• Evolutionsbiologie: Wie sich das Säugetierohr evolutionär entwickelt hat. Warum das für große evolutionäre Freiheit sorgt. Wie theoretische Biologie funktioniert. Was die Statistik zur Evolutionsforschung beitragen kann, und warum überhaupt Evolution extrem spannend ist. Darüber sprechen wir in dieser Ausgabe der Physikalischen Soiree.

    Link zum Originalartikel | Link zur Pressemitteilung

    Gesprächspartner: Assoz. Prof. Mag. Dr. Philipp Mitteröcker, Privatdoz.
    Universität Wien, Department für Evolutionsbiologie

  • ACH-R

    Art – acht, Bach – Bar, Bart – Pacht, wach – wahr, wacht – wart, Nacht – narrt, zarte – sachte, Schar – Schach, scharrt – Schacht, Schmarren – schmachten, Sport – pocht, Fahrten -fachten, Worte – Woche, fordern – fochten, focht – fort, Morde – mochte, Cord – kocht, Torte – Tochter, Docht – dort, Bucht – murrt, Schlucht – schlurft, wurden – wuchten.

    Marder – macht er.

    Sarde – sachte – sagt er.

    Vier Radler – vier Achter.

    Verworren für Wochen.

  • Rad, Rabe, Rand, Rebe, Regen, Recht, rennen, Riß, Ritt, Rind, Rille, Rose, rot, Rock, Ruf, Röte, Rübe, rauh, Rauch, reich, Reue.

    Prag, prahlen, Pranger, pressen, predigen, Prinz, Pritsche, Preis, Preuße.

    Brand, brav, Braten, brach, brennen, Bremse, Brot, breit, Braut.

    Frage, Franse, frech, fremd, Friese, frisch, froh, fromm, frei, Frau, Freund.

    Tram, tragen, treten, Treppe, Tritt, Trost, Trude, trauen.

    Draht, Drall, Drang, Dreh, Dreck, dritt, droben, Druse, drüben, drei.

    Kran, Kram, Kragen, krank, Krampf, Kresse, Krieg, Christ, Kraut.

    Gram, Grat, Gras, grell, Grenze, groß, Gruß, Grund, grün, grau, Greis.

    Schrank, Schreck, Schritt, Schrift, Schrott, Schraube, schroff, Schrei.

    Sprache, Spree, sprechen, sprengen, springen, Sproß, Sprung, spröde.

    Strafe, Strebe, strecken, Striemen, Stroh, Strudel, Strauß, Streifen.

    Aare, fahre, Paare, Ware, Stare, Haare, Ehre, Meere, Beere, Schere, ihre, Tiere, Niere, irre, Tore, Spore, Sure, Fuhre, murre, Ähre, Fähre, Föhre, Göre, höre, betöre, führe, Türe.

    Nahrung, Wahrung, Ehrung, Leerung, Zerrung, Währung, Irrung.

    Arm, warm, Darm, Farm, Schwärm, Schirm, Form, Norm, Wurm, Turm.

    Garn, Harn, fern, Stern, gern, Herrn, Firn, Stirn, Hirn, vorn, Zorn, Korn.

    Ort, Bord, Mord, fort, dort, Wort, Nord, voran, voraus, vorüber, Sport, hart, wart, narrt, knarrt, Start, zerrt, irrt, wird, Wirt, Gurt.

    Worte, Pforte, Torte, forte, Vers, Ferse, Morse, Hirse, Würde, Kurve.

    Warze, Scherz, Herz, Schmerz, Nerz, Kerze, März, Sturz, Würze.

    Erpel, Erbse, Erbe, arg, Sarg, Berg, Ärger, Gebirge, Werk, Scherge.

    Wurst, Fürst, Werst, Borste, Karst, durch, Zwerchfell, Storch, Würfel, Kärntner, Pförtner, Werner, ferner.

    Pfarrer, Träger, Farmer, Stürmer, fordern, ärgern, gefroren, Reiter, Führer, Lehrer, Bohrer, Hörer.

    BEACHTE

    In folgenden (und ähnlichen) Fällen kann das R ersatzlos weggelassen werden.

    Fahren, paaren, scharen, sparen, ehren, mehren, wehren, leeren, zehren, zieren, Ohren, Poren, Toren, Buren, fuhren, schwuren, huren.

    Arzt, Art, Bart, schart, zart, behaart, paart, spart, ihr, wart.

    BEACHTE

    R wird durch den Schwalaut Ə ersetzt.

    Teer, er, mehr, wer, der, leer, sehr, schwer, Speer, Ger, Heer, Bär, Mär.

    Fährt, leert, kehrt, mehrt.

    Interpellieren, Intersport.

