• Beintastler.

    Im Boden leben sie und 1 mm sind sie groß. 23 verschiedene Arten – so viel wie nirgendwo sonst – leben auf einer Wiese am Leopoldsberg in Wien.

    Nahe verwandt sind die Beintastler zu den Springschwänzen und Silberfischchen, “Urinsekten” allesamt.

    Das heißt aber nicht, dass sie ausgestorben sind, es heißt nur, dass es ganz frühe Versionen von Insekten sind. Die wiederum gehören mit den Spinnen, Krebsen und Tausendfüsslern zu den Gliederfüßlern.

    Und das ist alles sehr spannend. Weil es auch um das “Warum” geht, um das “Warum der Forschung an den Beintastlern”. Da gibt es gute Antworten.

    Der Zoologe Günther Pass wird davon erzählen. (Foto: Manfred Walzl)

    Anlass für diese Sendung: Pressemitteilung der Universtität Wien.

    Hintergrund: Arbeit zur Forschung an Beintastlern

    Buchtipp: Evolution: Ein Lese-Lehrbuch

  • lut031Besuch im Interkulturellen Zentrum in Wien, bei Tine Gamper.

    Wir sprechen über das Gemeinsame und Trennende verschiedener Kulturen und beginnen dabei in Südtirol.

    Tine stellt im Gespräch die Arbeit des Interkulturelle Zentrums vor.

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    Tine Gamper

    Wir “grüßen Gott”, streifen Blasmusik, Berge und Wirtshaus und schauen uns auch das Transkulturalität näher an.

    Gesprächspartnerin: Tine Gamper, Interkulturelles Zentrum, Wien.

  • Große Augen beim Einkauf.

    Menschen, die impulshaft einkaufen, bekommen geweitete Pupillen dabei.

    Das hat Benjam Serfas untersucht, in einer Arbeit am Institut für Sozialpsychologie und Konsumentenverhaltensforschung. Im Gespräch erfahren wir viel, wie die Forschung eines jungen Wissenschaftlers funktioniert.

    Weg durch Studium und Mitarbeit | Projektmitarbeit | Literaturstudium | Themen finden | Zeitbudget | Überleben an der Uni | Wissenschaftliche Fragen

    Link zur Pressemitteilung, die Anlass für dieses Gespräch war.

    Hörtipp: Episode 45 der Podcastreihe “Modellansatz” beschäftigt sich ebenso mit dem Thema “Kaufverhalten”. Gudrun Thäter spricht mit Kristina Cindric, die von mathematischer Seite her Analysen erstellt, und Modelle entwirft. Es geht dabei um Aspekte des Kaufzeitpunkts, der Produktwahl und der Kaufmenge, um im Wettbewerb einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz zu erhalten.

  • Die Mitarbeit an einem Workshop in einem Genetiklabor eine gute Möglichkeit, aktuelle Forschung in diesem Bereich selbst durchzuführen.

    In welcher Umgebung findet das statt? Wie werden die Kurse designed? Wie die Kursleiter ausgebildet? Wie das Lernen gestaltet? Welche Annäherungen gibt es zum Thema “Genetik” – und welche Vorbilder in der Vermittlung?

    Ein Gespräch über das Vienna Open Lab mit Karin Garber, Open Science, Wien.

    (more…)

  • bg009Was unterscheidet Erwerbsimker von anderen Imkern?

    Wo ist der Unterschied zwischen den ganz großen, und den kleinen Imkern?

    Ein Gespräch mit Josef Stich, Präsident des Österreichischen Erwerbsimkerbundes.

    Er erzählt auch von seiner Arbeit als Interessenvertreter.

    Mit einem eingefangenen Bienenschwarm hat er selbst die Imkerei begonnen.

    Was ist los an den Ständen draußen? Der “Korrespondentenbericht kommt von Martin Winter in Kittsee, in Ostösterreich.

  • Menschen – Bienen – Wissenschaft. Mit dem Erscheinen des neuen Twenty Fifteen Themes von WordPress gibt es eine gute Gelegenheit, die drei Podcasts des “Sprechkontakt (vormals Apostrophe) Media Lab” aus Wien auf ein gemeinsames Erscheinungsbild einzustellen. Samt schönem Sendungsarchiv. Es fehlt dann nur noch die Statistikoption des Podlove Publishers, und man hätte auch einen Überblick über die Hörererinnenzahlen.

