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Wien

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  • Poles

    Sound of a string on a pole in Dutch Harbor / Unalaska

    Fur-seal / nördlicher Seebär (male) in St. Paul

    Children singing and dancing in St. Pauls community hall

  •  

  • Workshop EN

    Please add your own thoughts. And after that, if you want: share your thoughts with the person next to you who is not a member of your family.

    What could we write …

    1. What’s different 
    2. What’s the same 
    3. Something we see/hear/feel 
    4. Something someone says 
    5. Thoughts, ideas and interpretations 
    6.  

    What else could we do …

    1. Collect Sounds 
    2. Collect Photos and Videos 
    3. Collect Stories 
    4. Collect Objects 
    5. Get a tattoo (Why exactly not?)
    6.  

    What could we do with it …

    1. Keep it for ourself 
    2. Keep it for our loved ones 
    3. Keep friends: Share it with friends 
    4. Make money: publish it in a book/radio story/movie 
    5. Make it available for free in a blog/insta/X/whatEver/whatsApp_Status post
    6.  

    Idea: Give your Travelogue a theme for a day. Look out for …

    1. The round things 
    2. The soft things 
    3. The spiky things 
    4. Repeating actions, things which are only in the air, red objects, things in equilibrium 
    5. Unanswered questions along your route 
    6.  

    HX Alaska 2024 | Lothar, more travel-related thoughts www.sprechkontakt.at


    Workshop DE

    Ergänzen Sie gerne Ihre eigenen Gedanken. Danach, wenn Sie möchten: teilen Sie Ihre Gedanken mit einer Person in ihrer Nähe, die (noch) nicht zu Ihrer Familie gehört.

    Worüber könnten wir schreiben …

    1. Was verschieden ist
    2. Was gleich ist
    3. Was wir sehen/hören/fühlen
    4. Was jemand sagt/singt/seufzt
    5. Gedanken, Ideen, Interpretationen

    Was könnten wir sonst noch tun?

    1. Töne sammeln, Geräusche, Musik
    2. Fotos und Videos aufnehmen, zeichnen
    3. Geschichten sammeln
    4. Objekte sammeln
    5. Ein Tattoo erhalten (warum genau eigentlich nicht?)

    Was könnten wir damit tun?

    1. Nichts weiter, außer es bei uns behalten.
    2. Für unsere Family aufbewahrten
    3. Es mit Freunden teilen
    4. Geld verdienen: es in einem Buch publizieren, in einer Radiosendung, einem Film
    5. Kostenlos verfügbar machen: Blog, Instagram, X, whatever, whatsApp

    Idee: Immer wieder mal dem Tag eine Farbe geben. Konzentriere dich auf …

    1. Die runden Dinge
    2. Die sanften Dinge
    3. Die spitzen Dinge
    4. Rhythmen, sich Wiederholendes, Dinge, die nur in der Luft sind, rote Objekte, Sachen im Gleichgewicht
    5. Fragen, die bislang ohne Antwort sindf
    6.  
  • Politisch war sie nicht zu halten, weil zu viele mit der VWA keine Freude hatten. Ich habe jetzt mal bei der Abschaffung auch geweint, aber:

    1. Podcasts sind super – man teilt ein Gespräch, das weltweit zugänglich ist, die VWA ist es nicht.
    2. Die Sachen, die die VWA gut machen, kann man in den Jahren zuvor im Unterricht machen, muss man sogar.
    3. Die VWA wurde mit einer Vielzahl an Vorschriften eingeführt. Die Anleitung für die letzte Ölung hat weniger „Muss“ als die Einreichung des Themas der VWA in die Datenbank.
  • Ein älterer Herr mit zwei Hörgeräten schaut meinen einäugigen Hund mitfühlend an, und sagt: „halbblind“. Ich frage ihn (neugierig), ist das Glas halbvoll oder halbleer? Er denkt nach, neigt den Kopf und sagt: „halbleer“.

