Radio, Science, Education

Wien

  • lut035Wenn die Ressource “Raum” begrenzt ist, können Konflikte entstehen.

    Im Aneignen, im Erleben, im Gestalten, im Zusammenleben.

    Sonja Gruber ist Kulturanthropologin.

    Sie beschäftigt sich mit der “Aneignung von Räumen”.

    Im Gespräch berichtet sie von Partizipationsprozessen, die es den beteiligten Menschen leichter machen, gemeinsame Interessen zusammenzuführen.

    Wir sprechen über einen “Mädchengarten“, über Schulräume, über die Gestaltung des Zusammenleben an Plätzen und in öffentlichen Parks.

    Gesprächspartnerin: Sonja Gruber, http://www.sonjagruber.at

  • bg011Diese Episode der Bienengespräche beginnt mit einem Dank an Ralph, Günther, Kathar, Astrid, Udo, Horst, Paul und Michael, die schnell und unkompliziert mitgeholfen haben, den Bienengesprächen mit der Unterstützung zu einer Bahn-Netzkarte auf die Schiene zu helfen.

    Ein Zehntel der Netzkarte ist so bereits finanziert. Wir freuen uns auf das zweite Zehntel, und das dritte, und das …. Dankeschön! Hier geht es zur Kontonummer.

    Blühstart der Salweide: in Wien entstand dieses Foto am 22. März 2015.
    Blühstart der Salweide: in Wien entstand dieses Foto am 22. März 2015.

    Ausgabe 11 der Bienengespräche widmet sich dem Wetter. Genau genommen der “Phänologie”. Der Klimatologe Helfried Scheifinger von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (Hohe Warte) erzählt, was es damit auf sich hat, und warum der Blühbeginn der Salweide unterschiedlich ist. Link zur angesprochenen 10-Jahreszeitenhecke.

    Im zweiten Teil wird Reinhold Steinacker vom Institut für Meteorologie und Geodynamik über die Kleinräumigkeit des Österreichischen Wetters berichten. Durch die besondere Lage inmitten Europas großer Klimazonen ändert sich das österreichische Klima und das Wettergeschehen rasch auch über geringe geografische Distanzen. Dieser Teil der Bienengespräche wurde im ORF Österreich 1 Radioprogramm “Vom Leben der Natur” erstausgestrahlt.

    oebbIm dritten Teil erzählt Thomas Schuh von der ÖBB über Versuche, Nachhaltigkeit in das Bewusstsein von Bahnkunden zu bringen. Er hat sich bereit erklärt, als Ansprechpartner für Imkerei-Bahn-Kooperationen zur Verfügung zu stehen. Seine Mailadresse gibt es bei mir auf Anfrage.

    Und im vierten Teil berichtet der “Korrespondent” dieser Ausgabe, Hajk Howhannisjan, aus Armenien von der Imkerei in diesem Land. Fotos von seiner Gegend Areguni  sind hier auf Panoramio zu sehen. Lindenhonig gibt es viel, und Probleme mit Varroa sind auch gut bekannt. Er ist an Zusammenarbeit und Austausch mit deutschsprachigen ImkerInnen interessiert, weil er als Dolmetscher auch sehr gut Deutsch spricht. Seine Mailadresse gibt es bei mir auf Anfrage.

  • schnee

  • Keltinnen und Römerinnen, Bürgerrechte, die nur Männer betreffen. Es ist gar nicht so leicht, eine geschlechtergerechte Sprache in einem Sachbuch zu finden. Bürgerinnen! Römer! Welche Herausforderung! Zur Hilfe kommt der Zufall. Probleme kommen auch. Hier wird auf’s Praktischste davon erzählt.

  • Wenn ein Mathematiker mit Biologen in der Evolution gemeinsame Forschung betreibt, ergibt das eine spannende Verbindung.

    Der Mathematiker und Biologe Joachim Hermisson spricht über Evolution, Bioinformatik und mathematische Modelle der Biologie.

    Es ist die – mathematische – Arbeit mit existierenden Theorien im Bereich der Physik, aber eben auch im Bereich der Evolution, die Joachim Hermisson fasziniert.

    Gesprächspartner:

    Joachim Hermisson
    Professor for Mathematics and Biosciences
    University of Vienna
    Department for Mathematics
    http://www.mabs.at

  • lut034Bernadette Spitzer spricht über ihre Arbeit für Radio Stephansdom in Wien.

    Sie portraitiert für diese katholische Privatradiostation den Heiligen des Tages, und besucht dazu Menschen, die viel über ihn wissen.

    Bernadette erzählt über diese Kontakte zu den Menschen, die sich mit Heiligen beschäftigen. Sie spricht über die Bedeutung ihres Namens, über das, was Heilige im Weltbild der katholischen Kirche bedeuten, wie sie gefunden und bestellt werden und was sie für Menschen und die Kirche bedeuten.

    Heilige sind ein Produkt der kirchlichen PR. Sie sind ein wesentlicher Bestandteil der “Public Relation” – des Kontakts der Kirche zu den Gläubigen.

    Es geht um’s Lernen auch hier. Heilige sind Menschen, die sicher viel gelernt haben. Anderseits lernen Gläubige durch diese Vorbilder auch selbst.

    Wer sich mit Heiligen beschäftigt, wird schnell an die Grenze zur Wissenschaft kommen, nämlich dann, wenn es um Wunder geht.

    Anders als ein Staatspreis bezieht sich eine Heiligsprechung immer auch auf “das Ewige”. Wie passt das in eine aufgeklärte Zeit?

    WP: Heiliger

  • bg010In dieser Ausgabe besuchen wir die Linzer Biene auf ein Gespräch über die Stadtimkerei.

    Die ganze Sache entwickelt sich schnell zu mehr als “Honig in der Stadt”.

