Radio, Science, Education

Wien

  • Wort der Woche: (Moment / ORF Radio Österreich 1)

     
    (Passwort notwendig)

  • Tarsdorf ist eine kleine Innviertler Gemeinde in der Nähe eines Moores.

    Die älteren Menschen des Dorfes können sich noch gut an das Torfstechen erinnern, bei dem durch harte Arbeit Brennmaterial für den Winter gewonnen wurde.

    Mit dem Mundartdichter Hans Kumpfmüller, und Verwandten, die selbst noch im Moor gearbeitet haben, machten sich die Volksschüler auf die Suche nach den Worten, die beim Torfstechen verwendet wurden.

    Es entstanden Geschichten, die durch den Komponisten Rupert Huber vertont wurden – ein Gemeinschaftsprojekt, bei dem alle Beteiligten zusammenhalfen, die Kinder des Ortes mit dessen Geschichte in Verbindung zu bringen.

    Im Anschluss an den Hauptbeitrag gibt es – im Director’s cut – das Gespräch mit dem Komponisten Rupert Huber, der darin mehr erklärt, als nur die kurze Stelle, die im Beitrag vorkommt. Er spricht über sein “dazugehören”, die Brauchtumsschiene am Land und die “Xenophobie des Geistes”.

    Links: Rupert Huber | Hans Kumpfmüller | Volksschule Tarsdof

    Hinweis: Der Hauptbeitrag dieser Episode wurde am 18. August 2014 im ORF Radioprogramm Österreich 1 ausgestrahlt. Link zur Sprechkontakt-Produktion 201

  • Statische Verlautbarungen gab es früher. Mittlerweile haben die meisten Schulen auf eine dynamische Websites umgestellt, die es erlauben, Neuigkeiten blogartig zu veröffentlichen.

    Die neuen Schulhomepages haben sich aus dem ehemals geschlossenen Kosmos Schule in eine Öffentlichkeit hin entwickelt, in der es schon profilierte Inhaltsanbieter gibt, mit denen sie sich messen müssen. Sie können von vielen Beteiligten gemeinsam geschrieben und gestaltet werden.

    (more…)

  • “Story is paramount.”

    Die Geschichte ist der zentrale Punkt. Auch das Leben von Tobias Deml ist so eine Geschichte, die wir mit ihm in dieser Episode von Lob und Tadel besprechen.

    Er ging nach Kalifornien,um Film zu lernen. Ein Semester noch wird er an der University of California in Berkeley studieren.

    Klatsch, Vorbilder, Filmemachen lernen, “Golden Boy”. Wissen erwerben und Erfahrungen weitergeben. Träumen und spüren. Film ist Zusammenarbeit und vereint alle Fähigkeiten und Interessen von Tobias. Kritik ist ein Schlüssel. Tobias ist ein “kritischer Kollaborateur”.

    Gesprächspartner: Tobias Deml, http://tobiasdeml.com, sein Blog Teil 1, Teil 2 und aktuell Teil 3. Co-Host: Ingrid Rachbauer.

    University of California – Berkeley | WP: Judith Butler | Feminismus | CRE: Feminismus | WP: Charlie Chaplin | LUT: Gedenkdienst | WP: Epiphanie | WP: CGI (Animation) | Santa Monica College | WP: Die Welle | WP: Luzides Träumen | Spiegel: Pfefferspray am Campus | WP: Bipolare Störung | WP: Arnold Schwarzenegger | WP: O1 Visum | WP: Elevator Pitch | WP: The Dark Knight Rises | WP: Transcendends | WP: Atmen | WP: Michael Haneke | LUT: Lisl Steiner, Fotografin | Participant Media | WP: Elon Musk, Tesla | Movie Pass | Robert McKee: Story | WP: Die Karte meiner Träume | Quelle des Glücks (Tee Jäger) | Spotify: Running Up That Hill, Placebo

  • Tarsdorf ist eine kleine Innviertler Gemeinde in der Nähe eines Moores. Die älteren Menschen des Dorfes können sich noch gut an das Torfstechen erinnern, bei dem durch harte Arbeit Brennmaterial für den Winter gewonnen wurde. Mit einem Mundartdichter und Verwandten, die selbst noch im Moor gearbeitet haben, machten sich die Volksschüler auf die Suche nach den Worten, die beim Torfstechen verwendet wurden. Es entstanden Geschichten, die durch den Komponisten des Ortes vertont wurden, und es entstand so ein Gemeinschaftsprojekt, in dem alle Beteiligten zusammenhalfen, die Kinder des Ortes mit seiner Geschichte in Verbindung zu bringen.

