• “Story is paramount.”

    Die Geschichte ist der zentrale Punkt. Auch das Leben von Tobias Deml ist so eine Geschichte, die wir mit ihm in dieser Episode von Lob und Tadel besprechen.

    Er ging nach Kalifornien,um Film zu lernen. Ein Semester noch wird er an der University of California in Berkeley studieren.

    Klatsch, Vorbilder, Filmemachen lernen, “Golden Boy”. Wissen erwerben und Erfahrungen weitergeben. Träumen und spüren. Film ist Zusammenarbeit und vereint alle Fähigkeiten und Interessen von Tobias. Kritik ist ein Schlüssel. Tobias ist ein “kritischer Kollaborateur”.

    Gesprächspartner: Tobias Deml, http://tobiasdeml.com, sein Blog Teil 1, Teil 2 und aktuell Teil 3. Co-Host: Ingrid Rachbauer.

    University of California – Berkeley | WP: Judith Butler | Feminismus | CRE: Feminismus | WP: Charlie Chaplin | LUT: Gedenkdienst | WP: Epiphanie | WP: CGI (Animation) | Santa Monica College | WP: Die Welle | WP: Luzides Träumen | Spiegel: Pfefferspray am Campus | WP: Bipolare Störung | WP: Arnold Schwarzenegger | WP: O1 Visum | WP: Elevator Pitch | WP: The Dark Knight Rises | WP: Transcendends | WP: Atmen | WP: Michael Haneke | LUT: Lisl Steiner, Fotografin | Participant Media | WP: Elon Musk, Tesla | Movie Pass | Robert McKee: Story | WP: Die Karte meiner Träume | Quelle des Glücks (Tee Jäger) | Spotify: Running Up That Hill, Placebo

  • Schmelzen von Eis, Verdampfen von Wasser. Aber auch bestimmte Änderungen der Kristallstruktur von Festkörpern.

    All das sind Phasenübergänge.

    Phasenübergänge werden von theoretischen Physikern erklärt und von Experimentalphysikern überprüft.

    Im Idealfall passt alles zusammen.

    Bei hohen Drücken, wie sie zum Beispiel im Inneren der Erde vorkommen, gibt es aber bei den bisherigen Erklärungen Probleme. Es gibt nämlich unter diesen Bedingungen Phasenübergänge, die sich mit bisherigen Methoden nicht berechnen lassen.

    Das hat sich mit einer Arbeit von Andreas Tröster (TU Wien) und Wilfried Schranz (Uni Wien) geändert.

    Wir sprechen über ihre Forschung an der Erklärung von Phasenübergängen bei hohen Drücken. Die beiden haben vor kurzem eine Arbeit dazu veröffentlicht.

    Disclaimer: Dieses Gespräch hat in Teilen offenbar ähnlich hohe Dichten, wie es im Inneren der Erde gibt. Aber es gibt immer wieder Stellen, bei denen plötzlich alles klarer wird. Über dieses Thema redet aber echt auch selten jemand. Die beiden haben es mit großer Geduld getan.

    Link zur Pressemitteilung, die Ausgangspunkt für dieses Gespräch war.

    Gesprächspartner:

    Andreas Tröster (TU Wien) und Wilfried Schranz (Uni Wien)

    Link zur Arbeit in Phys. Rev. X

    Foto Credits: „Perovskite – Perovskite Hill, Magnet Cove, Hot Spring Co, Arkansas, USA“ von Kelly Nash

  • bg004Wir beschäftigen uns mit der Bienenkönigin.

    Welche Rolle sie für das Volk hat. Ob sie auch mal selbst wohin fliegt, wie man sie findet, und ob man sie überhaupt finden muss.

    Und wie man sie züchtet.

    Dazu sind wir zu Gast bei “Mr. Bien” in Orth an der Donau.

    Johann Fuchs, so lautet sein richtiger Name, war früher Pilot, und lässt jetzt fliegen. In 200 Völkern.

    Für seine Königinnenzucht ist er in Imker/innen-Kreisen gut bekannt. Er züchtet Carnica Königinnen vom Stamm Sklenar in enger Verbindung mit Anton Schleining, der wiederum mit Gudio Sklenar, dem “Pionier der österreichischen Bienenzucht” und der Belegstelle Hirschgrund in Mistelbach bei Niederösterreich in Verbindung steht.

    Der “Korrespondentenbericht” dieser Ausgabe kommt von Frater Nikolaus aus dem Benediktinerstift St. Paul im Lavanttal (Kärnten).

    Ein Gespräch gemeinsam mit Ingrid Rachbauer, Imkerin in Wien.

