Radio, Science, Education

Wien

  • Japanische Gärten in Seeboden über dem Millstättersee.

    Bonsai heißt: Baum in einer Schale. So ziemlich alles ist falsch, was wir glauben, darüber zu wissen. Vieles ist nur “halb gewusst und halb geglaubt”. Günther Klösch vom Bonsai Museum in Seeboden/Millstättersee erzählt von seiner 40 Jahre langen Arbeit mit Bonsai. Ich habe ihn in seinen Japanischen Gärten über dem Millstättersee in Kärnten besucht. Seit gespannt. Er sagt sehr oft “nein”. Und dann und wann auch einmal “ja”. Er ist ein Vermittler – von Geschichten und Gedanken.

    Übrigens: Japanische Gärten sollte man am besten in der Nacht besuchen. Warum? Das erzählt Günther Klösch in dieser Episode.

    Link: http://www.bonsai.at

  • Auf der Suche nach dem Hintergrund “jananischen Formens” erzählt Noriko Mafune-Bachinger über Origami. Soviel sei vorweg genommen. Es ist anders, als man denkt. Ein Hinweis darauf, dass wir ziemlich feste Bilder haben, die nicht unbedingt richtig sind. Besonders das Modalverb “müssen” scheint interessant zu sein. Man könnte es bei Origami durch “können” ersetzen.

    Link: http://origami-fuer-alle.weebly.com/

    Noriko bietet Origami als Dialogveranstaltung im Rahmen Kulturvermittlung in den Schulen von Kulturkontakt Austria an. Hier ein Link zum Kontaktformular.

  • Der Räuber Hotzenplotz ist einmal mehr aus dem Gefängnis ausgebrochen. Und Seppel und Kasperl sind fest entschlossen, ihn wieder einzufangen. Überraschend ist ein neues Abenteuer des beliebten Schurken aufgetaucht, das hat der Thienemann-Verlag am Montag mitgeteilt. Am 17. Juli wird eine bisher unveröffentlichte Geschichte vom 2013 verstorbenen Kinderbuchautor Otfried Preußler erscheinen, rund 45 Jahre nach dem letzten, dritten Band. Hotzenplotz.

    SIGNATION „Das Wort der Woche“.

    Pfefferpistole, Kaffeemühle, Bratwürste. Das wären die wichtigsten Worte im Buch „Der Räuber Hotzenplotz“, sagen die Kollegen der angrenzenden Redaktion, als die Rede auf das Wort der Woche kommt. Und Sauerkraut – oder Bratkartoffel – da sind sie sich aber nicht ganz sicher. – Jeder, der das Buch selbst nicht gelesen hat, wird sich schwer dazu einen Reim machen können. Was haben die Begriffe wohl gemeinsam? Aber es gibt ja noch die handelnden Personen, und wenn man die gleich noch mit psychoanalytischer Kinderbuchbetrachtung kombiniert, dann würde sich das Kind – das „Ich“ – mit dem Kasperl oder dem Seppel identifizieren, je nach Entwicklungsstufe; der Wachtmeister Dimpfelmoser und die Oma wären das „Über-Ich“, das Gewissen, und der Räuber Hotzenplotz steht für das „Es“, das Triebhafte, durchaus auch Genussvolle. Eigentlich sollte die Geschichte vom Räuber Hotzenplotz nach dem ersten Teil schon zu Ende sein, aber es waren zu viele Handlungsstränge offen, und Otfried Preußler wurde von seinen Fans bestürmt, doch weiter zu machen, um der Entwicklung der Charaktere in einer zweiten und dritten Folge eine Chance zu geben. Was auch geschah.

    ZUSPIELUNG Hörspiel 1
    (Klingel, klingel). Oh, mein Fahrrad!

    Ausschnitt aus dem Hörspiel im Kinderfunk von Radio Wien, vom 26.1.1984.

    ZUSPIELUNG Hörspiel 2
    Hotzenplotz hat mir mein Fahrrad gestohlen, und das schon zum zweiten Mal. Nur keine unnötige Aufregung, Herr Hauptwachmeister. Sie haben vergessen, es abzuschließen, da habe ich mir gedacht, dass ich es ihnen hereinstelle. So und jetzt gehe ich, endgültig, habe die Ehre, empfehle mich, leben Sie wohl meine Herrschaften.

