- Warum beschuldigst du mich, nicht schnell genug geschwommen zu sein?
- Dieser Abschaum von Mensch wird mit Abscheu betrachtet.
- Schweife nicht ab – du verschenkst verschmähend deine Geschenke!
- Nach dem Abschaben des Vorschiffs mußt du die Späne aufschichten.
- Die schönen Schauspieler haben die Spanier schlecht gespielt.
- Der schottische Schäferhund beschirmt die Schar der Schafe.
- Schick dich nicht an, dich im Stroh zu strecken, das ist unschicklich!
- In der Strafanstalt handelt der Vorsteher nach Vorschrift.
- Mit Überschwang begann die Mannschaft das Vorspiel am Strand.
- Zur Stunde werde ich Überschuhe zu frisch gewaschener Wäsche tragen.
- Die schwer angeschlagene Gesellschaft war von hohem Stand.
- In der spanischen Spelunke speisten die Sportler Spargel.
- Stephan wird sich unter dem Sprungbrett am Stahlgestänge unterstellen.
- Aufspringen und schrillen Schreis den Schloßschenk schreckend.
- Diese höheren Schüler sprechen eine gespreizte Sprache.
- Stück für Stück gestand der Stromer die geschmacklosen Diebstähle.
- Der schlechte Aufschnitt war der Stein des Anstoßes.
- Schrankenlose Schreckensherrschaft der Steuerbeamten.
- Spott und Schande über diese nicht ganz unschuldigen Anschauungen!
- In Kaschmir geschenkte indische Schokolade lutschen.
- Mit Verstand beim Chef der Kunststadt vorsprechen.
- Wer die Sprache spielend spricht, kann fast sprechen.
- Neben der Poststelle war die Kunststube mit der Raststätte.
- Der Antrieb des Jets wurde verspätet auf Höchststufe gestellt.
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Podcasting für Anfänger:innen
Immer wieder fragt mal jemand, wie das geht mit dem Podcasten, und ich habe jetzt einmal die für mich vorstellbar einfachste Möglichkeit aufgeschrieben.
So, du möchtest einen Podcast machen?
Am besten ist, du legst einfach los. Jedes Element kannst du noch ändern. Ziel ist, möglichst zuverlässig bis zur 10. Folge zu kommen. Du lernst sehr viel dabei. Danach haben sich viele Fragen selbst beantwortet oder sie haben sich selbst erübrigt. Dann kannst du an allen verbleibenden Schrauben drehen, um deinen Podcast zu verbessern.
Was du am Anfang nicht brauchst?
- Fancy Signation, unglaublicher Titel
- Tolle Sprecherstimmen
- Teure Hardware
- Schneidekunst und Gestaltungshandwerk
- Grafik, Marketing und Social Media, Gedanken an die Zielgruppe
Was du am Anfang schon brauchst?
- Einen Feed. Wenn es was für die Ohren ist, und einen Feed hat, ist es ein Podcast.
- Einen Takt. Regelmäßig und schmutzig ist besser als perfekt, sauber und selten.
- Die Zeit, deine eigenen Folgen nach Veröffentlichung selbst ganz zu hören.
- Ein offenes Service, das dir die Veröffentlichung macht.
- Shownotes und Kapitelmarken.
Wie geht es? Du klickst dir ein Konto bei https://www.podigee.com für 12€ pro Monat, 4 Stunden pro Monat sind dabei. Die machen den Feed, sorgen für gutes Audio, und stellen die Folgen zum Download und Abonnieren bereit. Du füllst dort die Angaben für deinen Podcast aus. Jetzt bist du mit den Vorbereitung fertig. Danach nimmst du die erste Folge auf. Sie wird die sogenannte „Nullnummer“. Darin erzählst du, was du vorhast. Du verwendest irgendein Mikrofon, Hauptsache du hältst es halbwegs ran. Allenfalls ein bisschen schneiden mit irgendeinem Audioprogramm, das kann man lernen. Du lädst die Aufnahme hoch, bestätigst alle Fragen und drückst OK. Du bist online. Dann machst du dir einen Plan für die ersten 10 wirklichen Folgen, den du abarbeitest. Höre deine Folgen selbst nach dem Veröffentlichen zur Gänze durch und mache dir dazu deine Gedanken. Das sorgt für einen automatischen Verbesserungseffekt. Bleib nicht stehen, mach’ weiter. Auch wenn du nichts aktiv machst, wird die Qualität und deine Downloadzahlen linear zunehmen. Es wird am Anfang nicht spektakulär sein, es mag zäh wirken, aber deine Erfahrungen wachsen und dein Erfolg kann mit dieser zunehmenden Erfahrung durchaus beschleunigt werden. Viele Podcasts möchten am Anfang alles richtig machen. Ach was.