    Trailer

    Filename: https://www.sprechkontakt.at/audio/radio201_tarsdorf_trailer


    Link: Moment – Leben heute / ORF Radio Österreich 1 am 18. August 2014

    Beitrag/Sendung

    Filename: https://www.sprechkontakt.at/audio/radio201_tarsdorf_mom


    Beitrag ohne Moderation (mp3, bessere Qualität)

    Filename: https://www.sprechkontakt.at/audio/radio201_tarsdorf_beitrag


    MANUSKRIPT 

    Worte des Torfstechens (Lothar Bodingbauer)
    Moment, 18. August 2014, 09:30 min

    Pressetext:

    Tarsdorf ist eine kleine Innviertler Gemeinde in der Nähe eines Moores. Die älteren Menschen des Dorfes können sich noch gut an das Torfstechen erinnern, bei dem durch harte Arbeit Brennmaterial für den Winter gewonnen wurde. Mit einem Mundartdichter und Verwandten, die selbst noch im Moor gearbeitet haben, machten sich die Volksschüler auf die Suche nach den Worten, die beim Torfstechen verwendet wurden. Es entstanden Geschichten, die durch den Komponisten des Ortes vertont wurden – ein Gemeinschaftsprojekt, bei dem alle Beteiligten zusammenhalfen, die Kinder des Ortes mit dessen Geschichte in Verbindung zu bringen.

    SIGNATION

    OT 01 – Teaser 1

    Man hat schon ein bisschen Angst, wenn man auf so einem unsicheren Boden steht. Dort blodert der Boden, dort sogizt beim Geh, dort wachst nix, dort bliat nix, dort g’rat nix.

    Vom Leben und Arbeiten am Moor

    OT 02 – Teaser 2

    Also wenn man am Tag geht, dann ist es schon eher friedlich, aber wenn man in der Nacht geht, dann nicht gar so. – Wir sind da direkt im Alpenvorland, eigentlich im Innviertel.– Der Boden, wenn du so springst, der geht voll nieder, das ist wie ein Trampolin – Das Moorgebiet ist offiziell eingetragen, da ist es das Filzmoos, und bei den Leuten ist es „der Fiz“.

    Die Eiszeit hat die Lanschaft in Tarsdorf bei Salzburg geformt, hat die Berge und Täler glattgeschliffen und die Hügel weich gemacht. Weich, wie die Worte des Dialekts der Gegend, der keine harten Konsonanten kennt. Ganz oben in Tarsdorf, in der Nähe von Fucking, gleich neben Hucking, da hat sich das Wasser in einer Grube gehalten. Und auch das Wasser ist weich, es ist Moorwasser, mit dem man gut Brot backen kann, versichern die Bauern. Im laufe des letzten Jahres haben sich die Menschen der Region getroffen, um die Worte des Moores den Kindern des Dorfes beizubringen. Ein Mundartdichter wurde herbeigezogen, der mit ihnen Geschichten geschrieben hat, ein Komponist, der sie vertont hat. Ein Blick zu den Wurzeln des Dorfes ist entstanden, im wahrsten Sinne des Wortes, denn die Wurzeln waren es, die den Torfstechern im Weg standen, wenn sie Brennmaterial gewinnen wollten. Fizgrampei heißen diese Wurzeln, Fiz von Filz, von Moor, und Grampei, weil es verflixte Wesen sind. Und Fizgrampei heißt auch das Dorf- und Schulprojekt, das um diese Wurzeln herum entstanden ist. Lothar Bodingbauer hat sich umgehört.

