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Wien

  • Vorschlag oder Anweisung? Wunsch oder Wirklichkeit? In Episode H048 geht es um die Frage, wie Musik klingen soll und welche Rolle erklärende Worte, Spielanweisungen und außermusikalische Hinweise für die Interpretation spielen. Elisabeth und Lothar sprechen darüber, wie Komponist:innen ihre Vorstellungen vermitteln und wie Interpret:innen mit diesen Informationen arbeiten. Dazu hört man ein Interview mit den vier jungen Blockflötistinnen Luzie, Lena, Vincent und Helena, die sich auf „Jugend musiziert“ in der Kategorie Neue Musik vorbereiten und das Werk »Überlagerung zur Orientierung von zwei halben Ebenen« von Jakob Lerch uraufführen werden. Außerdem geht es um Wege zum klanglichen Erlebnis in Alexander Moosbruggers »Agréments A (Atem-Affekte)« sowie um Stockhausens »Tierkreis«, die zwölf Melodien der Sternzeichen.

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  • Zu Gast bei Hans-Eckhard Leitl in Weiherhammer. Er ist Betriebsleiter in der Flachglas (Floatglas) Produktion des Pilkington Werkes (Nippon Sheet Glass). Er gibt uns im Gespräch einen tiefen Einblick in die Produktion – und nach dem Gespräch machen wir einen Rundgang im Werk.

    Ausschnitte aus diesem Gespräch sind am 18.11.2025 in der ORF Österreich 1 Sendung “Dimensionen” zu hören, 19:05–19:30 Uhr. Link zur Sendung: Fenster in die Zukunft – Vom Zauber flachen Glases

  • Ich spreche mit Friedrich Idam in Hallstatt. über kulturhistorische, kulturelle und ästhetische Aspekte des Bauens mit Glas, und über die Eigenschaften von Fenstern. Fritz ist Bauhistoriker und Spezialist auch für Bauphysik und Podcaster von “Simple Smart Buildings” und “Welterbe Hallstatt”.

    Ausschnitte aus diesem Gespräch sind am 18.11.2025 in der ORF Österreich 1 Sendung “Dimensionen” zu hören, 19:05–19:30 Uhr. Link zur Sendung: Fenster in die Zukunft – Vom Zauber flachen Glases

    Bio: Holzbildhauer, Totengräber in Hallstatt, Architekturstudium mit dem Schwerpunkt Denkmalpflege an der TU Wien, Doktoratsstudium im Bereich der Industriearchäologie, ständiges Mitglied des Denkmalbeirates beim Bundesdenkmalamgerichtlich zertifizierter Sachverständiger für Denkmalpflege und Bauphysik für historische Baukonstruktionen, ehemaliges Mitglied der ICOMOS Österreich Monitoring Group, Zuständigkeitsbereich für die UNESCO Welterbestätte “Historisches Zentrum der Stadt Salzburg“, Mitglied des ÖNORM-ASI Komitees 255 „Konservierung von beweglichem und unbeweglichem Kulturgut“. Neben einer freiberuflichen Tätigkeit in den Bereichen architektonische Baudenkmalpflege und Bauphysik Lehrtätigkeit an der Donauuniversität Krems und der TU-Wien.

    Link zur Website: https://www.idam.at

  • Jens Schneider ist Glasbauingenieur und Rektor der Technischen Universität Wien. Ich habe mit ihm über Flachglas im Bau gesprochen. Wir diskutieren den Einsatz von Glas in der Architektur, einschließlich physikalischer Eigenschaften, Sicherheitsaspekte und der Balance zwischen Qualität, Energieverbrauch und Recycling. Wo und wie Glas bricht, kann schon gut untersucht werden.

    Ausschnitte aus diesem Gespräch sind am 18.11.2025 in der ORF Österreich 1 Sendung “Dimensionen” zu hören, 19:05–19:30 Uhr. Link zur Sendung: Fenster in die Zukunft – Vom Zauber flachen Glases

    Link: Jens Schneider | Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Jens_Schneider_(Bauingenieur)

  • Neugier kommt bei mir von der Sehnsucht. Die Sehnsucht kommt von den Träumen. Und die Träume kommen von den unerfüllten Wünschen. Werden die Wünsche erfüllt, verschwinden bald die Träume, und wenn die Träume fehlen, verschwindet die Sehnsucht, und wenn die Sehnsucht fehlt, dann schläft auch die Neugier. Wenn daran etwas veränderbar ist, würde ich am ehesten bei der Sehnsucht ansetzen. Wer die Sehnsucht (mir) weckt hat Zugang zu meinen Träumen. Und damit zur Neugier. Ich muss fast sagen, man besitzt mich dann fast. (Psst. Nicht weitersagen.) Die Neugier, wie es in fremden Ländern so ist, wurde bei mir durch echte Menschen geweckt, die uns zuhause besucht haben: Margot, eine Anthropologin. Christine, Entwicklungshelferin in Bolivien und Mr. Mace mit der Glatze, ehemaliger Besatzungssoldat im Haus meiner Großeltern. Sie haben meine Träume geweckt, und ja, damit die Sehnsucht, und … 

  • Wer in Montreal die Gelegenheit hat, Bagels zu essen, wir die vielleicht auch gerne backen. Dazu gibt es einen Workshop bei der “Bagel Class”. Mehl, Zucker, Salz, Germ, Öl, Wasser und als Zauberzutat Malz. Und Honig ins Kochwasser, in das sie 3 min. getunkt werden, bevor sie mit Sesam oder oder Mohn bestreut ins Backrohr wandern.

