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Wien

  • Wir kennen die Frage beim Bäcker, wenn man eine kleine Jause kauft: “und auch was zum Trinken?”. Das ist Marketing, hier kann man noch ein paar Prozent Umsatzsteigerung herausholen. Irgendwie haben das jetzt die Leute in der Post spitzgekriegt. Man gibt einen Brief auf, in einem großen Kuvert. Die Frage: “… wollen Sie ihn vielleicht nicht Einschreiben schicken?” Yeah!

  • Der Nachbar über der Straße hat einen Fernseher, der auf diese Entfernung für uns ein größeres Bild macht, als unser kleiner Schirm quer überm Sofa. Der Nachbar schaut aber leider nicht immer das gewünschte Programm.

  • Wer spielt, braucht alle Sinne. Es gibt Regeln, den Zufall, im schlimmsten Fall den Rausch. Wissenschaft zu betreiben ist davon oft nicht allzu weit entfernt. Kreativität ist der Schlüssel, und Lust an der Sache selbst. Lehrende der Physik vermitteln diese Lust am Finden der Erkenntnis im Idealfall ihren Schülern. Ein Gespräch über Spielen, Lernen, Wissenschaft und einigen hypothetischen Gedanken, was man mit einem Ei alles machen kann.

    Gäste: Stefan Irnberger, Manuela Kopper, Johannes Ickelsheimer, Tsewang Gyaltso, Eva Holleschek und Clemens Nagel (Universität Wien)

    Link:  FM4 Science Busters: Podcast Tipp!

  • Das Mitteilungsheft heißt im Kindssprech Wichtigheft. Dieses Wort wird leider niemals in ein Verzeichnis aufgenommen werden – nicht einmal für das Unwort des Jahres wäre es Kandidat.

  • Ich finde Gefallen an diesen unbekannten Beeren, die da plötzlich vom Himmel fallen und zerquetscht in irgendwelchen Smoothies landen. Heute: Die Boysenbeere. God knows where they come from and how they look in real life…

  • Man hört in einem Interview, dass viel zu wenig um Entschuldigung gebeten wird, sondern vermehrt nur ein “Tschuldigung” ausgesprochen wird. Das ist nicht allzu tragisch. Man weiß ja, was gemeint ist. Schwieriger ist, wenn in Lautsprecherdurchsagen öffentlicher Einrichtungen nach der Bekanntgabe von Problemen für unser Verständnis gedankt wird. “Wir bitten um Verständnis”, wäre hier wohl besser. Der Dank käme dann danach – sofern nicht der Fall eintritt, dass die Betroffenen sauer sind, und leider kein Verständnis haben. Denen aber gleich voraus zu danken ist schlechter als ein bloßes “Tschuldigung”.

  • Billige Witze
    Zottige Schnuten
    Schelmische Basailuren

    Update: Es heißt richtig “Zotige Schnurre”. Bitte dringend um Beispiele, wer eine zotige Schnurre zuhause hat.

    Update (danke Klaus Brandl): Eine zotige Schnurre wird zum Beispiel bei einem 50-jährigen Geburtstag erzählt, eine Geschichte über den Jubilar mit anrüchigem, aber liebenswertem Hintergrund. Die z. S. wäre daher sauberer bzw. harmloser als ein schmutziger Witz.

  • blume-2

    Diese Fotos hat man als Jugendlicher einmal gemacht.

  • flaschen
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Lothar Bodingbauer ist österreichischer Radiojournalist, Abendschullehrer und freier Podcaster.

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Text: Zum Hintergrund (2014)

Fotos sind auch auf Instagram: lobodingbauer