Radio, Science, Education

Wien

  • Während die Mädchen nach 20 Minuten schon fast mit ihrem Manuskript fertig waren, weil sie sich einfach hinsetzten und losfantasierten, stritten die Buben noch immer, wer Chef ist. Nach weiteren 20 Minuten sah die Sache schon anders aus, und am Schluss hatten sie alle ihr Ergebnis. Bei einem Hörspiel-Workshop an der Kinderuni Steyr entstanden diese herrliche Eindrücke über die Unterschiedlichkeiten der Geschlechter schon in jungen Jahren. Woher, warum, und was lässt sich daraus lernen?

  • Gute wissenschaftliche Ideen kommen den Forschern oft im Umfeld der 3 B’s – so heißt es im englischen Sprachraum: Bed, Bathroom und Bicycle.

    Quelle: Unbekannt


  • (c) LB / Whitehead Konferenz 2006 in Salzburg

    Der Mathematiker, Logiker, Physiker und Philosoph Alfred North Whitehead hat 1929 mit seinem Opus Magnum “Process and Reality” einen philosophischen Ansatz vorgelegt, der sich durch eine besondere Eignung zur interdisziplinär angelegten Forschung auszeichnet.

    Kann die Prozessphilosophie Whiteheads die Dynamik derzeit getrennter wissenschaftlicher Felder der Gegenwart vereinen? Eine Sendung anlässlich der 6. Internationalen Whitehead-Konferenz (3. bis 6. Juli) in Salzburg.

    Autor: Lothar Bodingbauer
    Erstausstrahlung: ORF Programm Österreich 1 – Dimensionen

  • Man kann Lösungsversuche für ein Problem einstellen, wenn folgende 3 Cs zutreffen.

    1. You did not CREATE it
    2. You can’t CONTROL it
    3. You can’t CHANGE it

    Quelle: David Nachfolger

  • 10 Regeln für die Präsentation einer eigenen Theorie, die der gängigen wissenschaftlichen Meinung zum Thema widerspricht:

    1. Beginne harmlos.
    2. Ende mit der allgemein akzeptierten Kritik an der gängigen Theorie, nicht mit deinen eigenen Thesen.
    3. Dazwischen bringe deine Thesen, wiederhole polemische Kernsätze immer wieder in einfachen Worten. Bsp: „Einstein was wrong”. „The Einstein party is over”.
    4. Präsentiere die bestehende Theorie als Konspirationstheorie. Es würden neue Erkenntnisse – die eigenen – nicht nur ignoriert, sondern aktiv verhindert werden.
    5. Zitiere ein Hauptexperiment der bestehenden Theorie und sage, es wurde falsch gemessen. Das Gerät messe 2000-mal genauer. Damit ist experimentell genau das Gegenteil zu zeigen – die Richtigkeit eigene Theorie. Bringe völlig bekannte Alltagsbeispiele (Bohrlöcher) und zeige irre Abnormalitäten, die durch die eigene Theorie erklärt werden.
    6. Erfinde ein anderes Wort für die Hauptsache, das es aber schon in anderem Zusammenhang gibt. Bsp: Raum statt Äther.
    7. Lasse einen unschuldigen Unbeteiligten (Fernmeldeingenieur) deinen Effekt messen und bestätigen, „weil er nicht wusste, dass man diesen Ergebnis nicht messen darf”. Lasse ihn dann dafür gefeuert werden, weil er es tat: etwas Richtiges herauszufinden, was aber von der bestehenden Theorie nicht akzeptiert wird.
    8. Zeige deine einfachen Experimente im Labor: so einfach geht es, wenn man nicht mit der Konspirationstheorie mitspielt.
    9. Bringe die Ergebnisse der bestehenden Theorie als Sonder- und Spezialfälle, die in deiner besseren Theorie erhalten sind.
    10. Präsentiere viele Kurven, Messwerte und Formeln einem Publikum, von dem du ausgehst, dass es nicht viel weißt, weil du ihm auf der anderen Seite auch einfache Sachen erklärst, wie etwa, dass man ein Koaxialkabel im Geschäft nebenan kaufen kann.
  • Physik in Lappland. Nordlicht, Klimawandel und die Physik der Kälte und Finsternis: Der hohe Norden ist für Physiker ein ganz besonders spannendes Gebiet. Den Nordlichtern auf der Spur verfolgen die Wissenschaftler mit Radaranlagen und Messraketen Erscheinungen der hohen Atmosphäre. Sie studieren das Magnetfeld im Norden Finnlands und beschäftigen sich nebenbei noch mit den Auswirkungen extremer Kälte auf den Menschen.

    Autor: Lothar Bodingbauer

    Erstausstrahlung: ORF Programm Österreich 1 – Dimensionen

    Links:

    Sprites
    Geophysikalisches Institut Sodankylä
    Meteorologisches Institut Sodankylä

    1. Risiko ist allgegenwärtig. Risiko gehört zum Leben. Es entsteht dort, wo der Mensch Unsicherheiten und Gefahren begegnet. Mit dem Risiko muss man sich auseinandersetzen.
    2. Bergsteigen fordert Eigenverantwortung. Für viele Aktive ist Bergsteigen gleichzeitig Naturerlebnis und Gesundheitssport mit zahlreichen positiven Wirkungen auf Leib, Seele und Geist. Bergsport fordert aber auch den (selbst)bewussten und eigenverantwortlichen Umgang mit Risiken.
    3. Risiko-Kompetenz ist lernbar. Der DAV setzt sich dafür ein, die Risiko-Kompetenz – also die Fähigkeit zum fachlich fundierten und bewussten Umgang mit Risiken – aller Berg steigerinnen und Bergsteiger zu fördern. Durch Information und Ausbildung vermittelt er das entsprechende Wissen.
    4. Entwicklung von Strategien. Risikomanagement zielt durch Strategien und
Instrumente darauf ab, Gefahren sichtbar zu
machen und individuelle Eigenverantwortung zu
stärken. Der DAV setzt sich dafür ein, durch Forschung, Entwicklung, Kommunikation und Ver
netzung die Zahl der Berg- und Kletterunfälle zu
reduzieren.
    5. Über Risiken muss man reden. Unfälle kommen beim Bergsport vor und lassen
sich nicht vollständig ausschalten. Über Risiken
muss man reden. Das enthält zum einen, mögliche Gefahrenquellen zu benennen und Fehler zu
analysieren, zum andern aber auch, uneinlösbare
Sicherheitsansprüche zurückzuweisen.
    6. Risikomanagement als Organisationsaufgabe. Der DAV als Fachverband für Bergsport und
seine Sektionen gehen zwangsläufig mit dem
Risiko um. Daher ist es ihre Aufgabe,
die organisatorischen Risiken vorbildlich zu
handhaben.
    1. Fasching
    2. Tennis
    3. Erdnussbutter

    Und noch eins: Knäckebrot

    1. Kartonfahrkarten (die kleinen) der Eisenbahn
    2. “Darf’s sonst noch etwas sein?” (Heute: “Was darf’s sonst noch sein?”)
    3. Schreibmaschinengeklapper
    1. Wellness-Mineralwasser Weingartenpfirsich-Pimperdellen
    2. Die ungezogenen Kellner im Cafe W.
    3. Bull-Bars an großen Jeeps im Stadtverkehr
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Lothar Bodingbauer ist österreichischer Radiojournalist, Abendschullehrer und freier Podcaster.

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Text: Zum Hintergrund (2014)

Fotos sind auch auf Instagram: lobodingbauer