Radio, Science, Education

Wien

  • Apitherapie – wir besuchen den „ganzheitlichen Arzt“ Andreas Dabsch in Klosterneuburg. Link zu Andreas Dabsch.

    Es war mir wichtig, im Gespräch mit ihm den Hintergrund, die Denkart kennenzulernen, in der die ganzheitlich orientierte Apitherapie eingebetettet ist.

    Lithiumchlorid – wir schauen uns den Fachartikel von der Landesanstalt für Bienenkunde der Universität Hohenheim näher an. Link zum NatureArtikel.

    Es war besonders spannend, einen wissenschaftlichen Artikel ganz genau zu lesen, und dabei die Arbeitsweise der Bienenforscher/innen kennenzulernen.

    Juhu, ein Schwarm  der Korrespondentenbericht kommt von Jürgen Binder von der Ludwig Armbruster Imkerschule in Schwäbisch Hall. Link zu Jürgen Binder.

    Was ein Schwarm bedeuten kann, erzählt Jürgen im Korrespondentengespräch aus Süddeutschland. Er spricht auch über den angepassten Brutraum.

    Hinweis auf Stadtgespräch – Austernpilze züchten. Link zur Podcast-Episode.

    Wer Lust hat, mehr über Stadt-Landwirtschaft im Keller eines Zinshauses zu erfahren. 

  • Wort der Woche: In Österreich eine Position mit üblicherweise viel Macht. (Moment / ORF Radio Österreich 1)

     
    (Passwort notwendig)

  • Besuch bei “Hut und Stiel”. Zucht von Austernpilzen im Stadtgebiet von Wien. Hier erleben wir, wie die Vertikale Farm nicht in die Höhe geht, sondern in die Tiefe – ins Souterrain eines Zinshauses im Wiener Stadtgebiet. Dort züchten Manuel Bornbaum und Florian Hofer Austernpilze auf Kaffeesud, den sie im Stadtgebiet einsammeln. Mit Lastenrädern, mit denen die Pilze auch zugestellt werden.

    “Kreisläufe schließen und Energieeinsatz minimieren” – das ist der Hintergrund der Produktion in Wien.

    In dieser Episode machen wir einen ausführlichen Rundgang ins Souterrain. Wir lernen die Pilzproduktion kennen und sprechen dann im Büro über die Entstehung des Betriebs, die Rahmenbedingungen, und der Architekt Daniel Podmirseg wird erzählen, worauf es beim “Vertical Farming” im Stadtgebiet ankommt.

    Es sprechen: Florian Hofer (Hut und Stiel), Daniel Podmirseg (Vertical Farm Institute), Marie-Theres Gartner (Technisches Museum) und Lothar Bodingbauer (Stadtgespräch Podcast).

    Links: Hut und StielVertical Farm Institute, Skyberries Konferenz

    Hinweis: Forschergeist Podcast #53 zur Energiewende und Mushroom Learning Network

    Fotos: Marie-Theres Gartner

  • Ein wenig durchatmen. Sich erholen. Auftauchen aus der Welt der schlechten Nachricht. Abtauchen in die schöne Welt des Mittagsschlafs. Das Telefon in den Flugmodus. Das selbe mit der schlauen Uhr. Man schläft ein, da rüttelt die Uhr. “Stehen Sie auf, um Ihr Stehziel zu erreichen”. Die Gesundheitseinstellung. Die Uhr merkt, dass man pro Tag meist zu viel sitzt und zu wenig steht. Danke. Falscher Moment. – Einige Tage später. Beginnender Mittagsschlaf. Flugmodus aktiviert. Gesundheitsmodus deaktiviert. Und was passiert? Man schläft ein, rüttelt die Uhr. “Eine Minute tief atmen”. Die Uhr merkt, wenn man pro Tag zu wenig tief atmet. Danke. Falscher Moment. – Die Sache mit dem Pulsalarm ist mir noch nicht passiert. Wenn das Herz aufhört zu schlagen, dann kann die Uhr Freunde rufen. Coole Sache. Fürs erste wird die Uhr dem Hund umgebunden. Der läuft viel herum – Laufziel. Steht mehr, als er sitzt. Stehziel. Hechelt wie wild – Atemziel. Alles erreicht. Und wenn er schläft – dann ist ihm alles wurscht.