  • Alles klar, Herr Kommissar? Der heitere Ratekrimi mit Leo Frank mit Haymo Pockberger war Fixpunkt meiner Kindheit mit Radio. Aus Linz kamen die Sendungen zu mir ins Innviertel aufs Land. Es war einerseits das Kennenlernen der Landeshauptstadt und seiner Einrichtungen als Informations- und Unterhaltungsversorger, andererseits war es Möglichkeiten, Bindungen einzugehen an Menschen abseits des Elternhauses. Die habe ich dann auch über Kurz- und Mittelwelle geknüpft, zu den Präsentationen deutschsprachiger Sendungen aus der ganzen Welt. Ob Propaganda oder Information, es waren immer Menschen, die mit mir in Verbindung traten, und zu deren Stimmen und ihrem Wesen, das erkennbar war, ich eine Verbindung aufbaute, die nur mir bekannt war. Manchmal auch ihnen, wenn ich einen Empfangsbericht mit Kinderschrift schickte. Die Hörspiele vom Regionalprogramm habe ich vorwiegend gehört, wenn ich krank war, sonst war ich meist draußen zu dieser Zeit. Das Tournier auf der Schallaburg kam später dann zu mir, auch hier die Menschen, die mit mir die Stunde teilten. Und als männliches Kind, war die “Welt für die Frau”, das Vormittagsprogramm meiner Oma Zugang zur Welt der Frauen, das war schon eine gute Gelegenheit. Für den Mann gab’s nichts. Aber das Wunderauto Dodo war männlich, immer hin. Das habe ich geliebt. Heute mache ich Radiosendungen, in denen Menschen erzählen, welche Wissenschaft sie betreiben – mit Pflanzen, Tieren, mit Wolken und Planeten. “Vom Leben der Natur” bietet nicht nur Informationen, sondern Beziehungen an. Die ich stellvertretend für die Hörer:innen knüpfe, im Vorgespräch, im Interview, und dann als Sendung. Radio wurde bei mir mittlerweile durch oft durch Podcasts ersetzt, weil dort mehr Zeit ist, die Nebenschwingungen aufzunehmen. Selbst nachzudenken in den “langweiligen” Stellen, die nicht herausgeschnitten sind. Radio ist mir also heute manchmal auch zu aufregend, weil es zu gut ist. Ich liebe das Fließen, das Lachen, das Abwarten, bis eine Antwort kommt, die mir zu denken gibt. Das ist vielleicht nicht die Zukunft des Radios, sondern eine Ergänzung. Radio bietet Sicherheit, dass Menschen Sendungen gestalten, die miteinander sprechen, was sie “nicht” senden. Das hört man nicht, aber das macht die Qualität eines Senders aus. Zeit für Diskussionen, über das, was nicht gesendet wird. Dann ist das was bleibt, fantastisch. Das braucht Ressourcen. Dann ist es gut.

    (Lothar Bodingbauer / Ö1 Wissenschaft)

  • Der lange Weg ins Repertoire

    https://www.kulturstiftung-des-bundes.de/de/magazin/magazin_8/angekommen_in_der_gesellschaft_die_neue_musik_in_deutschland.html

    Rainer Pöllmann [*1962] ist Redakteur und Produzent bei Deutschlandradio Kultur. 
    1999 Gründer und seitdem einer der beiden Künstlerischen Leiter des Festivals Ultraschall ( Anm. in Berlin ).

    Er schreibt im Artikel „Angekommen in der Gesellschaft? Die neue Musik in Deutschland“ u.a.

     „…Durchschnittlich 1,7 Uraufführungen gab es in Deutschland in den letzten beiden Jahren. Jeden Tag. …knapp 200 Ensembles für Neue Musik, die es heute in Deutschland gibt. …Uraufführungen, Ensembles, Konzerte – die Zahlen zur Neuen Musik in Deutschland sind beeindruckend groß. …Vernetzt sind viele dieser lokalen Aktivitäten durch Regionalgesellschaften der GNM, der Gesellschaft für Neue Musik in Deutschland…Die GNM hat maßgeblich dazu beigetragen, dass die Szene ein Bewusstsein ihrer selbst und ihrer gesellschaftlichen Verankerung entwickelte. …

    Die enorme Zahl von Uraufführungen hat allerdings eine Kehrseite. Im allgemeinen Drang zum Ius primae noctis kann kein Repertoire der Neuen Musik entstehen. Von einer solchen Repertoirebildung hängt jedoch ab, wie selbstverständlich der Umgang mit Neuer Musik auf Seiten der Interpreten wie auch auf Seiten der Hörer ist…“

    https://www.schwaebische.de/regional/ulm-alb-donau/ulm/ulmer-oratorium-ist-an-keinen-bestimmten-ort-gebunden-389108

    „…In diesem Tagen jährt sich die Absage des „Ulmer Oratoriums“. Rund um das Werk, das Marios Joannou Elia zum Jubiläum der Vollendung des Münsterturms (Anm. 2015 ) schuf, entpuppte sich ein Streit….

