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  • Letztes Jahr sind viele Meter Zaun im Wiener Benyapark dazugekommen. Wer weiß, wofür sie gut sind. Es ist nicht einmal klar, ob jemand draußen, oder drinnen gehalten werden soll.

  • Was ist Migräne und was weiß die Mathematik darüber, das erzählt im Detail die neueste Ausagebe dieses Podcasts von Gudrun Thäter und Sebastian Ritterbusch. So viel ist verraten: Es geht um Diffusion.

    Andere empfehlenswerte Episoden: Wie man die Bewegung aus Bildern des Computertomographen herausrechnet, wie man den Betrieb von Pumpspeicherkraftwerken versteht und optimiert.

    Mathematik, Arbeitsweisen, was man weiß und wie neue Ansätze entstehen, das wird in diesem Podcast aus erster Hand erzählt, von jenen, die es tun. Für alle am jeweiligen Thema Interessierten echt spannend, und gerade für  Physiklehrerinnen eine Quelle für Wissen, das sich gut weiter erzählen lässt. Die Physikalische Soiree empfiehlt.

    Link: Modellansatz, Karsruher Institut für Technologie, Fakultät für Mathematik

  • Mobilitätspodcast: Das menschliche Verhalten in Verkehrssystemen studiert Paul Pfaffenbichler beim Fahrradfahren in der Stadt.

    Im Forschungsbereich Verkehrsplanung und Verkehrstechnik der TU Wien veröffentlichte der Verkehrsforscher vor kurzem in einer Studie über das Abstellen von Rädern.

    Biologie, Medizin, Psychologie, Ingenieurswissenschaften – all das spielt mit beim Verkehr. Eines vorweg: bei niedrigen Geschwindigkeiten regelt sich der Verkehr selbst.

    Städte sind hier auch sehr unterschiedlich. Wir sprechen über Besonderheiten und allgemeine Phänomene, die es im dynamischen Gleichgewicht des Miteinanders im Verkehr zu beachten gilt.

    Gesprächspartner: DI. Dr. Paul Pfaffenbichler
    Institut für Verkehrswissenschaften, TU Wien

    Links:

    1) Anlass für diese Sendung: Wohin mit meinem Fahrrad?
    2) Ringvorlesung ab März 2014: Fahrradfahren in der Stadt

  • Im Februar werden die Wildgänse am Neusiedlersee gezählt. Sie schlafen an der so genannten “Langen Lacke” und fliegen jeden Morgen zu Plätzen, an denen sie Futter finden. Irgendwann wird dann gebrütet. Und immer wird geschnattert.

    Ganz in der Früh kommen die Wissenschaftler zum Gänsezählen. Bevor die Gänse aufstehen. Es ist noch dunkel, man fröstelt. Ein Lichtstreifen am Horizont kündigt den Tag an, und wenn mit zunehmender Helligkeit das Licht und zumindest gefühlt auch etwas Wärme kommt, fliegen die Gänse in Gruppen von ihren Schlafplätzen davon. Sie fliegen schnatternd über unsere Köpfe. Was für ein Leben, das man nicht kennt, wäre man wo anders. Im Bett.

  • 83fb22e1ceEinige Besuchern kommen auf diesen Blog über die Suchfunktion nach  einem Mikrofon vorbei kommen, das auf Speicherkarte aufnimmt. Da ich seit 2012 so eines verwende, und meine Erfahrungen auch hier aufschreibe, noch ein paar Details, die ich gerade jetzt auch wieder per e-Mail an einen Interessenten verschickt habe.

    Das Heißestes Ding auf Erden. iXm Yellowtec Mikrofon mit Beyerdynamic Niere, rund 1090 EUR, zum Beispiel hier bei Thomann.

    Mit diesem Mikrofon kann man im Botanischen Garten und auch auf einer Verkehrsinsel Interviews mit automatischer Aussteuerung machen. Kein Lärm, kein Pumpen. Kein Kümmern. Wunderbare Arbeit der Yellowtec-Ingenieure. Als freiberuflicher Reporter ist es nun mein einziges Gerät für Interviews. Immer geladen. Immer dabei. Das Yellowtec iXs hat mein gesamtes Audioequipment abgelöst. Mit der Beyerdynamic Kapsel geht es eine hervorragende Verbindung ein. Samtige Aufnahmen. Freude beim Hören. Freude beim Sender.

    (more…)

  • Luisa und Makka erzählen über ihr Leben in Tschetschenien, wie sie nach Österreich gekommen sind, und warum sie am Abendgymnasium Wien die Matura machen.

    Hintergrund für dieses Gespräch ist die Überlegung, dass wir oft viel zu wenig über Menschen wissen, die bei uns  zur Schule gehen.

    Das Gespräch wurde am Abendgymnasium Wien am 28. Jänner 2014 aufgezeichnet.

  • Die Glocke am Bahnübergang in Bregenz, an der Straße zum Bodensee. Ein schönes, klassisches Geräusch, das Menschen der Gegend mehrfach täglich hören.

    Das Warten am Bahnübergang ist das Genießen geschenkter Zeit. Schon vor dem Senken des Schrankens kündigt sich diese Zeitspanne an, durch eine Glocke, die verstummen wird, wenn der Schranken die Straße versperrt. Dann wird es still. Man steht da, und denkt nach, weiß, dass nichts in der Welt die kommende Minute verändern würde, verkürzen. Während man auf diese Weise ruhig wird, kommt bald der Zug. Man sieht die Menschen, man freut sich, dass das Warten nun ein Ende hat. Und wenn der Schranken wieder hoch geht, geht auch die Zeit wieder weiter.

    (Foto: Dagmar Aczél)

  • Das Unbewusste in der Schule

    Gertraud Diem-Wille ist Psychoanalytikerin und beschäftigt sich schwerpunktmäßig auch mit der Entwicklung des Kindes.

    Da liegt es nahe, Pädagogik und Psychoanalyse zusammenzuführen und Lehrer in der Kunst der “Psychoanalytischen Beobachtung” auszubilden.

    Im Gespräch erklärt sie Details der kindlichen “Latenzzeit” und die Anwendung der psychoanalytischen Beobachtung im Umgang mit Kindern.

    “Psychoanalytische Beobachtung” ermöglicht es zum Beispiel Lehrerinnen, genauer hinzuschauen und nicht mehr nur zufällig den anvertrauten jungen Menschen zu begegnen.

    Ein Universitätskurs zum Thema “Psychoanalytische Beobachtung” gibt es 2014-2017 von der Universität Klagenfurt. Nähere Informationen gibt es hier.

    Gesprächspartnerin: Gertraud Diem-Wille, Alpen-Adria Universität Klagenfurt | Wien, Graz

    Buchtipps:

    1) Die Methode der psychotherapeutischen Beobachtung, facultas 2012
    2) Das Kleinkind und seine Eltern: Perspektiven psychoanalytischer Babybeobachtung, Kohlhammer 2009
    3) Die frühen Lebensjahre: Psychoanalytische Entwicklungstheorie nach Freud, Klein und Bion, Kohlhammer 2007

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Lothar Bodingbauer ist österreichischer Radiojournalist, Abendschullehrer und freier Podcaster.

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Text: Zum Hintergrund (2014)

Fotos sind auch auf Instagram: lobodingbauer