    Unterschrift, unterhandeln, unterhalb, unterstehen.

    Oberkellner, Oberkrainer, oberhalb, Oberst.

    Mauer, Bauer, Lauer, Dauer, sauber, Eier, Feier, Geier, Leier, Weiher, euer, Feuer, teuer, Steher, Mäher, eher, näher, jäher, zäher, Eber, aber, ober, über, Hader, Leber, Weber, lieber, sauber, Weiber, Ader, Bader, Leder, Mieder, Lieder, Puder, Luder, Fuder, kühler, Fühler, Schauder, leider, Vater, Natter, Meter, Vetter, Liter, Dotter, Väter, Hüter, lauter, Leiter, oder, Moder, höher, schnöder.

    Jammern, dämmern, wimmern, schimmern, kümmern, hadern, wandern, ändern, rädern, sondern, wundern, plündern, rattern, wettern, lockern, stottern, futtern, scheitern, meutern.

    Schmetternd, wandernd, kletternd, lauernd, klappernd, plappernd.

    Bier, ihr, mir, wir, vier, Tier, schier, Stier, Gier, hier, Zier.

    Zu viert, stiert, verliert, beschmiert.

    Uhr, fuhr, Flur, Dur, nur, zur, Schnur, Schwur, Spur, stur, Kur.

    Schwurt, hurt, Geburt.

    Tür, Kür, spür’, verführ’, über, überliefern; verführt, führt, kürt, berührt.

    Ohr, Mohr, Bor, vor, Tor, Chor, Lore, Rohr, Motor;
 bohrt, verlort, schort, erfrort.

    Stör, schwör’, betör’; hört, betört, stört, empört.

    Vorab, vorher, vorerst.

  • Was wissen wir über das Unendliche? Die Physikalische Soiree, aufgenommen im Bienengarten. Wir legen mal zusammen und unterhalten uns darüber. Physik, Mathematik, Religion, ja, Philosophie. Das Universum. Alles, was kein Ende hat. Warum wir das tun? Es ist höchste Zeit, einmal ausgiebig das Leben nach dem Ende zu besprechen. Mit Roman Tschiedl, Diagonal-Autor.

    Programmhinweis: Diagonal macht Schluss – Sendung am 20.06.2020 im ORF Radioprogramm Österreich 1. Link zur Sendung

  • Bemoost wächst nächst dem Strom ein Stamm,  
    feststämmig stolz strebt sein Geäst stromwärts,
    und weist nach Ost und West.  
    Sonst nisten Stare stets im Stamm – 
    doch Sturm zerstörte Ast um Ast, 
    daß längst zerstob das Starennest. 


    Übungstipp: Nachrichten hören und gleichzeitig (etwas zeitverzögert) nachsprechen, so dass der Sprechfluss schön bleibt.

  • Im Gespräch mit Iris Lichtinger (Augsburg), Kuratorin, Musikerin – über Lust und Liebe zur neuen Musik.

    https://www.irislichtinger.com/


    Nie wieder Neue Musik? „Ist da  etwas dran?“  frage ich ich mich, Euch,  ins Publikum hinein. Es wird widerlegt werden…Horch! 030

    Auch außerhalb der Gesprächsrunde interessant zu erfahren und nachzustöbern:

    QuerKlang. Experimentelles Komponieren in der Schule

    Die Schülerinnen und Schüler erleben sich selbst als KomponistInnen, die – außerhalb des Kriteriums von “schöner” und “hässlicher” Musik – musikalische Prozesse erfinden, beurteilen, modifizieren und schließlich gemeinsam öffentlich aufführen.

    http://www.querklang.eu/

    netzwerk junge ohrenDie Musikvermittlung ist erwachsen geworden | Ausgabe: 9/17 | nmz – neue musikzeitung

    https://www.nmz.de/artikel/die-musikvermittlung-ist-erwachsen-geworden

    Kuriose Absichten!

    Plan der Deutschen Bahn: Atonale Musik als Waffe gegen Junkies? Eine Frechheit! – WELT

    https://www.welt.de/kultur/article181266132/Plan-der-Deutschen-Bahn-Atonale-Musik-als-Waffe-gegen-Junkies-Eine-Frechheit.html

    Neue Musik – die Bandbreite machts aus…

    Lexikon Neue Musik , Jörn Peter Hiekel ∙ Christian Utz (Hrsg.)

    https://link.springer.com/content/pdf/bfm%3A978-3-476-05624-5%2F1.pdf


    Photo by Simon Noh on Unsplash

  • Ich habe in diesem Video aus Radiomacher:innen-Sicht zusammengestellt, wie man mit Studiolink arbeitet. Hintergrund: Beim Radio sind wir immer eine Spur gewöhnt, wo alles drauf ist. Und wir haben keine Erfahrung, wie man außerhalb des Biotops an Studioleitungen arbeitet. Ich hoffe, es sind nicht allzu viele Fehler in dem Video – aber es ist sicher auch interessant für Leute, die noch gar keine Ahnung haben, wie Studiolink funktioniert, und was man braucht. Am Anfang ist auch ein Stück Demo dabei, wir man mit drei Spuren auf Ultraschall schneidet – nämlich vor allem, wozu man das gerne will.