    Generationen von Kindern haben vom Räuber Hotzenplotz gelesen, haben vorgelesen bekommen. Oder sie haben die Hörspiele gehört, und haben sich über Pfefferpistole, Kaffeemühle, Bratwürste und Sauerkraut ihre Gedanken gemacht. So sehr, dass Hotzenplotz auch in die Tagespolitik Einzug gehalten hat. „Wem wird wieviel weggenommen?“ Aus einem Beitrag eines Mittagsjournals aus dem Jahr 2014 – Steuerreform der großen Koalition, und nein, man war sich gar nicht einig.

    ZUSPIELUNG Hotzenplotz 3

    Es gehe darum, den Räuber Hotzenplotz Effekt zu vermeiden: wem wird wie viel weg genommen, dürfe nicht die zentrale Frage sein. „Ich glaube, wenn man den Räuber Hotzenplotz zur Seite räumt, dann kommt man bei all den Vorschlägen auf eine sehr gute Lösung.

    Andreas Zakostelsky, damaliger Chefverhandler in der Expertengruppe der ÖVP zum Gestalter des Nachrichtenbeitrags.

    Hotzenplotz. Dieses lautmalerische Wort für einen Kindernbuchräuber ist keine freie Erfindung. Es gibt tatsächlich einen Ort in Tschechien mit eben diesem Namen, nahe der polnischen Grenze. Osoblaha heißt diese 1000-Seelengemeinde im Stadt in Mährisch-Schlesien heute, Hotzenplotz ist eine deutsche Verballhornung dieses Namens. Verballhornung – eine deutsche Umschreibung eines für die damaligen großteils deutschsprachigen Bewohner unverständlich slawisch klingenden Wortes. Osoblaha heißt der Fluß, an der das Städtchen liegt, das den selben Namen wie der Fluss trägt. In einer Gegend voller historischer Unruhe. Schlesien war neben Böhmen und Mähren eines der drei Länder der Böhmischen Krone. Der größte Teil davon musste von Maria Theresia als Königin Böhmens an Preußen abgetreten werden. Nur ein kleiner Teil verblieb 1742 bei der Habsburger Monarchie, zu der auch die Enklave Hotzenplotz gehört. 4000 Einwohner hatte Hotzenplotz 1880 in seiner Blüte, danach nahm die Bevölkerungszahl ab. Nach dem ersten Weltkrieg rissen die Beziehungen zu Wien ab. 1938 nahmen die Deutschen die Stadt in Besitz, 1945 wurde sie hart umkämpft und von der Roten Armee besetzt, die Deutschen wurden vertrieben. – Otfried Preußler wurde 1923 in Böhmen geboren, seine Vorfahren waren Glasmacher, er selbst wurde Lehrer. Er geriet in russische Kriegsgefangenschaft und gelangte 1949 nach Rosenheim in Deutschland. Viele seiner Erzählungen brachte er aus Böhmen mit, viele Erzählungen hörte er auch von seiner Großmutter, und so machte er als Schriftsteller „Hotzenplotz“ zum Namen der Hauptperson seines Kinderbuchs „Der Räuber Hotzenplotz“.

    ZUSPIELUNG Hotzenplotz 4
    Kasperl! Ich und du Seppel, wir haben den Halunken auf eigene Faust geschnappt, und du wirst sehen, wir schaffen es noch ein drittes Mal.

    (MUSIK, darüber Text)

    Und bald vielleicht ein Viertes Mal, 5 Jahre nach dem Tod des Autors. Das Manuskript zur Fortsetzung wurde im Nachlass entdeckt, von seiner Tochter, die für Otmar Preußler als Lektorin tätig war. Und so viel sei verraten, es geht zum Mond in der neu erscheinenden Geschichte.

  • Tessa hilft uns, Japan zu verstehen. Sie betreibt einen Japan-Blog, um oft gleiche Fragen wohlstrukturiert und genau zu beantworten. Sie lebt in Tokio und ist eine wertvolle Brücke in ein Land, von dem wir viel kennen – von dem wir das meiste aber nicht kennen, weil wir keinen Zugang haben. Weder über die Schrift, die wir nicht kennen, noch über das Leben selbst, das in Japan anders abläuft als in Europa.

    Wir sprechen aus Anlass der geplanten Radiosendung über die japanische Kunst des Formens: Origami, Bonsai, Ikebana, Shibari. Tessa hilft uns, einen ersten Schritt ins Land und zu den Menschen dort zu machen.

    Link:

  • Bergen City Marathon. Am 28. April 2018 bin ich in Norwegen etwas mehr als 42 km gelaufen, in ungefähr 4 Stunden. Es war fein, es war schön, es war machbar. Hier ist die Geschichte dazu.

    Interessanterweise für Norwegen gestartet.