    OT 03 – Alter Mann, Lied, Kind

    Na ja Moor, dass man versinkt. Ausspruch war oft, „dich holts Filzgrampei“. Wenn man zu den Kindern so was gesagt hat, dann hat es oft geheißen, „dich holts Filzgrampei“.  Das sind so alte Wurzeln, die mit den Latschen versunken sind. Und wenn sie Filz gestochen haben, dann sind sie rausgekommen, und das war ein Hindernis. – Musik – I geh an Fiz. Auf amoi geht’s dahin. Ich wird allweil kleiner. Grad der Kopf schaut no aussa. Jetzt geht’s wirklich dahin. Das Fizgrampei ziagt mi einei. Hiaz bin ia a Fizgrampei. – Musik.

    Jabadabada Moosberln, jabadabada Mooswohl. – Und dann kommt noch der Sonnentau. – Genau, in drei verschiedenen Ausdrücken. Der Hergotslöffel, Fliegenfallen, und Wiedertot.

    Josef Esterbauer ist der Kapellmeister von Tarsdorf. Er bespricht mit dem Mundartdichter Hans Kumpfmüller aus Obernberg am Inn die Vertonung der Kindergedichte, die um die Worte des Moores herum entstanden sind.

    OT 04 Kumpfmüller

    Ich habe insgesamt 24 Ausdrücke nur für den Sonnentau gefunden.

    Der Sonnentau, eine Pflanze im Moor, die mit ihren klebrigen Tropfen auf den Stängeln Insekten fängt. Jeder, der hier wohnt kennt diese Pflanze, und es ist mit ihren Bezeichnungen fast ein bisschen so, wie bei den angeblich 20 verschiedenen Worten der Inuits für „Schnee“.

    0T 05 Kumpfmüller

    Es geht einmal mit der Feststellung an, dass da nichts ist, dass da nichts wächst, dass da nichts gerät.

    … weil der Himmelvater die Drainagerohre im Moor, im Fiz, vergessen hat. Die Entwässerung, und so ist das Gebiet zu nichts nutze, könnte man glauben.

    OT 06 Kumpfmüller, Esterbauer

    Drum wachsen grad diese Mundartkräutlein da. – Der Fiz ist früher schon eine gewisse Wertschöpfung gewsen, vom Brennmaterial, vom Heizmaterial – Und plötzlich kommt wer und sagt, da wachsenja die tollen Pflanzen – Musik – dann hat das Pflanzl einen lateinischen Namen – Musik – und dann ist es was wert. – Und dann kimmt man drauf, da hat der Himmelvater gottseidank gottseidank auf die Drainageröhrl vergessen. – Da hat der Himmelvater (singt) – und dann singen die Kinder ganz alleine – gottseidank – hat der Himmelvagter auf’d Drainageröhrl vergessen. – Musik.

    Sobald es ein ordentliches Wort für etwas gibt, ist es was wert, sagt man. Und wenn es so gar ganze Geschichten sind, die entstehen, dann erst recht. Die Kinder besuchten im letzten Jahr immer wieder das Moor und schauten den alten Menschen beim Torfstechen zu, die darüber redeteten, mit Worten, die fast schon vergessen waren.

    OT 07 Kind

    I bin a wenig spazieren gegangen, auf einmal bin ich über eine Wurzel gestolpert. Da habe ich eine Schatzkarte gesehen, da habe ich zum Suchen angefangen, und a Schatzkisten gefunden. Und, woast was drin war: a Vasen.

    Wasen sind hier nicht die Blumenvasen, sind auch nicht die Woosn, die Grasnaben, die über die Fahrbahn wachsen, Wasn sind die Torfziegel, die mit dem Stecheisen aus dem Boden gestochen werden, und die dann aufghäuselt werden, aufgehäuselt, luftig aufgebaut, zum Trocknen.

    Das schauen wir uns jetzt an, direkt im Fiz – also im Filz, also im Moor.

    ATMO 08 Hund, dann Traktor

    Der Hofhund freut sich, der fährt auch mit auf der Ladefläche hinten, gemeinsam mit den Bauern, die das Torfstechen von früher her noch kennen und noch können.

    Sie ist meine Nachbarin, Friedl Hedwig, ich heiße Mathilde, ich gehöre zu dem Mann mit dem Hut, Esterbauer ist der Schreibname und Heiss ist der Hausnahme. Und er ist der Schmied, und bei ihr ist es beim Staudinger, mir sind da hübsch beinander.

    (über Atmo)

    Beinander in einer Streusiedlung am Moor. Getrennte Bauernhäuser, aber doch  mit ihrem Leben und mit ihrer Arbeit gemeinsam. Bis in die 70-er Jahre wurde hier noch Torf gestochen.