    Link zum Video

    1. Der Falschspieler wird italienisch sprechen.
    2. Lasch Späne sammeln und forsch Speere werfen.
    3. Der Frosch springt ins Wasser.
    4. Du mußt auf den Fleischspieß schauen!
    5. Du mußt nicht falsch sprechen.
    6. Den Marsch spielen.
    7. Den Fisch schuppen.
    8. Bei Tisch spielend spanisch sprechen.
    9. Wir werden Fleisch speisen. 
    10. Wenn der Mensch spart, kann er kein Fleisch essen. 
    11. Dieses Fleischstück schmeckt herrisch streng. 
    12. Auf den Tisch starrend, forsch strafen. 
    13. Mit komisch strahlenden Gesichtern tragen sie herrisch Standarten. 
    14. Ein Mensch der lasch steht, trottet auch beim Marschschritt. 
    15. Ein Fischschwarm ist höllisch schwer zu erhaschen. 
    16. Du mußt rasch schießen, um den Hirschschlögel dann essen zu können.  
    17. Einen Tusch schmettern und damit Geräusch schaffen. 
    18. Dieser Mensch schwört, daß jener Mensch stottert. 
    19. Schau auf die Froschschenkel in der Waschschüssel. 
    20. Frisch aus dem Gebüsch springen und die Tür mit Geräusch sperren. 
    21. Der Tischschmuck in der Tischschublade. 
    22. Frisch schwirrt die Libelle und der Frosch schaut zu. 
    23. Um Mitternacht wird der Hirsch schwedisch, der Frosch dänisch sprechen.
    24. Specht, Spatz, Sperber, sprangen spornstreichs,  spottend Spangen, Sparren, Sprossen, spät aus spitz’gen Speichers Spalte, Speis’ und Speck im Spinde spähend. 
    25. Schießen schleunig, schier verschwindend,  schlangenschleichend, scheu und schlurfend,  schnell zum schmalen Schlossenschornstein,  schrillen Schreis den Schloßschenk schreckend!
    26. Stündlich stöhnt der störr’ge Strolch,  stemmt sich stramm zu starkem Sturz –  stampfend stets die Strohbettstatt –  stumpf gestützt auf strupp’ge Streu.  
    27. Still und staunend steht der Strenge,  stumm, bestürzt zum Sträfling starrend!
    28. Der schwere Bursche, der schon die schwedischen Meisterschaften der Steinstemmer mit Abstand für sich entschieden hatte, stand stockstumm im Schein der Scheinwerfer im Sportstadion. Weder schnöde Beschimpfungen der stürmischen Zuschauer noch schöne Versprechen der bestürzten Veranstalter stimmten den Star der Veranstaltung um. Er bestand für das Stemmen eines schweren Steines auf einen Gagenzuschuß. Die Zuschauer schämten sich nicht und verschrieen die Steinstemmeisterschaft als schäbiges Schülerstück. Nach einer Viertelstunde schob man dem Stemmer einen Zuschuss zu , den er bescheiden in die Tasche strich. Dann stellte sich der Bursche hinter den Stein und schaute ihn scharf an, wie ein Stierkämpfer den Stier. Inzwischen war es still geworden im Stadion. Er schmiegte seine schwere Brust und den glattgeschorenen Schädel an den Stein, und im stürmischen Geschrei der Zuschauer stemmte er unter Stöhnen und Schnauben den schwersten aller je gestemmten Steine über Schultern und Schädel. Und schon umschwärmten den strahlenden Burschen die Scharen jener Zuschauer, die ihn eben schnöd beschimpft hatten.
    29. Das war schon zur Schulzeit beschlossene Sache, daß Susi Schmalz, das schlitzäugige, schwarzhaarige Sprößchen und der Stolz des Seifenindustriellen Franz Schmalz, zur klassischen Konzertsängerin ausgebildet werden sollte, koste es, was es wolle. Susi haßte allerdings den Kunstgesang von der ersten Gesangsstunde an, es reizte sie keineswegs, mit angestrengter Stimme sechsundsechzigmal dieselbe Stelle zu singen. Es schien Susi auch sinnlos, sich so sehr fürs Singen auszugeben, daß schließlich zu Tanz und sonstigem Scherz keine Zeit blieb. Dies verschwieg sie zu Hause allerdings und erzählte treuherzig, sie besuche mit von Semester zu Semester steigendem Interesse die klassischen Gesangskurse und hätte beim Ausscheidungssingen sogar als zweitbeste Sopranistin ausgezeichnet abgeschnitten. Selbstsicher ließ sie sich zum Schluß der Ausbildung Zuschüsse für einen kostspieligen Meisterkurs auszahlen. Tatsächlich aber hatte Susis Beschäftigung mit Musik nichts Klassisches an sich. Sobald sie außer Haus war, summte sie die entsetzlichsten, süßesten Schlager. Längst hatte sie sich ins Schädelchen gesetzt, Schlagersängerin zu werden. Sie verzichtete aufs Musikstudium und saß stattdessen in Gasthäusern herum. In einer solchen Gaststätte sang sie eines Abends einen Schlager. Der siamesische Schlagzeuger des Orchesters stürzte sich sogleich auf das anscheinend mit Finanzen bestausgestattete Geschöpf und versprach, aus Susi einen Schlagerstar zu machen. Das Schulgeld floß ganz dem Siamesen zu, der sie die Schlitzaugen noch etwas spitzer schminken und sie abwechslungsweise schluchzend und süß zerschmelzend stöhnen und zum Schluß sich die Haare ausreißen ließ. Als ausschließlich siamesische Spezialität ließ er Susi scharf mit der Zunge schnalzen. Mit pseudosiamesischen Schlagern sang sich Susi, die jetzt Susi Sari hieß, erstaunlich schnell zur Spitze des Schlagergeschäftes vor. Als erstes schüttelte sie kaltschnäuzig den siamesischen Musiker von sich und steckte astronomische Summen ein. Erst verstieß selbstverständlich der Seifenindustrielle Schmalz seinen gesunkenen Sprößling. Als jedoch eines Morgens die Seifenkurse an der Börse ins Nichts stürzten, schloß Franz Schmalz seinen Sprößling großzügig ans Herz. Der Erlös der süßen Schlager erlöste Schmalz aus Schulden und Schande.
  • Turmfalken, Foto: Franz Kerschbaum
    Foto: Franz Kerschbaum

