Radio, Science, Education

Wien

  • IMG_1582_Snapseed

  • Hörtipp: Blue Moon. “Das Universum” mit Holger Klein (10.11.2013) auf Fritz. Der Astronom und Publizist Florian Freistetter ist zu Gast und beantwortet Fragen zu “den unendlichen und unverständlichen Weiten da draußen”. Gespräch über Astronomie, Kosmologie und die Menschen. Auch zum Nachhören. Link zur Sendereihe / Podcast / Nachhören

  • (Moment / ORF Radio Österreich 1)

  • Kommunale Geräusche. Die Fahnenstangen beim Rathaus in Altheim, Oberösterreich, erzeugen bei Wind ein regelmäßiges Kling-Kling. Das Leben an den Enden der Fahnenstangen geht weiter, doch wer vorbeigeht “gets the groove”.

    Der Anfang der Fahnenstange ist jene Gegend, die man noch leicht erreichen kann. Kommunale Fahnenstangen haben die Eigenschaft, dass sie in der Gegend des Rathauses stehen, und man oft an ihnen vorbeikommt. Man erfährt dabei, wie es ihnen geht. Oft sind sie still. Doch wenn der Wind geht, dann klingen sie. Das gibt den Groove, das gibt den Rhythmus. Man kann sich darüber freuen, man kann ihn hinnehmen, oder man kann ihn einfach akzeptieren. Oder mit ihr leben. Muss man ja auch. Ein Loblieb kann man singen auf den Anfang einer Fahnenstange.

  • Als Korrepetitor übt Matthias Gerstner Stücke für die Aufführung. Manche von ihnen spielt er immer wieder, auch alleine. Moment Musical von Franz Schubert ist eines davon. Es ermöglicht den Zugang zum Unterbewußten, erzählt er. (Moment / ORF Radio Österreich 1)

  • Die Beobachtung von Erdbeben und Magnetfeld der Erde.

    Der Geophysiker Roman Leonhardt führt durch das Conrad Observatorium in der Nähe von Pernitz in Niederösterreich.

    Seit 2002 befindet sich die Hauptstation des österreichischen Erdbebennetzes in einem Berg in der Nähe von Pernitz. Der seismisch-gravimetrische Teil des “Conrad Observatoriums” liefert seither für das weltweite Erdbebenbeobachtungsnetz zuverlässig genaue Werte für Erdbeben, ausgelöst etwa durch die Bewegungen der Platten der Erde.

    Das Observatorium besteht aus zwei Tunnels unterschiedlicher Länge, weitab von Störeinflüssen der Umgebung.

    CONRAD Erdbebenobservatorium (Foto: ZAMG)

    Der geomagnetische Teil des Observatoriums wird gerade fertiggestellt und liefert jetzt schon Messwerte über das Magnetfeld der Erde. Es ist für Navigation und als Schutzschild für Teilchenstrahlung wichtig und ändert sich graduierlich bzw. plötzlich, dann nämlich, wenn Sonnenstürme auftreten.

    Die Daten des Observatoriums werden in Echtzeit über Internet bereitgestellt. Beobachtungsreihen und Vergleichsmessungen, internationale Messkampagnen und die Möglichkeit für Forschergruppen, in den Tunnels ihre mitgebrachten Messgeräte einzustecken und sofort betreiben zu können, unterstützen die Einbettung der Einrichtung in Forschung und Wissenschaft.

    Gesprächspartner dieser Physikalischen Soiree:

    Dr. Roman Leonhardt
    Leiter des Conrad Observatoriums
    Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik

    Conrad-Observatorium

    Veröffentlicht: Ö1 Vom Leben der Natur ab 4. November 2013
    Ö1 Campus Radio Auszüge am 4. November 2013, 20:30–21:00 Uhr
    Die Physikalische Soiree Podcast #185 Gesamte Sendung ab 8. November 2013

  • In der Nähe von Pernitz in Niederösterreich gibt es mehrere Tunnels in einem Berg. Dort wird das Erdmagnetfeld gemessen, die Erdschwere und – wenn vorhanden – die Erdbeben. (Vom Leben der Natur / ORF Radio Österreich 1)

  • Wenn die Schulübung zur Hausübung wird, und umgekehrt, bleibt in der Schule Zeit für den Lehrer, mit Schülern individuell zu arbeiten.

    Mit der zunehmenden Digitalisierung von Lerninhalten wird es möglich, Schülern in Zukunft Unterrichtsstoff zuhause ansehen zu lassen. In der Schule bleibt dann Zeit, die Hausübung gemeinsam zu machen, und Probleme zu lösen, die man alleine nicht in den Griff bekommen würde. 

    “Flipped Classroom” – die Schulübung wird zur Hausübung und umgekehrt. Die Zukunft der Schule?

    Link: https://oe1.orf.at/programm/20131104/329934/Moment-Leben-heute

    Filename: radio171_mom_flipped

  • Eisenbahnfahrt in Norwegen. Mit schönen Kurven und Tacktack.

    The Flåm Railway is a scence railway in Norway. It runs from the mountain station at Myrdal on the Bergen Railway, down to Flåm station nestled in the innermost corner of the Aurlandfjord.

    Die Schienen der Eisenbahnen sind ja mittlerweile überall so verbunden, dass es keine Lücken mehr gibt. Folglich gleiten die Räder der Bahn über die Schienen, ohne einen Rhythmus zu verursachen. Wer genau diesen Rhythmus aber gerne hat, weil er das Gefühl des Bahnfahrens vermittelt, findet (oder fand) ihn an einer Bahnstrecke auf dem Weg nach Bergen. Da gibt es in Myrdal eine Stichbahn hinunter nach Flåm, und auf dieser Strecke erzählt das Tack-Tack der Eisenbahn über die Geschwindigkeit, die Kurven. Was die Erinnerung ergänzt ist die Aussicht und die Reisebegleitung, die man zu dieser Zeit so sehr geliebt hat.

  • …hat gestern eine neue Melodie bekommen. Dazu werden viele Schrauben neu “gesetzt”. Hier sind ein paar Fotos aus Salzburg. Einen Radiobeitrag darüber wird es auch bald geben.

    g1 g2g3

Random image

Lothar Bodingbauer ist österreichischer Radiojournalist, Abendschullehrer und freier Podcaster.

Kontakt | Impressum | Unterstützen

Text: Zum Hintergrund (2014)

Fotos sind auch auf Instagram: lobodingbauer