Radio, Science, Education

Wien

  • In einer Klasse im Gymnasium Rahlgasse, Wien

    EGMR: Kreuz in Schulzimmern verletzt Religionsfreiheit

    Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat heute festgestellt, dass Kruzifixe in Klassenzimmern öffentlicher Schulen nicht mit der Europäischen Menschenrechtskonvention vereinbar sind. Kreuze in Klassenzimmern verletzen laut EGMR die Religionsfreiheit der Schüler und das Recht der Eltern, ihre Kinder nach den eigenen Überzeugungen zu erziehen.

    Quelle: www.orf.at

  • Es geht wieder los beim CERN in Genf, beim LHC, dem Elementarteilchenbeschleuniger, der nach ausführlichen Reparaturen und Tests nun wieder starten soll.

    Auf der Suche nach den bislang noch nicht entdeckten Tierchen im Elementarteilchenzoo, auf der Suche nach dem Higgs-Teilchen, zum Beispiel.

    Unser Mann am CERN könnte der Titel der heutigen Sendung sein, ein Gespräch mit Manfred Jeitler, er ist österreichischer Hochenergiephysiker und er arbeitet mit, am CMS Detektor, der die Spuren der Kollisionen der Protonen am LHC Beschleuniger auswertet. Ein Gespräch über den gegenwärtigen Stand der Elementarteilchenforschung an diesem internationalen Forschungsverbund, und an der größten Maschine der Welt.

    Links: Hephy: HEPHY – Institut für Hochenergiephysik, CERN

    Buchtipps dieser Sendung:

    Wiley-VCH Astronomie und Astrophysik Weigert, Alfred / Wendker, Heinrich J. / Wisotzki, LutzGrundlagen und gegenwärtige Forschungskonzepte werden in diesem Grundkurs über Astronomie und Astrophysik auf das Anregendste zusammengeführt. Das Buch richtet sich an Studierende, Lehrerinnen und Lehrer und auch an alle Amateure. Sehr anschaulich zum Beispiel das Kapitel über Strukturbildung am Universum, das uns zeigt, wie und durch welche Strategien die Strukturen im Universum durch Simulationen erzeugen werden können

    Wiley-VCH Bachelor-, Master- und Doktorarbeit Ebel, Hans Friedrich / Bliefert, ClausAnleitungen für den naturwissenschaftlichen Nachwuchs. Wer inmitten einer Arbeit steckt, oder sie auch erst beginnen wird, kann eine Fülle von konkreten Tipps für eine gute naturwissenschaftliche Arbeit finden. Macht Spaß, darin zu lesen, und man ist vorne mit dabei, was den gegenwärtigen Stil dieser großen Arbeiten der naturwissenschaftlichen Ausbildung betrifft.

  • Offener Brief an die Teilnehmerlnnen der Übungen zu […]

    Es ist Ihnen vermutlich allen aufgefallen, daß ich bei der Organisation der Übungen zur Vorlesung […] keine wie immer gearteten büokratischen Maßnahmen getroffen habe, um Ihre Anwesenheit sowohl in der Arbeitsphase als auch vor allem bei den Plenumsveranstaltungen zu kontrollieren. Ich bin nämlich (nach wie vor) der tiefen Überzeugung, dass

    (more…)
  • Ich habe mir das Buch “Digitales Face & Bodystyling” gekauft – Portraitretusche mit Photoshop, von Birgit Nitzsche und Karsten Rose. Reingeschaut mit offenem Mund vor Staunen. Ab heute glaube ich kein Wort mehr, was auf Plakaten/Drucken/Bildern zu sehen ist. Kein Bild meine ich, und das ehrlich. Das ist eine gröbere Sache, das mit dem Photoshop und den Menschen. Aber das Buch ist gut, extrem viel Photoshop-Bedienung zu lernen.

    Ausschnitte:

    Aufgrund der Vielzahl der benötigten Veränderungen und Anpassungen ist es am effektivsten, die einzelnen Körperteile auf seperate Ebenen zu legen. […]

    […] Das rechte Bein benötigen wir nicht, da wir für diese Seite ebenfalls das linke Bein verwenden.

    […] Da kein passender Frauenfuß vorhanden ist, müssen wir uns mit dem Fuß des Mannes behelfen.

    […] Da wir die obere Zahnreihe neu positionieren möchten, werden wir zuerst die ursprünglichen Zähne entfernen, damit uns diese nicht stören.

    Gentechnikfrei? Photoshopfrei? Und ich werde jetzt mal mit den Fotos meiner Familienmitglieder üben. ;=)

  • Aus der NZZ: Zehn Fragen an den öffentlichen Verkehr

    1. Weshalb werden die seitlichen Liniennummer- und Zielanzeigen bei den S-Bahn-Zügen immer kleiner?

    2. Weshalb erwidert die Dame am Bahnschalter das Begehren «Ich möchte nach London» mit einem ungläubigen Blick und der Frage «Mit dem Zug?»