    Petra Sumasgutner ist Ornithologin. Sie erzählt über das Turmfalkenprojekt in Wien und wir entdecken im gemeinsamen Gespräch viele Parallelen zu den Bienen. Link: Turmfalkenprojekt (Facebook) | Vom Leben der Natur (Ö1) über Turmfalken

    Im Korrespondententeil am Bienenstand erzählt uns Marian Aschenbrenner vom Bienenzentrum in Wien über seine Gedanken zur Völkervermehrung und ich frage ihn, was eigentlich “brutal” bedeutet. Link: Biezen

    Buchtipp: Inspiration Biene mit begleitendem Unterrichtsmaterial, Thomas Radetzki, Matthias Eckoldt, Aurelia Stiftung. Link zu Buch und Unterrichtsmaterial

    1. Die Sterbestunde war die einzige Sternstunde des Strolchs. 
    2. Mit Selbstverständnis stundenlang vor dem Stillleben stillstehen. 
    3. Es scheint mir beschränkt, Stickstoff für den Chef anzuschaffen. 
    4. Nach der Ersteinspielung des Stücks wurde es streng eingestrichen.
    5. Straße oder Bundesstraße, es macht keinen Unterschied. 
    6. Das Stärkste des ausgeschiedenen Stücks schien das Schlußszenchen.  
    7. Aus Schlaffheit mit dem Stein nur den Unterschenkel treffen. 
    8. In Hausschuhen Schokoladeeis schlecken. 
    9. Die schöne Reisschale in den schwefelfarbenen Eisschrank stellen.
    10. Der Ausschluß fand während des Staatsausstandes statt. 
    11. Du mußt den Hausschlüssel in die rußschwarze Hausschüssel legen.
    12. Deine italienische Aussprache erinnert an schlampiges Deutsch. 
    13. Mit Handschuhen weiß-schwarze Karos ausschneiden. 
    14. Als Schweizer begeht man keinen Staatsstreich. 
    15. Es schneit und es stürmt in Stockerau wie in Schweden. 
    16. Den Flußsport zu betreiben heißt, in deine Fußstapfen zu treten. 
    17. Was schert’s mich, ein bißchen wird es blaß scheinen. 
    18. Mit Hinterlist mehr Aussteuer herausschinden, ist unschwer. 
    19. Das spürt man, daß das Boot nur eine Nußschale ist. 
    20. Erst werden die Soldaten ausspähen und dann losschlagen.

Lothar Bodingbauer ist österreichischer Radiojournalist, Abendschullehrer und freier Podcaster.

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