• Nicht dass jemand auf die Idee kommt, dass das, was man im Radio hört, auch so gesagt wurde. Ich habe hier mal eine Editing-Session mit Hindenburg aufgenommen, damit man einen Eindruck bekommt, wie eine 10 Minuten Aufnahme “geputzt” werden kann. Das ist in diesem Fall der erste Schritt, der zweite ist dann inhaltlich – das Stück wird auf 4:10 min. geschnitten. #vomlebendernatur . Bei anderen Interviewpartner/innen würde das unter Umständen anders herum gehen. Erst Inhalt, dann Feinschnitt. In diesem Fall hat die Interviewpartnerin so schön gesprochen, und man muss für den inhaltlichen Schnitt den Inhalt auch lernen, das geht ganz gut auch beim Feinschnitt.

    Vorher:

    Editing Prozess (Dauer rund 20 Minuten)

    Nachher:

  • Kaum Hörbares: Flageolettes für Blockflöte, Klavier, Streicher. Ihr Charakter ist transparent, gläsern, von Ferne. Töne wie aus einem Versteck gekrochen.

    Diese Welle gibt’s in dieser Episode zu hören.

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  • Leise Töne für große Ohren
    Es ist gar nicht so leicht, “wenig” aus dem Instrument herauszuholen. Aus den Blockflöten etwa. Oder beim Singen. Das braucht viel Energie, viel Kraft. Für die Zuhörenden bedeutet das Leise oft große Intensität beim Hören.
    Als Vorbereitung hat Elisabeth dieses Stück geschickt, wir sprechen darüber in dieser Episode. Auch zum Schluss hören wir die ersten zwei Minuten daraus noch einmal.

    Die Shownotes – folgende Punkte haben wir besprochen:

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  • Deutsch als Pflicht? Das wäre so einfach, wenn Menschen ihre Sprachen wechseln könnten, wie die Politik verlangt. Verlangt aber eh nicht jeder. Ob es sinnvoll ist, Deutsch als Pflicht im Schulhof zu fordern, das wissen Linguisten. Kurze Antwort: Nein.

    Dies ist die Zusammenfassung der Lobster und Tentakelbildungsgespräche mit den Bildungssprecher/innen und Linguist/innen, die als Radiokolleg im ORF Österreich 1 Radioprogramm gesendet wurde.

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  • Die Astrophysiker Wolfgang Baumjohann, Günter Kargl und Mark Bentley vom Grazer Institut für Weltraumforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften sprechen über wiederkehrende Himmelskörper. (more…)

  • Was auf Entfernung wie eine einfache Straßenwalze aussieht, ist ein ganzes Konzept. Der Wunsch, Boden zu verdichten. Der Geotechniker Johannes Pistrol hat seine Dissertation über oszillierende Erdbauwalzen geschrieben. Sie misst während ihrer Arbeit gleichzeitig die Verhältnisse im Boden. Ziel der Forschung ist ein besseres Verständnis der Zusammenhänge und letztlich auch verringerter Verschleiß. Johannes erzählt, worauf es ankommt. Für seine Forschungsarbeit hat er am 14. Dezember 2016 an der TU Wien den Dr. Ernst-Fehrer-Preis erhalten.

    Gesprächspartner:
    Dr. Johannes Pistrol
    Technische Universität Wien
    Institut für Geotechnik
    Karlsplatz 13, 1040 Wien
    johannes.pistrol@tuwien.ac.at

    Link zur Presseaussendung der TU Wien / Episoden-Foto: TU Wien | Link zur Hamm Walze am Bild

  • Tradiertes Können in der digitalen Welt. Museum für Angewandte Kunst, Wien; Gastukratorin Tina Zickler. Können und politische Dimension. Geschichte, Ausblick, trauen & träumen. Und Weitergabe des Wissens, das in der Generationenfolge auch zurückgeht. Insgesamt: Menschen, in Verbindung. Miteinander, und mit dem, was sie tun. Herrn Kyral getroffen, einen Kunstspengler, und die Schrift seiner Frau; und zwei begeisterte Ofenbauer/innen: Marie und Matthias. Gespräch mit Tina über die Ausstellung in Lobster und Tentakel 57.

     

  • Wer das Leben einer Katze in Töne umsetzen möchte, betreibt Lautmalerei. Wer den Winter hörbar machen möchte, tut das auch. Es geht aber auch umgekehrt. Wir können aus Geräuschen der Umwelt Töne finden, die wir mit Performance anreichern, um der Banalität einen Schritt vorauszuhüpfen.
    Mit dabei: eine singende Lokomotive und ein fallender Astronaut.
    Elisabeth hat mitgenommen: ABC – die Katze lief im Schnee; Vivaldis Winter samt Gedichten; Kuckuck & Esel (Franz Müller-Busch); Summ-summ-summ; Recorded Recorders (Gerald Fiebig); Lothar hat mitgenommen: Komarov’s Fall (Brett Dean). 

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    Martin Pühringer wollte seit seiner Jugend Cembalobauer werden. Er ist es auch geworden. In seiner Werkstatt in Haslach erzählt er über das Besondere an seiner Arbeit.

    Link: http://www.clavier.at

Lothar Bodingbauer ist österreichischer Radiojournalist, Abendschullehrer und freier Podcaster.

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Instagram: lobodingbauer

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