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Wien

  • [tabs slidertype=”top tabs”] [tabcontainer] [tabtext]Trost[/tabtext] [tabtext]Politik[/tabtext] [tabtext]Waffenrückgabe[/tabtext] [/tabcontainer] [tabcontent] [tab]Im Philosophischen Radio. Mit Jürgen Wiedicke und Sibylle Lewitscharoff über Hans Blumenberg. Bemerkenswert. Logisch. Link zur Sendung[/tab] [tab]Diskussion zu möglichen Wechselwirkungen von Politik und Medien. Im Deutschlandfunk. Mit Andreas Stopp und Gästen: Peter Quay, Christoph Heinemann und Hans Leyendecker. Erhellend. Spannend. Link zur Sendung[/tab] [tab]Eher eine härtere Sendung: Depression, Selbstmord und die nicht erneuerte Schrotflintenlizenz. BBC Radio 4 Sendung iPM (Share what you know) vom 14. Jänner 2012. Link zur Sendung[/tab] [/tabcontent] [/tabs]

  • Wer sich für Rhetorik interessiert und einem Gespräch zuhören will, in dem einige prächtige Tricks verraten werden, dem möchte ich die neueste Ausgabe des CRE Podcasts empfehlen: Rhetorik. Diese Sendung ist insbesondere auch für Lehrer/innen interessant, geht es auch darin um das Können, Spannung aufzubauen und seine Argumente nicht sinnlos im Mittelteil zu verheizen. Link zur Sendung: CRE Ausgabe 190

    Der zweite Tipp wird besonders für Englisch-Lehrerinnen interessant sein. Der Sprachwissenschaftler David Crystal schreibt über die “verschluckten letzten Worte”, in seinem Blogeintrag über Elocution – engl: die Sprechtechnik. Er meint darin, dass sehr oft die zu hohe Sprechgeschwindigkeit auf Unverständnis stoßen lässt.

  • Gestern haben die ZIB Redakteure ihr Manifest für unabhängige Berichterstattung veröffentlicht. Einen Film, der die Stimmen vieler beteiligte Redaktionsmitglieder zu einer einzigen Botschaft zusammensetzt, im Stil des großartigen Lip Dubs von Grand Rapid. Nicht ganz so optimistisch zwar, in jedem Fall aber: die Stimmung kommt rüber. Diese ORF Leute sind sauer.

    Interessant dabei ist weniger der Anlass, die politisch motivierte Postenbesetzung für den Büroleiter des Generalintendanten durch den Generalintendanten, sondern die bis zu diesem Moment abwesende Öffentlichkeit an dieser Geschichte. Wieder einmal sind wir draufgekommen, dass wir uns viele Jahre vorher schon dafür interessieren hätten müssen.

    Eine Parallele zum Weltuntergangsszenario 2008 drängt sich auf, das auftauchte, als der aufgerüstete Elementarteilchen-Beschleuniger am CERN mit ein paar Teraelektronenvolt mehr Energie wieder in Betrieb ging. Angeblich, so befürchtete plötzlich eine immer größer werdende Öffentlichkeit, könnten dort bei den Experimenten Schwarze Löcher entstehen, die erst Genf, dann die Schweiz, und dann die ganze Welt verschlingen.

    Wir wurden bitter daran erinnert, dass wir jahrelang den Wissenschaftern dort keine Fragen mehr gestellt haben, was genau sie eigentlich machen. Wir haben das Geld überwiesen und einfach nicht mehr nachgefragt. Und dann musste man glauben, was sie sagten.

    Jetzt beim Protest der ORF Redakteure ist es ähnlich. Wir haben jahrelang den Staatsfunk gefördert und betrieben, durch Gebühren, mangelndes Nachfragen und durch Uninteresse an den Mechanismen von Medien und Berichterstattung.

    Ein Medienjournal, wie es etwa der Deutschlandfunk als wichtiges Werkzeug des öffentlichen Nachfragens betreibt (Markt und Medien), fehlt bei uns in Österreich. Und jetzt sind wir überrascht, dass das Ungetüm seine weitreichenden Schatten ins Land wirft. Oder besser, wenn wir daran erinnert werden, dass es diese Schatten schon seit langem gibt.

    Ein Dank den ORF ZIB-Redakteuren, dass sie uns an die Pflicht des Nachfragens erinnern. 270.000 mal wurde das Protest-Video innerhalb 24 Stunden angesehen. Eine gute Medienberichterstattung wäre eine konstruktive Fortsetzung ihrer vielfältigen Stimme.