    Links:

    1. Mr. Bien, Johann Fuchs – http://www.mr-bien.at
    2. Anton Schleining und die Sklenarbiene – http://www.sklenarbiene.at
    3. Nikolaus Reiter – http://www.stiftsimkerei.at

    Hinweis: Zweiwöchentliche immer aktuelle Infobriefe zur Imkerei gibt es beim Verein zur Förderung für Bienenkunde der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Sie enthalten viele allgemein interessante Informationen, die auch vom jeweiligen Standort unabhängig sind.

  • Risiko, Ausbreitung, Ansteckung

    Die Ausbreitung einer Epidemie hat ja viel mit Netzwerken zu tun.

    Das soll aber gar nicht Thema dieser Episode sein.

    Vielmehr geht es darum, einfach einmal die Bedeutung des Wortes “Epidemie” zu klären.

    Wir sprechen dabei auch über die Arbeit eines Epidemiologen in Wien.

    Zu Gast bei Dr. Gerald Haidinger, Epidemiologe, Leiter der Abteilung für Epidemiologie des Zentrum für Public Health der Medizinischen Universität Wien

    Ausschnitte aus diesem Gespräch wurden am 6. August 2014 im ORF Radioprogramm Österreich 1 gesendet – Moment Leben Heute, “Wort der Woche”.

    Buchtipp: Defining Prevention Science, Sloboda, Zili, Petras, Hanno (Eds.), Springer Verlag 2014

  • Die Donau. Limes, Landschaft, Lebenswelten.

    Nach der Milchstraße in der letzten Physikalischen Soiree geht es diesmal um eine bedeutende Wasserstraße – die Donau. Wenig Physik dieses Mal, aber durchaus viel Wissenschaft. Archäologie und Geschichte.

    Landschaftsarchäologie. UNESCO Welterbe. Landschaft an der Donau. Blick in die Vergangenheit, 2000 Jahre zurück. Grenzen des römischen Reiches. Rund ums Mittelmeer. 20 Länder sind das heute. 340m hat Moldawien daran Anteil.

    Die nationalen Limesabschnitte in Österreich, der Slowakei und Ungarn werden seit 2008 gemeinsam für eine Einschreibung zum bereits bestehenden multinationalen UNESCO-Welterbe “Grenzen des Römischen Reiches” vorbereitet.

    Wir sprechen in dieser Ausgabe der Physikalischen Soiree über das Thema Weltkulturerbe, Donau, Römische Grenze.

    Wissenschaftlicher Kontakt: Dr. Sonja Jilek
    Institut für Geschichte, Universität Wien

    Link zur Pressemitteilung, die Anlass für diese Sendung war.

  • P1160496

    Da haben sich bei mir über die 80-er Jahre ein paar Broschüren angesammelt. Vom Österreichischen Sowjetischen Reisedienst erhalten – Ziel: Transsib fahren – und beim Zusammenräumen immer wieder auf einen neuen Platz gestellt. Jetzt sind sie fällig. Altpapier.

  • Bitte_psst_037-627-800-600-100

    Mit 20 Kindern lernen, wie Radiobeiträge entstehen. Einen Tag lang. Der Kurs begann, dass ich meinen Büro-Sack ausräumte. Dort war alles drin, was ein Radiojournalist braucht. Inclusive Getränk und car2go Karte. Mit einer Skype-Schaltung haben wir später auch einen Bademeister interviewt. Die Fragen hält der Junge links. Und draußen war das freundliche Mikrofon immer mit dabei. Link zur Kinderuni Hagenberg.

  • bahn

    In letzter Zeit wieder ein paar Eisenbahn-Sachen gehört und gemacht. Hier meine Highlights.

    1. Deutschlandfunk Feature: “Verspätungsfreude im ICE”. Eine Stunde über das Netzwerk, die Zeit und das Thema Verspätung. Link zur Sendung.
    2. Gespräch im Bahncast mit dem ehemaligen Chef der Schweizer Bundesbahn, Benedikt Weibel. Er spricht auch über fehlende politische Aufträge für die Deutsche Bahn. Link zum Podcast.
    3. Nach wie vor eines der besten Gespräche über die Verspätung bei der Bahn. Endlich mal solide erklärt im Rahmen von DRadio-Wissen. Link zum Gespräch und Unterrichtspaket dazu.
    4. Pflanzen an Verkehrswegen. Der Botaniker Michael Hohla spricht im Radioprogramm Österreich 1 über das Besondere an Eisenbahnstrecken. Link zur Sprechkontakt-Produktion 198.
  • Ich habe Ernst I. und Ernst III. im Mostviertel, in NÖ. besucht. Zwei super Burschen mit 24 Völkern. Wir sprechen über Ableger und ihre Bedeutung in der Imkerei – und das Lernen von Großvater und Enkelkind.