Was? Du willst was besser machen? Ja. Du kannst jedes einzelne Element verbessern. Ein toller Titel. Ein gutes Mikrofon. Headsets. Studio-Link. Ultraschall Schneidesoftware. Eigenes Hosting, Audiobearbeitung mit Auphonic. Verzeichnisse. Ein tolles Konzept. Sprechtechnik-Kurse. Etwas Dramaturgie. Ein bisschen schneiden. Tollere Raumakustik. Spannendere Fragen. Klarere Aussagen. Bessere Sichtbarkeit. Und Hörbarkeit. Und Geld. Und Spannung. Unverwechselbarkeit, Relevanz. Verbindungen in die Communities.
Wer hilft? https://sendegate.de mit den Podcastpat:innen. Stell’ dich dort einfach mal vor.
Link: Podcastmachen (PDF)
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TRA062 Verbindungen T–D
- Der Bote trat, durchtrieben lächelnd, an den Trog.
- Hast du das Ding gut durchgebraten?
- Der Wilddieb traut dir nicht.
- Im Abenddienst sind die Bliddarmschmerzen härter zu ertragen.
- Warst du nur im Hemd, als du den Wald durchstreiftest?
- Dies und das fand ich an dir altdeutsch oder plattdeutsch.
- Die Fahrtdauer wird unter Zeitdruck nicht kürzer.
- Ernst dreht Draht und du schaust die Post durch.
- Mit allem Drum und Dran kalt duschen hält dich auf Dauer warm.
- Sind die Raddampfer währenddessen eingetroffen?
- Bald darauf hat er den Pultdeckel zugeschlagen.
- Während dem Fahrdienst notdürftig die Post durchsehen.
- Redest derb, legst breit dar, wann wirst du endlich denken?
- Hast du im Altdorf fortdauernd Donner und Doria gerufen?
- Kraft deines Amtes wird dieser Zeitungsdruck durchgehen.
- Der Wald dunkelt und ich fand dich total durchnäßt.
- Dies und das hast du gut durchdacht.
- Halt dich im Felddienst gerade und tüchtig!
- Deine Tante liest Dantes Göttliche Komödie dilettantisch vor.
- Nicht tausend Tonnen Getreide lindem die Not.
- Der Anstreicher übertünchte die feuchten Wände.
- Sei nicht dumm, tummle dich tüchtig!
- Und es wallet und siedet und brauset und zischt, wie wenn Wasser mit Feuer sich mengt,
bis zum Himmel auf spritzet die dampfende Gischt, und Flut auf Flut sich ohn’ Ende drängt. - Geduld, du ungeheures Wort,
wer dich erlebt, wer dich begreift,
erlebt hinfort, begreift hinfort,
wie Gottheit schafft, wie Gottheit reift. - Tod und Teufel ängsten im Tal den tastenden, tappenden Tor, trüben den Tag ihm und bringen selbst Trost nicht zur Nacht, doch den Helden der Tat trägt der Lichtgott zu Matten empor, wo satte Saaten stehn in triefender, tauiger Pracht,
wo Blütenkränze man windet zum heiteren Tun und Tanz,
und das Horn der Freiheit ertönt in des Treibens weitleuchtenden Glanz!
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TRA061 T–D wechselnd
- Entweder jetzt in den Wald oder dann in den Tann.
- Pudding zur Pute ist unerträglich.
- Leider stand die Leiter an der Wand.
- Das Drama dieses untauglichen Dramatikers machte wenig Eindruck.
- Dotter aus drei Eiern, mit Datteln vermischt, trösten dich nicht.
- In der Tat betritt Tom den dunklen Dom.
- Till drechselt eine Daube.
- Der tiefe Ton wurde nur unter großem Druck zustande gebracht.
- Runder Tritt der gedrillten und getadelten Soldaten.
- Aus einem starken inneren Drang heraus eroberte er den Thron.
- Deine durchtriebene Dreistigkeit ist uns kein Trost.
- Die dummen Tauben saßen am Tram, die stärkeren am Draht.
- Der Eintrag des Datums geschah unter Drogeneinfluß.
- Trink deinen Drink, teure Astrid, und laß den Tee in der Tasse!
- Der dumme Tor wurde durch die Drehtür durchgedrängt.
- Vor lauter Taktgefühl die triefende, tropfende Dillsoße verdrücken.
