Radio, Science, Education

Wien

Kontakt

  • Finnland

    1. Felder werden in Aaren gemessen.
    2. Raben leben monogam.
    3. Die Ähren hängen der Gans zum Hals heraus.
    4. Das Tal der Täler.
    5. Die Attentäter haben schwarze Barte.
    6. Die Mägde haben naßkalte Hände.
    7. Der Mann hatte einen schäbigen Zahn.
    8. Im Alter Taler zählen.
    9. Der männliche Baß klang in den Sälen beseelt.
    10. Hans stärkt Schnaps.
    11. Mit schwarzen Rädern am Wagen zum Grab.
    12. Aas ätzt im Magen.
    13. Die Magd muß nächtelang Bast schaben.
    14. Im Regen wird der Wächter naß.
    15. Während der Wacht in der Nacht Gras mähen.
    16. In Sälen essen die Asen.
    17. Im Dampfbad verschwinden Äderchen am Hals.
    18. Die Täter werden in der Mette ermahnt.
    19. Mit Mähren das Bad teilen.
    20. Die Wächter kamen über den Paß in die Täler.
    21. Esel haben starke Adern.
    22. Mit Macht Asseln von den Ästen schlagen.
    23. Unbekannte Mächte sind in der Tat nicht zu bekämpfen.
    24. Essig in den Salat geben.
    25. Mit dem Älterwerden das Fach wechseln.
    26. Die sensible Annette lebt in Bregenz.
    27. Nächtelang reden.
    28. Der Nachtwächter war eigentlich ein Maler.
    29. Das lange Tal merken.
    30. Die Zähne Anastasias glänzen.
    31. Gräber mahnen an das Lebensende.
    32. Die Mähnen verdecken den Pferden halb die Hälse.
    33. Am Ast im Tal saßen die Gänse.
    34. Das Reh äst am Waldrand.
    35. Karin und Ewald müssen Meter für Meter über die nassen Pässe wanken.
    36. Mehrere Eisen in der Esse haben.
    37. Die Mädchen haben lange Hälse.
    38. Mit nassen Händen in den Bädern.
    39. Sie haben Fächer in den Händen.
    40. Die Pferdemähnen werden beim schnellen Rennen Schaden nehmen.
    41. Zwischen Tannen schlängelt sich der Waldbach.
    42. Vladimir, der Mädchenschwärmer, schäkert lässig.
    43. Die Dame trällert lächelnd das lange Ständchen zum Klavier.
    44. Die Rache des Knechtes war verächtlich hart.
    45. Der Pächter arbeitet mit den Sklaven in mondhellen Nächten.
  • Ich habe mein „lokales Hörmaximum“ gefunden, das bessere Ergebnisse als Noice Cancelling bringt. Und zwar eine Kombination aus angepassten Schallschutz Ohrenstöpsel für 65€ und Knochenschallkopfhörer für 120$.

    Die Knochenschallkopfhörer habe ich schon seit zwei Jahren, die legen zur Umgebung einfach eine (Podcast-)Stimme drauf, wie wenn jemand neben einem hergeht und mit einem spricht. Radfahren möglich, man hört sonst alles.

    Aber wenn ich das „Alles“ mit den Ohrenstöpseln wegmache, dann spricht jemand ruhig zu mir.

    Ein Traum. Stille! Mit diesen unglaublich weichen Ohrenstöpsel im Schlafwagen, beim Busfahren und vor allem auch im Bett neben der Strasse. Und dann, wenn man Lust hat, einen Podcast auf die Stille addieren.

    Ahhhhhh!

    Links:

    1) Ohrenstöpsel SleepLine via Neuroth
    2) Knochenschall AfterShocks

  • Beachte: Dieser Zwielaut (Diphtong) wird so gebildet daß auf ein kurzes „o“ ein unbetontes, kurz-geschlossenes „e“ folgt. Er wird also, wie alle anderen Zwielaute auch, im gesamten kurz ausgesprochen. 

    Oo – Eule, Olga – Eugen, Otter – Euter, Ost – euer, Ochse – euch, Motte – Meute, Most – Mäuler.

    Frost – freust, focht – feucht, Form – Feuer, Lotte – Leute, Troll – treu, soll – Säule, fromm – Freude.

