Esuaupremmos red gnuhcerbretnU etten, enielk eniE.

Vorschau: Krabbeln in Reih und Glied

Der Ökologe Patrick Krapf spricht über Ameisen, die ihr Leben in Nestern, Kolonien und Superkolonien organisieren. ORF Radio Österreich 1, Vom Leben der Natur, 08:55-09:00 Uhr, voraussichtlich 18. Juli 2016 bis Freitag 22. Juli 2016.

1. Netzwerke im Boden
2. Leben in der Gemeinschaft
3. Antennen zum Riechen
4. Beraubte Kolonien
5. Pilze züchten im Boden

Aufgeräumt. Betreute Websites auf Schiene.

Backups eingerichtet, Plugins aktualisiert. Alles fährt. Hier ist die Übersicht aller “sprechkontaktbetreuten” Internetseiten.

http://www.horch.xyz
Sprechkontakt mit neuer Musik

http://www.teachingmethodsonline.com/
Ressources for Inspired Teachers

http://www.phyx.at
Physikalische Soiree Knowledge Base

http://www.sprechkontakt.at
Sprechkontakt Main Site

http://www.lobundtadel.eu
Sprechkontakt mit Bildung

http://www.physikalischesoiree.at
Sprechkontakt mit Wissenschaft

http://www.bienenpodcast.at
Sprechkontakt mit Bienen und Natur

http://themacher.report
Sprechkontakt mit Kunst und Können

http://www.ochzethaus.at
Römermuseum Ochzethaus

http://www.beevienna.at
BeeVienna Bienen in Wien

http://www.abendgymnasium.at
Abendgymnasien Österreichs

http://wien.abendgymnasium.at
Abendgymnasium Wien

http://ceai.univie.ac.at
Cititzenship Education and Islam

Idee: “Podrun” im Salzkammergut – Mitte/Ende August 2016

Auf den Spuren der Salzkammergutbahn. Suche nach Tönen. Suche nach Geschichten. Die Bahn gibt es nicht mehr, aber Erinnerungen. Mit dem Mikrofon kann man sie sammeln. In einem der schönsten Gegenden Österreichs: im Salzkammergut.

1 Woche Sommerschule “auf dem Weg”. Radio & Podcasten: Wanderung im Salzkammergut

* Aufnehmen, Analyse, Kritik, Interview, Geräusche
* Geschichten, Dramtaturgie, Spannung, Besonderheiten des Hörens
* Technik, Stereoaufnahmen, Mikrofonabstand, Windschutz

SKGLB_Streckenplan_1957

Preise im Laufe der Woche für …

  • Das schönste Geräusch
  • Das schönstes Gespräch
  • Die schönste Begegnung
  1. Tag: Salzburg – Thalgau 16,3 km
  2. Tag: Thalgau – Mondsee 15,3 km
  3. Tag: Mondsee – St. Gilgen 14 km
  4. Tag: St. Gilgen – St. Wolfgang 7,4 km
  5. Tag: St. Wolfgang – Strobl 4,5 km
  6. Tag: Strobl – Bad Ischl 12,7 km
  7. Tag: Bad Ischl

Hintergrund: Gespräch mit Werner Schleritzko, Lob und Tadel #37: Eine Bahn lernen. Er hat ein Buch über Geschichte und Hintergründe der Salzkammergutbahn geschrieben. Ich arbeite an einem Radiobeitrag über diese Bahn und werde in dieser Woche Töne dafür sammeln.

Gäste und Begegnungen werden auch vorbereitet.

Unterkünfte am Weg. Thalgau, Jugendherbergen in Mondsee, St. Gilgen, Bad Ischl, St. Wolfgang – Gasthof Zinkenbachmühle, Strobl: Gasthof Weberhäusl.

Ziel sind sechs Episoden, die täglich live gesendet werden. Mit Einspielungen der vorbereiteten Geräusche und Gesprächsausschnitte. Ziel ist auch, eine schöne Zeit zu haben, in der man lernen, diskutieren, wandern und sich am Salzkammergut erfreuen kann. Mit Schwimmen im Wolfgangsee und Mondsee. Mit Creméschnitte beim Zauner, der wohl besten Konditorei in Bad Ischl – wie zu Kaisers Zeiten.

Körperachsen

coverart_phs_225_1800In der kommenden Physikalischen Soiree geht es um die Ausbildung von Körperachsen (links/rechts, vorne/hinten). Bei der Vorbereitung dazu ist im Kapitel “Gastrula” zu lesen:

„Es ist nicht die Geburt, die Hochzeit oder der Tod, sondern die Gastrulation, welche in Wirklichkeit der wichtigste Zeitpunkt in deinem Leben ist.“
– Lewis Wolpert

Bin gespannt, was mein heutiger Gesprächspartner Ulrich Technau von der Uni Wien dazu sagen wird.