- Weder das Wetter noch die Tiere hindern dich daran, die Tracht zu tragen.
- Am Trödlermarkt hast du ein dunkelgetöntes Bild erstanden.
- Der Widder tritt auf die von ihm gefundene Made auf der Matte.
- Fröhliche Lieder trällernd, trinken wir Liter um Liter.
- Der dunkle Tondichter hat einen wildernden Hund.
- Der Andrang fand auf Antrag der Ortsbehörden statt.
- Der Dampfer liegt, an Tauen festgemacht, im Trockendock.
- Dante war Gott sei Dank nicht so durchtrieben, wie man dachte.
- Der tolldreiste Dachs hatte dann doch Tollwut gehabt.
- Nach durchtobten, durchzechten Nächten ist uns total elend zumute.
- Meistens werden von den Tondichtern Durtonarten angewandt.
- Das Attentat auf den Thronprätendenten fand doch nicht statt.
- Drucken dürfte man nicht, was die gute Mutter über die Soldaten dachte.
- Betet, danket, darbet, duldet! Nicht entrückt durch töricht Denken, nicht enttäuscht, verderbt durch Welttand, trifft der Tod dich nicht dort drüben.
- Fort mit der Demut dürft’ger Tracht!
Nicht däucht dich’s dumm und töricht doch, daß dort der düst’re Tod dir droht,
der tobend dröhnt und leicht dich trifft!
Tappst taumelnd, nicht denkend der Tat, du Tor,
traust dumm und träumend dem dürft’gen Trott, der töricht Tausend drängt und treibt!
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Busy Bees
Da landet eine Biene auf dem Rücken einer anderen, um danach gleich wieder weiter zu fliegen.
Video: Arthur Rachbauer, Wien
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BG056 Insektenatlas | Lebendige Erde | Bio-Imkerin
Johann Neumayer erzählt über den neu erschienenen Insektenatlas, Ulrich Haage über Erde, die nicht mehr mit aller Gewalt keimfrei gemacht werden muss, und Helene Polak über die Bioimkerei, die sie in Leutschach in der Südsteiermark führt – mit naturverträglicher Betriebsweise und sozialverträglichen Honigpreisen.Links: Insektenatlas 2020 Österreich | Insektenatlas 2020 Deutschland | Cactus-Podcast | Die Bioimker
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TRA060 Zahlen
Die Zahlen sind eine besondere Herausforderung, was Zwielaute (EI) und Längen von I und E betrifft. Wir wollen sie üben.
Hinweis: Vier, vierter (lang) aber vierzehn, vierzig (kurz).
1 – 100
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TRA059 D
Hinweis: Derzeit kein Audio verfügbar
- Drehen oder wenden.
- Die Dromedare dösen.
- Der da, die da.
- Was denn?
- Wie denn?
- Der darf doch paddeln.
- Denkende Denker.
- Der undichte Damm.
- Der dünne Draht.
- Doch nur in Dur!
- Im Dom Undank erdulden.
- Der Duzbruder im dreckigen Dreß.
- Soldatischer Drill.
- Drei Adern stehen wieder unter Druck.
- Dein dummer Dreh.
- Dada war eine dummdreiste Richtung.
- Beide Paddel.
- Drei Seiten Dünndruck.
- Der Boden war doch undicht.
- Die rudernden Ruderer auf der Donau.
- Düsseldorf bei Duisburg.
- Ich dulde keinen Druck auf dich.
- Von Freude durchdrungen.
- Widerreden und dreinreden.
- Das drohende Ende durch den Dolch.
- Erst nach dem Händedruck wirst du die Sache durchdenken.
- Du dünkst mich durcheinander.
- Meide die edlen Damen.
- Deine Freunde denken doch wieder an dich.
- Dummdreist einen Degen führen.
- Nun doch den Pudding essen.
- Was deine Kinder reden, dünkt dich edlen Denker dumm.
- Wieder bedroht der segelnde Adler die Kinder des Widders.
- Zum Andenken an deine Dame darfst du diese Fliederdolde dörren.
- Die Helden des wilden Dramas schleudern dämliche Drohungen aus.
- Den landenden Jagdfliegern wurde Beifall gespendet
- Im Dorf drehte der Dreher müde das Rad.
- Mit der holden Doris draußen unter Weiden baden.
- Die Lieder aus Dvoraks Feder fand man in der Lade.
- Unduldsame Behörden lassen uns die Wände hochgehen.
- Leidende Damen mit Dahlien in den Händen.