    Sommer – Säumer, Sonne – Zäune, Koffer – Käufer, Kolben – Keule.

    Rolle – Reue, Rost – Reuse, Rochen – räuchern, Holle – heule, Holz – häuten.

    Sondersteuer, Sonnenstäubchen, Frostbeulen, Postgebäude, Holzscheune, Ostkäufer, Holzzäune, hoffnungsfreudig, Ostdeutsche, Ortsleute, Ochsenhäutchen.

    Kosten scheuen, von neuem, noch heute, sonst häufig, von Sporthäusern.

    Europa: Oeropa.

    1. Olgas Träume sind oft Schäume.
    2. Onkels Freudengeheul.
    3. Morgen feuern wir euch.
    4. In hohen Bäumen und feuchten Sträuchern kreucht und fleucht es.
    5. Ostdeutsche Steuerleute heulen um die neuen Steuern.
    6. Diese Leute haben feurige Gäule in ihren Scheunen.
    7. Feuchte Säuglinge heulen sich die Mäuler wund.
    8. Euch freut es, heute das Heu und die Spreu zu vertrauern.
    9. Die Meute läutet hinter den Holzzäunen an den Scheunentoren.
    10. Das Freudengeheul in dem Gebäude deutet auf glückliche Gläubiger.
    11. Diese Säulen in den Häusern deuten euch den Weg nach Europa.
    12. Eure Eule äugelt Eugen durch das Gitter an.
    13. Ab heute sind unsere Träume keine Schäume mehr.
    14. Wir seufzen und keuchen unter den neuen Steuern.
    15. Nach dem Kreuzfeuer keuchte der Häuptling deutlich.
    16. Heute verschleudert das Bäuerlein geräucherte Häute.
    17. Heute erleuchtet das Leuchtfeuer eure neuen Gebäude.
    18. Eugen verscheucht die Bräute mit der ungeheuren Keule.
    19. Die Reue der scheuen Bäuerin freute heute die Gläubiger.
    20. Das neue Heu wurde in der neuen Scheune feucht und säuerlich.
    21. Das Freudengeheul der Leute war gräulich und scheußlich.
    22. Die Gäule scheuten neuerlich vor dem gräulichen Mäuerchen.
    23. Schleunigst räuchert Eulalia die erbeuteten Keulen über dem Feuer.
    24. Frau Freude weilt in den neuen Räumen des neuen Gebäudes zwischen Sträuchern und Bäumen.

    Eulalia Leuthold war die neunte Tochter eines Bäuerleins. Äußerlich glich sie schon mit neunzehn Jahren so deutlich einer Eule, daß nie ein freundlicher Bräutigam sie erfreute und die Leute sie immer häufiger ‘Eule’ nannten. Das machte Eulalia Leuthold scheu und scheuer, bis sie sich scheute, aus ihrem Häuschen zu gehen. Im Heuet jedoch ging sie keuchend mit einem geräumigen Beutel auf die Heuwiese eines Bäuerleins, dem die neue Scheune gegenüber ihrem Häuschen gehörte. Sie steuerte von Heuhaufen zu Heuhaufen und stopfte Kräuter und Heublumen in den Beutel. Häufig wurde sie aber von der Meute der teuflischen Kinder, die ‘Eule, Eule’ hinter ihr herheulte, wieder in ihr Häuschen gescheucht. Dort schüttelte sie die Samen aus dem Heu und den Kräutern und trug getreulich Beutel um Beutel voll Heu in die Scheune des Bäuerleins zurück. Den Beutel mit Heusamen bewahrte sie für ihre treuen Freunde. Im Winter streute sie den Heusamen auf das Gemäuer und unter Bäume und Sträucher vor ihrem Häuschen. Was da kreucht und fleucht, saß auf Gemäuer und Zäunen. Eulalia Leuthold äugte aus ihrem Häuschen, man sah deutlich, daß es ihre große Freude war. Als Eulalia Leuthold mit neunundneunzig Jahren starb, waren die gefiederten Freunde nicht von den Bäumen und Zäunen wegzuscheuchen. Was aber die Leute erschreckte war, daß auf dem Häuschen der Eulalia Leuthold täuschend ähnlich, eine ungeheure Eule saß.

  • Was wäre eine Schule ohne Zuschreibungen: du bist schlau, du bist dumm, du siehst aus dem Fenster, daher wirst du dich fadisieren.

