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Wien

  • Der Zeitungsspezialist Dan Gillmor macht folgende 22 Vorschläge zur Verbesserung des bestehenden traditionellen, faulen und uninspirierten Journalismus in Zeitungen. Nicht viel Neues, aber doch einmal zusammengesammelt. Die (bessere) englische Langfassung wurde hier im Guardian unter einer Creative Commons attribution-noncommerical-share-alike 3.0 (US) Lizen veröffentlicht.

    1. Keine Geschichten über Jubiläen
    2. Einladung an das Zielpublikum, mitzumachen
    3. Transparenz: eine Box „was wir nicht wissen“ begleitet jede Geschichte
    4. Service für die Verständigung von Lesern, wenn Fehler bekannt werden
    5. Konversation statt Verlautbarungen
    6. Wenn wer lügt, wird das gesagt
    7. PR-Sprache wird identifiziert und gegen präzise Ausdrücke ersetzt
    8. Hyperlinks wo immer möglich
    9. Freies Archiv
    10. Zielgruppe sollen zu informierten Benutzern von Medien gemacht werden
    11. Keine Listen
    12. Keine Quellen ohne Namen, außer extreme Umstände erfordern es
    13. Wenn eine anonyme Quelle lügt, wird ihr Name veröffentlicht, sie weiß das vorher
    14. Das Wort „muss“ wird verbannt – wir schreibe nicht, was andere tun müssen
    15. Hinweise auf die Arbeit von Mitbewerbern
    16. Hinweise, wo man die Arbeiten von Mitbewerbern finden kann
    17. An der Geschichte dran bleiben, wenn sie für das Zielpublikum wichtig ist, auch wenn es heißt, Position zu beziehen
    18. Definierter Startpunkt für Neueinsteiger in die Berichterstattung zu einem laufenden Thema
    19. Wie könnte das Zielpublikum reagieren/agieren: Aufzählung von Möglichkeiten
    20. Das Publikum muss wissen, wer hinter den Worten steht.
    21. Risiken für das Zielpublikum sollen besser bewertet werden.
    22. Meinungen von Politikern sollen von ihnen selbst auf deren Websites veröffentlicht werden.
  • Der Bausparvertrag für’s Kind bringt 6 Euro Zinsen und 5 Euro Bearbeitungsgebühr.

  • Ja, es war ein rauschendes Fest gestern am Tag vor dem Ende. Jedes Alter, alle Schichten. Die An- und Abkünfte an diesem Ort waren ja auch immer gemischter Natur. Venedig, Mürzzuschlag. Nach Hause kommen.

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    abschiedsfest
    12. Dezember 2009: Abschiedsfest vom Südbahnhof
  • Da wundert man sich, warum es beim Stoff eine “rechte” und eine linke Seite gibt, und entdeckt auf den englischsprachigen Seiten von Burda Style eine Anleitung, bei der die Seiten mit “right” and “wrong” bezeichnet werden. Oh ja, das macht dann Sinn. Aber warum heißt es dann bei uns “rechts” und “links” und nicht “rechtens” und “falsch”. Oder verstehe ich da was nicht vom Grundvokabular?

    Foto: Burda Style

    Übrigens: nachdem die alte aber eben erst bei Pflänzel herrlich überholte Bernina Nähmaschine zwei Stunden angesteckt war, begann ohne weiteres Zutun der Motor zu krachen, zu stinken, es stiegen graue Wolken auf, die Sache drohte zu explodieren, man stand vom Fernsehen auf, zu dem man sich schon hingestreckt hatte, und steckte alles ab. Heute wieder alles normal. Darf man da weitermachen als wäre nichts geschehen?

  • … ich muss das mal aus der Sicht des Schülers sehen. Würde mir nicht gefallen so ein Platz zum Leben. Ich habe übrigens vor kurzem einen Tiergartenspezialisten gehört, der über “Verhaltensanreicherungen” bei Zootieren sprach. Vielleicht könnte man ihn einmal in Schulen arbeiten lassen?

  • Verderb von Nahrungsmittel hat viele Facetten. Nicht unbedingt passieren dabei einfach nur chemische Zersetzungsvorgänge. Verderb kann schon ein schlechter Geruch sein, eine zu starke Trocknung. Verderb ist aber auch der Befall durch Mikroorganismen – die früher in Ermangelung eines Mikroskops und besseren Wissens oft als „böse Geister“ bezeichnet wurden.

    Die Pathobiochemie beschäftigt sich mit den chemischen Prozessen, die in erkrankten Organismen ablaufen. Diese Wissenschaft kann gut erklären, was chemisch beim Verderb von Lebensmitteln abläuft, und was mit dem Stoffwechsel des Menschen passiert, wenn verdorbene Lebensmittel in den Stoffkreislauf von Lebewesen eingreifen, die Palette der Reaktionen reicht von Unbehagen bis zu lebensbedrohenden Zuständen.

    Interviewpartner: Emer.Univ.Prof.Dr. Fritz Pittner, Max F. Perutz Laboratories, Wien

  • Bald im Ö1 Programm: Sie stöbern in Archiven, reden mit alten Leuten und gehen oft viele Jahrhunderte in der lokalen Geschichte zurück. Die Heimatforschung ist zur neuen Beschäftigung am Land geworden, Akademien der Volkskulturen bieten Kurse für Hobbyforscher an, wie die oft spannenden geschichtlichen Zusammenhängen gefunden und entschlüsselt werden können. Die jungen Frauen und Männer zeigen in ihren Arbeiten, dass die Beschäftigung mit “Heimat” nicht unbedingt dem rechten politischen Lager zuzuordnen ist. (Lothar Bodingbauer)

  • Ob eine Henne im Aufwind fliegt?

  • Schlagender Satz aus der Höheren Algebra:

    Es gibt keine trivialen Unterkörper.

    • Einen Packen Packpapier in Packpapier einpacken.
    • Beim Essen gefressen werden.
    • Lehrende belehren.

    Sonst noch was?

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Lothar Bodingbauer ist österreichischer Radiojournalist, Abendschullehrer und freier Podcaster.

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Text: Zum Hintergrund (2014)

Fotos sind auch auf Instagram: lobodingbauer