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Wien

Wissenschaft

  • 142. Altersbestimmung von Gesteinen

    Spuren geologischer Entwicklung. Geochronologen unterstützen Geologen bei der Entwicklung eines Verständnisses über die Entwicklung der Erde durch die wissenschaftliche Bestimmung des Alters von Gesteinen. Geologische Zeiträume sind verglichen mit Zeiträumen für Lebewesen riesig. Die Erde selbst ist 4,56 Millliarden Jahre alt, die ältesten Gesteine auf der Erde etwas jünger. Bei der relativen Altersbestimmung geht es um die Abfolge von Gesteinen oder Ablagerungen. Mit Hilfe von Fossilen und der Kenntnis der Evolution dieser versteinerten Tiere und Pflanzen können “vorher” oder “nachher” gut eingeordnet werden. Bei der absoluten Altersbestimmung wird auf physikalische Methoden zurückgegriffen. Es spricht der Geologe Urs Klötzli.

    Link: Vom Leben der Natur / ORF Radio Österreich 1

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  • 134. Sprengstoffnachweis auf Entfernung

    Es klingt wie die Erfüllung eines lang gehegten Traumes, den Inhalt von Behältern zu bestimmen, die in großer und damit sicherer Entfernung stehen. Forscher der Technischen Universität Wien haben zwei Verfahren kombiniert, die nun genau das schaffen. Sie können mit Laserlicht Chemikalien in einer Entfernung von 100 Metern nachweisen, selbst wenn sie im Inneren von Behältern verborgen sind.

    Link: https://www.deutschlandfunk.de/sprengstoffnachweis-auf-entfernung-100.html

  • 133. Trockentäler und Kältepole

    Die Kleinräumigkeit des Klimas und des Wettergeschehens in Österreich. Der Meteorologe Reinhold Steinacker erzählt über die Kleinräumigkeit des Klimas und des Wettergeschehens in Österreich.

    Durch die besondere Lage inmitten Europas großer Klimazonen ändert sich das österreichische Klima und das Wettergeschehen rasch auch über geringe geografische Distanzen. Die Alpen verhindern zusätzlich, dass großräumig Luftmassen ausgetauscht werden, die weite Gebiete gleichermaßen überstreichen würden.

    Das österreichische Klima und Wettergeschehen ist an Kleinräumigkeit kaum zu übertreffen. Rekordtemperaturen gibt es dazu ebenfalls, zumindest was tiefe Temperaturen betrifft: In Dolinen wurden bis zu -50° Celsius gemessen.

    Verblüffend ist auch, dass es in den österreichischen Alpen Täler gibt, die sehr trocken sind. Normalerweise würde es bei einem Gebirge immer kühler und feuchter werden, da die Täler aber den Gebirgsblock einschneiden, haben sich die Wolken schon vorher außen abgeregnet. 

    Die Wetteraufzeichnungen haben sich stark verbessert, die Stationen wurden automatisiert und durch das engere Netz sind das österreichische Klima und das Wetter auch besser erklärbar. Vorhersagen auf lange Sicht sind nach wie vor schwierig.

    Teil 1: Die Alpen als Hindernis.

    Teil 2: Hohe und tiefe Temperaturen.

    Teil 3: Weniger Niederschlag in einigen Tälern.

    Teil 4: Extreme Temperaturen.

    Teil 5: Ein dichtes Messnetz.

    Service

    INTERVIEWPARTNER:

    Univ.-Prof. Dr. Reinhold Steinacker
    Universität Wien
    Institut für Meteorologie und Geophysik 
    Althanstraße 14
    1090 Wien

    Institut für Meteorologie und Geophysik

  • 127. Das Quietschen der Tafelkreide

    Für viele Personen sind Kratzgeräusche eine akustische Qual. Christoph Reuter, Professor für Systematische Musikwissenschaft an der Universität Wien, untersuchte mit seinem Kollegen Michael Oehler aus Köln, warum wir so sensibel auf Wandtafelkratz- und Kreidegeräusche reagieren.