    Eine Schule ohne Zuschreibungen wäre gar nicht möglich, weil Zuschreibungen machen wir immer. Besonders für Lehrer:innen geht es darum, “zuschreibungsreflexiv” zu sein. Was das heißt, erzählt Johanna Franziska Schwarz von der Uni Innsbruck.

    Link: Uni Innsbruck, Institut für LehrerInnenbildung und Schulforschung

    Buchtipp: Zuschreibung als wirkmächtiges Phänomen in der Schule

  • Wo beginnt man die Welt zu beschreiben? Im Weltall? Auf der Erde? Wo findet man Empirie? Auf der Erde.

    Alexander von Humboldt meint, man sollte mit der großen Skizze, mit dem Universum beginnen, obwohl die Empirie auf der Erde überdimensional groß ist.

    Gruppieren und verschiedene Dinge zusammenfassen. Das Thema erschließt sich wieder durch eine gesamte Stimmung, die wir wahrnehmen.

    1. Leo forderte mit dem Geschoß ein Gemetzel heraus.
    2. Die Sporen dem in die Zehen drücken, der zu Pferden grob ist.
    3. Die Dänen krebsen oben quer durchs Moor einher.
    4. Die Goten loben die großen, schwedischen Märchen.
    5. Die Socke hat nämlich ein entsetzliches Loch in der Ferse.
    6. Der Held liegt leblos im großen, leeren Feld.
    7. Erzengel werden von goldenen Tellern und Bechern essen und trinken.
    8. Die Hochzeitsschar bewegte sich durch den hohen Torbogen.
    9. Eben schoß das Fohlen quer kommend einher.
    10. Dort werden wir den Mond sehen.
    11. Sie rennen schon genug umher.
    12. Am Montag essen wir Kohl in der Herberge.
    13. Der Erztrottel fährt am Motorroller über die Zollgrenze.
    14. Dort gibt es im Märchen große Reben.
    15. Jenseits dehnt sich der Osten.
    16. Der Bischof hängt an der schweren Glocke.
    17. Der Chor der Engel lobt Gott.
    18. Die Erben waren die Erzfeinde des Toten.
    19. Der große leblose Frosch.
    20. Wenig Geld für Lotto ausgeben.
    21. Dem See entlang dehnt sich das hohe Rohr.
    22. Der hohe Wochenlohn Edwins reichte Lotte für Monate.
    23. Frosch und Sperling fressen jenseits vom Feld.
    24. Von oben, aus der Erzmühle, kommt der Erzfeind.
    25. Im Dorf wurde fürs Fernsehen gedreht.
    26. Otto war im Märchen zu grob.
    27. Ob Erna zum Schwert greifen soll?
    28. Wir kommen aus dem Kreml her.
    29. Wir loben die spärlichen Gesten der Orientalen.
    30. Der dänische Bischof sorgte für Most.
    31. Hopfengetränke für die Seele.
    32. Mit Ähren und Lorbeerlaub bekränzt.
    33. Der Professor lobt.
    34. Herzlose Soldaten kämpfen für den Diktator.
    35. Der Doktor horcht mit dem Stethoskop.
    36. Stereophoner Ton.
    37. Krähende Hähne zogen den davonrennenden Rebhühnern nach.
    38. Die Hochzeit im marmornen Schloß brachte Lob von oben.
    39. Vehement schäkert die Herzogstochter mit Odo im Feld.
  • Verbesserungen in Mathematik

    Dieser Text entstand durch ein Anonymes PAD, an dem alle mitschreiben konnten, die wollten.

    Beobachtungen:

    1. Schularbeiten und Ergebnisse:
      1. Oft ist die Stoffangabe unklar. Was soll gelernt werden, was soll gekonnt werden.
      2. Die Anzahl an Nicht genügend bei den Schularbeiten ist riesig.
    2. Unterricht vor Ort:
      1. Unterricht beschränkt sich oft auf das Vorrechnen von Beispielen.
      2. Fragend-entwickelnder Unterricht funktioniert bei den “neuen Beispielen” nicht mehr als Standardmethode.
      3. Lehrer wissen auch oft nicht, wo sie anfangen sollen.
      4. Anwesenheiten (Schule für junge Erwachsene): oft kommt jemand nur jedes zweite Mal. Das geht nicht.
      5. Viele Schüler:innen wollen nicht reden.
      6. Viele Schüler:innen können nicht reden.
    3. Lernen:
      1. Schlechte Schüler wissen nicht, wo sie anfangen sollen.
      2. Viele SuS fangen oft sehr spät/kurzfristig zum Lernen an.
      3. Einige SuS lernen nicht, sondern lesen nur oberflächlich ohne zu reflektieren.​​​​​​​