- Drinnen am Boden liegen dreißig dünne Nadeln.
- Die Drohnen, die auf den Dolden dösen, werden geduldet.
- Der Fremde zog mit seinem Dackel von einem Deich zum anderen.
- Die Mörder werden drinnen das Dröhnen erdulden müssen.
- Da du dir doch den Dank durchdacht, den Dido durch den Dolch dort duldet!
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H029 Nuove Musici – Alte Musik war auch mal Neue Musik
Monteverdi und Harnoncourt Caccini und Berio
Zeiten des Umbruchs 1600 und Italienisches Madrigal der alten Schule und Seconda Practica
Vokalpolyphonie
Josquin des Prez, Ave Maria (virgo serena, motet)
Orlando Di Lasso, Salve Regina
Im 15. und 16. Jahrhundert galt die frankoflämische Vokalpolyphonie als führender Musikstil in vielen europäischen Regionen. Es entstand eine Vielzahl von Messen und Motetten in kunstvoller Mehrstimmigkeit, meist unter Anwendung gelehrter kontrapunktischer Strukturen. Im Mittelpunkt stand weniger das vertonte Wort, sondern die Komplexität der Musik.
versus Monodie “stile nuovo” oder auch “seconda pratica” –
Erst Doppelmörder, dann Kirchenkomponist: Carlo Gesualdo
https://www.youtube.com/watch?v=a9Ac08GY0ZA
Monteverdi: Cruda Amarilli (5th madrigal book)
Claudio Monteverdi | Der Revolutionär | concerti.de
Lamento D’Ariana, 1608 (Monteverdi)
Claudio Monteverdi: Die neue Vierfaltigkeit | ZEIT ONLINE
https://www.zeit.de/2015/39/claudio-monteverdi-oper-larianna-rekonstruktion
Legendäre L’Orfeo Aufführung unter Nikolaus Harnoncourt
Oper: Monteverdi in Zürich: Höfische Fanfaren im Mao-Look | ZEIT ONLINE
https://www.zeit.de/1976/04/hoefische-fanfaren-im-mao-look
Über uns – CONCENTUS MUSICUS WIEN
https://www.concentusmusicus.com/ueber-uns
Claudio Monteverdi (* 15.5.1567, Cremona; † 12.11. 1643, Venedig) gilt als Erfinder der Oper und Erneuerer der Vokalmusik an der Stilgrenze zum Barock. Als Sohn eines Arztes studierte er zunächst in Cremona beim Kantor der Kathedrale Marc Antonio Ingegneri und arbeitete von 1590 an als Violaspieler in Mantua. Auf einer Reise durch Flandern im Gefolge des Herzogs von Manua lernte er den französischen Gesangsstil kennen und verglich ihn mit der Kunst der in seiner Heimat üblichen Madrigalgestaltung. Die italienische Schule hatte es auf dem Gebiet der klanglichen Ausformung zu einer derartigen Perfektion gebracht, dass der Inhalt der Texte weitgehend in den Hintergrund getreten war.
Für Monteverdi war das ein künstlerisches Missverhältnis, das er mit den Mitteln der Komposition ausgleichen wollte. Im Vorwort zu „Scherzi musicali“ (1607) formulierte er daher einen neuen Grundsatz der musikalischen Gestaltung, der den bisherigen strengen Regelwerken des Madrigals eine „Seconda practica“ gegenüber stellte, in der die Vollkommenheit der Melodie in den Mittelpunkt gestellt wurde. Das bedeutete aber, dass der Text als deren wesentlicher Bestandteil zum Herrscher über den Tonsatz wurde. Als Beispiel dafür präsentierte Monteverdi am 24. Februar 1607 in Mantua seine „Favola in musica“ mit dem Titel „L’Orfeo“, deren Handlung im mythologisch bildlichen Sinne seine Vorstellungen verdeutlichte. Denn in dieser Sage gelang es Orpheus kraft seines Gesangs, sowohl den Fährmann ins Totenreich als auch dessen Herrscher dazu zu bewegen, die verstorbene Frau zumindest für Momente wieder freizugeben.
Claudio Monteverdi setzte der Polyphonie der Renaissance die Kraft des Sologesangs, die so genannte Monodie, entgegen. Der „L’Orfeo“ wurde damit zum Ausgangspunkt der Oper, die in der Nachfolge dieses Startschusses europaweit schnell an Beliebtheit gewann. Monteverdi komponierte außerdem zahlreiche Canzonetten, modifizierte den Madrigalgesang hin zum generalbassbegleiteten und solistische Madrigal und beeinflusste damit nachweisbar die europäische Kunstmusik von Heinrich Schütz bis hinein in die Moderne eines Carl Orffs. Zu Monteverdis späteren Opern zählen „Il ballo delle ingrate“ (1608), „Il ritorno d’Ulisse in partia“ (1640) und „L’incoronazione di Poppea“ (1642).
