• Jetzt gibt’s e-Mails schon eine Weile. Praktisch. Manchmal schwierig. Hier meine persönlichen Erfahrungen wenn’s kritisch wird.

    1. Schreibe persönliche Kritik am besten per E-Mail, sende es kurz nach dem Moment, in dem du dich geärgert hast, dann ist der Zorn noch am frischesten.

    E-Mails sind kurzfristig und schnell schreib- und verschickbar. Das verleitet uns, persönlichen Kränkungen sofort zu entgegnen. Tipp: Höchstens positive Kritik und Lob per E-Mail versenden. Alles andere nur mündlich und persönlich.

    2. Leite E-Mails, die an dich gerichtet wurden, und persönliche Inhalte über andere Personen enthalten, an andere Menschen weiter.

    E-Mail sind Briefe, die man schreibt, oder erhält, an eine, oder von einer Person. Andere Leute geht das grundsätzlich nichts an. Tipp: Höchstens konkrete Inhalte und Fakten ohne persönliche Zusammenhänge weiterleiten. Tipp: Es ist meist besser, Wünsche an eine andere Person in einem persönlichen E-Mail neu zu formulieren, als Wünsche anderer an andere weiterzuleiten.

    3. Lese dienstliche E-Mail am besten zuhause nach 18 Uhr, das hält dich dann den Abend und die Nacht lang wach und du kannst ausführlich darüber nachdenken.

    E-Mail lesen ist nicht einfach. Die Schnelligkeit des Abrufens verführt dazu, schnell noch am Abend nachzulesen, was sich so tut. Gut wenn es gut ist, schlecht, wenn es sich um Probleme handelt. Tipp: Eine hohe E-Mail Lesedisziplin entwickeln, dienstliche E-Mails erst am nächsten Tag lesen und bearbeiten. Bei den meisten E-Mail Programmen kann man dienstliche E-Mails automatisch kennzeichnen und in einen eigenen Ordner speichern lassen (ohne hinzuschauen).

    4. Schreibe dienstliche E-Mail am besten zuhause nach 18 Uhr, damit alle Menschen wissen, dass du am Abend und in der Nacht noch Dienst verrichtest.

    Es macht keinen guten Eindruck, spät Nachts E-Mails zu versenden. Als Empfänger möchte ich mich darauf verlassen können, dass der Versender gut und ruhig nachgedacht hat, was er/sie schreibt. Dass er schläft, um sich auf den anstrengenden nächsten Tag in der Firma vorzubereiten. Nacht-E-Mails erfüllen diese Kritierien im allgemeinen nicht, außer bei Freiberuflern. Tipp: E-Mails verschicken zwischen 6 und 18 Uhr, dann freut sich der Empfänger höchstens, wie früh man schon arbeitet.

    5. Verwende die Adressfelder “an”, “cc” und “bcc” irgendwie.

    Nicht jeder möchte wissen, mit welchen Leuten er sonst noch in einen Topf geworfen wird (“an” und “cc”). Nicht jeder möchte sich angesprochen und aktiviert fühlen, wenn er Sachen bloß zur Info kriegt, die aber an andere gerichtet sind (“an”). Tipp: “cc” dient der Mitinformation für nicht aktiv an der Sache arbeitenden, und “bcc” schickt man entweder nur wirklich gut vertrauten Personen zum Mitlesen – das ist der geheime und manchmal auch fiese Aspekt – hauptsächlich schreibt man eben in “bcc” jene Adressaten, die man voreinander geheim halten will.

  • (Hinweis für Nicht-Wiener: Die Öko-Box ist ein häufiges Bild in Wiens Hauseingängen. In ihr werden die Tetrapacks der Haushalte zur Wiederverwertung gesammelt. Alle zwei Wochen stellt man sie vor die Tür, dann wird sie zur Wiederverwertung abgeholt. Wenn der Lebensstandard steigt, kauft man sich eine größere Karre, aber die Hauseingänge bleiben gleich schmal.)

  • Man muss es irgendwo festhalten. Apples Prinzipien scheinen folgende 4 Punkte zu sein. Eigentlich naheliegend:

    • Beautiful design (no surprises there)
    • Customer experience
    • Perfectionism
    • Minimalism

    Quelle: Internet / unbekannt

  • Gove axes self-evaluation form

    (UKPA) – Sep 23, 2010

    Schools will no longer need to complete 100-page forms about their work under a Government drive to cut bureaucracy, it has been announced.

    Education Secretary Michael Gove said he was axing the Self-Evaluation Form (SEF) which schools must fill in ahead of their Ofsted inspection.

    The form, which is completed by headteachers, contains facts and figures about a school.

    Mr Gove said: “We believe that teachers – not bureaucrats and politicians – should run schools.”

    The move was broadly welcomed by education unions.