    Vorschläge:

    1. Klare Listen für jedes Semester, was man können muss. Mit Übungsbeispielen aus den Büchern. (Anmerkung: <– dazu gibt es doch den Lehrplan und die Kompetenzen <– Antwort: Wir können jeden Punkt daraus so zur Schularbeit geben, dass ihn niemand beantworten kann, und es ist aus Sicht der Studierenden sehr oft unklar, wo sie anfangen sollen, nachzulernen, auf welcher Ebene; „grün unterlegte Beispiele“ aus Büchern helfen, aber wenn dann trotzdem etwas anderes kommt, gibt es Probleme. Ich muss mich als Lehrer verlässlich & vorhersagbar daran halten)
    2. Onlinekurse leicht zugänglich, wie der für 1. Semester mit Sprachtraining: https://www.phyx.at/mathematik/m1/
    3. Maßnahmen, dass Schüler:innen selbst die Lehrer:innenrolle übernehmen.
    4. Mathe-Partys. Mathe Clubs. Auch die Guten brauchen Motivation. Gibt es Erfahrungen?
    5. Erfolgsgeschichten ein, zwei mal pro Semester, vorgestellt
    6. Meine eigenen “Versuche” im Unterricht (BHS):
      • Wöchentlich wird durch kleine schriftliche Wiederholungen (eine Aufgabe) das zuvor Gelernte “abgeprüft” und somit bekommen die SuS Rückmeldung, was sie z.B. falsch verstanden haben.
      • Die SuS müssen selbst über besprochene Stoffgebiete Zusammenfassungen schreiben (klassische Zusammenfassung, Mindmap, Video drehen, Folder, selber Fragen erstellen (Kahoot)…)
      • SuS viel selber rechnen lassen, ev. eine Musterlösung bereit stellen (geht mit Aufgabenpool recht gut) –> SuS haben dann die Möglichkeit, nicht vor allen anderen Leuten, sondern die Lerperson persönlich Fragen zu stellen
      • Lernvideos einsetzen, bzw. “Flipped Classroom” – falls möglich

    Erste Hilfe:

    1. Fragen an Studierende: Was ist das Problem?
    2. Wie teilst du dir deine Lernzeit ein?
    3. Wie gehst du vor, wenn du nicht mehr weiter weißt?
    4. Mehoden besprechen, wie Hilfe geholt werden kann. Mit welchen Sätzen.
    5. Worte- und Vokabeltraining. Es ist gar nicht klar, ob nicht jemand das Wort “Gelände” mit “Geländer” verwechselt.

    Weitere Gedanken:

    1. Was tun, mit Leuten, die nichts können?
    2. Die Studierenden lernen zu wenig.
    3. Sie können mit Fehlern nicht adäquat umgehen.
    4. Sie haben ihre Unterlagen nicht geordnet.
    5. Positive Bestärkung wirkt immer noch am besten.
    6. Rückmeldungen über Lernerfolg / Misserfolge werden oft fatalistisch gesehen.
    7. Stress ist unfassbar kontraproduktiv in Mathe – aber viele beginnen nicht zu lernen ohne Stress.
    8. Verantwortungen sind zu trennen: wer muss wofür Verantwortung übernehmen?
    9. Wir müssen mehr voneinander wissen, es geht nicht mehr, dass wir isoliert unser Ding machen.
    10. Wenn von 20 Handystunden pro Woche nur 5 Stunden zur Mathematik wandern, wäre das Problem gelöst.
    11. Es gibt viele Insel-Initiativen. Was fehlt, sind große Stimmungen und Trends. Fairs/Konferenzen zum Austausch.
    12. Viele Maßnahmen führen dazu, dass die Lehrer immer besser werden, nicht die Schüler.
    13. Alles ist unüberschaubar.
    14. Schnittstellen Abendschule – Tagesschulen. Wer kommt wann warum.