    3. Weshalb ist in den IC-Doppelstockwagen und -Neigezügen der SBB ein Arm zu heben, damit sich die automatische Abteiltüre auch tatsächlich öffnet?

    4. Weshalb können zwar Sitzplätze, nicht aber Billette für internationale Züge länger als drei Monate im Voraus gebucht werden?

    5. Weshalb müssen Busse ausschliesslich stufenlose Eingänge, dahinter aber zahllose Schwellen haben?

    6. Weshalb werden die Billettautomaten immer grösser, wo doch die Rechner offensichtlich immer kleiner werden?

    7. Weshalb kommt es immer wieder vor, dass das Schweizer Zugpersonal in verspäteten Zügen nicht erwähnt, welche Anschlüsse gewahrt werden und welche nicht?

    8. Weshalb müssen Trams und Busse des Nahverkehrs, mit denen man nur Kurzstrecken zurücklegt, klimatisiert sein, zumal doch durch Fenster, die sich öffnen liessen, während der Fahrt mit Wind zu rechnen wäre?

    9. Weshalb muss man, um mit den SBB zu telefonieren, eine zusätzliche Gebühr bezahlen, wo doch sonst Beratungsgespräche gratis sind?

    10. Wofür steht in der Schweiz bei den S-Bahnen das S, zumal auch auf dem Land und im französischen und italienischen Sprachraum?

    Quelle: NZZ vom 15.10.2009

  • Es wird kalt und die Leute ziehen Schwarzes an. Der Katalog von Land’s End kommt ins Haus, die Farbe für Männerjacken: Sattelbraun.

  • DANIEL GLATTAUER – Zeitung auf Umzug
    Der Standard vom 27. September 1999

    Lothar B. ist Abonnent der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ). Wir gratulieren. Dieses Medium ist inhaltsschwer. Was dort gemacht wird, hat Hand, Fuß und sehr viel Kopf. – Selbst das internationale Leserservice. Lothar B. wollte sein NZZ-Abo von der Adresse A in Wien baldigst an die Adresse B in Altheim und ab September auf eine andere Wiener Adresse C umgeleitet wissen. Statt “Okay”, “Wird gemacht” oder “Selbstverständlich” erhielt er aus Zürich folgende Antwort: Falls Sie einmal von A nach C umziehen wollen, müssen Sie und das nächste Mal nur noch schreiben: A nach C. Falls es sich um einen Umzug handelt, der nichts mit den Adressen C und B zu tun hat, müssen Sie uns einfach schreiben: Umzug. Wenn es um eine Umleitung von B nach C geht, handelt es sich nicht um einen Umzug, sondern um eine Umleitung. Falls Sie jedoch das Gefühl haben, Sie wollen gar keine Zeitung, dann melden Sie sich mit: Unterbruch. Falls Sie noch Fragen haben, stehen wir Ihnen auch gerne telefonisch zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen, … Bei aller Hochachtung vor der Professionalität der Zürcher Zeitungsmacher und bei aller Wertschätzung des Niveaus der Beiträge: Den STANDARD umzuleiten, geht ein bissi-bissi einfacher.

  • hellseher

  • Besuch im Wiener Arsenal. Was machen die Leute von der Telekom da oben im Funkturm?

    Die Physikalische Soiree unternimmt eine Exkursion in luftige Höhe. Fahren Sie mit hinauf! Gastgeber: Willi Panner, Leiter des Bereichs Mikrowellennetzwerk der Telekom Austria. (Wiederholung vom April 2006)

  • Neue Pädagogik in alten Räumen?: Das theresianische Ideal gut kontrollierbarer Klassenzimmer im Kasernenstil, aufgereiht in langen Gängen, hat mit neuen Ansätzen, Lernen zu gestalten, einen Wandel erfahren. Wurde früher von vorne nach hinten unterrichtet, verlangen zeitgemäßere Formen des Lernens neue äußere Strukturen. Für Pädagogen und Architekten gleichermaßen sind viele bestehende Schulbauten ein Dorn im Auge. Auf dem durch den Ganztagsbetrieb angeleiteten Weg vom monofunktionalen Schulbau zum mehrfach nutzbaren Tageswohnhaus für Kinder gibt es für alle Beteiligten Verbesserungsbedarf. Wenn das Schulhaus nämlich vermehrt von der Lehranstalt zum Lebensort wird, braucht es neue architektonische Ideen und neue Formen der Zusammenarbeit. Oft wird bei neuen Schulen nur an höhere Räume, mehr Glasanteile und geringeren Putzaufwand gedacht. Eine Sendung über den modernen Schulraum, der neben Mitschülern und Lehrern häufig als der “dritter Erzieher” bezeichnet wird. (Moment / ORF Radio Österreich 1)

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Lothar Bodingbauer ist österreichischer Radiojournalist, Abendschullehrer und freier Podcaster.

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Text: Zum Hintergrund (2014)

Fotos sind auch auf Instagram: lobodingbauer