    OT 09 Alte Leute über das Torfstechen

    Torfstechen war aber immer auch eine starke körperliche Arbeit, immer noch leichter allerdings, als mit den alten Sägen Brennholz zu schneiden. Mit der Wasntragn, einer Karre, wurden dann die Wasn, die Dorfziegel gesammelt, und das hat der Komponist Ruprecht Huber für das Moor-und Torfstech-Mundartdorfprojekt vertont.

    OT 10 Wasntragen Musik

    Beim Wasentragen muss man die Wasn zu der Wasntragen tragen. Aber die mit am Hirn, die werden die Tragn zu den Wasen hinführen.

    Die Musikstücke wurden vom Kirchenchor und den Kindern vertont. Und jedes der Kinder durfte eine Seite in einem Buch schreiben, erzählt Christina Eberharter, die Volksschuldirektorin.

    OT 11 Christine Eberharter

    Ich glaube, dass das ganze Projekt zu einem guten Selbstwertgefühl unserer Schüler beigetragen hat. – Gedicht – Es gibt für die Mundart keine Rechtschreibregeln.

    Weil man die Mundart so schreiben darf, wie man will, sagt der Mundartdichter Hans Kumpfmüller.

     OT Kumpfmüller / Eberharter

    Man hat beim Schreiben hat völlige Narrenfreiheit, beim Inhalt net, der soll schon passen. – Gedicht – Das tollste für mich war das, dass sie mit der Freiheit was anfangen haben können.

    Bei einem Dorffest im Juli wurden die Ergebnisse des Tarsdorfer Torfstech-Wort-und Musik-Dorfprojektes vorgestellt. Und alle machten mit. Die Alten, die Jungen, und der Komponist Rupert Huber, der die Texte vertont hat, er freut sich, denn für ihn waren die Geschichten rund ums Torfstechen eine Möglichkeit, nach Jahren im Ausland wieder mit seiner Heimat in Verbindung zu treten.

    OT 12 Komponist (darunter beginntend Musik)

    Auch mit den Leuten.  Da singen dann im Kirchenchor singt eine alte Dirn mit vom Bauernhof von meinem Großvater, der Zimmermann, der meinem Vater einen Dachstuhl gemacht hat, singt mit eine Hörgerät mit. Man trifft Leute in einem anderen Kontext. Dann geht man ins Wirthaus und trifft wieder Leute von früher. Das ist wahnsinnig gut aufgegangen, man hat es nicht zu hoffen gewagt. – Musik – Wegbeschreibung.


    Hinweis: Diese Sendung wurde auch für Folge 25 von Lobster und Tentakel aufbereitet.

  • Schmelzen von Eis, Verdampfen von Wasser. Aber auch bestimmte Änderungen der Kristallstruktur von Festkörpern.

    All das sind Phasenübergänge.

    Phasenübergänge werden von theoretischen Physikern erklärt und von Experimentalphysikern überprüft.

    Im Idealfall passt alles zusammen.

    Bei hohen Drücken, wie sie zum Beispiel im Inneren der Erde vorkommen, gibt es aber bei den bisherigen Erklärungen Probleme. Es gibt nämlich unter diesen Bedingungen Phasenübergänge, die sich mit bisherigen Methoden nicht berechnen lassen.

    Das hat sich mit einer Arbeit von Andreas Tröster (TU Wien) und Wilfried Schranz (Uni Wien) geändert.

    Wir sprechen über ihre Forschung an der Erklärung von Phasenübergängen bei hohen Drücken. Die beiden haben vor kurzem eine Arbeit dazu veröffentlicht.

    Disclaimer: Dieses Gespräch hat in Teilen offenbar ähnlich hohe Dichten, wie es im Inneren der Erde gibt. Aber es gibt immer wieder Stellen, bei denen plötzlich alles klarer wird. Über dieses Thema redet aber echt auch selten jemand. Die beiden haben es mit großer Geduld getan.

    Link zur Pressemitteilung, die Ausgangspunkt für dieses Gespräch war.