    Guter Link: Simon Singh, Parallel

  • Ein “Podcast küsst Radio“-Projekt von Lothar Bodingbauer, Mitarbeit: Ingrid Rachbauer

    Am 14. Juli 2019 wird im ORF Österreich 1 Radioprogramm eine 45-minütige Sendung ausgestrahlt.

    Blumen, Hahnentritt, Punkte, Bauernkaros: Die komplexe Welt der Stoffmuster

    Es ist eine ganze Industrie – die Musterindustrie – die sich mit der grafischen Gestaltung von Stoffmustern beschäftigt. Ob Karo, Fischgrät, Hahnentritt, Glencheck oder Nadelstreif – die Klassiker sind bekannt. Der Hunger des Marktes nach immer neuen Formen und Ideen ist groß. Viele traditionelle Muster haben sich aus der Art der Webtechnik ergeben. Drucke erweitern diese Möglichkeiten und in zunehmendem Maße sind auch individuelle Muster von Kundinnen und Kunden gestaltbar. 

    Link: https://oe1.orf.at/programm/20190714/559502/Blumen-Hahnentritt-Punkte-Bauernkaro

    Die Gespräche dieser Sendung kannst du hier als Podcastepisoden zur Gänze hören:

    LUT082: Anna Niestroy (Musterdesignerin, Mønster-Patterns Berlin)

    LUT083: Maarit Salolainen (Textildesignerin, Helsinki)

    LUT084: Petra und Wolfgang Kosak, Stephan Thierry (Musterdesigner:in, Affabre Wien)

    LUT085: Jürgen Mandel (Technischer Textildesigner, Backhausen Hoheneich)

    LUT086: Silke Geppert (Kuraotrin, MAK Wien)

    LUT087: Thomas Lassenberger (Oberst, Bundesheer Brunn/Gebirge)

    LUT088: Maria Huber (Trachten/Dirndl, Heimatwerk Linz)

    Es hat viel Spaß gemacht, mit allen Beteiligten zu reden. Vielen Dank für die Beschreibungen, Einblicke und Gedanken. Rückmeldungen? feedback@sprechkontakt.at