    Katja Hintersteiner und Bernhard Rihl sind nämlich von ihrem Hintergrund auch viel mit Menschen in Kontakt, dann wenn es um Beteiligung geht. Um Verantwortung. Mit beim Gespräch dabei ist auch der Innsbrucker Politologe Andreas Maislinger, der sich für das Thema interessiert.

    Im zweiten und dritten Teil dieser Episode schauen wir uns dann zwei Projekte näher an, die “Beteiligungen der Bürger” auch in die Imkerei hereinholt.

    Einerseits erzählt Leopold Zyka von seiner Idee, ein Open Land Lab zu betreiben – eine Erweiterung des Metalabs, ein “Open Source Workspace” von der Stadt hin auf das Land.

    Andererseits erzählte Tristan Copley Smith aus Denver, Colorado, über das Projekt Open Source Beehives, wo es darum geht, Bienenbeuten zum Download anzubieten, die Arbeit daran als Open Source Projekt gemeinsam zu betreiben, und darüber hinaus Sensoren und Apps zu entwickeln, die Daten aus dem Bienenstock sammeln und über Internet allen zur Verfügung zu stellen, die sich dafür interessieren. Das Gespräch darüber wird in zwei Kapiteln in Englisch und Deutsch im Podcast angeboten.

    Ein Diskussionsbeitrag darüber, welche Daten am Bienenstock für eine Zustandsbeschreibung interessant sein können, ist in diesem Beitrag im Onlineforum von Bienenaktuell zu verfolgen.

    Ein Hörerbrief hat uns von Victor aus Kassel erreicht – er betreibt ja den Kasseler Stadthonig und von ihm haben wir schon in BG003 als “Korrespondent” gehört.

    Victor Hernandez (Kasseler Stadthonig) schreibt:

    In der letzten Ausgabe hast Du vom bite away berichtet. Zahlreiche Einsteige setzen darauf. Für mich persönlich ist es eher nichts.

    Jungel Formula ABER: Ich habe natürlich auch einen kleinen Helfer in der Hosentasche… insbesondere wenn ich mit Kindern an den Bienenstand gehe. Ab und an wird ja doch mal jemand gestochen. Das Zeug heißt «Jungle Formula» und ist eigentlich ein Lokalanästhetikum. Es wird auf den Stich gesprüht. Die Kühlung setzt sofort ein. Und dann kommt der Wirkstoff. Binnen Sekunden spürst Du nichts mehr. Man kann sehr sparsam damit umgehen. Es wirkt wirklich sehr gut.

    Einziger Haken: Es stammt aus England und ist nicht auf dem deutschen Markt erhältlich. Über Online-Apotheken soll es aber auch gehen. Ich habe mir von Freunden, die in England Urlaub gemacht haben, einen großen Vorrat mitbringen lassen. Vielleicht willst du ja mal Ausschau danach halten und es in der nächsten Saison ausprobieren…

    Beste Grüße aus Kassel, Victor

  • Die “Lob und Tadel” Bildungsgespräche sind kostenlos und werden das auch immer bleiben. Es soll keine Förderungen geben. Das ist die einzige Möglichkeit, in den Inhalten völlig unabhängig zu sein.

    Bildschirmfoto 2015-02-15 um 17.19.16Was mir aber helfen würde, wäre eine Bahn-Netzkarte. Dann könnte ich nämlich viel öfter ins Land hinausfahren, zu Interviewpartnern in ganz Österreich.

    Durch das Reden kommen die Leute zusammen.

    Wenn du das Projekt “Bahnkarte für Lob und Tadel” unterstützen möchte: eine Überweisung auf mein Konto führt deinen Beitrag direkt zu mir.

    Lothar Bodingbauer: BAWAG Wien
    BIC: BAWAATWW IBAN: AT921400001810116575
    Stichwort: “Lob und Tadel”

  • Dietmar Dietrich arbeitet als Computertechniker mit seinem Team an Computersytemen, die mehr können, als wir es bisher gewohnt waren.

    Es geht um die psychische Komponente – der “triebhafte Computer”, einer mit Konflikten, der sich selbst überlegt, ob er in Form eines Roboters den Kaffee serviert, oder nicht.

    Was sich witzig anhört, hat konkrete Anwendungen in der Lösbarkeit von Energieversorgungsaufgaben – das einfache Steuern und Regeln wird in komplexen Umgebungen erst durch so menschliche Aspekte wie “Risikobewusstsein”, Antrieb, Abschätzungen möglich. Psychische Eigenschaften werden als “Apps” konstruiert.

    Ein Gespräch mit Dietmar Dietrich über die Verbindung von Computertechnik und Psychoanalyse – die nämlich ein Modell des menschlichen Erlebens, Fühlens, Handelns auf unterschiedlichen Ebenen bereit hält.

    Die Arbeit daran ist spannend, verbindet Computertechnik, Psychoanalyse, Philosophie, Logik und Sprache.

    Es sprechen mit: Klaus Doblhammer (Psychoanalytiker), Roman Widholm (Philosoph und Analytiker) und Matthias Jakubec (Logik und Sprache).

    Link zur Pressemitteilung, die Anlass für dieses Gespräch war.

    Link zu “Forschergeist”, Episode 7 – Die deutsche Sprache und die Wissenschaften.

    Link zu “Lob und Tadel”, Episode 15 – Psychoanalytische Beobachtung.

  • Vermutlich ist das das Datum dieses Beitrags Aufgeräumt wird mit Martin Strecha-Derkics.

    Filename: radio213a_mom_kabuff

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Lothar Bodingbauer ist österreichischer Radiojournalist, Abendschullehrer und freier Podcaster.

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Text: Zum Hintergrund (2014)

Fotos sind auch auf Instagram: lobodingbauer