    Und es gibt die guten Nachrichten. Gleich nebenan, im Chinarestaurant. Zu Mittag ist dort die Hölle los. Hinz sitzt neben Kunz. Hinz spricht Englisch, Kunz arabisch. und das Gespräch am Nebentisch entzieht sich dem Verständnis. Kunz kommt mit einer Frau. Er spricht viel. Sie hört viel. Er ist erregt. Sie ruhig. Zwischen Hauptgang M8 und dem Glückskeks plötzlich aus seinem Mund ein deutscher Satz. “Es ist einfach schön, wenn jemand an einen denkt”. Weiter auf Arabisch. Er ist erregt. Sie ruhig. Und wieder: ein deutscher Satz: “Wir sind alle süchtig nach Freiheit”. – Man müsste Schriftsteller sein, um die Geschichte dazwischen zu erfinden.

    Und die Kindheit ist voll von guten Nachrichten. An Lehrer kann man sich noch gut erinnern. Ein Gruß an dieser Stelle an die Frau Kaliauer, die extra Rechnungen aufgeschrieben hat, Additionen mit sechsstelligen Zahlen, weil man die gerne hatte. Und sie hat sich dann auch die extra Mühe gemacht, die Ergebnisse auch zu korrigieren. Ihr Mann war Polizist. Für uns ein bisschen gruselig. Aber doch eine gute Schule. Der Turnlehrer zwei Jahre später im Gymnasium war bei der SS, das war nicht gruselig, weil er freundlich war. Das Habt-Acht bei der Stirnreihe war witzig, das Ruht danach, rechtes Bein nach vor, befreiend. 1982. Er war wirklich ein netter Mensch – auch ihn möchte man grüßen. Und den Geografielehrer, der einem erlaubt hat, den russischen Konsul in die Schule einzuladen, um ihn zu fragen, wie das Leben so ist in der Sowjetunion. Es gibt viele schöne Lernerlebnisse, und fast alle sind vom Inhalt her zweitrangig gewesen, aber vom sozialen, emotionellen, erstranging. Wenn alles gut ging. Glück.

    Der Busfahrer gestern im Burgenland zwischen Frauenkirchen und Neusiedl: alles nur dunkel, sagt er. In der Früh dunkel. In der Nacht dunkel. Immer nur dunkel, sagt er. Ein Blick aus dem Fenster – rechts blinken hunderte rote Lichter, die sich drehen, das müssen die Windräder sein – links eine weiße große Scheibe am Himmel, das ist der volle Mond. Dazwischen der Orion mit dem Leitstern, der Beteigeuze, ein Roter Überriese, 100-facher Durchmesser der Sonne, in den nächsten 100.000 Jahren könnte er zu einer Supernova explodieren. Dann wird es richtig hell. Wie ein zweiter Vollmond, ein gewaltiger Ausbruch – Unvermittelt: Die Erinnerung an den letzten Heurigen, im Jahr 2000, Heimaturlaub vom Zivildienst am Jüdischen Museum in Montreal. Mit Freunden zum Heurigen in Nussdorf. Im Garten wird hinter einer Hecke am Nebentisch gesungen: “Und dann gang i ans Peters Brünnele”. Schön, dachte man sich, es wird wieder gesungen. Nach dem Lied ein zackiges “Sieg Heil, Sieg Heil, Sieg Heil”. Im Jahr 2000. Wie beim Rütteln der Uhr wird man aus süßem Traum geweckt. “Es war nicht alles schlecht, was der Hitler gemacht hat”, wird einige Jahre später der jüdische Freund dem Großvater erzählen, der bei der Wehrmacht war, und mein Großvater wird antworten, es war aber auch nicht alles gut. Der eine verteidigt das, was der andere üblicherweise verteidigt, er hat Verständnis. Da ist etwas passiert, zwischen ein, zwei, drei Treffen mit dem Austausch von Erzählungen, Erlebnissen. Die beiden verstehen sich. Da wird es richtig hell.