    1. Beate verehelicht den ersten besten.
    2. Ein Vehikel ohne Pferdestärken.
    3. Der Beduine handelt mit Erdöl.
    4. Debatten zerren am Nerv.
    5. Emil hat um Sekunden den Rekord egalisiert.
    6. Wer kennt wen?
    7. Unseriöse Reklamen und Werbungen.
    8. Die häßlichen Hessen.
    9. In Venedig erst elegisch, später umso lebendiger reagieren.
    10. Renate hat Erzfeinde am Erzberg.
    11. Leo überfällt entsetzliches Elend.
    12. Der eleganten Melodie lauschen.
    13. Der Plebejer vegetiert dahin.
    14. Du mußt im Dezember Schneeketten verwenden.
    15. Denn am Meer genießt man das Leben mehr.
    16. Die Wegzehrung wegzerren.
    17. Der Stern fällt auf das Feld.
    18. Diese Lärchen sind voll Lerchen.
    19. Neben der Spelunke ist die Zementfabrik.
    20. Er versteht es von selbst.
    21. Ein Heer von Herrn mit Schwertern und Degen im Nebel.
    22. Helga und Ewald sind mit ihrer Ehe in ihrem Element.
    23. Die elegische Sequenz war wie von Engeln gesungen.
    24. Hermann muß bis an sein Lebensende im Erzbergwerk arbeiten.
    25. Keine Menschenseele war zu sehen.
    26. Die Stellen in den Ställen sind immer die selben.
    27. Das Reklamewesen beruht auf Denkfehlern.
    28. Weil es regnet, rennt er.
    29. Der ewige Segen war so recht bestellt.
    30. Der Deckel auf der Herdstelle.
    31. Edle Seelen zehren und leben von anderen Menschen.
    32. Die Wegzehrung am Weg wegzerren.
    33. Er regierte nur für Sekunden.
    34. Lemuren sind für Menschen genetisch wertlos.
    35. Jenseits von Eden.
    36. Zu Fuß vom Rennweg in die Belvederegasse gehen.
    37. Neben den Gärten des Kremls werden wir von Wegknechten geneppt.
    38. Die Geste der Gäste wirkte elektrisiert.
    39. Es geht schon weg.
    40. Dieser schlechte Vers fällt keinem Schlächter ein.
    41. Der Held hält das Schwert.
    42. Die Spionage der Engländer und Neuseeländer.
    43. In der ehemaligen Sowjetunion versteht er seine Chance zu wahren.
    44. Der Senator wird dem Beduinen separat vegetarisches Essen geben.
    45. Mehr denn je lernt Edith schwere Sprechtechniksätze auswendig.
    46. Der elektrische Schlag werde dem Pferd und dem Knecht helfen.
    47. Des Schwerverbrechers Leben endet demnächst in der Zelle.
    48. Die Kenntnis der wegwerfenden Bemerkungen werde wertvoll sein.
    49. Wenn in welkenden Blättern der Herbstwind weht, wenn das schwellende Weben zu Ende geht, wenn die Hecken voll Beeren stehn, werden wir den Schnee bald sehn. Wenn der Schnee zergeht, der die Erde deckt, wenn der Lenzwind weht, der die Erde weckt, wenn gegen den Berg die Herden gehn, werden Weg und Steg bald voll Blüten stehn. Schneebedeckte, feste Erde, lenzgeweckte erste Herde!
    50. Ceres! Segenspendende – ew’ge, Verderbenwendende! Sende den West dem Meere entgegen, spende der Erde schwellenden Segen, lechzender Herde den quellenden Regen!
    51. Der gefährliche Einbrecher Emil Bär lebte abwechselnd im Gefängnis und in jenen Wäldern, die sich in nächster Nähe des Städtchens dehnten. Stets, wenn er den letzten Rest eines Vergehens abgesessen hatte, wurde er zu einem letzten Gespräch zum Gefängnisdirektor gebeten. Der Direktor redete sehr ernst. Er erwähnte zuerst regelmäßig das Elend des Verbrecherlebens in der Gefängniszelle. Später erzählte er vom Werden, Wesen und Vergehen des Menschenlebens. Das Gerede ärgerte Emil selbstverständlich entsetzlich. Der Direktor merkte nicht, daß Emil sein Interesse stets dem Geld zuwendete, welches er während seiner Predigt auf die Theke zählte. Zuerst rechnete er Emil vor, wie er das Geld ehrlich und redlich zu verwenden hätte. Endlich war Emil seiner Fesseln ledig. Spätestens im nächsten Städtchen, nach etlichen wärmenden Schnäpsen, hatte jedoch Emil die Predigt des Direktors vergessen. Aus dem Versteck in den Wäldern zerrte er schnellstens Werkzeug, Säge und Brenner, und wie eh und je war der Einbrecher Bär täglich im erlernten Gewerbe tätig. Nächtlich kletterte er frech durch die Fenster älterer Millionäre. Er fesselte und knebelte die Schläfer unter der Bettdecke und ging brennend und sägend ans Werk. Schnell war es um die härtesten Geldschränke geschehen. Erst nach mehreren Verbrechen bemächtigten sich die Schergen des Schwerverbrechers und steckten Emil gefesselt in die Zelle. Nachdem er wieder einmal das letzte Jährchen abgesessen hatte, erklärte Emil dem Direktor, ob er es denn nicht endlich gemerkt hätte, daß er ständig im Gefängnis leben möchte? Er werde nämlich nächstens sechzig, da werde es anstrengend und beschwerlich, in Regen und Schnee Verbrechen zu begehen. Er wäre deshalb längst gern ehrlicher Angestellter des Gefängnisses gewesen, Wärter oder ähnliches. Der Direktor lächelte und stellte Emil als Essensträger des Gefängnisses ein. Emil wechselte lediglich sein Jäckchen und schleppte nun das Essen für die Häftlinge von Zelle zu Zelle. Nach sechs Jahren hängte der Direktor anläßlich des Angestelltenfestes als Anerkennung einen Stern aus Blech an das Wärterjäckchen des ehedem Schwerverbrechers Emil Bär.
Random image

Lothar Bodingbauer ist österreichischer Radiojournalist, Abendschullehrer und freier Podcaster.

Kontakt | Impressum | Unterstützen

Text: Zum Hintergrund (2014)

Fotos sind auch auf Instagram: lobodingbauer