Quantenphysik vermitteln: Die UNESCO hat das Jahr 2025 zum „Internationalen Jahr der Quantenwissenschaft und Quantentechnologien“ ausgerufen. 57 Länder beteiligen sich an diesem Quantenjahr. Vom 6. bis 10. Oktober 2025 haben Schulen in Innsbruck, Linz, Wien und deren näheren Umgebung die Möglichkeit, Workshops teilzunehmen. Im Mittelpunkt steht eine interaktive Escape Challenge, die Quantenphänomene spielerisch vermittelt – und zwar direkt im Klassenzimmer. Lothar Bodingbauer spricht mit den Organisatorinnen, den Innsbrucker Quantenphysikerinnen Lea Trenkwalder und Andrea López-Incera.
Gespräch
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Systemische Fragen
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in RadioschuleSystemische Fragen helfen, bei Interviews andere Sichtweisen und Antworten hervorzurufen.
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241. Beobachtungen
Moment Randnotizen
26. Juni, Lothar BodingbauerWorüber lohnt es sich zu reden?
Alltag, Altwerden, Biografie, Caritas, Erinnerung, Erziehung, Familie, Gespräch, Glosse, Goldmünzen, Kommunikation, Körperpflege, Leben, Matheunterricht, Mehrgenerationen, Nasenspray, Pflege, Pornografie, Randnotizen, Sprechen, Zahnersatz, Zahnpflege(more…) -

LUT014 Kurt Scholz
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Von Freiräumen, Bildung und EhrgeizGespräch mit Kurt Scholz.
Über das Lernen, das Lesen, Autoritäten und die Bienen. Über Menschen, Ideale und den persönlichen Zugang.
Kurt Scholz war Wiener Stadtschulratspräsident und damit Chef von über 20.000 Lehrern.
Heute leitet er den Zukunftsfonds Österreich und schreibt als Kolumnist für Die Presse.
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PHS187 Physik des Abnehmens
Die Energiebilanz muss negativ sein. So einfach ist Abnehmen.Der Physiker Martin Apolin erklärt das in seinem Buch: “Mach das – die ultimative Physik des Abnehmens”.
Im Gespräch er viel davon, wie Physiker der Welt begegnen: mit Abschätzungen und Überschlagsrechnungen.
Gesprächspartner: Martin Apolin
Link zum Buch: Ecowin
Ein Ausschnitt aus diesem Gespräch wurde im ORF Radio Österreich 1 Sachbuchsendung Kontext vom 17. Jänner 2014 gesendet.
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PHS183 Technorama Winterthur
Alles angreifen. Mit dem Konzept des Science Centers gibt es im Technorama Winterthur 500 Exponate, an denen die Besucher Phänomene selbst erleben können. Die Physikalische Soiree auf Reisen.Früher war es ein technisches Museum, wie es in vielen Städten gibt. Ausstellungsstücke, die, wie der Name schon sagt, vor die Besucher hingestellt werden. Nicht angreifen.
Mit dem Konzept der Science Center, das unter Frank Oppenheimer in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts in San Francisco im Exploratorium entstand, wurde das neu renovierte technische Museum in Winterthur völlig neu definiert.
Das Phänomen steht im Mittelpunkt, es kann an 500 Stationen von den Besuchern erfahren werden. Die Didaktik steht im Mittelpunkt, der Prozess. Begeistert sind nicht nur die jungen Besucher und ihre Eltern, die schon mit der Sendung mit der Maus aufgewachsen sind, sondern auch ältere Menschen, die nun erstmals auch selbst in einem Museum im Mittelpunkt stehen.
Selbstbestimmt, schrittweise und individuell lernen.
Video: Zwei Kinder spüren Magnetismus im Technorama. Ab 1:55 sieht man gut, dass die Feldstärke außerhalb der direkten Verbindung nur noch schwach ist. Die Kinder haben das gespürt, weil sie keine weiteren Metallplättchen nach oben stapeln konnten. Auf diese Erfahrungen können im Physikunterricht die Lehrenden das Feldkonzept aufbauen.
Die konsequente Realisierung des Science Centers in Winterthur, so schreibt der frühere Stiftungsratspräsident André Voillant, hat unter folgenden Vorgaben zu erfolgen: Die Rechnung ist ausgeglichen zu führen, das Haus ist schuldenfrei zu halten und alle Investitionen sind im gleichen Jahr voll abzuschreiben. Mit Erfolg. Seit 26 Jahren werden schwarze Zahlen geschrieben.