    Die Schnauze ist das Heiligtum vom Hund, sagt der Busfahrer dann, als das Gespräch zu den Bienen kommt, die jetzt bald wieder fliegen werden. Er hat Mitleid mit dem Hund, den die Bienen in die Schnauze gestochen haben. Alles was Fell ist, ist Bär, so glauben die Bienen zu wissen. Und alles was Bär ist, ist erfahrungsgemäß schlecht.

    Jaja. Es zahlt sich schon aus, genauer hinzuschauen.

    Randnotizen, 5. Februar 2018 / Moment
 Ö1 / Lothar Bodingbauer

  • Von minimalen Tonabständen
    Von Mikrotönen zu sprechen ist nur möglich, wenn sie in Bezug zueinander, zu anderen Tönen oder Tonsystemen stehen.

    (more…)
  • Randnotizen: Wie man sich täuschen kann. (Moment / ORF Radio Österreich 1)

     
    (Passwort notwendig)

  • Zu Gast: Johann Kneihs. Er arbeitet an einer Radiosendung zum Thema Schnee. In diesem Gespräch versuchen wir gemeinsam herauszufinden, was an Schnee spannend ist, und wir legen auch mal auf den Tisch, was Grundlagenforschung zu dieser besonders schönen Art der Kristallisation von Wasser weiß. Ein schneller Einblick, eine schöne Runde, in der sich Kultur und Natur die Hände schütteln.

    Hinweis: Die Radiosendung zum Thema “Schnee” gibt es am Samstag, 17.02.2018, auf Ö1. Diagonal, ab 17:05 Uhr. Link zum Programm

    Die Sendung kann man zur Sendezeit via Internet online hören, über den Programmlink 7 Tage nachhören, oder als Ö1 Clubmitglied 30 Tage downloaden.

    Link zur Episode 127 – Eis (mit Thomas Lörting, Uni Innsbruck) und Link zu snowcrystals.com – der Seite für Schneeflockenforschung. Wikipedia Schlagwort Wasserstoffbrückenbildung.

  • Wort der Woche: Die vergangene Landtagstwahl in Niederösterreich – eine Wahl mit Proporz. (Moment / ORF Radio Österreich 1)

     
    (Passwort notwendig)

  • In diesem Einführungskapitel baut Alexander von Humboldt die Landschaft auf, in der sich seine Gedanken bewegen. Er spricht von den Wesen und den Klüften zwischen den Wesen. Er spricht über das, was bereits gefunden wurde, und dass es nun darauf ankäme, diese Dinge zu verbinden.

    [quote]Bleibt das Gerüste stehen, so wird uns durch dasselbe der Anblick des Gebäudes entzogen.[/quote]

    Ungewohnt ist noch die Art der Rede. Man gewöhnt sich aber dank einiger Wiederholungen der Gedanken – und mancher Wörter – daran. Interessant wird sein, das Wort “Naturgenuss” in ein heutiges Wort zu übersetzen. Was kann das sein.

    Eine Frage für die nächste Episode: Welche Naturlandschaften kennst du? Den Wald. Den Rain. Die Wiese. Das Moor, die Au. Das Meer, den Strand. Wie würdest du diese einzelnen Landschaften beschreiben? Was ist das Gemeinsame, das Trennende?

  • Alexander von Humboldt: Kosmos

    Da hatte ich diese Idee für einen Podcast. Diesen Wunsch.

    Und wie ich diesen Podcast aufsetze, das beschreibe ich hier. Weil immer wieder jemand danach fragt, wie das geht, wie man einen Podcast macht.

