Finnland
Juojärvisee
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Ich habe mein „lokales Hörmaximum“ gefunden, das bessere Ergebnisse als Noice Cancelling bringt. Und zwar eine Kombination aus angepassten Schallschutz Ohrenstöpsel für 65€ und Knochenschallkopfhörer für 120$.
Die Knochenschallkopfhörer habe ich schon seit zwei Jahren, die legen zur Umgebung einfach eine (Podcast-)Stimme drauf, wie wenn jemand neben einem hergeht und mit einem spricht. Radfahren möglich, man hört sonst alles.
Aber wenn ich das „Alles“ mit den Ohrenstöpseln wegmache, dann spricht jemand ruhig zu mir.
Ein Traum. Stille! Mit diesen unglaublich weichen Ohrenstöpsel im Schlafwagen, beim Busfahren und vor allem auch im Bett neben der Strasse. Und dann, wenn man Lust hat, einen Podcast auf die Stille addieren.
Ahhhhhh!
Links:
1) Ohrenstöpsel SleepLine via Neuroth
2) Knochenschall AfterShocks
Beachte: Dieser Zwielaut (Diphtong) wird so gebildet daß auf ein kurzes „o“ ein unbetontes, kurz-geschlossenes „e“ folgt. Er wird also, wie alle anderen Zwielaute auch, im gesamten kurz ausgesprochen.
Oo – Eule, Olga – Eugen, Otter – Euter, Ost – euer, Ochse – euch, Motte – Meute, Most – Mäuler.
Frost – freust, focht – feucht, Form – Feuer, Lotte – Leute, Troll – treu, soll – Säule, fromm – Freude.
Sommer – Säumer, Sonne – Zäune, Koffer – Käufer, Kolben – Keule.
Rolle – Reue, Rost – Reuse, Rochen – räuchern, Holle – heule, Holz – häuten.
Sondersteuer, Sonnenstäubchen, Frostbeulen, Postgebäude, Holzscheune, Ostkäufer, Holzzäune, hoffnungsfreudig, Ostdeutsche, Ortsleute, Ochsenhäutchen.
Kosten scheuen, von neuem, noch heute, sonst häufig, von Sporthäusern.
Europa: Oeropa.
Eulalia Leuthold war die neunte Tochter eines Bäuerleins. Äußerlich glich sie schon mit neunzehn Jahren so deutlich einer Eule, daß nie ein freundlicher Bräutigam sie erfreute und die Leute sie immer häufiger ‘Eule’ nannten. Das machte Eulalia Leuthold scheu und scheuer, bis sie sich scheute, aus ihrem Häuschen zu gehen. Im Heuet jedoch ging sie keuchend mit einem geräumigen Beutel auf die Heuwiese eines Bäuerleins, dem die neue Scheune gegenüber ihrem Häuschen gehörte. Sie steuerte von Heuhaufen zu Heuhaufen und stopfte Kräuter und Heublumen in den Beutel. Häufig wurde sie aber von der Meute der teuflischen Kinder, die ‘Eule, Eule’ hinter ihr herheulte, wieder in ihr Häuschen gescheucht. Dort schüttelte sie die Samen aus dem Heu und den Kräutern und trug getreulich Beutel um Beutel voll Heu in die Scheune des Bäuerleins zurück. Den Beutel mit Heusamen bewahrte sie für ihre treuen Freunde. Im Winter streute sie den Heusamen auf das Gemäuer und unter Bäume und Sträucher vor ihrem Häuschen. Was da kreucht und fleucht, saß auf Gemäuer und Zäunen. Eulalia Leuthold äugte aus ihrem Häuschen, man sah deutlich, daß es ihre große Freude war. Als Eulalia Leuthold mit neunundneunzig Jahren starb, waren die gefiederten Freunde nicht von den Bäumen und Zäunen wegzuscheuchen. Was aber die Leute erschreckte war, daß auf dem Häuschen der Eulalia Leuthold täuschend ähnlich, eine ungeheure Eule saß.
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In diesem Sommer erzählen Menschen in ganz Österreich, wie sie idealerweise leben möchten. Nicht in einer fernen Zukunft, sondern jetzt – aber manchmal nimmt die Gegenwart die Zukunft vorweg.
Zum Beispiel, wenn in Wien der Ingenieur und Tüftler Peter Ott von der Selbstversorgung mit Energie träumt – und schon damit beginnt, sie in die Wirklichkeit umzusetzen.
Oder wenn zwei junge “Digitalnomaden”, die Fachleute für IT und Neue Medien Nina Benkotic und Robert Strobl, sich ihren idealen Arbeitstag in der Zukunft vorstellen.
Oder wenn die Schülerin Adriana Gerstner Musik, Sport und die Erfahrung von Gemeinschaft verbindet: “Ich habe einen Traum von einer Welt, wo man etwas für einander macht und nicht übereinander, sondern mit einander redet.”
Gestaltung: Lothar Bodingbauer
Link: Ö1
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Was wäre eine Schule ohne Zuschreibungen: du bist schlau, du bist dumm, du siehst aus dem Fenster, daher wirst du dich fadisieren.
Eine Schule ohne Zuschreibungen wäre gar nicht möglich, weil Zuschreibungen machen wir immer. Besonders für Lehrer:innen geht es darum, “zuschreibungsreflexiv” zu sein. Was das heißt, erzählt Johanna Franziska Schwarz von der Uni Innsbruck.
Link: Uni Innsbruck, Institut für LehrerInnenbildung und Schulforschung
Buchtipp: Zuschreibung als wirkmächtiges Phänomen in der Schule

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14. Juli 2018, 18:15 Uhr, ORF Radio Österreich 1
Punkte, Streifen, Flecken, Blüten
Vielfalt der Stoffmuster
Ein „Podcast-küsst-Radio“-Projekt.
Es ist eine ganze Industrie, die Musterindustrie, die sich mit der grafischen Gestaltung von Stoffmustern beschäftigt. Ob Karo, Fischgrat, Hahnentritt, Glencheck oder Nadelstreif – die Klassiker sind allen gut bekannt. Der Hunger des Marktes nach immer neuen Formen und Ideen ist groß. Viele traditionelle Muster haben sich aus der Art der Webtechnik ergeben. Drucke erweitern diese Möglichkeiten und in zunehmenden Maße sind auch individuelle Muster von Kundinnen und Kunden gestaltbar. (Lothar Bodingbauer)
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Wo beginnt man die Welt zu beschreiben? Im Weltall? Auf der Erde? Wo findet man Empirie? Auf der Erde.
Alexander von Humboldt meint, man sollte mit der großen Skizze, mit dem Universum beginnen, obwohl die Empirie auf der Erde überdimensional groß ist.
Gruppieren und verschiedene Dinge zusammenfassen. Das Thema erschließt sich wieder durch eine gesamte Stimmung, die wir wahrnehmen.

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Verbesserungen in Mathematik
Dieser Text entstand durch ein Anonymes PAD, an dem alle mitschreiben konnten, die wollten.
Beobachtungen:
Vorschläge:
Erste Hilfe:
Weitere Gedanken:
Guter Link: Simon Singh, Parallel

Lothar Bodingbauer ist österreichischer Radiojournalist, Abendschullehrer und freier Podcaster.
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Text: Zum Hintergrund (2014)
Fotos sind auch auf Instagram: lobodingbauer