    Gesprächspartner:

    Andreas Tröster (TU Wien) und Wilfried Schranz (Uni Wien)

    Link zur Arbeit in Phys. Rev. X

    Foto Credits: „Perovskite – Perovskite Hill, Magnet Cove, Hot Spring Co, Arkansas, USA“ von Kelly Nash

  • bg004Wir beschäftigen uns mit der Bienenkönigin.

    Welche Rolle sie für das Volk hat. Ob sie auch mal selbst wohin fliegt, wie man sie findet, und ob man sie überhaupt finden muss.

    Und wie man sie züchtet.

    Dazu sind wir zu Gast bei “Mr. Bien” in Orth an der Donau.

    Johann Fuchs, so lautet sein richtiger Name, war früher Pilot, und lässt jetzt fliegen. In 200 Völkern.

    Für seine Königinnenzucht ist er in Imker/innen-Kreisen gut bekannt. Er züchtet Carnica Königinnen vom Stamm Sklenar in enger Verbindung mit Anton Schleining, der wiederum mit Gudio Sklenar, dem “Pionier der österreichischen Bienenzucht” und der Belegstelle Hirschgrund in Mistelbach bei Niederösterreich in Verbindung steht.

    Der “Korrespondentenbericht” dieser Ausgabe kommt von Frater Nikolaus aus dem Benediktinerstift St. Paul im Lavanttal (Kärnten).

    Ein Gespräch gemeinsam mit Ingrid Rachbauer, Imkerin in Wien.

    Links:

    1. Mr. Bien, Johann Fuchs – http://www.mr-bien.at
    2. Anton Schleining und die Sklenarbiene – http://www.sklenarbiene.at
    3. Nikolaus Reiter – http://www.stiftsimkerei.at

    Hinweis: Zweiwöchentliche immer aktuelle Infobriefe zur Imkerei gibt es beim Verein zur Förderung für Bienenkunde der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Sie enthalten viele allgemein interessante Informationen, die auch vom jeweiligen Standort unabhängig sind.

  • Risiko, Ausbreitung, Ansteckung

    Die Ausbreitung einer Epidemie hat ja viel mit Netzwerken zu tun.

    Das soll aber gar nicht Thema dieser Episode sein.

    Vielmehr geht es darum, einfach einmal die Bedeutung des Wortes “Epidemie” zu klären.

    Wir sprechen dabei auch über die Arbeit eines Epidemiologen in Wien.

    Zu Gast bei Dr. Gerald Haidinger, Epidemiologe, Leiter der Abteilung für Epidemiologie des Zentrum für Public Health der Medizinischen Universität Wien

    Ausschnitte aus diesem Gespräch wurden am 6. August 2014 im ORF Radioprogramm Österreich 1 gesendet – Moment Leben Heute, “Wort der Woche”.

    Buchtipp: Defining Prevention Science, Sloboda, Zili, Petras, Hanno (Eds.), Springer Verlag 2014

  • Die Donau. Limes, Landschaft, Lebenswelten.

    Nach der Milchstraße in der letzten Physikalischen Soiree geht es diesmal um eine bedeutende Wasserstraße – die Donau. Wenig Physik dieses Mal, aber durchaus viel Wissenschaft. Archäologie und Geschichte.

    Landschaftsarchäologie. UNESCO Welterbe. Landschaft an der Donau. Blick in die Vergangenheit, 2000 Jahre zurück. Grenzen des römischen Reiches. Rund ums Mittelmeer. 20 Länder sind das heute. 340m hat Moldawien daran Anteil.

    Die nationalen Limesabschnitte in Österreich, der Slowakei und Ungarn werden seit 2008 gemeinsam für eine Einschreibung zum bereits bestehenden multinationalen UNESCO-Welterbe “Grenzen des Römischen Reiches” vorbereitet.

    Wir sprechen in dieser Ausgabe der Physikalischen Soiree über das Thema Weltkulturerbe, Donau, Römische Grenze.

    Wissenschaftlicher Kontakt: Dr. Sonja Jilek
    Institut für Geschichte, Universität Wien

    Link zur Pressemitteilung, die Anlass für diese Sendung war.

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Lothar Bodingbauer ist österreichischer Radiojournalist, Abendschullehrer und freier Podcaster.

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Text: Zum Hintergrund (2014)

Fotos sind auch auf Instagram: lobodingbauer