Damit Zellen in unserem Körper “wissen”, wo sie hingehören und was sie werden sollen, werden früh in der Embryonalentwicklung zwei Körperachsen angelegt. Ein so genannter “Organisator” ist für diese Achsenbildung verantwortlich. In einer aktuellen Publikation im Fachjournal “Nature Communications” haben der Entwicklungsbiologe Ulrich Technau und Grigory Genikhovich von der Universität Wien und sein Team herausgefunden, dass die molekularen Grundlagen dieses Organisators sehr viel älter sind als angenommen und keineswegs eine “Erfindung” der Wirbeltiere: Diese Signalmoleküle entwickelten sich bereits vor 600 Millionen Jahren in den gemeinsamen Vorfahren von Wirbeltieren und Seeanemonen.

Link zur Pressemitteilung: Die Organisation von Körperachsen

Wenn Kinder plötzlich nicht zur Schule kommen

Ist das ein ganz schlechtes Zeichen.

Bei uns ist vor drei Jahren Gregori plötzlich verschwunden. Die Kinder meinten, es wäre, weil seine Mutter nicht gescheit Deutsch gekonnt hat. Furchtbar. Dazu habe ich für das ORF Österreich 1 Radioprogramm “Moment” Folgendes geschrieben:

MOMENT RANDNOTIZEN / Lothar Bodingbauer / 25. November 2013

Löcher sind eine interessante Sache. Und es ist dabei nicht einmal klar, ob Löcher überhaupt zu den Sachen zählen. Denn ein Loch ist die Abwesenheit von etwas, und was nicht ist, kann keine Sache sein. Wie kann man aber dann darüber reden? – Die Sprache macht es einfach: Indem man ihm einen Namen gibt, dem Loch. Ab dann ist es da – obwohl eigentlich etwas weg ist.

Ein kleiner Freund von mir, er heißt Gregori. Ging in die 2. Volksschulklasse gemeinsam mit meinem Sohn. Als Begleitperson gehe ich manchmal mit, wenn die Klasse zum Tennisplatz marschiert. Gregori erzählt gerne. Erzählt mir zum Beispiel den ganzen Weg zum Tennisplatz von so einem Loch. Er kommt aus Russland und hat einen entzückenden Akzent. Erzählt eine halbe Stunde lang mit größtem Vergnügen über das Loch. Das Loch in allen Facetten. Nie habe ich ein Loch so intensiv erlebt, wie durch das Zuhören von den Gedanken des kleinen Gregori. Weißt du, Lothar, sagte er, Drka heißt Loch. Aber Drtschka heißt „Kleines Loch“. Interessant. Drschtka. Das kleine Loch. Vielleicht hat er etwas andere Wörter dafür verwendet, ich kann ja nicht Russisch, aber, das habe ich mir gemerkt.

Ein paar Monate später erzählt mir eine Frau in Russland, dass Drka das kleine Loch ist. Und Drtschka ein wirklich extrem kleines Loch. Für den kleinen Gregori war das kleine Loch schon ein großes Loch, und von seiner Warte aus, ist das nur zu verständlich. Und für kleine Kinder, die manche Dinge auch lieber „mit ohne Zimt“ zum Beispiel essen, ist das Loch „mit ohne was“ eben auch sehr interessant.

Ist ein Loch nun die Abwesenheit von Etwas, oder ist es genau umgekehrt? Ist Wärme die Abwesenheit von Kälte? Oder ist Kälte die Abwesenheit von Wärme? Ist Frieden die Abwesenheit von Krieg? Oder Krieg die Abwesenheit von Frieden? Und ist die Dunkelheit die Abwesenheit von Helligkeit – oder Helligkeit die Abwesenheit von Dunkelheit? Ich würde gerne eine Art Lampe erfinden, die – wenn man sie einschaltet – den Raum dunkel macht. Ich würde diese Lampe dann „Dunkle“ nennen, und ich glaube, für dieses Gerät wär sicher Bedarf – weil man damit Dinge zum verschwinden bringen könnte.

Verschwunden ist aber Gregori. Von einem Tag auf den anderen. War plötzlich nicht mehr in der Schule. Mein kleiner Freund Gregori. Weg. Mit seinen Gedanken, mit seinen Facetten. Die Kinder waren außer sich, wussten auch nicht genau was war, das einzige was mir mein Sohn erzählen konnte, ist, dass Gregori zurück nach Russland musste, weil seine Mutter nicht so gut Deutsch gekonnt hat. Das ist bei den Kindern hängen geblieben. Weil jemand nicht so gut Deutsch kann, verschwindet ein Kind.

Es ist aber durchaus möglich, dass Gregori zurück nach Russland musste, weil seine Mutter eine gute Stelle an der Universität erhielt, oder für seinen Vater eine zeitlich befristete Stelle in Österreich endete. Wer weiß! Aber wenn bei den Kindern hängenbleibt, er musste zurück, weil seine Mutter nicht gut Deutsch konnte, ist das fatal für die Diskussion um die Sprache, um Integration. Um das Dazugehören. Wer nicht gut Deutsch kann, verschwindet.

Ein Loch kann man übrigens kaufen. Das Nichts. Wer es nicht glaubt, ruft ein Baggerunternehmen an und erkundigt sich, was es kostet, so ein Loch im Garten. Da kann man sich reinsetzen und den Himmel anschauen, und weiter nachdenken, ob was da ist, oder ob wer fehlt.

