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  • “Sag’ mal, was ist eigentlich ‘ne Dominante?”

    Wer über Musik spricht, schreibt, berichtet, vermittelt etwas. Was genau, erzählt unser Gast Sebastian Kraus. Er ist freier Musikvermittler und schreibt unter anderem für die Augsburger Allgemeine Zeitung. Er hat viel Musik gehört, auch selbst gemacht, vor allem aber mit vielen, vielen Menschen über ihren Zugang zu dem, was sie tun – Musik machen – gesprochen. Aus dieser Erfahrung schöpft er persönliche und sachliche Zugänge. Er liebt es, ein Bild der Musiklandschaft in seinem Lebensraum zu recherchieren, zu zeichnen und das Publikum damit auch wirklich zu begeistern.

    Link zu Sebastians Texte bei der Augsburger Allgemeinen Zeitung

    Mit dabei sind natürlich Elisabeth – sie ist Musikerin und Musikvermittlerin in Ulm und Lothar, Wissenschaftsvermittler aus Wien als Hosts dieses Podcasts.

    Was begeistert dich an guten Texten über Musik? An guter Moderation? An guter Musikkritik im besten Sinn? Schreib es an horch@sprechkontakt.at, wir werden gerne in der nächsten Folge darüber erzählen.

  • Warum das Übertragen einer Stimme in eine andere Sprache verführerisch nett wäre, aber fett gruselig ist, kann man derzeit in zwei bemerkenswert gut gemachten Podcastepisoden hören.

    https://sendegate.de/t/uebersetzte-episode/17450

  • Eine „Reise nach Prien“ ist wie eine Gundel-Palatschinke mit Sauerkirschen. Die Freude kommt, wenn man sie langsam isst. Wie man eine Zugreisende nach Estland macht, ohne sich zu stressen – einfach nur den nächsten Zug.

    (more…)
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  • In Alaska ists lustig

    In Alaska is lustig, in Alaska is schee,

    da springan die Walfisch, då gibts recht vü Schnee.

    Holladaria, hollodirå, holladiria, wås sågst denn då

    Die an schaun auf d_Vegl, die aundan auf d_Fisch,

    a poar schaun auf går nix, die lieng unterm Disch.

    Holladaria, hollodirå, holladiria, was sagst denn da

    Auf de Inseln gibt’s Seehund, und Fix wiadawö,

    Da wirst ja ganz narrisch, do_kannst_daham wås fazö.

    Holladaria, hollodirå, holladiria, was sagst denn da

    I woas net, wås los is, es_ist_koana mehr då

    de wearn doch net gfoan sei, ohne mi —-> aber jå!

    Holladaria, hollodirå, holladiria, was sagst den da

    Waun_des_ewig so weidageht, des liad und die foat,

    finanziell wird des hoarig, des aufwachn hoat…

    Holladaria, hollodirå, holladiria, was sagst denn da!

  • Die Bezeichung Instrumentalist:innenspezialist:innen bezieht sich einerseits und überlappend auf

    • Musiker:innen, die sich auf wohl bekannten Instrumenten einer besonderen Art der Musizierpraxis oder besonderen Instrumentaltechniken widmen und oder
    • sich mit exotischen oder neu entwickelten Instrumenten oder instrumentenähnlichen Dingen bzw. Objekten beschäftigen und oder
    • die ein besonderes Repertoir oder und eine sehr enge Zusammenarbeit mit einzelnen Komponist:innen pflegen oder selber für Ihr Instrument(arium) schreiben 

    Werner Puntigam – Posaune und Muschelhorn

    https://www.ear-x-eye.info/music-projects/solo-performances

    Horch!

    Rebecca Lane – Quarter Tone Flute

    http://www.bassflute.co.uk/02-pitch/microtones.html

    https://www.sacredrealism.org/artists/rebecca-lane

    Rebecca Lane is a musician who deeply considers intonation as a social and perceptual practice, focusing on just/rational intonation and the relational aspects of sounding/activating this material with others. Her practice is informed by ongoing relationships with composer-performers (such as Catherine Lamb)

    Extract from ‘Muto Infinitas’ (2016/8) by Catherine Lamb, performed by Rebecca Lane (quartertone bass flute) and Jon Heilbron (double bass). Horch! ‘Muto Infinitas’ ca. Minute 2:00

    Reinhilde Gamper – Zither

    https://www.reinhilde-gamper.it

    Horch! Gordon Kampe: Nichts fallen lassen / Fleisch

    https://www.google.com/search?client=safari&rls=en&q=youtube+trio+greiffer&ie=UTF-8&oe=UTF-8#fpstate=ive&vld=cid:00eeddc4,vid:qG9A-Dn94y8,st:0

    Trio GREIFER 

    Reinhilde Gamper, Leopold Hurt, Martin Mallaun: zither

    Isabel Ettenauer – Toy Piano

    http://www.isabelettenauer.com/en/the-joy-of-toy

    A live recording taken during the dress rehearsal of Isabel Ettenauer’s toy piano solo recital at the Essl Museum Klosterneuburg. This piece “Sequitur V” was composed by Karlheinz Essl for Isabel in 2008. 

