Radio, Science, Education

Wien

  • Schreien ist eine Möglichkeit, Emotionen auf der Bühne hörbar und sichtbar zu machen.

    Schreien in der Schule hat aber auch noch eine andere Bedeutung – gehört zu werden unter vielen anderen.

    Wir wenden uns in diesem Gespräch dem Schreien im Theater zu. Markus Kupferblum erzählt, was es bedeutet und wie es entsteht.

    Foto: Gianmaria Gava

    Markus Kupferblum ist ein österreichischer Opern- und Theaterregisseur, Autor und Clown. Er ist Gründer des Totalen Theaters in Wien und Experte für Commedia dell’arte und Maskentheater.

    Link: http://www.kupferblum.com

    Wikipedia Links: Schreien | HeldenKlaus_Theweleit | Dantons Tod | Phantasie | Allegorie | Psychodrama | Jacob Levy Moreno | Empathie | Comedia dell’arte | Roberto Benigni | Das Leben ist schön | Peter Zadek

    Aufnahmedatum: Mai 2012, online seit 24.11.2013. Ein Ausschnitt aus diesem Gespräch wurde am 15. Mai 2012 im ORF Österreich 1 Radioprogramm “Moment – Leben Heute” ausgestrahlt.

  • Erfinden | befreien | sich hin- und hineinsetzen | Seiten wechseln | Standpunkt formulieren | Folgen abschätzen | Interessengruppen finden | Gespräch führen | etwas verbessern | filtern und ergänzen | Trainingsplan aufstellen | sortieren | Potemkinsche Dörfer erkennen | Intrigen bekämpfen | rechtzeitig aufhören | etwas hinaustragen | aufräumen und wegwerfen | simulieren/durchspielen | formatieren | Streit schlichten

  • Über das Arbeiten und Lernen im Gebiet und an den Rändern der Wissenschaft

    Wissen, Artefakte, Epistemologie. Forschungsfragen.

    Eine Vielzahl an Begriffen kennen wir aus dem Bereich des Wissens und der Wissenschaft.

    Sie ein wenig auseinanderzuhalten und die Grenzen auszuloten, innerhalb derer sich Wissenschaft in unserem Kulturkreis bewegt, ist Ziel dieses Gespräches.

    Die “vorwissenschaftliche Arbeit” wird ein Teil der neuen österreichischen Matura sein.

    Gesprächspartner: Markus F. Peschl, ao.Univ.Prof.Dr.DI.

    Department of Philosophy
    Philosophy of Science: Cultures and Technologies of Knowledge
    Universität Wien

    Ente oder Kaninchen? Die Sicht kann sich bei wissenschaftlichen Revolutionen radikal ändert – (Thomas Kuhn)

    Links: Persönliche Homepage | Enabling Spaces | Vorwissenschaftliche Arbeit

    Wikipedia-Links: WissenWissenschaft | Kognitionswissenschaft | Denken | Emotion | Wissensgesellschaft | Epistemologie | Erkenntistheorie | Konstruktivismus | Projektion | Abbild | Qualia | Überleben | Artefakt | Interpretation | Forschung | Äquilibration | Thomas  Kuhn | Paradigma | Prämisse | Methode | Innovation | Hypothese | Empirie | Prüfung

    Aufnahmedatum: 20.11.2013, online seit 20.11.2013.

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    Immer wieder gibt es  Diskussion um Bildung. Im November 2013 war Anlass für viele Wortmeldungen ein zu begrüßendes neues Lehrerdienstrecht. Anlass, einen Kommentar dazu zu schreiben – in der Tageszeitung Der Standard.

    Link zum PDF
    Link zum Onlinekommentar

     

     

  • Vorausdenken, bewerten, Seiten wechseln. Ein Strategiespiel eben. Schach ist 1000 Jahre alt, hat sich in der letzten Zeit kaum verändert, und kann ab 5-6 Jahren so gelernt werden, wie andere Fußball trainieren.

    Schach in der Schule hat in Ländern des ehemaligen Ostblocks große Tradition. Auch in Österreich gibt es an einzelnen Schulen die Möglichkeit für Kinder Schach zu lernen.