Referenzpodcasts: Gespräch

Manchmal, wie heute im Gespräch mit Katharina für die kommenden Bienengespräche, unterhält man sich über seine Lieblingspodcasts. Die Referenzausgaben sozusagen. Und meine drei sind diese:

1) CRE – Saudiarabien: Episode 212. Wegen Gast, Thema, Klang und Inhalt.
2) OmegaTau – Tierernährung: Episode 156. Wegen Thema, Inhalt.
3) Wrint – Depression: Episode 456 Wegen Art des Redens, Inhalt.

Über die Bienengespräche

Das ist die voraufgezeichnete Version des Talks, den ich – in anderen Worten – am Unsubscribe Podcasting Meetup in Wien am 4. Juni 2016 zum Hintergrund der Bienengespräche (Podcast) gehalten habe.

Den Live-Mitschnitt gibt es hier:

Eine wunderschöne “Mitschrift”- hat Jana gemacht.

Mehr zum Podcasten auf der Plattform sendegate.de – dort drüben dreht sich alles um das Thema, und man ist dort auch als Neue/r bestens aufgehoben.

Workshopideen

Worüber lohnt es sich zu reden?
Schreiben unter Druck
Schreiben mit Stress
Schreiben ohne Spaß
Mathematik für Loser

Schach!

Man wundert sich ja manchmal, warum es in Russland so viele gute Schachspieler gibt. In einer Schule in Perm ist eine mögliche Antwort zu finden. Neben einem Werkraum, einem Turnsaal, dem Geografiekabinett und dem Physiksaal, gibt es auch … einen Schachraum.

LUMIX 100

Guten Tag

Hier entsteht eine Sammlung von Blogeinträgen und Podcast Feeds. Historisch sind sie gewachsen, an unterschiedlichen Plätzen wurden sie bereit gestellt. Jetzt ist es an der Zeit, ihre Episoden zu verbinden. Unter einem gemeinsamen Namen.

Das ist keine leichte Aufgabe, verstreute Websites einzusammeln.

Hörtipp: Radiospurensuche in Island

Der großartige Richard Fidler (Conversations, ABC Radio National) besucht mit seinem Freund, dem Schriftsteller Kári Gíslason, Island. Ein langer Weg von Australien. Sie machen sich auf die Suche nach den Geschichten Islands, die über den “Saga Writer” Snorri Sturluson in direkter Verbindung mit Kári stehen. Er ist mit ihm verwandt.

Entstanden ist eine vierteilige Radio-Geschichtenreihe, die auch eine Familiengeschichte ist. Eine Entdeckungsreise, Spurensuche, die viele Fäden aufwirft und zusammenführt. Wir hören dabei die Geschichten von Gunnar, Gudrun, Gisli und Egil, wunderschön vor Ort erzählt und mit Gedanken von Richard und Kári, Familienmitgliedern und Wissenschaftler/innen begleitet.

Link zu Teil 1 | Teil 2 | Teil 3Teil 4

Überraschendes Lob und ein Podcast-Radio Update

Das geht runter wie erste Sahne. Was Melanie Bartos hier geschrieben hat. Über die Physikalische Soiree. Für das würde man für sie alleine Podcasts machen. :=) Melanie gestaltet Zeit für Wissenschaft, den Wissenschaftspodcast der Uni Innsbruck. Und ihre Besprechung der Physikalischen Soiree ist bei der Seite der deutschen Wissenschaftspodcaster zu lesen.

Über die Verbindung von Radio und Podcast habe ich heute gerade drüben bei Sendegate neueste Erfahrungen zusammen gefasst. Das ist nämlich gar nicht so eindeutig, wo da die Verbindungen liegen.

Ballade des Briefmarkenverkäufers

– für Maya

Die Zähne des Bildes blicken ihr leidend entgegen
Sie fletschen die Ränder der Suchenden wegen
Grad siebzehn verlangte die Schöne vor ihnen
Wie soll er sie reißen, zerreißen, wie soll er ihr dienen?
Ihr Lächeln verfolgt nun gefühlsam die Hände
warten aufs Trennen der zärtlichen Bände
Sie sind weiß, weil es schneit

Als Kind aber erst zerriss er die Bilder
Inmitten entzwei durchs Gesicht wie ein Wilder
Durch Baum oder Hause so schnell riss er sie
Und falsch war es doch! (Ganz richtig war’s nie)
Heute jedoch soll er es gleich schaffen, inmitten entzwei
Gleich siebzehn von ihnen, nicht sechs oder drei
Sie sind weiß, weil es schneit.

Ratlos noch blickt er jetzt auf und errötet
Sogleich ihm ihr Anblick das Kindliche tötet
Ihn macht zu dem Mann der er ist, vor ihr sitzt
Ein Verkäufer für Briefmarken, sein Antlitz erglitzt
Und lächelnd durchtrennt er für sie die postalische Ware,
die Zähne der Marken. Sie schüttelt erfreut ihre Haare
Sie sind weiß, weil es schneit