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Wien

  • Rund 60 Flugplätze gibt es in Österreich. Nur wenige von ihnen sind für den Betrieb mit großen Passagierflugzeugen vorgesehen. Die meisten der Flugplätze sind klein. Sie dienen Sportfliegerclubs zum Starten und Landen ihrer Propellermaschinen und Segelflugzeuge. Oft sind es nur Graspisten, die von den Hobbypiloten gepflegt und erhalten werden. Manchmal gibt es sogar einen Tower – und zu allermeist ein Restaurant. Regionalflugplätze sind beliebte Treffpunkte für Flugbegeisterte und Zuschauer. Ein Tag am Flugplatz Ried-Kirchheim in Oberösterreich. (Moment / ORF Radio Österreich 1)

  • (Moment / ORF Radio Österreich 1)

  • Der Gewässerökologe Stefan Schmutz spricht diese Woche über das Geschiebe – Material das die Flüsse mit sich führen und Lebensgrundlage für viele Tier- und Pflanzenarten bildet. (Vom Leben der Natur / ORF Radio Österreich 1)

    Kritik: Der Standard

  • Über die Bedeutung von Tieren an den europäischen Fürstenhöfen des 16. Jahrhunderts. (Vom Leben der Natur / ORF Radio Österreich 1)

  • Rudolf Stranzinger führt in Altheim, Oberösterreich, eine kleine Bio-Bäckerei.

    Er verkauft seine Produkte im Laden, auf Märkten und fährt mit ihnen “ins Gei”.

    Im Gespräch erzählt er über seine Arbeit.

    Wir sprechen im Innviertler Dialekt, der an das Bayerische angelehnt ist, da das Gebiet bis 1776 zu Bayern gehörte.

    Link: Bäcker Rudolf Stranzinger, Facebook und OÖN Bericht.

  • “Man treibt die Kühe noch durchs Dorf.”

    Menschen, Vereine, Dörfer und die Imkerei in Vorarlberg.

    Zu Gast bei Egon Gmeiner in Schwarzach/Vorarlberg. Er ist Präsident des Vorarlberger Imkerverbands.

    Korrespondentenbericht: Michael Ryba, Bienenhof Attersee.

  • Der Paläontologe Andreas Kroh vom Naturhistorischen Museum der Stadt Wien spricht über Seeigel.

    Sie werden zu den Stachelhäuter gezählt und stellen eine alte Klasse wirbelloser Tiere dar, die schon im Erdaltertum vor über 400 Millionen Jahren lebten.

    Seeigel stehen entwicklungsgeschichtlich an der Grenze zwischen wirbellosen Tieren und Wirbeltieren.

    Biologen, Paläontologen, Zellbiologen, Ökologen und Meeresforscher. Viele Wissenschafsgruppen beschäftigen sich mit Seeigel, die für sie einen Modellorganismus bilden. Ihre Eizellen sind sehr transparent und dadurch neugierigen Blicken in frühen Stadien der Zellteilung zugänglich.

    Die meisten Arten sind bereits Ende der Permzeit vor 250 Millionen Jahren ausgestorben, sie waren sehr unterschiedlich in ihren Erscheinungen. Aus den wenigen überlebenden Arten sind dann die heutigen Formen entstanden, die daher sehr einheitlich in ihrer Körperform sind.

    Die meisten heute lebenden Stachelhäuter haben eine fünfstrahlige Symmetrie, die es außerhalb des Stamms der Stachelhäuter in der Natur nur noch bei Pflanzen gibt. Das machte sie zu begehrten Objekten schon in der Jungsteinzeige für kultische Zwecke.

    In den marinen Ökosystemen halten sie auf Riffen das Algenwachstum unter Kontrolle, sie ermöglichen dadurch den Riffen zu wachseln. Zusätzlich produzieren sie kalkhaltige Ausscheidungen die die Riffe festigen.