    Ulm ist die einzige Stadt, in der ein für den Ort geschaffenes Werk des Komponisten noch nicht aufgeführt wurde. Das „Ulmer Oratorium“ liegt im Stadtarchiv….“

    HORCH! Imagefilm zum „Ulmer Oratorium“ Wie wurde die Musik vertont? 

    Wahrscheinlich mit Klangsynthese…

    https://www.sueddeutsche.de/kultur/kaija-saariaho-hush-helsinki-konzert-1.6162394?reduced=true

    „Wie ein sinken in die Tiefe“  25. August 2023, von Michael Stallknecht

    Kaija Saariaho hat ihr letztes Werk ihrer Familie und ihren Ärzten gewidmet, sie starb im Juni 2023. Kaija Saariaho schrieb das Trompetenkonzert “Hush” kurz vor ihrem Tod – und das hört man. Jetzt wurde es in Helsinki uraufgeführt. (Anm. posthum)

    World Première, 24 August 2023, Helsingin juhlaviikot ’23

    HORCH!


    Special Guest:

    Jürgen Grözinger (Link: Wikipedia), Künstlerische Leitung von KlangHaus.
    Neue Musik im Stadthaus. Link: https://stadthaus.ulm.de/klanghaus-2

    (Link zum WDR Klassik Klub am Sonntag, 26. Mai 2024 mit Jürgen Grözinger)


    Wir sprechen in dieser Episode 44 über diese Uraufführung:

    Songs from Revered Scorned Women

    Áine Mallon

    Text: Emily DeDakis and Áine Mallon

    i           Pandora

    ii          Eve

    iii         Medusa

    iv         The Marys

    v          Me

    Songs for Revered Scorned Women is a song cycle in five movements for Mezzo Soprano and piano trio. In this work each movement uniquely adopts the perspective of a woman drawn from history, mythology, or religion, who has served as the archetype for misogynistic treatment or the establishment of patriarchal standards. Throughout the cycle, every movement delves into these thematic elements, offering an exploration of the experiences and narratives associated with each featured woman from her point of view. 

    In the fifth and final movement, titled ‘Me,’ the exploration extends to the enduring impact of the stories and treatment of women who preceded us; how these narratives continue to resonate within modern women, shaping their experiences today. From Pandora’s curiosity deemed sinful, to Eve’s burden of shame, guilt, and sin; Medusa’s ordeal of sexual assault, victim blaming, and subsequent punishment and demonisation; and the complex dichotomy faced by the Marys, oscillating between exaltation and denigration based on entrenched moral judgements on virginity and promiscuity — each of these stories is intricately woven into our collective heritage. The patriarchal ideals imposed on these women persist, casting a shadow that influences and restrains us in the present day.


    Episodenbild: Photo by Casey Horner on Unsplash

  • So schön könnte es sein!

    Lothar und Elisabeths Horch! Comeback…und, die Liste wird abgearbeitet, bis mit 050 Schluss sein soll. Seit November 2016 halten wir unserem Format die Treue, über Neue Musik sprechen, hören und selber machen.

    Horch! Live Elisabeth spielt ein paar Takte „Der Besucher der Idylle“ aus „Chinesische Bilder“ von Isang Yun (1993)

    »…In Werken des 19. und des beginnenden 20. Jahrhunderts fallen immer wieder einzelne Sätze oder Satzteile auf, die sich durch ihren ruhigen, lyrischen Charakter von der sie unmittelbar umgebenden Musik deutlich abheben…Die Untersuchung der Entstehungsursachen von Idyllen im Verlauf ihrer Geschichte macht ihre Funktion als geistiges Ventil vor allem in Krisenzeiten deutlich: Die (musikalische) Idylle ist nicht nur ein Gefäss für Wunschträume, sondern auch für Kritik an der Realität…«

    aus: Musikalische Idylle – Studien zu einem verborgenen Topos – Christine Wassermann Beirão – ISBN 9783895640575 / 978-3-8956-4057-5 / 978-3-89-564057-5 – Verlag Königshausen & Neumann

    https://verlag.koenigshausen-neumann.de/product/9783895640575-musikalische-idylle

    Anton Webern – Im Sommerwind, Idyll für großes Orchester (1904) Chicago/Haitink Live

    Horch! https://www.youtube.com/watch?v=V8-ZOFCKZXA

    »…Mit dem Albumcloser verkehren sie die beschriebene Urlaubsstimmung ins Gegenteil und entlarven das vermeintliche Ferienidyll als Trugschluss…«

    aus: VISIONS PREMIERE: ZAHN

    Trügerisches Idyll

    08.08.2023 | 11:00

    Autor/in: Lisa Elsen

    https://www.visions.de/news/zahn-visions-premiere-idylle-video

    Horch!