    Gerald Peraus vom Wiener Schachverband stellt Schach und Schulschach vor. Er arbeitet an der Schnittstelle zwischen Schulen und Vereinen und übt und lernt mit den Kindern in der Wiener Neulandschule in Favoriten regelmäßig Schach.

    Links: Activity4You | Archiv von Partien | Schülerliga 2011/12 | Schülerliga 2012/13 | Partien gegen Erwachsene | Kinderturniere

    Aufnahmedatum: 20.11.2013, online seit 20.11.2013.

  • Respektvolle, liebevolle, sich kümmernde Zuneigung

    Eine Gruppe von Menschen tut sich zusammen, um Schule für alle selbst in die Hand zu nehmen. Ohne Vorgaben, aber mit dem Ziel, einen Hauptschulabschluss zu liefern. Für Menschen, die keine reguläre Schule besuchen können: 15-26-jährige Menschen die in Österreich einen Asylantrag gestellt haben.

    Azra Bajrica und Sina Farahmandnia erzählen über ihr Projekt, das sie mit viel Engagement und auch oft überraschender Unterstützung in Wien und Niederösterreich betreiben: “Prosa” – Schule für Alle!

    Links: Prosa, Schule für Alle! | Facebook-Seite | Respekt | Asylkoordination Österreich | Asylstatistik 2012 | Lange Nacht der Menschenrechte

    Wikpedia-Links: Hoffnung | Menschenrechte | Asyl | Grundbedürfnisse | Rassismus | Projektion | Externistenprüfung | Schulpflicht | Pierre Bourdieu | Michel Foucault

    Medien: Ö1 Beitrag | Augustin

    Aufnahmedatum: 17.11.2013, online seit 18.11.2013.

  • Eine Nachtfahrt zwischen Leoben und Salzburg. Der Intercityzug ist schlecht beleuchtet, und dann und wann erzählt eine Stimme vom nächsten Halt. Zum Beispiel vor dieser Station: Stainach-Irdning. Als Bahnknotenpunkt ist dieser Ort in Österreich bekannt wie Attnang-Puchheim oder Neumarkt-Kallham.

    Wer am späten Abend an einem Wochenende in einem Intercity irgendwo zwischen Leoben und Salzburg fährt, wird sich schnell einmal ein wenig einsam fühlen. Es ist kaum jemand im Zug. Die Sonne ist schon lange untergegangen. Eigentlich ist nichts zu tun. Dann und wann huscht die Schaffnerin im Gang vorbei – und dann und wann kündigt sie den nächsten Halt an. Ein Gesang ist ihre Ankündigung der nächsten Zukunft. Eine Begegnung. Für wie viele Menschen wohl hier in diesem Zug?

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  • Hörtipp: Blue Moon. “Das Universum” mit Holger Klein (10.11.2013) auf Fritz. Der Astronom und Publizist Florian Freistetter ist zu Gast und beantwortet Fragen zu “den unendlichen und unverständlichen Weiten da draußen”. Gespräch über Astronomie, Kosmologie und die Menschen. Auch zum Nachhören. Link zur Sendereihe / Podcast / Nachhören

  • Kommunale Geräusche. Die Fahnenstangen beim Rathaus in Altheim, Oberösterreich, erzeugen bei Wind ein regelmäßiges Kling-Kling. Das Leben an den Enden der Fahnenstangen geht weiter, doch wer vorbeigeht “gets the groove”.

    Der Anfang der Fahnenstange ist jene Gegend, die man noch leicht erreichen kann. Kommunale Fahnenstangen haben die Eigenschaft, dass sie in der Gegend des Rathauses stehen, und man oft an ihnen vorbeikommt. Man erfährt dabei, wie es ihnen geht. Oft sind sie still. Doch wenn der Wind geht, dann klingen sie. Das gibt den Groove, das gibt den Rhythmus. Man kann sich darüber freuen, man kann ihn hinnehmen, oder man kann ihn einfach akzeptieren. Oder mit ihr leben. Muss man ja auch. Ein Loblieb kann man singen auf den Anfang einer Fahnenstange.

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Lothar Bodingbauer ist österreichischer Radiojournalist, Abendschullehrer und freier Podcaster.

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Text: Zum Hintergrund (2014)

Fotos sind auch auf Instagram: lobodingbauer