    So könnt ihr könnt euch dann vorstellen, wie das geht. Die angegebenen Zeiten beziehen sich immer auf “ich bin erfahren und weiß, wohin ich schauen muss, ich weiß, was ich tun muss”. Feinabstimung wird erst nachher folgen, hier ist ein funktionierendes, fertiges Setup. Es geht sich aus zwischen zwei Spaziergängen mit dem Hund.

    Und: es geht auch schneller, ohne eigene Website. Zum Beispiel bei podigee.de oder libsyn.com

    ———

    1. Der Anlass. Die Denkarbeit im Kopf. Ich möchte gerne viel laut lesen, um meine Radiosprache zu trainieren. Ich möchte herausfinden, woher unsere Fächer-Unterteilungen kommen: Geografie, Geschichte, Biologie, Physik, Chemie, etc. Ich möchte herausfinden, ob das heute noch notwendig ist. Früher musste man ja den Inhalt der Forschungsschiffe sortieren, die zurückgekommen sind. Heute hat man sie aber sortiert, und wir könnten uns auf die Prozesse konzentrieren. Wer steht im Mittelpunkt dieser Forschungsgeschichte? Die Humboldts. Wilhelm, der ist es nicht. (3 Bücher schicken lassen, eher zäh.) Aber der Alexander ist es. Ich suche auf Gutenberg das Buch, das hier im Zentrum steht: Kosmos. Es besteht aus einigen Kapiteln, die ich laut lesen kann. Bingo. (Zeit: Einige Wochen/Monate, in der die Idee entsteht).
    2. Die Mikrofonarbeit. Der Start. Ich setze mich zum Schreibtisch und lese das erste Kapitel ins Studiomikrofon. Eine Seite. Die Titelseite. Das zweite Kapitel ist eine Einführung, schon einige Seiten. Das ist gut. Nach diesem Kapitel erzähle ich, worum es geht (nach dem Lesen weiß ich es ja). Und jetzt ist die Idee für einen Podcast konkret. Ich lese das Kapitel, erzähle nachher, worum es geht, stelle das vor das Kapitel und habe schöne Episoden. Worum wird es gehen. Dann wird gelesen. Im ersten Kapitel ist viel Platz für die Erklärung meiner Idee, plausibelmachen. (Zeit: 2 Stunden Aufnahme, mit Schneiden, Herstellen der ersten beiden WAV-Files; in die Zeit zur Einrichtung des Podcasts habe ich diese zwei Stunden nicht dazugezählt). Womit wurde aufgenommen? Einspuraufnahmen (auch diese) bei mir mit Hindenburg; Multitrack (mehre Personen) mit Ultraschall.
    3. Die Laptop-Arbeit. Der Podcast wird eingerichtet. Diese Arbeit könnte im Café stattfinden, oder am Sofa. Los geht es, jetzt wird der Podcast aufgesetzt.
    4. Erster Schritt: eine URL für die Website. Der Podcast braucht eine Internetseite, er muss gehostet werden. Eine Domain habe ich: sprechkontakt.at. Der neue Podcast soll auf der Subdomain kosmos.sprechkontakt.at sein. Subdomain, weil es nichts extra kostet. Die URL ist bei dieser Geschichte relativ egal. Man kann nebenbei Arte schauen.
    5. Im FTP Programm beim Provider einen neuen Ordner “kosmos” einrichten (10 Sekunden)
    6. Die Subdomain über das Webinterface von 1&1 einrichten (30 Sekunden)
    7. Die Subdomain mit dem Ordner “kosmos” verbinden, Domainverwendung Webspace. (10 Sekunden)
    8. In Kosmos mit FTP Programm einen Ordner “audio” einrichten, dort werden die mp3-Files liegen. (10 Sekunden)
    9. Einen sicheren FTP Zugang zu diesem Ordner bei 1und1 anlegen, der wird gebraucht, damit später Auphonic die mp3 Files dorthin speichern kann. (30 Sekunden)
    10. Diesen sicheren Zugang gleich auf Auphonic als neuen Service eintragen, weil jetzt die Daten am Bildschirm sind. Für Nichtwissende: Auphonic ist ein Online Service, wir werden es brauchen, um unsere Roh-Audio-Files zu gut hörbare mp3 Files aufzubereiten. (30 Sekunden).
    11. WordPress einrichten. Download auf das Laptop Upload in das /kosmos Verzeichnis am via FTP Programm. Während der Upload läuft bei 1und1 eine neue MYSQL Datenbank anlegen und die Zugangsdaten in wp-config eintragen, die ebenfalls via FTP Programm auf den Server geladen wird. Dazu das downgeloadete wp-config-sample in BBEdit (Textprogramm) aufmachen, verändern (Datenbankname, Username, Servername, Passwort, “Salzfloskeln”, unter wp-confit abspeichern und via FTP auf den Server in das /kosmos Verzeichnis. (5 Minuten)
