• Wie man Ressourcen sparen und grün leben kann – in der Stadt. Bewusst und billig. Ein Gespräch mit Mario Sedlak, der sein Leben nachhaltig gestaltet.

    Link zur Homepage: Mario Sedlak.

    Grün auch unser Testbericht: Rasenmäherroboter. Niedrigenergie statt “volle Kanne”. Und doch konstant im Einsatz.
    Ein neues Familienmitglied. Der Automower. Studium der Betriebsanleitung im Testgarten mit Testfamilie. Die Kabel begrenzen das Einsatzgebiet des Mähbots. Nach erfolgreicher Grenzziehung und Tests können die Kabel auch vergraben werden. In diesen Wiesenteil durfte der Testbot nicht rein. Den Rest des Rasens hat er in den Griff bekommen. Locker. Leise. Souverän.

    Was das Bildschirmwischen auf iPhones und iPads ist, ist der Automower für den Rasen. Die Physikalische Soiree hat den Automower 220 AC von Husqvarna mehrere Tage auf der Hacienda des Chefredakteurs getestet. Hier unser tabellarischer Report. Unten ein Video.

    Negativ-Punkte

    • Wenn verwinkelte Flächen, aufwendiges anfängliches Verspannen der Begrenzung.
    • Frisst Schuhe, nimmt keine Rücksicht auf übersehene flache Gegenstände.
    • Abhängigkeit vom Händler für größere Wartungen und Reparaturen, hoffentlich hält er lange, Einschicken kostet Geld.
    • Wälzt beim ersten Einsatz längere Halme nieder, an Blumen oder Wiesen soll er nicht ran.
    • Zerschneidet das Begrenzungskabel, wenn es hochsteht.

    Positiv-Punkte

    • Geräuschlosigkeit, Vorteil bei einer Siedlung, die Nachbarn lieben einen. Wenn er arbeitet, mäht er nicht akustisch, sondern fährt lautlos herum. Großartig.
    • Verschreckt keine Kinder und Tiere trotz wechselseitigem Respekt.
    • Man muss nicht dabei sein, um den Rasen in Schuss zu halten, Kontrollen unnötig.
    • Schneller erster Einsatz, leichtes Verlegen des Grenzkabels,  je einfacher der Garten, desto leichter. Profis gestalten den Garten dann in Absprache mit dem Bot.
    • Leichte Reparaturen (Austausch der Messer) selbst möglich.
    • Schnitthöhe von reinem Rasen perfekt. Trimmt und hält auf lange Sicht den Rasen in lupenreiner Ordnung, problematische Halme kommen nicht mehr auf.
    • Wenig Leistungsaufnahme: geringer Einsatz von Energie, arbeitet dafür ganz leicht und leise. 5 Euro pro Monat für 1800 m2 Garten laut Herstellerangabe – ist glaubhaft.
    • Macht Sinn, erfüllt seine Aufgabe – ideal für echten Rasen.
    • Gutes Lade- Arbeitsverhältnis. Eine Stunde (oder mehr) mähen – eine Stunde laden
    • Einfache Bedienung, Weiterempfehlungsfeffekt. Will haben – bis auf den Preis. PIN Code notwendig – schreckt (hoffentlich) Diebe ab.

    Bezugsquelle und Support: Häußler Automower | Blog

    Rasenmähroboter wuselt herum from LoBo on Vimeo.

    Akustischer Testbericht gegen Ende der Mai-Sendung der Physikalischen Soiree – zu hören hier über Download oder den Play-Link.

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  • Die Sonne ist ein großes Experiment, das abläuft, ohne dass Menschen eingreifen können. Die Rolle der Wissenschafter in diesem Experiment beschränkt sich auf die Beobachtung.

    Es ist dabei noch nicht einmal klar, in welcher zeitlichen, räumlichen und auch digitalen Auflösung beobachtet werden muss, um Antworten auf die gestellten Fragen zu erhalten, Fragen wie: lassen sich Sonnenausbrüche (Protuberanzen, Flares) voraussagen, was sind die genauen Mechanismen der Entstehung von Sonnenflecken, wie ist die Sonne in welcher Tiefe aufgebaut?

    Die Vorhersagen sind dabei auch von Bedeutung in unserer Welt, die von technischen Produkten geprägt sind, die auf die Störung ihrer Elektronik empfindlich sind, Störungen die durch die Ankunft von Sonnenwind auf der Erde ausgelöst werden können.

    In Österreich wird die Sonne im Kärntner Sonnenobservatorium Kanzelhöhe beobachtet. Das Observatorium wurde in den 1940er Jahren gegründet, um im Krieg den Funkverkehr besser einschätzen- und vorhersagen zu können. Heute erfüllt das Observatorium alle Aufgaben einer modernen und international vernetzten Beobachtungsanstalt – mit dem Schwerpunkt „Sonne“.

    Interviewpartner: Mag. Dr. Werner Pötzi, Observatorium Kanzelhöhe für Sonnen- und Umweltforschung, Institutsbereich Geophysik, Astrophysik und Meteorologie der Karl-Franzens-Universität Graz, http://www.kso.ac.at/

    Tipp & Test: Laufcomputer von Garmin. Empfehlenswert für Laufnerds, Trainingsspezialisten und jene, die beim Laufen nicht mehr telefonieren wollen. Hinweise darüber zu hören am Ende der Sendung. Link: Garmin Forerunner 210, Garmin Forerunner 310XT

  • Wie immer etwa um diese Zeit bedanke ich mich bei all jenen, die mir ein Mail geschickt haben, um mir etwas zu verkaufen, oder mich um Hilfe zu bitten. Lange konnte ich schon bei keiner Geldtransaktion mehr unter die Arme greifen, Penisverlängerungen scheinen auch nicht mehr zu gehen; trendig sind derzeit Anti Spam Software (!) und so kleinere Betrügereien durch Password Fishing.

    Ich bedanke mich in jedem Falle ganz herzlich exemplarisch bei den wenigen von vielen, bei denen mit den schönsten Namen:

    Arthur Tobias (ID 8013) marked as spam.
    Marcy Rey (ID 8010) marked as spam.
    Willis Shockley (ID 8003) marked as spam.
    Deon Correa (ID 8001) marked as spam.
    Und Salvatore Wilder, der mit der Uhr.

  • … ein ganz normaler Donnerstag Abend. Wie immer. Aber irgendwann muss man es empfehlen. Beograd. Der Krautsalat. Die Plescavica. Die Musik. Und das bei uns im 4.

    Link zur Musik / Atmos der Welt 23

  • Studiodiskussion mit Werner Gruber, einem der drei Science Busters über das Physikbild im Alltag. Gemeinsam mit den Physikstudierenden Nikolinka Fertala und Roland Keller von der Universität Wien.

    (c) Science Busters

    Link: Science Busters

Lothar Bodingbauer ist österreichischer Radiojournalist, Abendschullehrer und freier Podcaster.

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