     

    Die Physikalische Soiree Wissenschaft erzählt
    Die Physikalische Soiree – Wissenschaft erzählt

    Bienengespräche – Menschen, Bienen, Imkerei

    Lob und TadelÜber das Lernen reden
    Lob und Tadel – Über das Lernen reden

    1. Den Stecker in die Steckdose stecken und es knallt, die Sicherung fällt.
    2. Sich mit dem Messer in den Finger schneiden.
    3. Der Ton, bei dem die Saite reißt.
    4. Die Dusche aufdrehen und den ersten Schwall kalten Wassers abkriegen.
    5. Senf, der auf die Schuhe tropft.
    6. Den Brief zukleben und bemerken, dass noch etwas darin fehlt.
    7. Das Fenster öffnen und bemerken, dass gleich eine Tür knallen wird.
    8. Bei 1% Batterielaufzeit schnell noch was im Web nachschauen wollen, und der Bildschirm wird schwarz, nachdem der Browser startet.
    9. Wenn man das richtige Wort gesagt hat.
    10. Die Stille, nachdem alle gehen und die Wohnungstür ins Schloss fällt.
  • “Männer interpretieren das heilige Buch.”

    Wie erleben junge muslimische Studierende die Diskussionsfreudigkeit im Literaturunterricht der Schule an Themen die sie in ihrem bisherigen Leben noch nicht gekannt haben?

    Einige stehen auf, wenn es um kontroversielle Themen geht. Sie stehen auf und verlassen die Klasse. Eine Diskussion findet dann nicht statt.

    Selbstmord, Verfluchen, Sexualität: gängige Themen des Literaturunterrichts eines Gymnasiums können in Diskussionen durchaus verweigert werden. Aus religiösen Gründen.

    Wie kann dann Bildung funktionieren, Schule?

    Welche Rolle hat die Theologie in den Lernlandschaften einer modernen Gesellschaft? Wo sind Gemeinsamkeiten und wo leben junge Menschen innerhalb dieser Gesellschaft in einer eigenen abgeschlossenen Welt?

    “Glaube an einen Gott – Gerechtigkeit und Verantwortung. Das sind die drei Säulen des Islam. Der Rest ist eine persönliche Beziehung.” – Ein Gespräch über Islam in der Schule mit dem Wiener Religionspädagogen Ednan Aslan vom Institut für Islamische Religionspädagogik und Islamische Studien der Universität Wien.

    Europäischer Islam ist für Prof. Aslan eine Religion, der bestehende Widersprüche klärt. Er erfordert eine differenzierte Betrachtung der heiligen Bücher. Religion kann dann Entlastung sein.

    Ein Gespräch zum Thema “Islam und Schule” zu einer Zeit, in der gerade das Islamgesetz in Österreich neu gestaltet wird.

    Gesprächspartner: Univ.-Prof. Dr. phil. Ednan Aslan, Universität Wien

    Link:

  • Die Ausbildung zum Imker beinhaltet einige wichtige Punkte: Betriebsweise, Schwarmverhinderung, Honiggewinnung, Hygiene und Krankheiten.

    Es hilft dabei, einen guten Lehrer zu haben. Einen von ihnen haben wir besucht: Albert Schittenhelm.

    Wir sind bei ihm zu Gast, in Mistelbach (NÖ). Mit dabei: Ingrid Rachbauer, Imkerin aus Wien.

    Albert ist Imkermeister und einer der “großen Lehrer” in Österreich, einen Profi in der Vermittlung, was Menschen, Bienen und die Imkerei betrifft. Link: “s’Bienengeschäft“.

    Im zweiten Teil hören wir Michael Pucher zu. Er ist Imker in Oberndorf bei Schwanenstadt (OÖ), und wird uns über seine Arbeit mit Bienen in der Warré-Beute erzählen.

    Link-Tipps zu Podcasts: Bienenpolitik und Omega-Tau

  • Wir besuchen den Bioimker und Wanderlehrer Dietmar Niesser und sprechen mit ihm über die Imkerei, Erfahrungen, Stadthonig in Wien und streifen als Anlass dieser Episode auch  die Vermarktung. Wir wollen den Honig ja auch verkaufen.

    Dietmar erzählt auch über Erfahrungen, die er auch in Äthiopien gemacht hat. Über seine Imkerschule im Detail werden wir im nächsten Jahr von ihm noch einmal mehr hören. Link: www.bienenschule.at

    Im zweiten Teil dieser Episode geht es nach Niedersachsen zu Ingo Hamann, er hat Pläne für eine Streuobstwiese und möchte das Wissen um dieses entstehende Dorfprojekt in einen Podcast packen. Wir erhalten einen Einblick in Leben und Strukturen der Kleinstadt Diekholzen in der Nähe vom Hildesheim, und erfahren viel davon, wie Ingo in seiner Gemeinschaft arbeitet und lebt.

Lothar Bodingbauer ist österreichischer Radiojournalist, Abendschullehrer und freier Podcaster.

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Instagram: lobodingbauer

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