    “Gefährlich nah an der Idylle” – Tilo Wachter spielt und Mathias Steinauer komponiert für das Instrument Hang.

    https://www.hang-in-concert.de/hang-in-concert/innenwelten/orchester-solist-mit-basel-sinfonietta

    Horch!

    https://soundcloud.com/tilowachter/allein?utm_source=www.hang-in-concert.de&utm_campaign=wtshare&utm_medium=widget&utm_content=https%253A%252F%252Fsoundcloud.com%252Ftilowachter%252Fallein

    Instrumente | PANArt Hangbau AG

    https://panart.ch/de/instrumente

    Horch!

  • Quelle: https://www.nordicnames.de/wiki/List_of_rejected_Icelandic_female_names via Kotke

    Aariah, Abigail, Adriana, Ailsa, Ajmiya, Alaia, Aleksandra, Alessandra, Alexsandra, Alexstrasza, Alia, Aliana, Alpine, Amelia, Anais, Anastasia, Angel, Annalinda, Annamaría, Annarósa, Anndrá, Anya, Arianna, Ariel, Aríele, Aríelle, Arnapála, Arora, Arven, Árvin, Ástmary, Athína, Austar, Austarr, Aveline, Axel, Bened, Berghild, Bergman, Bianca, Bjarkar, Builien, Candice, Cara, Carolina, Catra, Cesil, Christiana, Christín, Cleópatra, Conny, Cris, Dahlía, Dania, Daniela, Diamond, Diana, Dórathea, Eileithyia, Eileithyja, Eilithya, Ekene, Eldflaug, Eleanor, Elí, Elia, Eline, Elinor, Eliza, Emilia, Emmy, Eyr, Frostsólarún, Gail, Geitin, Georgina, Gleymérei, Grace, Guðrúnhalla, Gull, Guri, Hannadís, Hannalísa, Harriet, Hel, Hreinsdóttir, Ingadóra, Inga-Lill, Iris, Íslandssól, Ivy, Jean, Jennifer, Jessy, Jette, Joana, Josefine, Jóvin, Júdith, Kai, Kalina, Kap, Karon, Katharína, Kaya, Kayla, Kelly, Kisa, Kristal, Kristianna, Kristínbjörg, Lady, Ladý, Lárenzína, Laurasif, Layla, Leah, Leonida, Liljarós, Lísbeth, Líza, London, Lynda, Maí, Malia, Manuela, Mar, Mariame, Marieanne, Marija, Maríjon, Mariko, Marís, Marlis, Maxime, Maxine, Mia, Milica, Mín, Minnie, Míriel, Mizt, Mýa, Myrká, Naemí, Nanyore, Naomi, Naómi, Nasha, Natasha, Nicoletta, Nora, Octavía, Ólasteina, Olgalilja, Omid, Pia, Prinsessa, Priya, Randy, Rebecca, Rósenkrans, Rosita, Santia, Satanía, Sidney, Sigríðurjóna, Sonya, Stefanie, Svanhild, Swanhildur, Sybilla, Sydney, Talia, Tania, Tanija, Tatyana, Thurid, Timila, Tindur, Toby, Vanítas, Veronica, Vibeke, Viborg, Villiljós, Xenía, Yana, Yasmin, Yrena, Ýrena, Ýri, Ýrí, Zelda, Zita, Zoë, Zophia, Örn.

    Links: Genehmigte Namen weiblich | Genehmigte Namen männlich

  • Akrobaten des Regenwalds: Die Biologinnen Susanne Stückler von der Universität Wien und Doris Preininger vom Tiergarten Schönbrunn sprechen über den Wallace Flugfrosch.

    Flugfrösche kommen in Asien vor. Sie leben in den Bäumen tropischer Regenwälder als erwachsene Tiere. Sie sind nachtaktiv, haben große Augen und sind gute Kletterer. Sie können aber auch fliegen. Genauer gesagt gleiten, von den Baumkronen hinunter und hinüber zu anderen Bäumen. Sie spreizen dafür die Zehen und Finger und nutzen den ganzen Körper, um auf einem Luftpolster zu schweben.

    (more…)
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Lothar Bodingbauer ist österreichischer Radiojournalist, Abendschullehrer und freier Podcaster.

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Text: Zum Hintergrund (2014)

Fotos sind auch auf Instagram: lobodingbauer