
Stockholm
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Unterwegs, um herauszufinden, wie das Schwedische Jedermannsrecht es allen erlaubt, die Natur zu betreten.
Nirgendwo gibt es mehr Strand als auf einer Insel, und nirgendwo gibt es mehr Inseln als in den „Schären“. Zum Beispiel in Schweden, im Stockholmer Schärengarten. Wie gehen die Schwed:innen damit um, ein Inselchen mit Strand zu besitzen, wo doch das Jedermannsrecht jedem anderen erlaubt, darauf herumzulatschen?
Link zur Sendung: https://oe1.orf.at/player/20250913/807162
Beach Politics – Wem gehört der Strand? (Diagonal/ORF Österreich 1, 13.09.2025): Der Saum zwischen Wasser und Land ist begehrt. Hier tobt der Kampf zwischen den Elementen, zwischen öffentlich und privat, Erholungssuchenden und Immobilienentwicklern. Diagonal erkundet Ufer, Strand und Küste. Gestaltung: Nicole Dietrich










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Wissenschaft im Fluss
Die Donau macht in Oberösterreich, auf halbem Weg zwischen Linz und Passau, bei Schlögen auf fünf Kilometern zwei 180°-Kehren. Diese sogenannte „Schlögener Schlinge“ ist entstanden, als die Donau das harte Gestein der Böhmischen Masse nicht durchschneiden konnte. Wissenschaftlich ist diese Besonderheit des Donautals mit seinen umgebenden, 250 m hohen Hängen für viele Disziplinen ein spannender Bereich. In der Kurve entstehen typische Strömungsphänomene im Flusswasser: Erosions- und Sedimentationszonen, spiralförmige Sekundärströmungen, das Wasser wird an der Außenseite beschleunigt und an der Innenseite gebremst. Die Schlögener Schlinge ist ein schönes Beispiel für Flussdynamik, Talbildung, Geologie und Landschaftsformung. Flora und Fauna sind vielfältig. Es ist ein Gebiet hoher Biodiversität, die auch mit Citizen-Science-Projekten untersucht wird. (Lothar Bodingbauer)
Voraussichtlicher Sendetermin: September 2025
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Wer in Montreal die Gelegenheit hat, Bagels zu essen, wir die vielleicht auch gerne backen. Dazu gibt es einen Workshop bei der “Bagel Class”. Mehl, Zucker, Salz, Germ, Öl, Wasser und als Zauberzutat Malz. Und Honig ins Kochwasser, in das sie 3 min. getunkt werden, bevor sie mit Sesam oder oder Mohn bestreut ins Backrohr wandern.
Link: https://www.thebagelclass.com






Besuch beim Pfingstrosengärtner Michael Miely im Hausruckviertel.


































Pfingstrosen sind mehrjährige und robuste Pflanzen, deren Blüten eine große Farbvielfalt aufweisen. Ihre Blätter glänzen. Die klassische Pfingstrose wird 70–90 cm hoch. Durch Zucht können die Blütenformen stark variieren: von einfach über halbgefüllt bis zu dicht gefüllt.
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Ausflug nach Vorarlberg – zu Kuno Staudacher. Er züchtet das “Original Braunvieh”, eine alte Rinderrasse der Region.
Sendung: Ab 07.07.2025 “Vom Leben der Natur”, ORF Radio Österreich 1
Das Braunvieh entstand aus verschiedenen sogenannten „Landschlägen“ – regionalen Varianten aus Vorarlberg, der Schweiz, dem Tiroler Oberland, Südtirol sowie aus dem bayerischen und württembergischen Allgäu. Im 19. Jahrhundert bemühte man sich, diese unterschiedlichen Schläge zu einer einheitlichen Rasse zusammenzuführen. In Vorarlberg wurde diese neue Rasse als „Montafoner Braunvieh“ bekannt – benannt nach dem damals verbreitetsten regionalen Typ.
Bis 2012 war es noch erlaubt, einzelne Tiere mit ursprünglicher Genetik aus der Schweiz in die Zucht einzubringen. Ab Ende der 1960er-Jahre wurde zudem tiefgefrorener Samen von Brown-Swiss-Stieren aus den USA importiert. Viele dieser Tiere stammten ursprünglich vom Schweizer Braunvieh ab, das etwa 130 Jahre zuvor nach Amerika exportiert worden war. In den USA waren diese Tiere allerdings gezielt auf Hochleistung gezüchtet worden. Mit dem Import des Spermas hielten daher auch amerikanische Zuchtmerkmale Einzug in den österreichischen Braunviehbestand – oft mit einem genetischen Anteil von 25 % bis 50 % Brown Swiss.
Wenn man heute von „Braunvieh“ spricht, ist damit zumeist dieses leistungsorientierte, amerikanisch geprägte Brown Swiss gemeint. Die ursprüngliche Rasse, wie sie im Alpenraum über Jahrhunderte gehalten wurde, wird daher als „Original Braunvieh“ bezeichnet.
Das Original Braunvieh ist eine klassische Zweinutzungsrasse – geeignet sowohl für Milch- als auch für Fleischproduktion. Die Tiere sind vergleichsweise klein, was sie besonders weidetauglich für steile Almflächen macht: Sie sind leichtfüßig, robust und können das vorhandene Grundfutter gut verwerten. Das durchschnittliche Gewicht liegt bei etwa 550 Kilogramm. Vom Wesen her gelten sie als sanft, ruhig und ausgeglichen – Eigenschaften, die auch die Arbeit mit ihnen erleichtern.
Gesprächspartner:
Kuno Staudacher ist Landwirt und ehemaliger Spartenbetreuer vom Braunviehzuchtverband in der Arche-Austria in Bildstein, Vorarlberg
Interviewpartner: Hugo Staudacher (Bilderberg, Vorarlberg)
Instagram: https://www.instagram.com/kuno.st/