    Link: Bergen City Marathon | Ergebnisse (Startnummer 123)

    Startnummer 123 und die Medaille.

    Insgesamt hat die Vorbereitung dazu 9 Jahre gedauert. Das erscheint ein wenig viel, ist aber leicht erklärt: Systematisch zu laufen habe ich vor 9 Jahren begonnen, als die Ärztin bei der Gesundenuntersuchung sagte, sie könne mir das einfach verschreiben, wie ein Rezept. Bis dahin habe ich gerne Sport gemacht, aber eben nicht systematisch.

    Ich habe Runkeeper verwendet, eine App am iPhone, die die Läufe aufzeichnet. Schnell habe ich entdeckt, dass es Trainingspläne gibt, die in meinem Sinne waren. Ich wollte nicht zu schnell zu viel laufen, um mich nicht zu verletzen. Der gewählte Trainingsplan war ein Marathon in 3 Monaten, Zielzeit 4 Stunden. Es war damit klar, wie viel ich wann laufen sollte.

    Den ersten Lauf habe ich am 20. Juli 2009 getrackt.

    Da dachte ich mir, wenn es gut geht, werde ich einen Marathon laufen. Aus dem einen Trainingsplan sind dann 5 oder 6 geworden, weil der Sommer dazwischen kam, oder eine Reise. Oder der Winter. Letztlich bin ich immer schön und regelmäßig gelaufen. Die Distanzen wurden länger, die Zeiten sicherer. Anfangs war ich ziemlich schlapp, dann nicht mehr so. Zeit war nie ein Thema, die langen Läufe am Wochenende zur Entspannung mit vielen Podcasts im Player, also sehr entspannt.

    Gut organisiert. Die Anmeldung ist einfach.

    Dann habe ich vom Bergen City Marathon gehört. Als Student war ich einmal dort, es war sehr schön. Läufe von vielen Menschen haben mich nie interessiert, aber das wäre doch auszuhalten, kühles Klima, nette Umgebung, nicht allzu viele Leute. Und dann war es so weit – eine Anmeldung war nicht aufzuhalten. Schon im November des Vorjahres habe ich mich angemeldet, 6 Monate vorher. Startnummer 123. Damit war die Gewissheit da, dass der kommende Trainingsplan auch mit einem Marathon enden würde.

    Ermunternde Faktoren:

    1. Im September des Vorjahres habe ich von @informatom Strava kennengelernt, sowie den Podcast “Die drei Schweinehunde”, zur Aufnahme der Episode 2 wurde ich eingeladen. Dort habe ich zum ersten mal vom Bergen City Marathon erzählt. Strava ermöglicht eine schöne Vernetzung zu Bekannten, die auch irgendwas trainieren. Die “Kudos”, die man vergibt, sind tatsächlich aufbauend. Immer wieder auch verschiedene Laufpodcasts gehört, nicht viel, aber man kriegt ein bisschen Stimmung mit, und Themen, wie Streakrunning (Running Talk RP086). Wesentlich wichtige POdcastepisode kam auch vom “Alltäglichen Podcast – Triathlon“.
    2. Laufschuhe erst von Laufschuh Toni in Wien und dann von RunFitFun in Frauenkirchen waren ideal, weil passende Schuhe wirklich wichtig sind, und Menschen, mit denen man darüber spricht.
    3. Podcasts hören auf langen Strecken. Oft zufällig ausgewählte kurze Episoden, oft eine vier-Stunden-Episode von Freakshow, ich war viel mit Menschen unterwegs, die erzählt und geredet haben. Da ist man nicht alleine, und erholt sich gleichzeitig vom Alltag, weil man nicht Auskunft geben muss dabei. Keine Fragen beantworten. Nur hören und laufen.
    4. Die Stadt erlaufen, das Umland. Mit dem Railjet zum Flughafen fahren, und dann wieder zurück. Das ist schön, besonders auch zu unterschiedlichen Tages- und Wochenzeiten, bei unterschiedlichem Wetter. An das Ende der Donauinsel. Nach einem Interview in Graz noch 19 km die Mur runter, und 19 wieder rauf.
    5. Die eigenen Stärken und Grenzen kennen lernen. Nicht als Hindernis, sondern als Grenze, an die man sich annähern kann, die man erweitern kann. Das erste mal 2 Stunden am Stück laufen. Das erste mal 38 km laufen. Die psychologischen Faktoren kennenlernen, besonders auch die guten. Die schlechten sind meist nur aufgefallen, dass sie einen geplanten Lauf verhindert haben – zu kalt, zu müde, zu wäh. Ist man erst unterwegs, geht es eigentlich nur gut. Und die physiologischen Faktoren waren interessant. Die Erschöpfung in den ersten Jahren nach den kurzen Läufen. Das Ende nach 1,5 Stunden Lauf. Aber dann auch ersten nach 2,5 Stunden zu spüren, dass das gut funktioniert. Den Hunger danach, oder nicht gleich danach. Nach 3,5 Stunden. Das Ende der Energie nach 35 km. Wenn man zu schnell weggelaufen ist. Die bessere Einteilung der Ressourcen. Oft durch Gespräche mit anderen, die sich auskennen.
    6. Keine Extratouren. Ich habe immer nur Wasser getrunken, vielleicht ein bisschen was gegessen, minimal, aber Energiegels nur 1 mal ausprobiert. Ich wollte langsamer werden, oder aufhören können, wenn die Energie weg war, ich wollte diese Ränder nicht durch Extras ausdehnen. Das funktioniert bei mir ganz gut. Nachher erzählt mir mein Körper immer, was er braucht. Da muss ich nur zuhören. Ich glaube, dass das passt. Beim Marathon dann alles wie immer machen, keine Extratouren. Das hat geklappt.
    7. Die Kinder und der Hund. Waren sie mit dabei – die Kinder manchmal mit den Rädern – war es lustig, und immer habe ich meine Trainingsziele zurückgestellt, und bin nicht ganz so schnell gelaufen wie geplant, nicht ganz soweit. Sie haben Support gespielt. Oft sind wir auch stehen geblieben. Das passte gut, das gehört alles zusammen. Der Hund kam in den letzten 4 Jahren dazu, auch seine Strecken wurden immer länger, die er mitlief. Auch mit einem Freund am Wochenende. Variationen, vor allem auch sozial, waren wichtige Faktoren.
    8. Ehrgeiz. Schon irgendwie, im Vorantreiben des Trainingsplans. Aber weniger in der Geschwindigkeit. In der Schule wurde wenig auf meine Bedürfnisse gehört, so wollte ich eher selbst jetzt auf meine Bedürfnisse hören, und das ging gut.
    9. Beim Osteopathen war ich einige Male, mit ihm habe ich in den letzten Wochen vor dem Marathon noch feine Dinge meines Körpers kennen gelernt. Innere Kartierungen. Bewegungen, leichte/starke Änderungen, Sichtweisen, Besprechungsweisen. Erinnerungen, die sich der Körper gemerkt hat. Das hat insgesamt sehr viel bedeutet für mich.
    10. Geholfen hat noch in der Feinabstimmung der letzten Wochen diese Liste an 15 Fehlern von Andreas Butz. Die habe ich alle nicht gemacht, und die Ernährung auch beachtet.

    Dann war es soweit. Zwei Tage vorher mit der AUA nach Bergen, die Family mit dabei – sie liefen 5 km. Donnerstag Anreise nach Oslo, mit dem Zug 7 Stunden nach Bergen über das norwegische Festland, Freitag Eingewöhnung, etwas spazieren. Samstag Lauf – mit Aufwärmen. Das erste mal die Stimmung eines gemeinsamen Laufes kennen zu lernen, war extrem fein. Bisher bin ich ja immer alleine oder zu zweit in der Au gelaufen, vielleicht mit dem Hund – viele Leute waren mir zu viel.

    Der Lauf dann: zwei Runden. In der zweiten Runde startete der Halbmarathon, mit denen man dann auf den Berg hinauf gezogen wurde. Langsamer Beginn, wie geplant, langsamer Lauf am Anstieg. Freundlich die anfeuernden Menschen: “Heia, heia”. Erstaunlich, wie das trägt. Ich bin ohne Uhr gelaufen, weil ich keine Lust hatte, mir Stress zu machen. Am Ende waren es 4 Stunden und 40 Sekunden. Da war ich dann stolz, weil ich wusste, aber eben nur vermutete, dass meine Zeit ungefähr 4 Stunden wären. Gesichert war das vorher aber alles nicht.

    Strategie war: Die ersten 10 km langsam, dann Renntempo bis km 35, dann eher schneller werden. Wenn bergauf, dann extra langsam, und wenn bergab, dann ein bisschen anziehen, aber nicht zu schnell.

    Klogehen. Ja. Dreimal. Weil ich viel getrunken habe. Ab 20 km bei jeder Labestation 1 Becher Wasser. Ab km 30 immer wieder auch mal ein isotonisches Getränk. Wasser von einem kleinen Kind wieder. Die in die Hände gedrückte Rippe Schokolade habe ich nicht gegessen, die habe ich eingesteckt.