    Filename: radio127_quietschen

    Link: https://www.deutschlandfunk.de/tonhoehe-bestimmt-stressfaktor-100.html

  • 126. Nahe dem Licht

    126. Nahe dem Licht

    Pflanzen die auf anderen Pflanzen wachsen, heißen “Aufsitzerpflanzen”. Ihre allgemein verwendete Bezeichnung ist Epiphyten. Sie sind keine Schmarotzer, entziehen dem Wirt also keine Nährstoffe, sondern verwenden die Aufsitzerlage nur, um “kostenlose” Höhenmeter hin zum Licht zu gewinnen.

    Gewächse ohne Bodenkontakt: Zu Gast ist der Botaniker Peter Hietz von der Universität für Bodenkultur in Wien. Er erzählt auch von der Bedeutung, im Regenwald nicht einfach nur auf Bäume zu klettern, sondern sich vorher gut zu überlegen, wie man sich zurückziehen will, sollte man dort oben plötzlich auf Regen, Wespen oder andere Schwierigkeiten stoßen.

  • 118. Weiße Esel des Neusiedlersees

    118. Weiße Esel des Neusiedlersees

    Der Nationalparkdirektor Kurt Kirchberger und der Nationalparkbetreuer Alois Gangl sprechen über den Einsatz von weißen Eseln der ehemaligen k. u. k. Monarchie als wertvolle Mitglieder der Bewirtschaftung einer alten Kulturlandschaft im Nationalpark Neusiedleersee-Seewinkel.

  • 115. Marine Mikroorganismen

    Der Biologe Gerhard Herndl erforscht einzellige Lebewesen im Meer. Im Meer sind Mikroorganismen ein wichtiger Bestandteil der Biomasse, der lebenden Materie und damit des Nahrungsnetzes. Für das darauf aufbauende Leben sind diese Mikroorganismen von großer Bedeutung, aber auch für die großen Stoffkreisläufe dieser Erde: Kohlenstoff, Stickstoff und Sauerstoff.

  • Workshops und Vorlesungen

    Vorlesung:  Von der Schaukel zum Wissen über die Drehung der Welt

    Jeder Mensch kann schaukeln und sich über das hin- und herpendeln einfach nur erfreuen. Ob es auch jemanden gibt, der mit einem schwingenden Pendel die Zukunft vorhersagen kann? Das wäre aber eigentlich gar nicht notwendig, denn wer genau hinschaut und mit schwingenden Dingen mutig vieles ausprobiert, dem flüstert die Natur sehr viel über sich und die Welt ins Ohr. Was das ist, lernen wir in der Vorlesung kennen, die uns vom berühmten Foucaultschen Pendel zur Drehung der Erde führt und einen Versuch zeigt, der zeigen wird, ob man den Naturgesetzen wirklich trauen kann.

    Was ein Orangenverkäufer über Kugeln wissen muss: Kugeln stapeln. Zwei Kugeln aufeinander stellen? Unmöglich. Ein kleiner Ring hilft dabei. Es geht aber, wenn man vier Kugeln hat. Mindestens vier Orangen braucht also der Orangenverkäufer, um sie aufeinander stapeln zu können. Wenn er mehr hat, umso besser. Wie man Kugeln stapeln kann, schauen wir uns in diesem Workshop an – mit möglichst wenig Kugeln wollen wir möglichst hoch kommen und lernen dabei das Prinzip der „dichtesten Kugelpackung“ kennen, das besonders für Chemiker und Physiker interessant ist, und Leute, die Runde Dinge in eckigen Kisten verschicken wollen. Ein spannender Nachmittag für 20 Kinder und 1000 Kugeln.

    Was uns Pendel von der Zukunft verraten können: Kann man mit einem schwingenden Pendel die Zukunft vorhersagen? Das ist kinderleicht, denn dass die Naturgesetze funktionieren, werden wir in diesem Workshop herausfinden. Du experimentierst mit Schnur und Pendel und versuchst herauszufinden, wie ein Pendel funktioniert. Wovon hängt die Schwingung eines Pendels ab? Im abschließenden Experiment zeigst du dann, wenn du magst, dass das stimmen muss, was du herausgefunden hast. Deine Nase wird nämlich ganz bleiben, auch wenn es bei dieser spektakulären Vorführung gar nicht danach aussehen wird. Ein schönes Experimentierprogramm für einen ganzen Nachmittag.