Der Ausdruck “Falsche Freunde” bezieht sich auf Wörter, die in mehreren Sprachen ähnlich klingen, aber eine unterschiedliche und unerwartete Bedeutung haben. Auf die Natur übertragen, sind Falsche Freunde Arten, die oft verwechselt werden, weil sie sich optisch ähnlich sind, obwohl sie doch ganz anders sind.
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Petržalka ist ein Stadtteil von Bratislava, getrennt von der Hauptstadt der Slowakei durch die Donau, verbunden durch Straßenbahnlinien, Buslinien und drei Brücken. Das frühere Dorf in den Donauauen wurde in den 1960er-Jahren von einer Industriezone mit niedrigen Häusern in eine sozialistische Großsiedlung mit hohen Plattenbauten umgewandelt. Die Transformation in die Gegenwart erscheint dem Besucher geglückt. Heute präsentiert sich der Stadtteil als bunt, modern, grün und sozial durchmischt. Kulturprojekte erinnern an die Vergangenheit und versuchen die Bewohner:innen des Stadtteils zur Zusammenarbeit zu ermutigen. (Lothar Bodingbauer)
Link zur Sendung: Diagonal am 24.06.2025, Österreich 1: Suburbia
Filename: radio_399_petrzalka

Dort fühlen sich kleine Amphibien, Frösche, Schnecken, Asseln, Molche, Salamander und kleine Fische gleichermaßen wohl. Solche Mini-Uferlandschaften mit Moosen, Farnen, Pflanzenerde und Wasserpflanzen zu gestalten, ist eine eigene Wissenschaft und Kunst. Für optimale Lebensbedingungen sind eine konstant hohe Luftfeuchtigkeit, die richtige Beleuchtung und eine ausgezeichnete Wasserqualität nötig. Vor allem in Japan hat die ästhetisch anspruchsvolle Auskleidung solcher Ökosysteme zwischen Land und Wasser eine große Tradition und gilt dort als meditative Tätigkeit. Aber auch hierzulande existiert eine lebendige Szene, in der wissenschaftliche Erkenntnisse ausgetauscht und auf Wettbewerben die schönsten Aquaterrarien auszeichnet werden.
Gestaltung: Lothar Bodingbauer
Link zur Sendung: https://oe1.orf.at/programm/20250319/788497/Sumpflandschaften-hinter-Glas-Paludarien-gestalten

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In dieser Episode von “Horch” erkunden wir die “Windmusik”, die Funktion von Luft und Klang in Orgeln, den Einfluss des Winddrucks auf den Klang und die Spannungen zwischen Tradition und modernem Orgelbau. Klangbeispiele von Alexanders von der neuen Rieger-Orgel in Helsinki zeigen die Besonderheiten der Intonation. “Wind” ist Klang, der durch “eigenen Millimeter” mehr beim Intonieren schon verändert wird.
Begrüßung und Vorstellung der drei Expertinnen

Lothar Bodingbauer ist österreichischer Radiojournalist, Abendschullehrer und freier Podcaster.
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Text: Zum Hintergrund (2014)
Fotos sind auch auf Instagram: lobodingbauer
