Meeresrauschen klingt immer unterschiedlich. Man kann vielleicht hören, wo es aufgenommen wurde. In diesem Fall auf der Insel Krk in Kroatien, und zwar in Punat. Es schlagen die Wellen ans Ufer, dort, wo es am Campingplatz Pila eine Badestelle gibt.


Meeresrauschen klingt immer unterschiedlich. Man kann vielleicht hören, wo es aufgenommen wurde. In diesem Fall auf der Insel Krk in Kroatien, und zwar in Punat. Es schlagen die Wellen ans Ufer, dort, wo es am Campingplatz Pila eine Badestelle gibt.
In ihrem Kommentar zur Zukunft der Schule vom 19. August sitzt die Autorin bereits in der Überschrift “Weg mit dieser Schule” dem Trugschluss auf, dass Schule die Gesellschaft verändert. Es ist genau umgekehrt. Die Gesellschaft verändert die Schule, und wenn sich nichts ändert, ist die Mehrheit der Gesellschaft offenbar mit diesem Schulsystem sehr einverstanden. “Zerschlagt das Schulsystem” ist daher eher als Ruf nach einer gesellschaftlichen Revolution zu sehen, als einer revolutionären Neugestaltung des Schulsystems. Und warum auch nicht. Für die Zeit nach einer derartigen Revolution schlage ich vor: Schule ohne Ferien – weil Schule ein Ort ist, an dem es immer was zu lernen gibt. Wer genug gelernt hat, bleibt eine Zeitlang weg. Schule mit Lehrer:innen, die ihren Arbeitstag dort verbringen und mit dem Lehrplan im Hintergrund Tages- Wochen- und Monatskurse anbieten, an denen die Schüler:innen nach Lust und Interesse teilnehmen. Auf unterschiedlichen Niveaus, immer mit Sprachförderung. So können alle – und das schlägt die Autorin des Kommentars auch vor – gemeinsam zur Schule gehen. Fächer würden sich Themen unterordnen. Noten kann es da keine geben, sie würden bestehende Verhältnisse zementieren, es würde geschummelt werden. Feedback von vorbildlichen Lehrer:innen würde die Noten ersetzen. Schulen, die auch als Wohnräume gestaltet sind, würden es allen Beteiligten erleichtern, gerne dort zu sein. Das zu erreichen ginge nun auch ohne die im Kommentar vorgeschlagene Notbremse. Im bestehenden Schulsystem haben engagierte Teams sehr wohl sehr viel Gestaltungs- und Entwicklungsspielraum.
Lothar Bodingbauer ist Wissensvermittler via Radio, Podcast und Unterricht, er unterrichtet Physik und Mathematik am Abendgymnasium Wien. https://www.sprechkontakt.at

Im Schienenersatzbus von Weyer an der Enns nach Waidhofen an der Ybbs. Eine wirklich kurze Strecke:
Das Restaurant Beograd in der Wiener Schikanedergasse ist – lokal zumindest – eine ziemliche Legende. Immer wieder wird getanzt, immer wieder wird Musik gemacht. Was gesungen wird, verstehe ich nicht, aber die vielen Besuche in diesem Restaurant hat mir die Musik vertraut gemacht. Diese Aufnahme entstand irgendwann zwischen 2005 und 2015, wann genau, weiß ich nicht mehr. Aber sie entstand am iPhone, so gesehen könnte man das Ganze schon noch eingrenzen. Es waren Geigen oft dabei, Klavier, Akkordeon, und die Menschen, die diese Instrumente bedienten, ich habe sie noch vor mir.
Link: https://restaurant-beograd.at

beevienna update: schöne Honigernte 2022. Interesse? Über Kontakt. Zur Domain “BeeVienna”, die eigene Website/Domain ist abgeschaltet und von obskuren Instanzen übernommen worden. So schnell geht das, wäre eine Mailadresse damit verbunden, könnte das blöd sein.








Jemand singt im Dom zu Uppsala “Ave Maria”. Aufnahmejahr um 2010. Hier geht es zur Sendung über Carl von Linne, die in Uppsala aufgenommen wurde. Link: Physikalische Soiree 151.











Die Straßenbahn vom Flughafen Bergen (Norwegen) in das Zentrum hat eine Besonderheit in den Ansagen der Stationen: es gibt für jede Station eine eigene Melodie. Das ist sehr schön. Zwei davon sind hier aufgenommen, zu hören mit der norwegischen Ansage.
Link: https://www.bybanen.no


Lothar Bodingbauer ist österreichischer Radiojournalist, Abendschullehrer und freier Podcaster.
Kontakt | Impressum | Unterstützen
Text: Zum Hintergrund (2014)
Fotos sind auch auf Instagram: lobodingbauer