    Aus Deutschland und Südtirol berichten die “Bienenkorrespondenten” Victor Hernández, Kasseler Stadthonig-Imkerei und Paul Rinner, Bioimker bei Bozen. Blick ins Forum mit Reinhard Fritsch, dem “Honigmeister” von BeeLux.

    Im dritten Teil erzählt der Botaniker Michael Hohla über die Ausbreitung von Pflanzen an Eisenbahnlinien und Ruderalflächen. Dieser Teil der Bienengespräche wurde im ORF Österreich 1 Radioprogramm “Vom Leben der Natur” erstausgestrahlt.

  • Wissen über Bienen und Bienenhaltung ist für Anfänger ein spannendes Gebiet. Es ist aber nicht leicht, alle Quellen zu sammeln und zu bewerten, und das alles “just in time”. Das Wissen soll ja in den Jahreslauf der eigenen Bienenvölker eingebettet werden. Hier im Podcast: Bienenhaltung im Gespräch. Einmal pro Monat, so um die Monatsmitte.

    1. Ein Thema – besprochen mit verschiedenen Gästen
    2. Korrespondent:innenbericht – die aktuelle Situation

    Anfänger sollen in diesem Gespräch von Profis und Geübten alle Informationen für eine erfolgreiche Bienenhaltung bekommen. Andererseits sollen etablierte Imkerinnen durch die Wahl der Gesprächspartnerinnen immer auch neue interessante Aspekte einer gut bekannten Sache kennenlernen. Auch die Wissenschaft soll eingebunden sein, und Themen angrenzender Umwelt- und Landwirtschaftsbereiche. Die Sendungen kann man kostenlos herunterladen. Auf das Telefon, auf den Computer. Oder hier im Webbrowser über den Player hören.

    Ich selbst halte Bienen in Wien (max. 10 Völker) seit 2014, bin 1971 in OÖ geboren, arbeite als Radiojournalist, Podcaster, Lehrer für Physik und Mathematik.

    Dieser Podcast ist frei und unabhängig. Das ist gerade bei Bienen, Natur, Umwelt wichtig. Ich rede mit wem auch immer ich Spaß habe zu reden. Das macht Spaß. Die einzigen, die für die Bienengespräche etwas zahlen (dürfen) sind die Hörer:innen selbst, um zum Beispiel Eisenbahnfahrkarten mitzufinanzieren. Bring die Biene auf die Schiene! Wie es geht, steht hier…

    Ideen, Themen, Feedback: lothar@sprechkontakt.at

    Kontakt: Lothar Bodingbauer lothar@sprechkontakt.at Tel +43 699 190 39 196 Theresianumgasse 4/5 A-1040 Wien, Österreich https://www.sprechkontakt.at

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    Was sind Podcasts?

    Podcasts sind Radiosendungen im Internet. Es sind meist Gesprächssendungen, die einen Hörerkreis im gesamten deutschsprachigen Raum erreichen. Meist handelt es sich um Spezialthemen, zu denen es keine “offiziellen” Radiosendungen gibt. Entwickelt wurde das Podcasting von Menschen aus der “guten” deutschen Hacker-Szene, die nämlich darauf angewiesen sind, Wissen weiter zu geben. Und hier trifft sich dieses Bestreben mit meinem Wunsch, Wissen über Bienen und die Imkerei einerseits zu erhalten, andererseits auch weiterzugeben. Es ist unglaublich, wie viel Wissen im Landstrich zu jedem Thema vorhanden ist. Jedes der Bienengespräche hat ein Hauptthema und die Korrespondentenberichte vervollständigen ein buntes Mosaik. Es ist einfach spannend, zu hören, was der Imker in der Steiermark erlebt, die Imkerin in Schleswig Holstein. Über die Folgen entsteht einerseits viel Grundlagenwissen, andererseits ein Überblick über die Imkerszene. Ein Spezialradio mit Kapitelmarken. Man hört, wenn man Zeit hat. Beim Autofahren, in der Werkstatt. Man kann direkt zum Gewünschten Kapitel springen, und die Pausetaste drücken, was bei Radio nicht geht. Das Abonnement ist kostenlos. Perfektion ist bei den Gesprächen übrigens kein großes Thema. Fehler werden direkt angesprochen oder können über die Kommentarfunktion auf der Website richtig gestellt werden. Wir senden, was wir interessant finden. Die Bienengespräche erscheinen monatlich. Für Rückmeldungen und Ideen sind wir dankbar.

    Auf der #Unsubscribe, dem Podcastertreffen in Wien, habe ich das Konzept der Bienengespräche und die Erfahrungen daraus am 4. Juni 2016 vorgestellt. Hier ist ein Mitschnitt:

     

Lothar Bodingbauer ist österreichischer Radiojournalist, Abendschullehrer und freier Podcaster.

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Instagram: lobodingbauer

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