    12. Die Adresse aufrufen – zum ersten Mal – und den ersten Benutzer im WordPress anlegen. Nicht admin, sondern einen vernünftigen Namen. Die WordPress Installation wird somit abgeschlossen, ein Name soll vergeben werden. In diesem Fall. “Alexander von Humboldt: Kosmos”. (1 Minute). Zunächst wird einmal das Standard-Theme verwendet, es gibt noch keinen Grund, hier was zu ändern.
    13. Wir brauchen nun ein Episodenbild, 1400×1400 Pixel. Dazu habe ich ein Template meiner Sprechkontakt-Podcasts, das ich nützen werde. Ein Bild von Humboldt von Wikipedia, gemeinfrei, mit hoher Auflösung, seine Unterschrift (5 Minuten), im Bildbearbeitungsprogramm zu einem quadratischen Episodenbild zusammenbauen. (10 Minuten). Leitfarbe grün #86c351.
    14. Podlove Publisher installieren, als Plugin in WordPress. Er wird “neue Episoden” anlegen lassen und sie verteilen – er wird einen sogenannten “Feed” herstellen, der abonniert werden kann, und der an Podcast Verzeichnisse wie iTunes oder fyyd weitergegeben werden kann (1 Minute).
    15. Podlove Publisher einrichten: Aktivieren, Podcast Settings eingeben (Zuerst: Description: Name, Untertitel, Summary, Image-Cover-URL). (2 Minuten)[quote]Mit dem Buch “Kosmos” stellt Alexander Humboldt die Grundlagen unserer wissenschaftlichen Fächer vor. Dieser Podcast macht sich auf die Spuren des Naturforschers, um die Grundlagen unserer Naturbildung zu erkunden.[/quote]
    16. Weitere Metadaten: Media. “audio” als Ordner eingeben, mit voller Adresse . Player: Podlove Web Player 4, Leitfarbe grün eingeben, automatisches Darstellen des Players ja, Lizenzselektor: Creative Commons 4, Verzeichnis Kategoerien. (alles zusammen in diesen Settings 10 Minuten)
    17. Podlove Publisher weiter einrichten: Episode Assets, das sind die Files. mp3, Podcast Cover, manuelle Eingabe der Kapitel. (30 Sekunden)
    18. Podlove Publisher weiter einrichten: Podcast Feed: alles schon da. Die Feedadresse ist: http://kosmos.sprechkontakt.at/feed/mp3/
      (10 Sekunden, kopieren)
    19. Podlove Publisher weiter einrichten: Module auswählen. Auphonic, Contributers, Flattr, Subscribe Button, fyyd, das sollte dabei sein. (1 min).
    20. Jetzt wird ein Auphonic Prduktion Preset eingerichtet, denn Podlove Publisher möchte sich gerne damit verbinden. Es soll eine einfache Produktion werden, kein Multitrack. mp3 Mono 112kbps, Episodenbild mit grünem Streifen, Metadaten ausfüllen, Abkürzung KOS festlegen, so werden die Episoden nummeriert, sftp auswählen, und eine Übertragung zu archive.org, die schon existiert und nicht mehr angelegt werden muss – dort werden alle Episoden für die Ewigkeit archiviert (5 min).
    21. Zurück zu Podlove Publisher, jetzt sind in den Settings die neuen Module dazugegkommen, die nun bearbeiten werden. Alles mal durchschauen (10 Minuten).
    22. Podlove Publisher: Expert Settings durcharbeiten. WordPress Impressum Seite erstellen. Eigentlich hier nichts weiter zu tun. (3 Minuten).
    23. Weiter in den WordPress Einstellungen. Untertitel: “Podcast zur Naturgeschichte” in den General Settings, auch die Permalinks auf Post Name einstellen; Weiter im Erscheinungsbild, ein Headerbild ins Standardtheme, Podlove Subscribe Button in die Widget-Leiste. Standardtheme Twenty Seven ist soweit OK. (20 Minuten)
    24. Nun werden die ersten beiden Episoden publiziert, die vorbereitet wurden. Dazu jeweils eine neue Produktion anlegen in Auphonic, dann eine neue Episode anlegen in WordPress. Im wesentlichen immer Titel, Untertitel (Summary) und Inhalt eingeben, Kapitelmarken. Übernehmen der Meta- und Produktionsdaten in die WordPress Episode. Publizieren. (20 Minuten pro Episode)
    25. Episodenarchiv anlegen. Dazu eine neue WordPress Seite “Episoden”, vorher noch ein Podlove Template “meinarchiv” anlegen, und den Shrotcode auf die Seite geben. Dann ins Menü von WordPress. Weil schon von anderem Podcast vorhanden, Dauer: 5 Minuten.
    26. Testen und korrigieren: 15 Minuten
    27. Podcast in iTunes eintragen: https://podcastsconnect.apple.com (5 min)
    28. Podcast in fyyd eintragen. (1 min)
    29. Das wärs. Der Podcast ist gestartet. Hier: https://kosmos.sprechkontakt.at
    30. Weitererzählen, Facebook auslassen, zahlt sich nicht aus.