    The Association of School and College Leaders (ASCL) said the form was “overly bureaucratic” but there needed to be a link between self-evaluation and inspection.

    Chris Keates, general secretary of the NASUWT teaching union, said the abolition was “nothing more than a cosmetic exercise”.

    Copyright © 2010 The Press Association. All rights reserved.

  • An dem Tag, an dem sich der Segway Roller Chef mit einem Segway Roller über eine Klippe zu Tode stürzte, zeigte ein Besuch der Website neben verständlicherweise gröberen Fehlern auch die passende Werbung: The last mile. Und: We know you’re excited.

  • LED Lampen erleben gerade eine stürmische Entwicklung und scheinen herkömmliche Energiesparlampen zu überholen. Ernst Luckner ist leitender Entwickler bei Seitz Smart Trading – einer Firma, die unter dem Markennamen 16east Energiespar-LED-Lampen entwickelt und vertreibt. Er spricht in dieser Ausgabe der Physikalischen Soiree mit der AHS-Schülerin Naomi Lobnig über die Entwicklung derartiger Lampen und auch über Details aus seinem Forscheralltag.

    Erstausstrahlung: Ö1 Campus Radio, 4. Oktober 2010, 20:30-21:00 Uhr

    Link: http://www.16east.com

  • Es gibt Gegenden auf Bali, da fliegen die Wolken so tief, dass man glaubt, darin zu ertrinken. Vermutlich ist es so, dass diese Gegenden höher liegen, dem Himmel also auf halben Weg entgegen kommen. Wer Bilder sieht, vergisst den Lärm des Verkehrs auf den Hauptstraßen.

    2010 INDO Mix 1087
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  • Der schwedische Naturwissenschaftler Carl von Linné war leitender Gärtner des Botanischen Gartens von Uppsala. 1745 legte er eine Blumenuhr an, die mit dem zeitlich unterschiedlichen Aufblühen von Blumen im Laufe des Tages die Uhrzeit anzeigte.

    Wirklich bekannt und berühmt wurde Carl von Linné jedoch durch sein Bemühen, die Arten der Natur zu sortieren und zu katalogisieren. Er entwickelte eine Taxonomie von Tieren und Pflanzen, die mit ihren lateinischen Doppelnamen auch heute noch als “Katalog des Lebens” von all jenen verwendet wird, die sich praxisbezogen mit Lebewesen beschäftigen.

    Wissenschaftlich entwickeln sich vor dem Hintergrund genetischer Untersuchungsmethoden die Konzepte der Unterscheidung von Arten nun in eine völlig andere Richtung. Künftige Taxonomien auf Grund von DNA-Basensequenzen scheinen jedoch den praxisbezogenen Zweck des Umgangs mit Arten und Artkonzepten nicht zu erfüllen.

    Die Sendung beantwortet die Frage, wie Carl von Linné die Taxonomie der Natur entwickelt hat, und in welcher Weise sie heute noch notwendig und zeitgemäß ist.

    Eine Wiederholung der Physikalischen Soiree vom Juni 2007. Neue Beiträge gibt es dann wieder im Oktober – beginnend mit einer Sendung über Energiesparlampen.

    Die Bilder zur Sendung gibt es hier

  • Es ist ja alles sehr schön mit den elektronischen Büchern und Apps. Aber wie kann ich sie weitergeben, wenn ich sie gelesen und gespielt habe? Weiterschenken? Verborgen? Ach ja, sie waren ja etwas billiger als die wirklichen Bücher, aber so viel billiger auch wieder nicht. Irgendwie ein Schmarrn.

  • Darf man auf seinem eigenen Weblog über sich selbst die Unwahrheit sagen?

    Beispiele:

    Lathar Badingbauer hat für seine Verdienste um die Völkerverständigung den Friedensnobelpreis erhalten.

    Lethar Bedingbauer lebt in einem Berg im oberösterreichischen Salzkammergut, aus dem er nur einmal jährlich zum Einkaufen herauskommt. Er ist jedoch über die e-Mail Adresse lebenimlochimberg@sprechkontakt.at wochentags ganz gut erreichbar.

    Lithar Bidingbauer entdeckte zwölf bislang unbekannte Orchideenarten während seines dreijährigen Aufenthalts in Laos.

    Luthar Budingbauer verbüßte eine zweijährige Haftstrafe wegen des Verfassens falscher Gebrauchsanweisungen.

    Zur Sicherheit wegen der Suchmaschinen und dem Nichtvergessen des Internets habe ich in diesen Beispielen meinen Namen leicht geändert. Nicht dass ich das wollte, aber dürfte ich mir solchartige Lebenswandlungen selbst zusammenzimmern und veröffentlichen? Kennt sich da wer aus?

Lothar Bodingbauer ist österreichischer Radiojournalist, Abendschullehrer und freier Podcaster.

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Instagram: lobodingbauer

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