    Beim Lauf reichte die Energie problemlos bis zu geplanten Schwelle bei km 35, ab dann sagte ich mir immer wieder “die Reserven sind geöffnet” – was mich zum Ziel getragen hat. Schöner Einlauf in die Altstadt, Menschen, Jubel, Freundlichkeit. Die letzten zweihundert Meter extra aufrecht. Weil es ging. Weil es war.

    Beim Lauf habe ich keine Kopfhörer getragen, ich wollte die Umgebung hören. Nett war, dass ich der Aussendung der Veranstalter auch erwähnt war, dass ein Marathon auch Spaß machen soll, und sich zum Beispiel anfeuernde Kinder auch mal über ein High Five freuen. Das war sympathisch.

    Das iPhone hat mit der offiziellen Renn-App zusätzlich mitgeschrieben, was individuelle Rennfotos möglich macht, und der eigene “Runkeeper” auch. 2-3 mal habe ich die Stimme aus der Bauchtasche gehört 9:05 Minuten pro Meile, da wusste ich, dass die Zeit in meiner geplanten Zeit ist. Auch nach der ersten Runde war der Halbmarathon dann bei 1 Stunde 59, da wusste ich, das wird schon passen.

    Interessant war die superprofessionelle Zeitmessung mit RFID-Chip in der Startnummer. Die war gar nicht so leicht zu befestigen – an der langärmligen Jacke oder am T-Shirt? Wie würde sich das Wetter entwickeln? 9 Grad, Sonne, Wolken, leichter Regen. Nach dem Ziel eine Medaille, Wasser, zwei Zimtschnecken. Und Sonne gleich darauf.

    Ingesamt: Es hat gewaltig viel Spaß gemacht. Großartige Strecke, super organisiert, wunderbare Stimmung. Ich war stolz. Und bin es jetzt noch jeden Moment.

    Wie es weitergeht? 1 Woche Pause zur Erholung. Die war echt gut. Und dann nach Belieben. Jetzt bin ich mal zufrieden.

  • Wir machen uns im Gespräch auf die Suche nach der Bedeutung des Fastens im Islam – vor dem heiligen Monat Ramadan, der 2018 Mitte Mai beginnt. Welche Auswirkungen kann das Fasten auf Schülerinnen und Schüler haben? Es sprechen Ednan Aslan, Ranja Ebrahim, Ahmed Al Shafey und Lothar Bodingbauer. Interviewgast: Gottfried Ellmauer, Schulleiter am BRGORG15, Wien.

    Episodenbild: Photo by Oscar Nordon Unsplash

  • Eine Sendung über Japanische Gestaltungskunst steht ins Haus. Und begleitend: eine Serie dazu als Podcast-Episoden. Ein Land kennenlernen. Prozesse, die es auch nach Europa geschafft haben: Origami, Ikebana, Bonsai und Shibari. Vor dem Start der Aufnahmen sprechen Thomas Gasser und Lothar Bodingbauer, wie sie die Geschichte anlegen möchten.


    Ankündigung – ORF Radio Österreich 1 / Moment am Sonntag / 10.06.2018: Japanisch in Form bringen: Ikebana. Bonsai. Origami. Shibari. Die subtilen Künste aus Japan, durch Veränderung neue Formen entstehen zu lassen. – Einige Prozesse haben es von Japan nach Europa geschafft, die weitgehend jeder kennt. Ikebana, die Kunst des Blumensteckens, Bonsai, die Kunst des Bäumekleinhaltens, Origami, die Kunst des Papierfaltens, und Shibari, die erotische Kunst des Verschnürens. Sie haben mit Dingen (bzw. Menschen) zu tun, aber vor allem mit dem Formen von Dingen (bzw. von Menschen). Nicht das Endprodukt sondern der Vorgang des Veränderns,  des Formens und Verstehens steht dabei im Zentrum. Eine Sendung über Formen, Philosophie und Veränderung japanischer Gestaltungskunst. Gestaltung: Lothar Bodingbauer, Thomas Gasser


    Episodenbild: Photo by Berlian Khatulistiwa on Unsplash

  • Was die Stimme alles kann. Das ist zu hören. Nicht nur Gesungenes in dieser Episode. Stimmlich verstärkte Instrumentalklänge.

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Lothar Bodingbauer ist österreichischer Radiojournalist, Abendschullehrer und freier Podcaster.

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Text: Zum Hintergrund (2014)

Fotos sind auch auf Instagram: lobodingbauer