    Link: https://www.thebagelclass.com

  • Wenn Sie sich schwer entscheiden können, ob sie zuhause kleine Land- oder Wassertiere halten möchten, dann kommt für Sie vielleicht ein Paludarium in Frage: eine im Glasquader angelegte Sumpflandschaft, halb Aquarium, halb Terrarium.

    Dort fühlen sich kleine Amphibien, Frösche, Schnecken, Asseln, Molche, Salamander und kleine Fische gleichermaßen wohl. Solche Mini-Uferlandschaften mit Moosen, Farnen, Pflanzenerde und Wasserpflanzen zu gestalten, ist eine eigene Wissenschaft und Kunst. Für optimale Lebensbedingungen sind eine konstant hohe Luftfeuchtigkeit, die richtige Beleuchtung und eine ausgezeichnete Wasserqualität nötig. Vor allem in Japan hat die ästhetisch anspruchsvolle Auskleidung solcher Ökosysteme zwischen Land und Wasser eine große Tradition und gilt dort als meditative Tätigkeit. Aber auch hierzulande existiert eine lebendige Szene, in der wissenschaftliche Erkenntnisse ausgetauscht und auf Wettbewerben die schönsten Aquaterrarien auszeichnet werden.

    Gestaltung: Lothar Bodingbauer

    Link zur Sendung: https://oe1.orf.at/programm/20250319/788497/Sumpflandschaften-hinter-Glas-Paludarien-gestalten

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     In dieser Episode von “Horch” erkunden wir die “Windmusik”, die Funktion von Luft und Klang in Orgeln, den Einfluss des Winddrucks auf den Klang und die Spannungen zwischen Tradition und modernem Orgelbau. Klangbeispiele von Alexanders von der neuen Rieger-Orgel in Helsinki zeigen die Besonderheiten der Intonation. “Wind” ist Klang, der durch “eigenen Millimeter” mehr beim Intonieren schon verändert wird.

    Begrüßung und Vorstellung der drei Expertinnen

    • Alexander Moosbrugger für Orgel https://moosbrugger.info
    • Lothar Bodingbauer für Seefahrt und (Radio) – Windaufnahmen
    • Elisabeth Haselberger für Blockflöten
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  • Zu Gast: Stefan Reithofer

    In dieser Episode der Physikalischen Soiree, Nr. 255, diskutiere ich mit meinem Gast Stefan über die faszinierende Welt der Paludarien. Diese einzigartigen Systeme kombinieren Aspekte von Aquarien und Terrarien und ermöglichen es uns, eine vielfältige Umgebung zu schaffen, die sowohl Wasser als auch Land umfasst. Als Tierpfleger und Aquaristik-Enthusiast bringt Stefan wertvolle Expertise über die Tiere mit, die in diesen besonderen Lebensräumen gedeihen können.

    Wir beginnen mit einer detaillierten Erklärung, was ein Paludarium ausmacht. Stefan beschreibt es als Nachbildung eines Sumpfgebiets, das sowohl Wasser- als auch Landbereiche bietet. Dabei erforschen wir die verschiedenen Arten von Aquaterrarien, darunter Rivarium und Riparium, und unterhalten uns über die korrekte Terminologie, die oft in der Aquaristik verwendet wird. Außerdem werfen wir einen Blick auf Wabikusa, eine besondere Kunstform, die mit Wasserpflanzen arbeitet, die sowohl unter Wasser als auch über Wasser gedeihen.

    Ein zentrales Thema dieser Episode ist die Freude und Herausforderung, sich ein Paludarium zu Hause zu schaffen. Wir sprechen über die nötigen Überlegungen bei der Einrichtung, wie Licht, Temperatur und Feuchtigkeit, und die Geduld, die erforderlich ist, um ein funktionierendes und gesundes Ökosystem zu entwickeln. Stefan betont die Wichtigkeit der Vorbereitungen und der langfristigen Planung, um das Gleichgewicht im Paludarium zu wahren.

    Im Laufe unserer Unterhaltung beleuchten wir Einstellungen und Strategien zur Tierhaltung in Paludarien. Stefan erläutert, welche Tierarten, wie bestimmte Fische und Amphibien, sich in diesen Lebensräumen wohlfühlen und welche Bedingungen nötig sind, um diese Tiere artgerecht zu halten. Dabei gehe ich auf meine eigenen Erfahrungen ein und beschreibe die Biotope, die ich derzeit pflege, um den Zuhörern ein praktisches Verständnis für die Materie zu vermitteln.

    Ein weiterer interessanter Aspekt sind die symbiotischen Beziehungen zwischen den verschiedenen Lebensformen im Paludarium. Dies umfasst die Interaktionen zwischen Fischen und Pflanzen sowie zwischen Tieren, die in diesen komplexen Mini-Ökosystemen leben. Unsere Gespräche fördern ein tieferes Verständnis für die Herausforderungen und Freuden, die mit dem Betrieb eines Paludariums verbunden sind.

    Die Episode schließt mit dem Gedanken, dass Natur, egal in welchem Maßstab, eine dynamische Plattform für Beobachtungen und Lernprozesse bietet. Stefan unterstreicht die Bedeutung der Geduld und des kontinuierlichen Lernens, wenn man mit lebenden Systemen arbeitet. Seine abschließenden Worte ermutigen dazu, die Natur zu schätzen und die Schönheit und Komplexität der Ökosysteme zu erkennen, die wir zu uns nach Hause bringen können.


    Foto: Stefan Reithofer

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Lothar Bodingbauer ist österreichischer Radiojournalist, Abendschullehrer und freier Podcaster.

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Text: Zum Hintergrund (2014)

Fotos sind auch auf Instagram: lobodingbauer