
Aufgeräumt
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Leo Ludick hat sich gemeldet. Er ist der wissenschaftliche Leiter von WELIOS, dem Science Museum in Wels. Und er ist Sexl-Preisträger. Er würde gerne eine Episode der Physikalischen Soiree machen, und zwar mit mir. Völlig ungewohnt für mich, die andere Seite, aber Leo hat mit viel Geschick und guter Vorbereitung es geschafft, mir einige Sachen herauszulocken, warum ich die Physikalische Soiree mache, was mir an der Physikvermittlung liegt, und ob das alles ist, was wir über die Physik erzählen. Es hat Spaß gemacht, und so stelle ich euch diese Episode gerne vor. Also alles einmal umgekehrt, Lothar B. im Portrait.
Mit dem Preis war auch eine Rede verbunden.

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Hier ist ein Link auf eine nette Zusammenstellung vom Arbeitsurlaub heuer in China. Link: Fotos und Video

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Was man wissen muss, um zeitgenössische Musik gern zu haben. Elisabeth (Ulm) und ich (Wien) besprechen das mit vielen Beispielen. “Sprechkontakt mit neuer Musik” hat gestartet.

Link:
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Wer am Sonntag, 27. November in Linz sein kann – horch.podcasterin Elisabeth Haselberger wird mit Klaus Hollinetz eine Stunde “Musik im Raum” in der Martinskirche gestalten. Ab 17 Uhr. Zeitgenössische Musik. Neue Musik. Klänge. Raum.
(more…)

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Drachen, Engel, Enten und Maschinen. Elisabeth hat drei Stücke mitgebracht, die sie auf ihren Blockflöten vorstellt – in ihnen geht’s ums Fliegen. Gedanken, Träume, gescheiterte Versuche.
Wir lernen erste abstraktere Klangbilder kennen und erfahren über die Anforderungen an die Blockflötenspielerin, sie darzustellen.
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Manuela Kerer. An ihre Komposition “oscillare” hat sich Lothar in der horch-Nullnummer erinnert. Hier erzählt sie von Klängen, mit denen sie aufgewachsen ist. In einem Haushaltswarenladen. Ihre erste Komposition war eine Komposition für einen Eierschneider. Im Video erzählt sie darüber.

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In der Ausgabe vor dem Start sprechen Elisabeth und Lothar über ihren geplanten Podcast. Was muss man wissen, um zeitgenössische Musik gerne zu haben? Ein Gespräch über Klangerlebnisse, die mit Kakaobohnen verglichen werden und das Abzweigen vom gewohnten Pfad der Instrumentalkunst.
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Die Bad Ischler Bahn verband Salzburg mit Bad Ischl im Salzkammergut von 1893 bis 1957. Die Schienen der Bahnstrecke sind heute längst entfernt, doch viele Menschen entlang der immer noch sichtbaren Trasse erinnern sich nach wie vor an die rauchenden Dampflokomotiven und alten Waggons der romantischen Schmalspurbahn, die den Tourismus ins Salzkammergut gebracht haben. Da Bad Ischl der Sommersitz von Kaiser Franz Joseph war, gab es für ihn auch einen eigenen Salonwagen. Mit allen Höhen und Tiefen zeichnet die Bahn die Spuren der begleitenden und formenden politischen Systeme auch heute noch nach. Ihren Beginn in der österreichisch-ungarischen Monarchie, die Jahre der Nationalsozialisten, die Nachkriegszeit und die Zeit des Wiederaufbaus, in denen der boomende Autoverkehr und die Zunahme von Auslandsreisen der Österreicher das „aus“ dieser alten Bahnstrecke bedeuteten. Eine akustische Wanderung auf den Erinnerungsspuren der „Schmalspurbahn des Kaisers“ von Lothar Bodingbauer
[quote]Ein wirklich schöner Beitrag, er hat mir viel Freude bereitet.[/quote] (Ambiente / ORF Radio Österreich 1)

Lothar Bodingbauer ist österreichischer Radiojournalist, Abendschullehrer und freier Podcaster.
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Text: Zum Hintergrund (2014)
Fotos sind auch auf Instagram: lobodingbauer

