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Wien

  • Leute, hängt’s die Wäsche rein. Die Google Cars stehen bereit, am Tag der Arbeit steh’n sie still vor dem Palais Schwarzenberg in Wien. Mit Wiener Kennzeichen allesamt. Die bleiben wohl länger… Also: Fensterputzen, Hecken schneiden, und in der nächsten Zeit nicht nackt im Garten stehen!

  • Ärzte bemerken, dass die Zahl an Knochenbrüchen bei Kindern – verursacht beim Spielen – abnehmen. Dies wäre darauf zurückzuführen, dass weniger draußen gespielt werde, weniger auf Bäumen, weniger auf Fahrrädern, mit Stelzen oder auch mit Seifenkisten. Was zunimmt sei die Anzahl an Stress- und Überlastungsschäden an Sehnen und Gelenken, verursacht durch Joysticks, die Bedienung von Mäusen und einseitige Haltung. Knochenbrüche wären aber wünschenswerter, denn diese heilen vergleichsweise rasch und rückstandslos. Die Heilung von Überlastungsschäden dauert ungleich länger.

    “Nature Deficit Disorder” – heißt eine Sendung von ABC Radio National aus Australien, eine Sendung von Natasha Mitchel, die sich genau mit diesem Thema der fehlenden Natur und deren Risiken beschäftigt. Sehr zu empfehlen. Hier geht’s zur Sendung.

  • Staubsauger bei der Arbeit überrascht…

  • Club 2 gestern mit lauter wichtigen Männern (Taus, Lingens, Steger, Androsch, Blecha, Rabl), die über einen anderen wichtigen Mann (Kreisky) redeten. Und wenn wichtige Männer wichtig reden, lassen sie sich nicht gerne unterbrechen, und so haben sie die meiste Zeit gleichzeitig geredet – außer als Androsch sprach. Die eine Frau (Pittermann) hat dann geredet, wenn es mal still war. So gut wie nie.

  • Die österreichische Schulschrift: Neben der Druckschrift wird in der Volksschule auch die Schreibschrift gelehrt. Diese “Lateinschrift” prägt wohl für alle schreibenden Menschen das später zu entwickelnde Schriftbild ihrer Handschrift, und das Aussehen dieser Ausgangsschrift ändert sich wie die Mode. Allerdings nicht so schnell. Etwa alle dreißig Jahre wird das vom Unterrichtsministerium empfohlene Schriftbild den neuen Anforderungen angepasst. Eine akustische Annäherung an den wohl bekanntesten Zeichensatz des Alltags. Es sprechen: Wilhelm Wolf, Martin Tiefenthaler und andere.

  • Kohlenwasserstoffe sind energiereiche chemische Verbindungen, die aus Kohlenstoff und Wasserstoff gebildet werden. Bei ihrer Verbrennung setzen sie jene Energie frei, die sie während ihrer Entstehung an Sonnenergie gesammelt haben, denn es handelt sich um die unter Druck und Temperatur in Jahrmillionen gebildeten Überreste von Lebewesen, die in Meeren gelebt haben.

    Erdöl und Erdgas sind wohl die bekanntesten Vertreter von Kohlenwasserstoffe, es gibt aber auch noch exotischere Verbindungen, wie zum Beispiel die Methanhydrate, die sich am Meeresgrund oder in Permafrostböden befinden und Schneebällen gleichen, die brennen können.

    Die Förderung von Kohlenwasserstoffen ist für die Menschheit derzeit noch von essenzieller Bedeutung. Doch die Rohstoffe gehen zu Neige. Ersatz wird gesucht. Biogas wäre eine nachhaltigere Alternative, Kohlenwasserstoffe, die von derzeit lebenden Organismen hergestellt werden. Diese Gase könnten im Rahmen der bestehenden Erdöl- und Erdgasinfrastruktur verarbeitet und transportiert werden, doch noch sind jene Verunreinigungen in Biogasen zu groß, die die Rohre angreifen und korrodieren lassen.

    Kohlenwasserstoffe werden auch als Grundstoffe für die chemische Industrie verwendet. Es ist so gesehen einfach zu schade, sie zu verbrennen – ein Vorgang, der auch den Nachteil hat, dass Kohlenstoffdioxid freigesetzt wird, das als Treibhausgas mit der Erwärmung der Erdatmosphäre in Verbindung gebracht wird.

    Interviewpartner: Univ. Prof. Dr. mont. Herbert Hofstätter, Montanuniversität Leoben, http://www.unileoben.ac.at/content/view/200/930/lang,de/

  • Manchmal sind die angebotenen Kräutertees von den diversen Erfindern doch mit einem Schwerpunkt auf triefende Liebe entworfen. Die Texte sind freundlich, zart, sehr vielversprechend. Da wollen wir doch nicht hintanhalten und für die härteren Teetrinker unter uns eine Mischung nur einmal als Anregung auf den Markt werfen – mit freudiger Erwartung, was es da sonst noch alles geben könnte.

  • Wer gerne mehr über sich selbst und seine Umwelt erfahren möchte, muss seinen Sinnen trauen. Kleine Tiere haben oft andere Sinne, als die großen. Was Sinne überhaupt über die Umwelt genau erzählen, steht zusätzlich noch auf einem anderen Blatt. Auf jeden Fall sind die Sinne auf die physikalischen Gegebenheiten der Umgebung ausgerichtet – und kleinen Tieren stellen sich diese physikalischen Gegebenheiten oft fundamental anders dar als den großen. In dieser Sendung “sehen” wir uns die Sinne dieser kleinen Tiere näher an.

    Interviewpartner: Emer. Univ.-Prof. Dr. Friedrich Barth, Universität Wien, Department für Neurobiologie

  • Mit “WWOOFern” unterwegs: WWOOF bedeutet “Worldwide Opportunities on Organic Farms” und ist eine Organisation, die weltweit freiwillige Hilfskräfte für Nachhaltigkeitsprojekte und Biobauernhöfe vermittelt. Für Kost und Quartier helfen interessierte Besucher den Projektbetreibern bei der Arbeit. Für beide Seiten ist das im Idealfall ein fruchtbringender Austausch. “Wwoofing” funktioniert auch mit Kindern. Ein kostenschonender, abwechslungsreicher und sozial bereichernder Urlaub. (Moment / ORF Radio Österreich 1)

    Montag, 29. März 2010: Moment – Leben Heute, ORF Radio Österreich 1, 14:40-14:55

    WWOOF bedeutet “Worldwide Opportunities on Organic Farms” und ist eine Organisation, die weltweit freiwillige Hilfskräfte für Nachhaltigkeitsprojekte und Biobauernhöfe vermittelt. Für Kost und Quartier helfen interessierte Besucher den Projektbetreibern bei der Arbeit. Für beide Seiten ist das im Idealfall ein fruchtbringender Austausch. “Wwoofing” funktioniert auch mit Kindern. Ein kostenschonender, abwechslungsreicher und sozial bereichernder Urlaub.

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Lothar Bodingbauer ist österreichischer Radiojournalist, Abendschullehrer und freier Podcaster.

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Text: Zum Hintergrund (2014)

Fotos sind auch auf Instagram: lobodingbauer