    Foto-Credit: NHM Wien, A. Kroh / A. Schumacher

    Interviewpartner:

    Dr. Andreas Kroh, Natural History Museum Vienna

    Hinweis: Eine gekürzte Fassung dieser Sendung wurde in fünf Teilen vom 10. bis 14. August 2015 im ORF Radioprogramm Österreich 1 – Vom Leben der Natur – ausgestrahlt: Link zur Sprechkontakt-Produktion 219

  • Der Paläontologe Andreas Kroh vom Naturhistorischen Museum der Stadt Wien spricht über Seeigel, die zu den Stachelhäuter gezählt werden und eine alte Klasse wirbelloser Tiere darstellen, die schon im Erdaltertum vor über 400 Millionen Jahren lebten. (Vom Leben der Natur / ORF Radio Österreich 1 17.08.2015 bis 21.08.2015 08:55–09:00 Uhr)

    Fotos: von/via Andreas Kroh


    Programmtext:

    Biologen, Paläontologen, Zellbiologen, Ökologen und Meeresforscher – viele Wissenschaftsgruppen beschäftigen sich mit Seeigeln, die für sie Modellorganismen darstellen.

    Seeigel stehen entwicklungsgeschichtlich an der Grenze zwischen wirbellosen Tieren und Wirbeltieren. Die meisten Arten sind bereits Ende der Permzeit vor 250 Millionen Jahren ausgestorben, sie waren sehr unterschiedlich in ihren Erscheinungen. Aus den wenigen überlebenden Arten sind dann die heutigen Formen entstanden, die daher sehr einheitlich in ihrer Körperform sind.

    Die meisten heute lebenden Stachelhäuter haben eine fünfstrahlige Symmetrie, die es außerhalb des Stamms der Stachelhäuter in der Natur nur noch bei Pflanzen gibt. Das machte sie schon in der Jungsteinzeit zu begehrten Objekten für kultische Zwecke.

    In den marinen Ökosystemen halten Seeigel auf Riffen das Algenwachstum unter Kontrolle, sie ermöglichen dadurch den Riffen zu wachsen. Zusätzlich produzieren sie kalkhaltige Ausscheidungen, die die Riffe festigen.

    Dr. Andreas Kroh
    Naturhistorisches Museum Wien

    Link: https://www.nhm-wien.ac.at/andreas_kroh


    Teil 1: Filename: radio219_seeigel_1 Vielfältige Zugänge


    Teil 2: Filename: radio219_seeigel_2 Schutz und Verteidigung


    Teil 3: Filename: radio219_seeigel_3 Unerwartete Eigenschaften


    Teil 4: Filename: radio219_seeigel_4 Vor 400 Millionen Jahren entstanden


    Teil 5: Filename: radio219_seeigel_5 Außergewöhnliche Sinne


    Link: Langfassung in Gesprächsform – Physikalische Soiree PHS207

  • Auf dem Weg zu Sommeraufnahmen: “Ein Tag am Regionalflugplatz“, “Aus dem Leben eines Seeigels“, “Turmfalken”, und “Das Geschiebe – Ökologie des Flussbodens“. #oe1

  • Ein Ausflug zu den Hummeln und in den Garten von Michaela Stolz. Sie arbeitet bei Biohelp, eine Firma, die Nützlinge vertreibt. Ähm. Verkauft.

    Es ist ein wilder Garten, wir sprechen über Hummeln und die Rolle von Nützlingen in Garten und Landwirtschaft.

    Im Korrespondententeil besuchen wir Pfarrer Franz Strasser in Altheim, Oberösterreich und wir telefonieren mit Gunar Lange, der in Leipzig eine Schulimkerei betreut und seine Erfahrungen mit uns teilt.

    Fotos aus Gunars Schulimkerei, die Etiketten wurden von den Schülern gestaltet.

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Lothar Bodingbauer ist österreichischer Radiojournalist, Abendschullehrer und freier Podcaster.

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Text: Zum Hintergrund (2014)

Fotos sind auch auf Instagram: lobodingbauer