    *** Lothar Bodingbauer ist freier Mitarbeiter beim Hintergrundsender Österreich 1

  • Magazine, Briefe, Kataloge… Vor dem Internet bin ich einmal pro Tag mit Freude zum Briefkasten gegangen, um nachzuschauen, was da gekommen ist. Heute kann ich das 8 mal tun.

    1. Briefkasten unten im Gang
    2. E-Mail Inbox
    3. Twitter
    4. Facebook
    5. Kommentare am Blog
    6. RSS Feeds im Reader
    7. Zite
    8. Flipboard

    8 mal Post. Und nach wie vor schaue ich gerne nach.

  • Solche Gebäude sind sehr hübsch. Zusammen mit fetten Schneewolken im Hintergrund und etwas Sonne ergibt sich eine gute Stimmung für einen schönen Sonntagnachmittag.

  • Besser wird nichts, sagen die Pessimisten, und schon gar nicht die Stadt. Rolltreppen und Bankerl gehen kaputt, Kanaldeckel müssen in regelmäßigen Abständen ersetzt werden, der Boden wird ständig neu markiert und selbst die Bauteile des Riesenrades wechseln wegen Korrosion und täglicher Benutzung. Eine Sendung über das ständige Erneuern städtischer Infrastruktur.

    Filename: radio128_mom_haltbarkeit

  • Für viele Personen sind Kratzgeräusche eine akustische Qual. Christoph Reuter, Professor für Systematische Musikwissenschaft an der Universität Wien, untersuchte mit seinem Kollegen Michael Oehler aus Köln, warum wir so sensibel auf Wandtafelkratz- und Kreidegeräusche reagieren.

    Filename: radio127_quietschen

    Link: https://www.deutschlandfunk.de/tonhoehe-bestimmt-stressfaktor-100.html

  • Ich protestiere gegen die Knabbernossi Werbung im ORF Kinderprogramm am Sonntag, den 8. Jänner um ca. 8:45 Uhr. – #orfeins

    Link zu einem Focus Artikel:
    Nicht Fernsehen, sondern Werbung macht Kinder dick

    Link zum Werbe- und Beschwerderat:
    http://www.werberat.or.at/

    Link zum Verhaltenskodex:
    Kindersendungen und Lebensmittelwerbung

    Link zum Stand der Beschwerde:
    http://www.werberat.or.at/beschwerdedetail.aspx?id=3191

    Update 18.01.2012: Ein Brief des ORF Kundendienst erzählt: “… Zur Gestaltung der Werbespots möchten wir festhalten, dass diese Einschaltungen vom ORF lediglich ausgestrahlt werden. Für den Inhalt ist ausschließlich die produzierende Werbeagentur bzw. der Auftraggeber verantwortlich. Unsere TV-Anstalt hat diesbezüglich – bis auf die Auflagen, die im ORF-Gesetz verankert sind – keinerlei Einfluss.”

    Update 02.02.2012: Der Werberat sieht keinen Grund zum Einschreiten. Ist keine Werbung sondern Patronanzspot etc. Oje. Wenn das alles so wenig wirksam und “nichts” ist, warum macht man dann genau Knabernossi-Patronanzspots im Kinderprogramm? Ts, ts. Leute, Leute. ENTSCHEIDUNG DES ÖWR_KNABBERNOSSI

  • Österreich 1 Radio, 12. Jänner 2012
    MOMENT – LEBEN HEUTE  14.40 – 14.55 Uhr

    PflastersteineBesser wird nichts, sagen die Pessimisten, und schon gar nicht die Stadt. Rolltreppen und Sitzbänke gehen kaputt, Kanaldeckel müssen in regelmäßigen Abständen ersetzt werden, der Boden wird ständig neu markiert und selbst die Bauteile des Riesenrades wechseln wegen Korrosion und täglicher Benutzung. Eine Sendung über das ständige Erneuern städtischer Infrastruktur. (Lothar Bodingbauer)

  • Gibt es unter Umständen Bereiche der Wirklichkeit, die sich nicht naturwissenschaftlich erfassen lassen? Im Philosophischen Radio von WDR 5 spricht Moderator Jürgen Wiebicke mit dem Theologen und Naturwissenschafter Frank Vogelsang eine schöne Stunde lang über mögliche Grenzen der Naturwissenschaft. Spannend und interessant. Link zur Sendung

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Lothar Bodingbauer ist österreichischer Radiojournalist, Abendschullehrer und freier Podcaster.

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Text: Zum Hintergrund (2014)

Fotos sind auch auf Instagram: lobodingbauer