LE Nuove Musiche …„ Drei Dinge muss derjenige wissen, welcher den schönen Sologesang mit Affekt praktiziert. Das sind der Affekt, seine Vielfalt und „la sprezzatura“ , die Lässigkeit des Gesang.“…
Giulio Caccini: Italienischer Komponist des Frühbarock | Alte Musik | BR-KLASSIK | Bayerischer Rundfunk
https://www.br-klassik.de/themen/klassik-entdecken/alte-musik/stichwort-giulio-caccini100.html
Panegazza Consort Ulm – Alte Musik Neu Interpretiert
Zitat aus der-theaterverlag.de
Berio ist der Caccini für heute
Der Bassbariton Nicholas Isherwood hat ein brillantes Kompendium über Vokaltechniken in der Neuen Musik geschrieben…
…Dass es eine unendliche Zahl anderer stimmlicher Ausdrucksmittel und spezieller Effekte gibt, ist Gegenstand einer faszinierenden Studie von Nicholas Isherwood: «The Techniques of Singing» – «Die Techniken des Gesangs». Isherwood geht von einer bemerkenswerten Prämisse aus: Jeder «Spezialist für zeitgenössische Musik» müsse in der Lage sein, auch Musik früherer Jahrhunderte überzeugend zu singen. Der amerikanische Bassbariton hat denn auch nicht nur die Partie des Luzifer in den Uraufführungen von «Montag», «Dienstag» und «Freitag» aus Karlheinz Stockhausens siebenteiligem «Licht»-Zyklus gesungen, sondern zentrale Partien in Opern von Monteverdi, Marais, Händel, Porpora, Messiaen und Viktor Ullmann.
Photo by alex bracken on Unsplash
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TRA058 T Verbindungen
VERBINDUNGEN – TRENNUNGEN
Untier – und dir, unzart – und zart, unlieb – und lieb, ungut – und gut,
unfein – und fein, unduldsam – und duldsam, unzweideutig – und zweideutig, unpraktisch – und praktisch, unfreundlich – und freundlich, unedel – und edel.Und zart, und zwingt, und zeigt, und zehrt, und zagt, und züngelt.
Volkstümlich, freundlich, ländlich, kenntlich, handlich, endlich.
Vermeintlich, stündlich, mündlich, feindlich, kindlich.
Seid ihr, und ihr, lud ihn.
Sind teuer – sind euer – sind heuer;
Waldtiefe – Falltür – Felltier.
Beachte: Bei Namen (Doris, Till) und der Buchstabenfolge ‘t-d’ sollte getrennt werden.
- Wir haben direkt vom Nachtzug aus der Ostzone, dieses Land erreicht.
- Vom Postzug aus gab Doris entzückende Handzeichen.
- Diese Feldzeichen sind bereits achtzig Jahre alt.
- Der Hauptzeuge brachte dem Gericht den Zeitzünder.
- Um acht Uhr Weltzeit entzog Till mir den Handzettel.
- In der Randzone befinden sich zwanzig Achtzehnjährige Zofen.
- Fritz findet Zeit zum Zanken und entzweit sich damit von Stella.
- Attila flitzt zügig ins bunte Bettzeug Roswithas.
- Du wirst es zu weit treiben, wenn du den Brotteig entsäuerst!
- Diese Schaltart auf der Schalttafel bewegte den Rotor.
- Albert im rostroten Rotrock droht mit einer Rotte Soldaten im Wald.
- Die Balletttruppe des Stadttheaters ist tänzerisch äußerst tüchtig.
- Der Hund tobt und spielt töricht mit seiner Pflichttreue.
- Beim Sporttreiben wird das Mundtuch tropfnaß.
- Durch Nottaufe den Alttestamentlern beitreten.
- Kurt ist enttäuscht, wird träge, fällt tief und ist tot.
- Gerade am Landtag sind die Felltiere der Schildträger teuer.
- Bald tagt’s und in der Waldtiefe halten acht Lasttiere einen Rasttag.
- Sie werden mir am Festtag von der Entthronung mitteilen.

Lothar Bodingbauer ist österreichischer Radiojournalist, Abendschullehrer und freier Podcaster.

Instagram: lobodingbauer

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