    Updates:

    Am selben Tag hat noch iTunes einen Bestätigungslink geschickt. Jetzt ist der Podcast im Verzeichnis:
    https://itunes.apple.com/at/podcast/alexander-von-humboldt-kosmos/id1340297820?l=en

    Am nächsten Tag habe ich ein wenig in den Themes geschaut, irgendwo ist immer etwas, was in der Darstellung nicht passt, damit kann man jetzt ein wenig herumspielen. Aber das Wesentliche ist da, und ich freue mich auf die Aufnahme der nächsten Episode. Kann es kaum erwarten, wie wird diese Geschichte weitergehen?

    PS: Zum Inhalt des Podcasts und der Kuh in diesem Beitragsbild. Es ist “die Kuh von Lombok”. Ich habe sie auf “meiner” Forschungsreise fotografiert. Lombok ist die nächste Insel von Bali aus in Richtung Australien. Lombok liegt aber auf einer anderen Kontinentalplatte als Bali, und so gibt es dort andere Tiere und Pflanzen – zum Beispiel Kakteen, die plötzlich in der Landschaft zu finden sind. Das war meine Begegnung mit Wegeners Theorie der Verschiebung von Kontinentalplatten. Ein Kaktus fuhr auch zurück nach Wien – in einer Kiste “meiner Forschungsreise”. So ist dieser Alexander von Humboldt Podcast auch ein wenig eine Spurensuche in die eigene Sicht der Welt, der Forschung, und der Welt der Forschung.

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Lothar Bodingbauer ist österreichischer Radiojournalist, Abendschullehrer und freier Podcaster.

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Text: Zum Hintergrund (2014)

Fotos sind auch auf Instagram: lobodingbauer