    Storytelling

    Fabulieren, fantasieren,… Ein Workshop für eigene Geschichten und Ideen, die wir auf Tonband aufnehmen und so unseren Freunden über Internet zugänglich machen können. Mit Sprechübungen für all jene, die gerne und viel tratschen.

    Lothar Bodingbauer / Kinderuni SteyrSisyphos und seine unbekannter Bruder

    Eine Geschichte von Energie und schweren, schnellen Steinen… Die Geschichte vom Sisyphos. Eine Sage, in der es physikalisch um Energie geht. Um die Energieerhaltung. Um die goldene Regel der Mechanik. Eine Vorlesung, bei der auch Sisyphos‘ unbekannter Bruder vorkommt und bei der auch ein Experiment mit einer schwingenden Kugel zeigt, dass man sich auf die Naturgesetze ziemlich gut verlassen kann.

    Interviews und Klangbilder

    Mehrere Reportergruppen begleiten mit dem Mikrofon die Aktivitäten der Menschen und gestalten Interviews und Reportagen, die rasch geschnitten auf einem Weblog zur dokumentarischen und journalistischen Begleitung bereitgestellt werden. Wir üben, wie man Interviews macht, werden uns dabei auf Ton und Inhalt konzentrieren und lernen, wie man diese Inhalte auf einem Weblog schnell und interessant bereitstellen kann.

    Aus dem Programmheft der Kinderuni Steyr

    Lothar Bodingbauer ist Radiojournalist. Ständig ist er mit Mikrofon und Aufnahmegerät unterwegs, um spannende Sendungen zu machen. Gut zuhören zu können ist für ihn die wichtigste Voraussetzung für seinen Beruf. Denn wer seinen Ohren traut, dem erschließt sich eine völlig neue Welt.

    Sokratischer Dialog

    Wir gestalten ein kleines Hörspiel mit dem Gespräch zweier Menschen. Jener, der sich auskennt, stellt die Fragen und gemeinsam erarbeiten sie den Inhalt des zu lernenden Gebietes.

  • 114. Das rotsternige Blaukehlchen

    Ein bunter Singvogel mit versteckter Lebensweise. Die Biologin Ingrid Kohl über das rotsternige Blaukehlchen.

    Blaukehlchen sind Zugvögel, die in geringer Zahl auch in Österreich den Sommer über leben. Die bekannteste Unterart ist das rotsternige Blaukehlchen. Das Männchen hat eine schillernd blaue Kehle mit einem roten Fleck darin. Aufgrund seiner versteckten, heimlichen Lebensweise ist das rotsternige Blaukehlchen kaum zu sehen. Ob es deswegen erst 1975 in Österreich entdeckt wurde, oder ob es vorher auf seinem Vogelzug bei uns nicht Halt machte, ist noch unbekannt.

    Rotsternige Blaukehlchen sind begabte Stimmenimitatoren – balzende Männchen ahmen den Gesang anderer Vogelarten nach. Aber auch die Umgebung wird mit einbezogen: beispielsweise Fahrradklingeln oder Baustellenlärm.

    Das rotsternige Blaukehlchen steht in Österreich unter strengem Naturschutz. Es ist eine sogenannte “flagship species”: Das Auftreten von Blaukehlchen erleichtert den Schutz des umgebenden Lebensraumes, wovon sämtliche andere Tiere und Pflanzen der Region profitieren.

    Interviewpartnerin
    Mag.a Ingrid Kohl
    Biologin


    Teil 1: Schillernde Federn


    Teil 2: Weite Wanderungen


    Teil 3: Ein vielseitiger Stimmenimitator


    Teil 4: Der Beginn einer Leidenschaft


  • 108. Seltene Erden

    Die “Metalle der Seltenen Erden” sind wertvolle Rohstoffe und werden in industriellen Produkten verwendet, die mit Licht, Optik und Magnetismus zu tun haben.