    Horch! “Sequitur V”

    Stephan Froleyks – Komponist, Interpret und Erfinder neuartiger Instrumente

    http://www.stephan-froleyks.de/#nil

    Mit den neuen Instrumenten arbeite ich zuerst improvisatorisch, später folgt eine Phase der Arbeit mit kompositorischen Skizzen. Diese Skizzen verselbständigen sich im Laufe der Zeit zu größeren musikalischen Gebilden mit einer präzise definierten Struktur. Live werden diese Vorarbeiten auf den Punkt gebracht: Instrument, musikalisches Bewußtsein und Physis generieren risikobewußt und in ‘Echtzeit’ höchst individuelle Resultate.

    Horch! Fünfzig Messer

    Tabea Zimmermann – Bratsche

    Ihre Bekanntheit verdankt Zimmermann der Bratsche.

    Horch!

    György Kurtág (geb.1926): In Nomine – all’ongherese, Tabea Zimmermann, Viola  

    Yaron Deutsch – E-Gitarre

    Horch! Clemens Gadenstätter:Studies for a Portrait for electric guitar (Yaron Deutsch)

    https://www.google.com/search?client=safari&rls=en&q=yaron+deutsch+you+tube&ie=UTF-8&oe=UTF-8#fpstate=ive&vld=cid:81e0690f,vid:T6C6-zN2sWs,st:0

    UND…Elisabeth erzählt über Ihre eigenen Erfahrungen mit Extended Music Practice

  • Mit Natalia in Dutch Harbor. Beim WWII Museum hat Natalie im Bus und ich am Eingang auf unsere Gäste gewartet. Drei mal, alle drei Wochen – das verbindet hatten wir Zeit zu plaudern. Sie hat mir über viele Themen der kleinen Insel Unalaska erzählt. Von denen auch im Jahresrückblick von Radio KUCB 20 auch erzählt wird. Was sich eben so auf einer Insel in den Aleuten tut. Fischerei, Bücherei, vom Kommen und Gehen. https://www.kucb.org/regional/2023-01-01/kucbs-2022-year-in-review

  • Es muss nicht immer Railjet sein. Von Linz nach Salzburg im Regionalexpress: Lokale Gespräche (Operationen, Säge, Sense, Mitarbeiter), lokale Themen (wer was mit wem wie genau), lokale Sprache (Dialekt). Der Schnellzug ist blass.

  • Ein Freund aus Berlin erzählte, dass sein Großmutter immer folgenden Spruch sagte, wann immer jemand “ach ja” seufzte…

    »Ach ja«, sagt da der alte Oberförster, »Hugo war sein Name, und er war schon sehr alt und ging schon lange nicht mehr in den Wald. Und seine Tochter Käthe, die saß am Fenster und nähte, während sich der alte Oberförster von Kronenleuchter zu Kronenleuchter schwang, um die in die Ecke gestellten Teppiche zu schonen, damit er seinem Sohn das Studium finanzieren konnte.«.

    Ein Text aus früheren Zeiten, frei Erfunden, aus Spaß an der Entgegnung, wenn jemand seufzte. ChatGPT interpretiert diesen Text in Lang- und Kurfassung so:

    Der alte Oberförster erzählt von Hugo, einem Mann, der nicht mehr in den Wald ging und eine Tochter namens Käthe hatte, die am Fenster saß und nähte. Der Oberförster selbst bewegte sich von Kronenleuchter zu Kronenleuchter, um Teppiche zu schonen und das Studium seines Sohnes zu finanzieren.

    Es scheint, als ob Hugo in einer Zeit lebte, in der er nicht mehr in den Wald ging und seine Tochter die Näharbeit übernahm, während der Oberförster sich um die Finanzen und das Studium seines Sohnes kümmerte. Diese Szene vermittelt den Eindruck einer vergangenen Ära, in der Rollen und Verantwortlichkeiten klar geteilt waren.

    Die Erzählung des Oberförsters bietet Einblicke in das Leben einer Familie, in der jeder seine Aufgaben und Pflichten hatte. Hugo wird als alten Mann beschrieben, der seine Waldspaziergänge aufgegeben hat, während Käthe sich um die Handarbeit kümmert und der Oberförster sich um die finanzielle Unterstützung seines Sohnes bemüht. Es entsteht das Bild eines traditionellen Familienlebens, in dem jeder seinen Beitrag leistet.

    Die Details, die der Oberförster liefert, vermitteln eine Atmosphäre von Nostalgie und Vergangenheit. Man kann sich vorstellen, wie Hugo, Käthe und der Oberförster in ihrer täglichen Routine verankert sind, jeder mit seinem eigenen Teil zur Lebensführung der Familie beiträgt. Diese Erzählung ist ein Fenster in die Vergangenheit, die zeigt, wie das Leben in früheren Zeiten organisiert und gelebt wurde.


    In vergangenen Zeiten lebte Hugo, ein Mann, der nicht mehr in den Wald ging, und seine Tochter Käthe, die nähte, während der Oberförster Teppiche schonte und das Studium seines Sohnes finanzierte. Die Geschichte enthüllt ein traditionelles Familienleben, in dem klare Rollen und Verantwortlichkeiten herrschten. Die Erzählung des Oberförsters vermittelt eine nostalgische Atmosphäre und zeigt Einblicke in das organisierte Leben vergangener Zeiten.

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Lothar Bodingbauer ist österreichischer Radiojournalist, Abendschullehrer und freier Podcaster.

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Text: Zum Hintergrund (2014)

Fotos sind auch auf Instagram: lobodingbauer