
Oh und da saßen wir alle am Sonntag Nachmittag in der Sonne und schauten zu, wie der große Bagger das Haus auffraß. Der Frühling kann beginnen. Beachtenswert ist das Plakat links – vermutlich von einer Schutthalde in Haiti. Who cares?

Oh und da saßen wir alle am Sonntag Nachmittag in der Sonne und schauten zu, wie der große Bagger das Haus auffraß. Der Frühling kann beginnen. Beachtenswert ist das Plakat links – vermutlich von einer Schutthalde in Haiti. Who cares?
Strom muss in dem Moment “erzeugt” werden, in dem er gebraucht wird. In den Netzen selbst wird nichts gespeichert. In dieser Physikalischen Soiree spricht Mario Sedlak über seine Arbeit in der Berechnung von Stromtransiten – durch Österreich und durch Europa.
Links:
Homepage von Mario Sedlak
Tipp:
Die Physikalische Soiree empfiehlt: Unser Ottoro S100 Staubsaugerroboter saugt seit einigen Wochen die Redaktionsräume. Zuverlässig, einfach, witzig – vorgestellt in der Betriebsanleitung als Familienmitglied zeigt das Ding nämlich wirklich einige Persönlichkeit. Es dreht sich suchend im Kreis, hasst Stufen, bleibt vor herumligenden Dingen respektvoll stehen, um sie zu beschnuppern und dann zu umfahren. Und wenn er müde wird, sucht er sich seine Dockingstatioon und lädt sich wieder auf. Alles in allem tut er seine Arbeit großartig. Er saugt. Und das selbständig und verantwortungsbewusst – und gründlich. Mit einigem an Physik und vielem an Ingenieurskunst, die hinter (über) der Blas- und Saugvorrichtung steckt.
Links: Karl Häussler, Vertrieb des Ottoro S100; Blog über Roboterstaubsauger
These: Demokratie scheitert an der Umweltkrise
Quelle: Bernhard Pötter im Gespräch mit Deutschlandradio Kultur, Sendedatum: 05.11.2010, Sendung: Thema, Länge: 10:46 Minuten, nicht mehr als Download verfügbar. Aber hier sind die Argumente:
Buchtipp: Bernhard Pötter, Ausweg Ökodiktatur? Wie unsere Demokratie an der Umweltkrise scheitert. oekom 2010.
Früher gab es nur die Computerhacker, die versuchen in
Systeme einzudringen. Jetzt aber gibt es auch die Biohacker, die versuchen in Systeme einzudringen. In diesem Fall in lebende Systeme. Sie lesen den genetischen Code von Bakterien, verändern ihn, und lassen sich von Spezialfirmen dann Stränge daraus zusammenbauen. Im Idealfall stirbt das Bakterium, wenn es entkommen sollte. Im Worstcase gibt es Probleme – mit der Biologie aus der Garage. Der Risikoforscher Markus Schmidt spricht in dieser Sendung über Synthetische Biologie, über die Forschung im Grenzbereich von Biologie, Chemie und Ingenieurswissenschaft. Durch die synthetische Biologie soll Leben künstlich erzeugt und verändert werden.
Gast:
Markus Schmidt, International Dialogue and Conflict Management, Wien
Links:
Chaos Radio Express, Synthetische Biologie
Ö1 macht Schule, Unterrichtspaket zum Thema
Was auch immer Julian Assange (Wikileaks) getan oder nicht getan hat, bemerkenswert sind die (medialen) Ansätze, ihn zu demontieren. Man kann sich das merken, sollte man es einmal selbst brauchen, oder wenn es einen mal selbt trifft:
1) Isolieren: “Er ist ein unsozialer Einzelkämpfer, hat sich mit seinen Mitarbeitern zerstritten, kann nicht kooperieren.” Bonustrack: finde einen ehemaligen Mitarbeiter, der das sagt.
2) Kriminalisieren: “Er hat jemanden vergewaltigt.” Besser noch: Wenn das mehre Personen aussagen, wird aus dem einfachen Kriminellen ein notorischer. Vergewaltigung ist wirklich übel. Kinderpornografie geht auch gut. Bei Frauen wäre möglich, dass sie ihre Kinder getötet haben, bei Biefträgern, dass sie in ihrer Garage säckeweise nicht ausgetragene Post horten, bei Bauern, dass sie ihre Kühe verhungern lassen.
3) Fälschen. Keine schechte Idee ein paar gefälschte Cables in Umlauf zu bringen. Je kruder, desto besser.
4) Die Vergangenheit adressieren: “… er war schon immer …”
5) Als rücksichtslos darstellen: Durch die Enthüllungen werden Informanten gefährdet.
6) Als ruhmsüchig darstellen: Er tut das nur, weil er eitel ist
7) Als Kontrollfreak darstellen.
Alles sehr interessant.
Tipp: Ausführliches Interview mit Julian Assage im Time Magazine.
PS: Fehlt was in der Liste?
Wir leben in einer westlichen Schuldgesellschaft. Auch bei Bildungsproblemen wird nach dem Schuldigen gesucht. In einer asiatischen Schamgesellschaft würde man zuerst die Betroffenen bedauen: Es tut mir leid. Doch daran scheint im Moment niemand zu denken. Schuld hat mit Schule nichts zu tun. Es braucht sich auch niemand zu entschuldigen. Sehen wir uns lieber den Hintergrund hier in Österreich an. Bildung geschieht in Österreich vorwiegend über risikolose Lernwege, und das vor dem Hintergrund der psychologischen Folgen des 2. Weltkriegs. Folgen für “uns”, für die Angehörigen der “Verfolger”. Weit hergeholt? Keineswegs. Im folgenden drei ungewöhnliche Beobachtungen und Kombinationen.
(more…)Über die Psychologie der Paarbeziehung gibt es einen hübschen Podcast auf SWR2. Interessant für alle von uns, die heiraten wollen, geheiratet haben, mit jemandem leben und so weiter und so fort. Es scheint auch weiterhin zu gelten: wer heiratet, braucht einen Grund (Grundstück).
Link: SWR2 Aula
Ein spannendes Thema, denn die Arbeit der Sachverständigen findet im allgemeinen weitab der Öffentlichkeit statt.
Zu Gast in der Dezemberausgabe der Physikalischen Soiree: Dr. Wolfgang Pfeffer, Wien
Vorschau auf Jänner 2011: Synthetische Biologie – Ingenieure erobern das Leben.
Da sucht man nach dem Bild einer Tilde. Und hier sind die Ergebnisse. Es gibt hier offenbar ein Model mit dem Namen. Interessant ist die Unterscheidung zwischen Safe Sarch “moderate” und “aus”.
1) Safe Search “strikt”

2) Safe search – “moderate”

3) Safe search – “aus”


Lothar Bodingbauer ist österreichischer Radiojournalist, Abendschullehrer und freier Podcaster.

Instagram: lobodingbauer