Gesprächspartner: Marco Miranda und Manuela Moor, Technorama Winterthur
Tipp: Übernachtung in Winterthur im Depot 195
Ö1 Campus Radio am 2. September 2013, 20:30–21:00 Uhr
Die Physikalische Soiree Podcast #183 ab 26. August 2013 -

PHS165 Quieetsch
Warum das Quietschen der Tafelkreide nervt. Musikwissenschaftliche Untersuchungen an einem entsetzlichen Phänomen.Grauenhafte Geräusche. Das Kratzen von Fingernägeln auf der Tafel, das Quietschen der Kreide bevor sie abbricht. Zu Gast ist heute jemand, der an der Universität Wien untersucht, warum diese Geräusche so unangenehm klingen: der Musikwissenschaftler Christoph Reuter. Er erzählt, wie genau die Geräusche beschaffen sein müssen, damit sie nerven. Er gibt einen spannenden Einblick in seine Forschung und erzählt dabei verständlich über Resonanz, Maskierung, Tonalität und die vielen Eigenschaften von Geräuschen.
Hintergrund:
1) Pressemitteilung und Anlass zur Sendung
2) Das Gerät, mit dem die physiologischen Körperfunktionen mitgeloggt wurden, ist das Nexus-10 von MindMedia (Weiterverarbeitung via Biotrace+, Excel und SPSS)
3) Das Programm, mit dem die Stimuli bearbeitet wurden, ist “Jaco Visual Editor” von Herbert Griebel (Wien)
4) Die Studie selbst ist ein Gemeinschaftsprojekt mit Michael Oehler von der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation Köln
5) Link zur Website Bad Vibes, die Suche nach dem grässlichsten Geräusch
6) Link zum Kurzbeitrag im Deutschlandfunk und DRadio Wissen
7) Eine nette Hörerreaktion haben wir erhalten: von der Perfektion, eine Tafelkreide so richtig zum Quietschen zu bringen, schreibt Karl-Ludwig Bath, und wir dürfen freundlicherweise seine Zusammenfassung hier veröffentlichen: Kreidequietschen
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PHS164 Super-KEKB und Belle-II
Nicht nur am Schweizer CERN gibt es einen Teilchenbeschleuniger mit österreichischer Beteiligung, sondern auch in Japan. Precision-Physics lautet das Schlagwort.Vorige Woche erfolgte der Startschuss für ein Upgrade des KEKB Beschleunigers in Tsukuba, in Japan, der damit zum Super-KEKB Beschleuniger in den kommenden drei Jahren umgebaut wird. Die physikalische Auswirkung der Daten erfolgt durch das Belle-II Experiment, dessen Siliziumdetektor von den Hochenergiephysikern des Hephy gebaut und betrieben wird.
In dieser Sendung hören Sie ein Gespräch mit Christoph Schwanda, vom Hephy, über die kommende Arbeit und die Forschung in Japan.
Buchtipp: Spiel, Physik und Spaß. Christian Ucke, H. Joachim Schlichting. Wiley-VCH. Hübsches Buch über Funktionsweise und Hintergrund von “physikalischem Spielzeug” – Physik zum Mitdenken und Nachmachen.
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PHS163 Sprache der Eisenbahn
Die Eisenbahn wurde von Ingenieuren entwickelt. Von Experten. Sie verwenden ihre Fachsprache, wenn sie über die Eisenbahn und ihren Betrieb reden.
Verwendet wird die Eisenbahn aber von allen Menschen. Sie verwenden ihre Alltagssprache, wenn sie über die Eisenbahn und ihren Betrieb reden. Es geht um die Verbindung dieser Sprachen in dieser Sendung. Es geht um die Sprache der Eisenbahn.
Und wenn Sie nach dem Beitrag noch Lust haben, zuzuhören: ein Gespräch mit dem Eisenbahnhistoriker Alfred Horn haben wir in Gösing an der Mariazellerbahn aufgenommen.
Ein Buch möchten wir Ihnen auch vorstellen:
Quantenfische. Die Stringtheorie und die Suche nach der Weltformel von Dieter Lüst. Der Autor ist Leiter des Arnold Sommerfeld Instituts für Physik an der Ludwig Maximilans Universität München und Direktor am Max Planck Institut für Physik in München. Um die Stringtheorie zu erklären, greift Dieter Lüst in diesem Buch auf das Modell des Lebens von Fischen in einen Teich zurück. Die Quantenfische. Und der Quantenfischteich, in dem sie leben, ist nur eine unter vielen Möglichkeiten. Eines Tages fassen die Fische den Plan, ihren Teich zu verlassen, nicht zuletzt um die eigene Fischart vor dem Aussterben zu bewahren. Der aktuelle Stand des Wissens, zusammengefasst, mit einem sympathischen Modell beschrieben und verständlich dargestellt. Erschienen im C.H. Beck Verlag München.

